55 Thesen

Zukunftskonferenz

Das Forum Zukunft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels greift die Initiative der drei Fachausschüsse auf und organisiert am 8./9.September 2011 auf Basis der auf den Buchtagen Berlin vorgestellten Szenarien für die Buchbranche der Zukunft "2025 – Schöne neue Welt?" eine Zukunftskonferenz.

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Geplant ist eine Veranstaltung auf dem mediacampus in Frankfurt-Seckbach im Open-Space-Format, auf der die Thesen weitergedacht und Vorschläge zur konkreten Umsetzung erarbeitet werden können. Organisatorisch begleitet und moderiert wird die Konferenz von Ehrhardt F. Heinold, Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH.

Teilnehmen können alle Interessierten, etwa 100 Plätze werden vergeben.

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5 Kommentar/e

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  • H. Kraft

    H. Kraft

    Diese ,Zukunftskonferenz` zu den ,55 Thesen` halte ich sehr fraglich.
    Es gibt auch gegenwärtig noch junge Buchändler und Buchhändlerinnen, die sich für das Buch engagieren und auch selber einen Buchladen gründen.
    Ich erinnere da kurz an die am 18. Juni eröffnete Buchhandlung mit Cafe - ,Bukafsky` in Mainz.
    So eine Gründung ist ausdrücklich zu loben.
    Wenn wir in der Buchbranche nur dauernd negative Gedanken verbreiten, so wird und kann da die Lage leider nie besser werden.
    Was benötigt wird, ist daher ein Umdenken in vielen Bereichen. Das Schwarzsehen hilft gewiss da nicht, sondern bestimmte Fragen und Probleme sollten mutig und mit Zuversicht angegangen werden.
    Wir können nicht bis in das Jahr 2025 nur mit negativen Vorzeichen an Aufgaben herangehen, sondern es gilt jetzt in der Gegenwart die Anker kräftig auf einen positiven Kurs herumzureissen.
    Die Buchhändler mit ihren Teams in den jeweiligen Buchhandlungen müssen sich noch mehr den Wünschen ihrer Kunden öffnen. Auch in den Buchhandlungen gilt ein ausgewogenes Outfit im Innenbereich und in der Schaufensterauslage.
    Nur in kleinen Schritten kann der Erfolg gelingen.
    Wenn der Börsenverein mit den Buchhandlungen in einer Gemeinsamkeit Ziele zu verwirklichen sucht, dann gibt es einen Fortschritt in Richtung Erfolgskurs. Nur muss da eine Bereitschaft zum Handeln vorhanden sein.
    Vor allem sind junge Buchhändler und Buchhändlerinnen, die eine neue Buchhandlung etabliert haben, auch vom Börsenverein zu unterstützen. Dies gilt auch bei Gründungen, z. B. zu einem kleineren Mitgliedsbeitrag an den Börsenverein. So etwas gehört einmal in die Praxis umgesetzt.
    H. Kraft, München

  • Michael Dreusicke

    Michael Dreusicke

    Klasse, dass das operative Börsenvereinsteam so schnell auf den guten Vorschlag reagiert und eine solche Veranstaltung in die Tat umgesetzt hat.

  • H. Kraft

    H. Kraft

    In erster Linie geht es doch schleißlich trotz dieser ,55 Thesen` um den Erhalt des stationären Buchhandels.
    Darauf kommt es doch an, dass wir in dieser großen Medienlandschaft, die ja bereits vorhanden ist, der Buchbranche eine Überlebenschance geben.
    Bei anderen Tendenzen würden ja gar keine Buchhandlungen neu eröffnen. Wir können nicht immer zweideutig vorgehen. Auch diese vielen Medien verlangen ein Miteinander und kein Gegeneinander, wie dies doch schon langsam auch sichtbar wird. Bei diesem zuviel an Medien wird langsam auch eine Überforderung von jungen Menschen kommen und es entwickeln sich in den nächsten Jahren Krankheiten, die noch nicht richtig erforscht sind.
    Pater A. Bilgri schrieb ein Buch mit dem Titel: ,Finde das rechte Maß`. Dies gilt auch für das Leben der Menschen in einer immer mehr unruhig werdenden und hektischen Welt.
    Wir brauchen mehr Vernunft auch in der Buchbranche. Noch kann niemand bis in das Jahr 2025 hineinschauen. Alles sind also Vermutungen, die da kommen können. Vielleicht auch nicht. Es hängt aber allein vom Menschen ab, wie und mit welchen Mitteln er seine eigene Zukunft gestalten will. Die Grenzen des Wachstums werden in nächster Zeit noch deutlicher werden. Gewiss, stehen wir vor großen Um-
    brüchen, sei es im Handel oder in der Gesellschaft.
    Letztendlich trägt jeder Mensch dazu bei, in welche Richtung der Weg gehen wird. Trotzdem sind manche Konferenzen, auch die um diese ,55 Thesen` mit Fragezeichen zu versehen.
    Es wäre weitaus besser, wenn der Buchhandel sich mutig und mit Zuversicht ausrichten würde. Das Buch in seiner haptischen Form sollte erhalten werden und dies auch über das Jahr 2025 hinaus. Dafür ist ein Engagement sehr notwendig. Kinder und Jugendliche sollten wieder mehr an das Buch und das Lesen herangeführt werden. Deshalb haben Eltern, Schulen und Bibliotheken in den kommenden Jahren eine große Aufgabe zu bewältigen.
    Anzumerken ist noch, dass nach einer Studie der Universität Hamburg vom Februar 2011 es 7,5 Millionen Einwohner in Deutschland gibt, die nicht lesen und schreiben können. Also ist der Analphabetismus eben keine kleine Zahl, sondern da muss etwas getan werden.
    H. Kraft, München

  • H. Kraftlos

    H. Kraftlos

    >> Bei diesem zuviel an Medien wird langsam auch eine Überforderung von jungen Menschen kommen und es entwickeln sich in den nächsten Jahren Krankheiten, die noch nicht richtig erforscht sind.


    Jetzt dreht Kraft ganz durch... Junge, was rauchst du??

  • H. Schwach

    H. Schwach

    @ H. Kraft 25.06.2011 17:24h

    "Es gibt auch gegenwärtig noch junge Buchändler und Buchhändlerinnen, die sich für das Buch engagieren und auch selber einen Buchladen gründen. So eine Gründung ist ausdrücklich zu loben." und "Wenn wir in der Buchbranche nur dauernd negative Gedanken verbreiten, so wird und kann da die Lage leider nie besser werden."
    ---------------------------
    Vom "loben" allein zahlt sich die Miete nicht.... und wenn ich mir "positive" Gedanken mache, leider auch nicht. Damit Geschäfte im Einzelhandel, egal ob Bücher, Klamotten oder was auch immer, überleben, gibt es nur eines: Kaufen, kaufen und nochmal kaufen!!!!
    Ohne kaufen(!) keine Buchhandlung!!!

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