Vandenhoeck & Ruprecht

Verlagsarchiv geht nach Berlin

Die Staatsbibliothek zu Berlin erhält ein bedeutendes Geschenk: das Verlagsarchiv von Vandenhoeck & Ruprecht. Im Rahmen der Übergabe am 4. Juli referieren Jürgen Kocka und Rudolf Smed über den Göttinger Wissenschaftsverlag.

Die Dokumente aus der 265-jährigen Geschichte des renommierten Göttinger Wissenschaftsverlags umfassen der Mitteilung der Staatsbibliothek zu Berlin zufolge rund 4.000 Aktenordner – etwa  400 laufende Meter. Vertreter der Familie Ruprecht werden am 4. Juli der Generaldirektorin der Bibliothek, Barbara Schneider-Kempf, dieses für die Forschung überaus bedeutende Archiv übergeben. Im Rahmen der Veranstaltung sprechen Jürgen Kocka über "Historiker, Verleger und Aufklärung. Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen" und Rudolf Smend über "Theologische Bücher und die Hintergründe ihres Entstehens".

Der Verlag, dessen Entstehung eng mit der Gründung der Göttinger Georg-August-Universität (1737) verbunden war, publizierte schon bald die Werke herausragender Gelehrter wie Albrecht von Haller, August Ludwig von Schlözer oder Johann Stephan Pütter. Bis heute ist Vandenhoeck & Ruprecht vor allem der theologischen und geisteswissenschaftlichen Forschung verpflichtet.

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