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Butzon & Bercker: keine Probleme

Der Verlag Butzon & Bercker in Kevelaer stellt in einer Mitteilung klar, dass das Unternehmen nicht zu der seit letzter Woche insolventen Druckerei Bercker gehört. Der Verlag sei daher von der Insolvenz der Druckerei in keiner Weise betroffen. Die Namensgleichheit hatte zu Irritationen bei Kunden und Lieferanten geführt.

Bereits 1998 wurde die Druckerei Bercker von der Familie Bercker  veräußert: Ulrich Schurer, der die Druckerei 1998 gekauft hat, leitet seither als Inhaber und Geschäftsführer die Geschicke der Bercker Graphischer Betrieb GmbH & Co KG. "Die Insolvenz der Druckerei wirkt sich auf unser Unternehmen, die Butzon & Bercker GmbH, in keiner Weise aus", betont Geschäftsführer Markus Bercker, "weder unsere Kunden noch Mitarbeiter oder Lieferanten müssen sich Sorgen machen."

Butzon & Bercker mit den Unternehmensbereichen Verlag, Kunsthandwerk, Bronzegießerei und Logistik sei somit nicht von der Insolvenz der Druckerei Bercker betroffen. Dennoch: "Die erschreckende Nachricht unseres Nachbarbetriebes hat bei uns große Sorge um die dortigen rund 150 Mitarbeiter ausgelöst", so Markus Bercker, "wir hoffen für ihre Zukunft das Beste."

Butzon & Bercker hat eine lange Tradition. Das Unternehmen wurde 1870 durch Franz Hermann Bercker in der Stadt Kevelaer ins Leben gerufen. 1874 wurde gemeinsam mit der Familie Butzon die Firma Butzon & Bercker gegründet, die heute in der fünften Generation durch Markus Bercker geleitet wird. Die Buchproduktion Druckerei und Buchbinderei wurde 1975 in eine eigenständige GmbH, die Bercker Graphischer Betrieb GmbH ausgegliedert. Diese wurde 1998 an Ulrich Schurer verkauft.

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