Studie Service-Qualität im Buchhandel

Hugendubel: Oase in der Servicewüste Buchhandel?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat zum zweiten Mal die Buchhandelsketten unter die Lupe genommen. Untersucht wurde der Service in 130 Filialen von 13 großen Buchhandelsfilialisten. Beste Buchhandlung 2012 wurde Hugendubel, gefolgt von Zeilenreich. Weiteres Ergebnis: Vor allem das Beratungsniveau im Buchhandel sei stark verbesserungsfähig.

Neben der Beratungsqualität flossen auch das Angebot, das Erscheinungsbild der Buchhandlungen und die Wartezeiten für die Kunden in die Bewertung ein, teilt das Institut mit. Das Serviceniveau der Branche sei laut Studie "insgesamt nur befriedigend".

Schwachstellen
  • Die Mitarbeiter erkundigten sich bloß bei jeder zweiten Beratung nach den genauen Vorstellungen und Interessen ihrer Kunden
  • Bei der Empfehlung von Büchern würden die Vorteile der vorgeschlagenen Exemplare "in 40 Prozent der Fälle nicht genug erläutert"
  • Auch Produktalternativen präsentierten die Verkäufer in zu geringem Maße
  • Viele Empfehlungen seien vage und würden nicht ausreichend und glaubwürdig begründ
  • Dreieinhalb Minuten Wartezeit (Durchschnitt) bis zur Beratung seien zu viel


Stärken der Branche

Zu den größten Stärke zählt laut Untersuchung "das vielfältige Angebot". Das Institut achtete besonders auf:

  • Auswahlmöglichkeit an Romanen sowie Kinder- und Jugendbüchern
  • Verfügbarkeit der Top 20 der Bestsellerlisten (in allen Filialen)
  • ansprechende Gestaltung der Buchhandlungen mit Leseecken
  • eine übersichtliche Präsentation der Produkte
  • Ausstattung der Verkaufsräume mit Spielmöglichkeiten für Kinder (in 43 Prozent der untersuchten Filialen)

 

Ranking
Beste Buchhandlung 2012 wurde Hugendubel. "Das Unternehmen verfügte über die ansprechendsten Filialen, das beste Angebot und die kompetentesten Mitarbeiter." Zeilenreich belegte den zweiten Platz: "Die Verkäufer waren sehr motiviert und nahmen sich viel Zeit für eine individuelle Beratung. Darüber hinaus punktete das Unternehmen mit besonders kurzen Wartezeiten." Auf Platz 3 kam die Mayersche Buchhandlung dank "vielfältigem Angebot, beratungsstarken Mitarbeitern und den meisten Zusatzservices von der Geschenkverpackung bis zur Kundenkarte."

Zur Studie
Das Marktforschungsinstitut untersuchte von Mai bis Juli 2012 in ihrer Studie 13 Buchhandelsketten. Die Qualität von Service und Beratung wurde im Rahmen von je zehn verdeckten Filialbesuchen vor Ort evaluiert. Insgesamt flossen 130 Testfälle in die Analyse ein.


Eine Dokumentation der Studie und das Ranking finden Sie unter dieser Meldung als PDF.


Bei der letzten Studie (2010) gab es Kritik aus der Branche an deren Aussagekraft. Die getesteten Filialisten hatten die Möglichkeit, nach der Studie gegen eine Gebühr mit einem Siegel zu werben. Nur die Mayersche, Testsieger im letzten Jahr, hatte die Option genutzt. In diesem Jahr landete das Unternehmen auf Rang 3. Für Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Institut für Service-Qualität ein deutlicher Beweis für die Unabhängikeit der im Eigenauftrag durchgeführten Untersuchung: "Unabhängigkeit ist das Wichtigste für uns." Die Siegelgebühren könnten im Nachhinein erworben werden und seien nach Verwendungszweck gestaffelt, so Bianca Möller gegenüber boersenblatt.net. "Sie dienen bei unseren eigenständigen Studien der Refinanzierung."

Kritik hatten Leser von boersenblatt.net auch daran geübt, dass nur die Filialisten vom Institut getestet worden seien. "Es ist aus ökonomischen Gründen nicht möglich, alle Buchhändler zu analysieren. Daher beschränken wir uns auf die wichtigsten Marktplayer", hält Bianca Möller entgegen. Die Auswahl erfolge nach der Anzahl der Filialen, "da Unternehmen mit vielen Standorten für mehr Kunden erreichbar sind als Unternehmen mit wenigen Standorten, und daher für mehr Verbraucher eine Rolle spielen. Die Auswahl macht aus Verbrauchersicht also Sinn", so Möller.


2010 sah das Ranking folgendermaßen aus:


Gesamturteil "gut"
Mayersche         
Buch Habel (DBH)
Osiander
Thalia (Douglas)
Heymann
Weiland (DBH)
Hugendubel (DBH)

... "befriedend"
Rupprecht     
Weltbild (DBH)

... "ausreichend"
Relay (HDS Retail/ Legardère)
k presse + buch  (Valora Retail)
Wohlthat´sche (DBH)

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30 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    "Dreieinhalb Minuten Wartezeit (Durchschnitt) bis zur Beratung seien zu viel" ...

    Hallo??

  • Knallharter Businessbuchhändler

    Knallharter Businessbuchhändler

    @ Buchhändlerin

    Heute zählt Schnelligkeit und der Erste sein, nicht die Qualität!
    Warten kann sich heute keiner mehr leisten.
    Auch für den Buchhandel gilt: Der Zweite ist der Erste Verlierer!

  • Buchhändler

    Buchhändler

    Der Zweite ist Erste der Verlierer? Sagen Sie das mal den Investoren die bei Restrukturierungsmaßnahmen besonders gerne Personalkosten einsparen möchten... Drei Minuten Wartezeit ist zuviel? Na, dann kann der Buchhandel ja keine Servicewüste sein, bei Telekom, Post, Uhrenservice etc pp wartet man wesentlich! länger. Auch schön: 130 Testfälle flossen ein, dh. 10 pro Unternehmen. Hm, wieviele Filialen haben Hugendubel, Mayersche oder Thalia? Wieviel Prozent davon wurden also getestet? Dieser Artikel ist das virtuelle Papier nicht wert...

  • Urgestein

    Urgestein

    Die aufgeführten Stärken der Filialisten sind ebenso die Stärken der "Kleineren" (wobei so manches Einzelunternehmen von der Fläche und der Größe des Angebotes deutlich mehr bietet als so manche Filiale einer Kette!!).

    Die Schwachpunkte liegen laut Studie überwiegend bei der Beratung.
    Kein Wunder, es arbeiten mittlerweile immer weniger Buchhändler auf den großen Verkaufsflächen.
    Aus Zeitmangel müssen die Beratungsgespräche möglichst kurz und knapp gehalten werden, eben damit die Kunden nicht zu lange warten müssen.

    Ist sich das Deutsche Institut für Servicequalität eigentlich bewusst darüber, dass das Siegerunternehmen sich zwar viele zahlende Kunden wünscht, die sich aber nach Möglichkeit selbst bedienen sollen?!?

    Na ja, dabei ging's ja auch nicht bei dieser Studie..., überflüssig eben!

  • Angenervt

    Angenervt

    Ist doch toll: Als ich im kleinen Sortiment arbeitete, hiess es, wir sind hoffnungslos überbesetzt. Es wurde dann verkauft oder geschlossen..Nach dem Verkauf natürlich alles abgebaut, was ging. Ich natürlich auch.. Nun im Fililalbuchhandel...wo übrigens zumeist Buchhändler arbeiten, wird das Personal bis zum Anschlag abgebaut ( was soll man tun, wenn man 1-2 Stunden auf einer Etage mit mehreren hundert Quadratmetern alleine ist??). Was kann man auch als Angestellter ertragen? Immerhin bekommen WIR hautnah mit, was dem Kunden stinkt. Ansonsten muss ich sagen, dass auch im kleinen Sortiment nicht immer top beraten wird oder es vor Kundenfreundlichkeit trieft. Und umgekehrt eben auch...Und manchmal frage ich mich wie manche Kunden im "normalen" Handel überleben.

  • Hanneß Beck

    Hanneß Beck

    Ich frage mich gerade, weshalb in diesem Moment die detaillierte 52 Seiten lange Studienbeschreibung von auf 24 Seiten Zusammenfassung gekürzt wurden.

    So standen in den mittlerweile fehlenden Seiten doch die "interessanten" Dinge, welche die Studie sehr relativierend und differnziert betrachten lässt.
    Jetzt sind es Zahlen, die - auch bei aller Mühe des Instituts - nach Überfliegen für die Ablage P bereit sind. Mit den anderen 28 Seiten war es wenigstens unterhaltsam.

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Jokers zum Beispiel zielt auf ein Selbstbedienungskonzept ab, natürlich gibt es keinen Service, wenn die Bücher zum Teil nur 1 € -5 € kosten. Das hat nichts mit Service zu tun, es ist schlichtweg ein serviceloses Konzept. Da können Sie den halben Tag lang warten, sie werden nicht bedient und bekommen ihre Bücher dafür für wenig Geld!

  • Angenervt

    Angenervt

    ...oder die Wohlthat'sche. Ist ja auch MA. Und Presse und Buch..und Relay.wer lässt sich da beraten bzw. will da eine Beratung, Bücher bestellen etc.?? Also kein Wunder für das "ausreichend".

  • Wolf-Dieter Sonnenburg

    Wolf-Dieter Sonnenburg

    Schade um das Geld für eine so "aussagekräftige" Studie!

    Was sind 3 Minuten oder 5 Minuten wenn ich danach eine qualifizierte Beratung bekomme oder man sich wenigstens erkennbar Mühe gibt und zuhört was der Kunde wünscht. Es sind nicht selten die Filialisten die die Berechtigung der Preisbindung in Frage stellen. Allein die schiere Menge gelagerter Bücher ist keine Service-Qualität, nur Sachkenntnis und der Wille den Kunden zufrieden zu stellen erweckt sie zum Leben. Mir als Leser und langjähriger Buchhändler sind 150 Quadratmeter die mit Sachverstand bestückt sind lieber, als 4.000 Quadratmeter von denen kaum einer weiß was da in den Regalen steht.

    Vor einigen Wochen fragte ich bei einem Filialisten - wo haben Sie Bücher arabischer Autoren? Antwort - da hinten im Belletristik-Alphabet. Nach konkreten Autorennamen habe ich nach dieser Auskunft nicht mehr zu fragen gewagt. Da arabische Namen nicht zu den einfachsten gehören wäre wohl der Gang zum Bildschirm der nächste gewesen. Wie hieß der noch der ägyptische Nobelpreisträger oder der Friedenspreisträger aus Algerien?? Wäre es nicht für eine, sich auch als Kulturvermittlerin verstehende Buchhandlung, sinnvoll interessierte Leser an die Hand zu nehmen und mit einer Sonderpräsentation der verbreiteten Unkenntnis über arabische Literatur und Kultur entgegen zu treten. Seit langem geben hierzulande viele Zeitgenossen (Präsidenten, Minister, Politiker und "Sachkundige") Urteile und Einschätzungen dazu ab, die von wenig bis keiner Ahnung zeugen. Ich bin mir sicher die Verlage mit arabischer Literatur und Kulturgeschichte im Programm, es sind ja nicht so viele, würden sich über das Interesse freuen und gerne Titel für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen.

  • wischmopp

    wischmopp

    @5
    So isses! An jedem Arbeitstag gelebte Realität.

  • Fräulein Z.

    Fräulein Z.

    Als diese Studie das letzte Mal durchgeführt wurde, arbeitete ich noch bei einem der getesteten Filialisten. Die Geschäftsleitung war damals über den mittelmäßigen Platz schon "not amused" und ist in die Luft gegangen wie das legendäre HB-Männchen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das dieses Jahr wiederholt.
    Aber was muss ich dazu sagen? Selber schuld! Langjährige Mitarbeiter die kündigen oder in Elternzeit gehen, werden entweder durch Azubis ersetzt oder überhaupt nicht.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es oft schwer genug ist, den Laden überhaupt am Laufen zu halten: Auspacken, Einbuchen, Telefon, die Bürokratie der Zentrale - und das alles allein auf einer Etage. Wenn dann Kunden etwas warten müssen, weil evtl. noch ein anderer vor ihnen dran ist, dann ist schlechte Stimmung vorprogrammiert - auf beiden Seiten.
    Anstatt die Buchhändler von Chefseite zu motivieren, werden im Gegenteil Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen, aus Kostengründen.

    Meine Meinung: Wer als Kunde ein Fachgeschäft mit intesiver Beratung sucht, ist bei einem BücherKAUFHAUS sowieso am falschen Ort. Wer als Chef seine Angestellten bewusst unter Umsatzdruck stellt und sie dann aber nicht unterstützt, braucht sich auch nicht über schlechte Ergebnisse ärgern.

  • Fräulein H.

    Fräulein H.

    Ich nehme der Beschreibung nach schwer an, dass ich bis vor einiger Zeit beim selben Filialisten gearbeitet habe, wie meine Vorschreiberin. Und leider kann ich die geschilderten Umstände nur bestätigen. Bei zu wenig qualifiziertem Personal und zu vielen Azubis im Unternehmen (und zudem konsequentem Personalmangel) ist eine zufriedenstellende Beratung schwer möglich. Ich bin froh, dass ich mittlerweile wieder guten Gewissens Bücher da kaufen, ansehen, durchstöbern, genießen kann, wo ich gerne hingehe. In der kleinen unabhängigen Buchhandlung, bei der der Kunde noch Kunde ist und die Beratung an erster Stelle steht. Ich war gerne Buchhändlerin. Nur nicht bei einem Filialisten.

  • Angenervt

    Angenervt

    Ja, alles gut und schön nur wer gibt mir einen VOLLZEITarbeitsplatz im Sortiment?? Ich war längere Zeit arbeitslos, auch wenn ich flexibel bin und erfahren. Aber auch vom kleinen Sortiment hiess es: Gerne würde ich Sie nehmen, nur leider nicht in Vollzeit bzw. sind Sie mir leider zu teuer. Tja, schade dass ich kein Jungbuchhändler mehr bin. Leider sind wir wohl alle hier auch vom leider nicht schöngeistigen Material mit Namen "Geld" abhängig. Ich stimme Fraulein Z. zu: So sieht es leider aus! Irgendwie habe ich das Gefühl es gibt die Seite "Nur der kleine Sortimenter ist top und lebt im Elfenbeinturm" und "Geld ist alles und egal wie die Mitarbeiter sich fühlen-draussen warten noch genug andere". Das ist schade, denn die Angestellten und ihre Liebe zum Beruf wird dazwischen zerrieben.

  • Fräulein H.

    Fräulein H.

    Deswegen habe ich die Branche verlassen und arbeite nun in einem anderen kaufmännischen Bereich. Ja, es ist leider so, nur die Großen können einstellen. Dort konnte und wollte ich nur nicht mehr arbeiten. Schade, dass es immer häufiger so läuft und eigentlich ambitionierte Buchhändler sich dann wohl oder übel doch umorientieren. So sieht es aber leider aus in großen Teilen der Buchhandelswelt.

  • Beobachter

    Beobachter

    Die Beschäftigungssituation im Buchhandel wird immer prekärer: niedriges Gehalt, befristete Arbeitsverträge, zunehmend Teilzeitstellen, Beschäftigung ungelernter Aushilfen, Kompetenzentzug, fehlende Karriereperspektiven vor dem Hintergrund einer kriselnden Branche. Wie soll das nur weitergehen, da nützt es auch wenig, z. B. über ein neues Berufsbild zu diskutieren. Viele Arbeitnehnmer im Buchhandel schauen sehr sorgenvoll in die Zukunft (die Arbeitgeber vermutlich auch), öffentlich wird das vielleicht noch zu wenig diskutiert. Ein ganzer Berufszweig steht auf der Kippe. Es gibt leider zu viele Faktoren, die zu einer weiteren "Serviceverschlechterung" führen werden und den stationären Handel weiter schwächen werden.

  • Theo

    Theo

    >> Ein ganzer Berufszweig steht auf der Kippe.

    Er steht auf der Kippe, weil er größtenteils obsolet ist. Da helfen auch Durchhalteparolen nichts.

  • Jochen-Ottmar

    Jochen-Ottmar

    Man kann jungen Menschen nur abraten, den Beruf des Buchhändlers zu erlernen. Von schlechter Bezahlung, schlechten Arbeitszeiten, schlechten Karrieremöglichekiten einmal abgesehen hat der Beruf Buchhändler einfach keine Zukunftsperspektive.

  • Fr.Ra

    Fr.Ra

    Ja nu, jammern hat noch weniger Perspektive!

    Wer angehenden Azubis von der Ausbildung abrät, hat vergessen, dass man als (lernwilliger) Buchhändler nicht nur Bücher verkaufen muss, und dazu von einer fundierten Ausbildung profitieren kann.
    Mal anders gesehen: Wer hat mehr Chancen branchenfremd bei hochwertigen Produkten im Verkauf eingestellt zu werden: Die Dame mit dem tiefgehenden Wissen über Fleischereiprodukte, Schuhe oder ein Buchhändler, der vielleicht auch schon Erfahrung im Nonbooksortiment gesammelt hat?

    Ja: Die Martentwicklung für die kleinen/kleineren Sortimenter scheint bedenklich.
    Ja: Auch meine persönliche Meinung zu Buchkaufhäusern ist nicht sehr positiv (andererseits: Warum sind die Ketten denn so erfolgreich, wenn alle Kunden die kleinen unabhängigen Läden viel besser finden?)

    Ich denke, es würde helfen, den Staub von dem Image der "geistigen Tankstelle" zu pusten und zu schauen, wie und wohin der Markt sich entwickelt und sich dementsprechend zu bewegen!

    Ganz besonders schade finde ich es, wenn sich Buchhändler als geistige Moralapostel aufspielen und den Niedergang der deutschen Kultur beweinen, während sie auf jeden Internetkunden schimpfen, der wirtschaftlich denkend sich dann eben doch das günstigste Angebot aussucht.
    Unsere Aufgabe ist nicht: Bildung der Kunden (das machen Sie selbst) - wir sind Dienstleister. Und als solcher ist es fatal, Marktbewegungen zu beschimpfen anstatt aus ihnen zu lernen.

  • Wilhelm

    Wilhelm

    @ Fr.Ra

    Meiner Ansicht nach ist es kein jammern sondern eine realistische Betrachtung des Berufes Buchhändler, seiner Attraktivität und Perspektiven.
    Und da schneidet der Beruf Buchhändler eben nicht gut ab.
    Nicht mehr, nicht weniger. Was hat es mit "jammern" zu tun, wenn man einen Beruf objektiv betrachtet und sein Potential für sich selbst auslotet?

  • Fr.Ra

    Fr.Ra

    @ Wilhelm

    Die realistische Betrachtung des Berufes "Buchhändler" wie er bisher war: Mag sein. Mir schwebt gerade das Idealbild des "Karl Konrad Koriander" vor Augen, der Pfeife rauchend in seinem Antiquariat sitzt und am liebsten (wenn überhaupt) nur Kunden hat, mit denen er über geliebte Themen fachsimpeln kann.

    Die Frage ist doch, was man will. Buchhändler zu werden scheint in Hinsicht Karriere erst einmal eine Einbahnstraße zu sein, denn es gibt keinen Fortgeschrittenenkurs, keinen Buchhändler 2.0 - entweder, man ist angestellt, selbstständig oder glücklich in der Filialleitung untergekommen. Ist das denn in anderen (Ausbildungs-)Berufen besser?

    Wer sich allerdings weiterbilden will, kann das durchaus machen. Inzwischen wird in Frankfurt - wenn ich richtig gelesen habe - sogar ein speziell zugeschnittener Kurs zum Handelsfachwirt angeboten. Nur um eine Möglichkeit von vielen zu nennen, sich weiter zu entwickeln.

    Und was die Attraktivität angeht, ist mir aus meinem Umfeld noch nicht bewusst geworden, dass dem Beruf Buchhändler irgendetwas Schlechtes anhaften würde - im Gegenteil; ich glaube nicht, dass ich, wenn ich "Rechtsanwältin" angäbe, so viele neidisch die Augen verdrehen und ein "Das wollte ich auch immer!" seufzen würden, wie sie es jetzt tun.

    Ja: Wir verdienen nicht so gut wie andere. Aber woran liegt das?

    An schlecht wirtschaftenden Unternehmen, die einfach nicht mehr zahlen können oder geizigen Unternehmern, die ihren Angestellten nicht mehr zahlen wollen?
    Oder liegt es daran, dass die Mehrheit der Buchhändler vielleicht weniger kaufmännische denn idealistische Interessen hat und diesen Beruf mit einer solch selbstlosen Liebe ausübt, dass ihr weder Lohn noch Brot wichtig ist? (Warum eigentlich?)

    Wenn man seine eigene Unzufriedenheit nach außen trägt und anderen ihre eigenen Pläne madig macht, dann hat das für mich durchaus etwas mit jammern zu tun... Wozu Sie immer berechtigt sein mögen, wenn Ihnen danach sein sollte. Nur ändern - wird es eben nichts. Weder an Ihrer noch an der Gesamtsituation. Meine Meinung.

  • Sasha

    Sasha

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe viele Kommentare gelesen und stimme vielen zu. Meine Meinung ist diese, dass der Beruf des Buchhändlers kein Attraktiver ist - zumindest nicht in Österreich! Die Kunden werden immer "gemeiner", egal wie sehr man sich auch bemüht, sie reden mehr über Amazon als über das Buch, das entweder lagernd oder bestellbar ist. - Ist meine Erfahrung!

    Thema Filialisten: Es ist schwer, wenn man auf mehreren Quadratmetern "alleine" ist und neben Bestellungen/Telefon/Konzernvorgaben/Aufräumarbei ten/Einräumarbeiten und natürlich Kunden auch noch hat. 3 Minuten sind nicht lange ... ist meine Meinung!

    Fortbildung: Als Buchhändler ist man an die Öffnungszeiten gebunden ... um 19:30 geht man aus dem Geschäft ... wann soll ich denn da noch Fortbildung betreiben, die den Filialisten eh nicht passen, da man "vielleicht" nach vollendeter Ausbildung mehr Geld bekommt. Ich habe es in Österreich so erlebt, das im Verkauf gerne junges Personal genommen wird, das KEINE Ausbildung hat, da sie günstiger sind. - Und jetzt auf einmal wollen alle eine Top-Beratung haben, ja wie? In unserer Buchhandlung haben viele Akademiker gearbeitet (Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Betriebswirtschaft, Germanistik, Anglistik ... sogar ein paar mit Archäologie im Doktorat) aber das sie, alle arabischen Autoren auswendig runtersagen können, wäre mir auch neu.

    Ich habe den Beruf jetzt aufgegeben, da er in eine Sackgasse mündet. Sowohl die Nerven leiden darunter, und ja, auch das Kulturbild des Buches wird systematisch zerstört ... aber das macht nichts, das sind wir Menschen, die das zu verantworten haben!

  • Wilhelm

    Wilhelm

    @ Fr.Ra

    Also da lehrt die Realität aber ganz anderes....

    - "Ist das denn in anderen (Ausbildungs-)Berufen besser"?

    -> ein eindeutiges ja! man hat z.B. mehr Chancen, in anderen Branchen unterzukommen (z.B. Bürokaufleute, Bankkaufleute etc) weil die Ausbildung nicht so eingleisig ist, wie die des Buchhändlers. Oder man nimmt z.B. technische Berufe. Hier werden junge Leute händeringend gesucht (Stichwort Fachkräftemangel). Im Buchhandel dagegen? Fehlanzeige

    - "ich glaube nicht, dass ich, wenn ich "Rechtsanwältin" angäbe, so viele neidisch die Augen verdrehen und ein "Das wollte ich auch immer!" seufzen würden, wie sie es jetzt tun"

    -> das seufzen und neidische Augen verdrehen hört spätestens dann auf, wenn man als Buchhändler seine Gehaltsabrechnung zeigt.

    Und das liebe Geld!?!
    Also wenn die Mehrheit der Buchhändler weniger kaufmännische als idealistische Interessen hat und den Beruf mit selbstloser Liebe ausübt, dann verstehe ich nicht, warum hier im Forum regelmäßig über die bösen, "schlecht bezahlenden" Filialisten und Mitarbeiterausbeutung geschimpft und nach mehr und besserer Bezahlung gebrüllt wird!?!
    Da stimmt doch was nicht!

  • Fr.Ra

    Fr.Ra

    @ Wilhelm

    Ich wüsste jetzt gern, wie viele Buchhändler als Bankkaufleute eingestellt werde und umgekehrt...

    Letzten Endes widerspreche ich Ihnen und Sie mir doch gar nicht. Sie scheinen darauf hinaus zu wollen, dass Buchhändler eine ungünstige Berufswahl ist, da die Bezahlung schlecht ist und die Karriereaussichten schwierig.
    Dem habe ich an sich nicht widersprochen, jedoch wollte ich darauf hinweisen, dass auch Buchhändler die dies wünschen, durchaus Karriereaussichten haben ( einer soll sogar mal Bundespräsident geworden sein) - so sie sich Ziele stecken.

    Auch im Punkt der Bezahlung habe ich Ihnen nicht widersprochen, und durchaus auch die Habgier derer angeführt, die keine angemessenen Gehälter zahlen möchten. Die Frage ist jedoch, welche Vorstellung man von einem Wunsch- oder angemessenem Gehalt hat, und ob man bereit ist, sich weiter zu entwickeln, um der eigenen Gehaltsvorstellung beruflich zu entsprechen.

    Haben Sie die Wahl, Buchhändler zu sein oder etwas anderes? Ich schon. Auch wenn Kassenkräfte einer gewissen Discounterkette angeblich mehr im Monat haben, bleibe ich in diesem Beruf, weil ich meine Lebenszeit ungern als Maschine verbringe. Auch die bezahlte.




  • Sarah

    Sarah

    Was mich an dieser ganzen Diskussion aufregt ist folgendes: Warum wird "Beratungskompetenz" daran gemessen wieviele Klassiker man kennt bzw wie mein Regal in der Filiale aufgebaut ist ("wie sie haben keine lyrik? was ist denn das für eine buchhandlung?" "na eine rentable vielleicht....")? Ich selber lese keine Klassiker, alle langweilig, ich lese auch keine hochliterarischen Sachen von der Sorte "Lesen muss wehtun", auch zu langweilig. Wenn jetzt ein Kunde zu diesem Segment an mich gerät gebe ich ihn entweder ab and die Kollegin, die sowas liest, oder ich "wurschtel" mich halt so durch das Verkaufsgespräch. Ich lese in der Hauptsache Fantasy und Mystery und natürlich bin ich auf diesem Gebiet "Königin" bei uns in der Filiale, sprich Kollegen geben Fantasykunden an mich ab. So hat jeder seine Sparte und alle Bücher kann man einfach nicht gelesen haben. Abgesehen davon ist für mich Beratungskompetenz, dass ich jedem Kunden ein Buch empfehlen kann, egal ob er einen historischen Roman, ein Windows 8 Buch, einen Gesetzestext, ein Rosenbuch, eine Schwedenreiseführer oder den neusten Slasherreißer haben will. Und nicht nur die Kunden gut beraten kann, die wissen auf welcher Terrasse der Nobelpreisträger von 1998 gefrühstrückt hat!

    Zur Geldsituation: man sollte sich mal vor Augen halten das Friseusen verdienen. Die stehen auch den ganzen Tag und müssen dummschwätzige Tussen aushalten und bekommen einen Dreck dafür!

    Kleine Buchhandlungen sind nicht der Nabel der Welt und ich sehe mich nicht als Verfechter der Kultur! Wir sind BuchHÄNDLERIN und müssen Bücher verkaufen. Und dazu muss ich das Buch nicht mal gelesen haben, ich kann das auch so. Inhaber kleiner Buchhandlungen, die sich aktuell "Shades of Grey" nicht einkaufen, weil es ja ein solcher Schrott sein soll (ich fands ehrlich gesagt echt nett zu lesen, halt ein märchen für erwachsene), tun mir einfach nur leid. Und die gehen dann auch zurecht zu Grunde!

  • Sarah

    Sarah

    Erstmal sorry für die ganzen Fehler oben im Text *rotwerd*. Ist normalerweise nicht meine Art aber ich mußte die Kollegin an der Kasse ablösen und hatte keine Zeit mehr Korrektur zu lesen. Ich denke aber man versteht überall was ich meine :)
    Was ich noch sagen wollte: zu den ach so tollen Preisträgern, die vorher niemand kannte und nachher jeder wieder vergisst. Mich interessiert es nicht die Bohne, welcher unbekannte Autor von welchen alten Männern ( den tollen Literaturkritikern) da geehrt wird. Ich weiß das genau so lange wie die Bücher bei uns auf dem "Aktuell" Tisch liegen und dann nicht mehr. Wozu auch? Es ist für meine tägliche Arbeit komplett irrelevant und wenn mal einer nach dem Preisträger von vor zwei Jahren fragt, dann guck ich bei Tante Google und Tante Wiki nach. Aus die Maus!
    Dann das Geschrei wegen der EReader. Ich liebe meinen Sony und der einzige Grund, warum ich noch nicht komplett auf digitale Bücher umgestiegen bin ist der, dass es noch nicht alles, was ich so lese, als EBook gibt. Da ich als Buchhändlerin ja eher Bücher konsumiere (um sie nachher empfehlen zu können), empfinde ich EBooks übrigens auch als enorme Umweltentlastung! Und es wird immer Menschen geben, die unbedingt analoge Bücher haben wollen. Zumindest solange ich diesen Job noch machen werden, was immerhin gut 30Jahre sein werden.

    Dann nochmal zu den Gehältern: Wieviel wäre denn genug? Und wäre das dann auch noch genug wenn man es hätte? Der Mensch neigt nämlich zu Raffgier und zum vergleichen und ist niemals zufrieden, wenn er immer noch weniger hat als andere. Kleines Beispiel: Wenn man einen Normalverdiener in dieser Welt fragen würde ob 250 000€ im Monat als Gehalt nicht total supergeil wären, würde jeder sagen: Klaro! In einer Welt aber, wo jeder andere 2millionen im Monat verdienen würde, wären 250k schon definitv nicht mehr genug. Ergo, solch eine Diskussion ist komplett überflüssig. Ich habe während meiner Ausbildung vor 10 Jahren in einer kleinen Einzimmerwohnung in einem sehr schönen Wohnviertel gewohnt und bin immer mit allem ausgekommen und das von damals 700€ (550€ Gehalt und 150€ Kindergeld von meinen Eltern). Heute verdiene ich ganz normal nach Tarif, sprich 1200netto raus. Davon kann ich nicht jedes Jahr in Skiurlaub fahren oder mir jeden Monat eine komplette Garderobe neu kaufen. Aber wer will das denn schon? Ich lebe gut, habe einen Sparvertrag und Altersvorsorge, kann mir meine Hobbies leisten, kann mir auch hier und da was außer der Reihe leisten wie einen neuen PC ohne direkt 3Monate hungern zu müssen und kann absolut nicht klagen. Wie wäre es wenn man ein wenig mehr mit dem zufrieden ist, was man hat? Was jetzt Job, Beziehung, Glück, Gehalt usw angeht. Nicht immer gucken, was die anderen haben sondern sich an seinem eigenen Leben erfreuen! Man hat schließlich nur das eine!

    Ich mache meinen Job gut, habe jede Menge zufriedener immer gerne wegen mir wiederkommender Kunden und bin zu jedem Kunden, der vor mir steht, freundlich. Ich mag mein Leben und meinen Job, auch wenn ich die elende Fahrerei (4std zug jeden Tag!) schon manchmal leid bin :)

  • Weit weg...

    Weit weg...

    @ Fr.Ra

    "Ich wüsste jetzt gern, wie viele Buchhändler als Bankkaufleute eingestellt werde und umgekehrt... "

    Also ich könnte mir vorstellen, das ein BKM (bei entsprechender Einarbeitung) durchaus als Buchhändler arbeiten könnte. Allerdings bezweifle ich, ob das umgekehrt einem Buchhändler so ohne weiteres gelingen würde.

    @ Sarah

    Dieses "ich brauche nicht soviel Geld... bin zufreiden mit dem was ich habe" usw riecht für mich immer nach künstlichem runterschrauben der eigenen Bedürfnisse. Eines muß man bedenken: Dieses "ich bin zufrieden mit dem was ich habe" bedeutet immer Stillstand und keine Entwicklung. Denn beachten Sie, auch das was Sie haben, und was Ihnen genügt, kann Ihnen genommen werden. Und dann ist es nicht schlecht, ein bisschen mehr zu haben ;-)

  • Sarah

    Sarah

    @ Fr. Ra

    Mit Herunterschrauben hat das gar nichts zu tun. Mir liegt nur sämtliches Erfolgsdenken vollkommen fern. Das war schon früher beim Leistungssport so, wo mir jeder gesagt hat, ich könnte viel mehr erreichen und ich aber keine Lust hatte jeden Tag dafür ins Wasser zu müssen (dreimal die woche reichte^^). Und heute ist es beim Raiden in WoW so, wo jeder andere innerhalb von Wochen die Bosse gelegt haben will und mir es reicht, wenn ich den Kampf gesehen habe. Irgendwann wird der schon umfallen.

    Ich kann mir das leisten was ich möchte (was beileibe nicht wenig ist; mein häuslicher Königspython Farbmorphen Bestand ist z.b. einige tausend Euro wert ebenso stecke ich jedes Jahr hunderte Euro in meinen Garten), warum sollte ich mehr wollen? Wenn man mehr hat, will man doch nur noch mehr haben. Das meinte ich mit: wann ist es denn mal genug? Wenn man jetzt statt 1200€ 2000€ verdienen würde, dann würde man doch "glücklicher" wenn man 2500€ bekommen würde, bildet man sich dann ein. Und das ist einfach nur traurig. Und dieses Hinterherjagen nach "Höher, schneller, weiter, besser" findet bitte ohne mich statt. Deswegen meine ich man soll irgendwann mal zufrieden sein. Mir ist der Job nicht so wichtig, dass ich meinen Lebensinn daran aufhänge. Deswegen ist für mich Stillstand im Job auch total uninteressant. Ich leite meine eigenen Warengruppen und muss jetzt nicht anfangen Stellvretretende FIllialleitung oder sowas zu werden. Das ist viel zu viel Stress, für den ich in meinem Leben keinen Platz habe. Ich hatte schon einen Bandscheibenvorfall wegen dem Job hier und seitdem achte ich einfach mehr auf mich und was meinem Körper gut tut. Ich habe nur den einen :) Und glauben sie mir, ich bin die einzige Kollegin die vollkommen tiefenentspannt ins Weihnachtsgeschäft geht (jeden tag yoga sei dank!), an der jede blöde Bemerkung von Kunden abprallt und die eine Woche vor ihrem Urlaub nicht am Krückstock geht. Und das ist mir viel mehr wert, als 500€ mehr Gehalt.

  • Hugo

    Hugo

    @ Sarah

    Ich sag nur: Work smart, not hard!

    Denn wenn man nicht für sich selbst arbeitet (sprich Selbstständig ist), bekommt man Engagement i.d.R. sowieso nicht gedankt!
    Insofern... keinen Streß machen lassen :-)

  • engagierteBuchhändlerin

    engagierteBuchhändlerin

    Auch in meiner Buchhandlung wird massiv Personal abgebaut. Dadurch wird die Servicequalität massiv verschlechtert. Auch ist die Filialleitung Vorschlägen seitens des Personals unaufgeschlossen - auch wenn diese kein Geld kosten würden. Grade letzteres finde ich untragbar und kurzsichtig.
    Thema Geld: Ich finde, ein Buchhändler sollte mindestens 1800 Euro Netto in Lohnsteuerklasse 1 zuzüglich Weihnachtsgeld verdienen, da es ein anspruchsvoller Beruf ist. Ich verdiene auch nicht schlecht, jedenfalls mehr als 1200 Euro, aber für ein Leben in einer teuren Grosstadt ist es nur mit gut verdienenden Ehepartner ausreichend.

  • Entsetzte Buchhändlerin

    Entsetzte Buchhändlerin

    Das Neueste bei Hugendubel:

    Da ja anscheinend noch immer zuviel Personal in den Verkaufsräumen ist, soll wohl Rückkehrerinnen aus dem Mutterschutz Auhebungsverträge angeboten werden. Sie hätten sich ja eh Richtung Muttersein umorientiert!

    Ja - leben wir denn noch im 18.Jahrhundert? Unglaublich, aber wohl leider wahr.

    GL: Schämmt Euch!

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