Gastspiel

Die Tücke der Tafel

Wie aus dem Flirt mit einem elektronischen Lesegerät die Sehnsucht nach dem Buch aus Papier wurde. Von Joseph von Westphalen.

Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Wie wahr. Aber auch das Haben. Hat das der kluge Marx nicht erwähnt? Wer ein Reihenhäusle hat, ist ein Reihenhäusler. Wer einen idiotischen Riesenrad-Jeep fährt, ist ziemlich sicher ein riesiger Idiot oder eine entsprechende Idiotin.

Aber auch das Nichtsein prägt: Wer nicht bei Facebook ist, darf getrost die 800 Millionen Mitglieder für Deppen halten. Innovationsskepsis gehört zu den wichtigsten natürlichen Abwehrkräften.

Ein Freund bekam einen Kindle zum Geburtstag. Ich bin ein guter Heuchler. Mein Abscheu vor dem elektronischen Lesegerät muss ausgesehen haben wie Neugier, wenn nicht Gier. Prompt wurde mir wenig später auch das neue Intellektuellenspielzeug geschenkt.

Erster Impuls: das flache Ding wie einen Diskus verächtlich in die Landschaft zu schleudern. Hätte aber nur Sinn, wenn einer die Aktion in Zeitlupe filmt und bei Youtube einstellt – auf dass täglich eine Million Klicker Zeuge meiner kulturkritischen Großtat werden.

Frauen und Bücher liebt man. Man nimmt Rücksicht. Man fasst sie zart an. Frauen fauchen, wenn sie das Gefühl haben, benutzt zu werden. Bücher (ohne Fadenheftung) ächzen und knacken gequält, wenn man sie grob aufschlägt. Ein elektronisches Lesegerät kann man schamlos nutzen, benutzen, ausnutzen, gegen die Intentionen des Herstellers gebrauchen. Es duldet den Missbrauch schweigend.

Ein Kindle ist relativ preiswert. Amazon erwartet, dass der Besitzer eines E-Book-Readers Texte kauft und Umsatz macht. Dabei bringt es mehr Erkenntnis und Interesse, den Konsumgehorsam zu verweigern: Unmengen von E-Books gibt es umsonst. Kostenlos kann ich palettenweise Klassiker auf mein schlichtes Täfelchen zaubern.

Anfangs habe ich wieder Weltliteratur in mich hineingefressen, wie seinerzeit als erweckter Gymnasiast. Hätte ich nicht gedacht, dass ich noch einmal Dostojewski lesen würde. Zum Frühstück. Statt Zeitung. Ein Rausch. "Weiße Nächte" – moderner als jeder ambitioniert rotzige Hauptstadt-Berlin-Roman. Die alten, gemeinfrei gewordenen Übersetzungen haben ihre Reize. Man muss sie sich schönlesen. Zum Kaffee nach dem Mittagessen Jane Austen runterladen und ihre Romane nach dem Wort "Schulden" und "Sparen" absuchen, die Erzählungen von Tschechow nach dem Wort "Wahrheit". Abends wahllos Brocken von Balzac und Stendhal schlucken. Macht eine Weile Spaß.

Der wahre Gewinn eines jeden E-Book-Readers, gleich welchen Fabrikats: Noch ehe der Akku ausgeht, das Ladekabel unauffindbar ist und endlich Schluss ist mit dem Hokuspokus, hat man in seinem Bildungsnachholhunger und seiner Gratisgier so viel Texte durcheinander in sich hineingeschlungen, dass man sich nach nichts mehr sehnt, als nach Büchern aus Papier, sorgfältig ediert und gedruckt, mit einem Satzspiegel, der nicht verrutschen kann, in denen man sich zurechtfindet.

Es ist anfangs komisch, aber sehr bald entnervend, wenn unkonzentrierte Berührungen des Bildschirms oder das Aushändigen des Geräts an jemand anderen dazu führen, dass statt der mühsam herbeigesuchten Stelle von Rousseau eine Romanseite von Fontane zu sehen ist.

Noch ärgerlicher: wenn man angesäuselt oder übermüdet satt Zolas "Nana" umsonst versehentlich für 12,80 Euro die platte Seminararbeit eines geschäftstüchtigen Studenten heruntergeladen hat. Spätestens dann wird man reumütig in seine vertraute Buchhandlung pilgern.

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20 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Jenny

    Jenny

    Dafür, dass jemand "versehentlich" eine Seminarbeit anstelle eines Stücks Weltliteratur herunterlädt, kann der E-Reader wenig. Aber das nur am Rande.

    Viel schlimmer finde ich jedoch diesen Absatz:

    "Frauen und Bücher liebt man. Man nimmt Rücksicht. Man fasst sie zart an. Frauen fauchen, wenn sie das Gefühl haben, benutzt zu werden. Bücher (ohne Fadenheftung) ächzen und knacken gequält, wenn man sie grob aufschlägt. Ein elektronisches Lesegerät kann man schamlos nutzen, benutzen, ausnutzen, gegen die Intentionen des Herstellers gebrauchen. Es duldet den Missbrauch schweigend."

    Das haben Sie wirklich so geschrieben und jemand hat es für gut befunden, das auch so zu veröffentlichen? Da werden Frauen ganz klar mit Objekten auf eine Stufe gestellt - schon mal sehr schön. Und es ist kein Vergleich, der velleicht unvorteilhaft formuliert aber notwendig war. Es gibt keinen Grund, Frauen (auch noch so verallgemeinernd) in einer Diskussion über den Nutzen von elektronischen Lesegeräten überhaupt nur zu erwähnen.

    Und "Frauen fauchen, wenn sie das Gefühl haben, benutzt zu werden"? Fahren sie auch ihre Krallen aus, ja? Und dann kann man amüsiert darüber schmunzeln? Interessant ist vor allem, dass die Bücher, mit denen die Frauen verglichen werden, *tatsächlich* schlecht behandelt werden - "Bücher [...] ächzen und knacken gequält, wenn man sie grob aufschlägt". Genauso wie die E-Reader, die "schamlos genutzt, benutzt und ausgenutzt" werden können, ohne sich zu beklagen. Aber wenn es um die Frauen geht, haben die natürlich nur das *Gefühl*, benutzt zu werden. (Da stellt sich doch die Frage, wie Sie mit den Frauen in Ihrem Leben umgehen, dass sich da anscheinend mehrmals jemand benutzt vorkam, obwohl Sie das so gar nicht intendiert hatten.)

    Und was ist das überhaupt für ein unangebrachtes Vokabular - benutzen, ausnutzen, schamlos, *schweigend geduldeter Missbrauch*? Ich denke, es geht hier um elektronische Lesegeräte? Vermischen Sie da vielleicht Bereiche, die gar nichts miteinander zu tun haben, die für Sie aber in etwa die gleiche (Un-)Wichtigkeit haben?

    Ganz ehrlich, Herr von Westphalen: Das geht nicht. Dieser Beitrag geht gar nicht.

  • Marty

    Marty

    Um bewusst im Stil dieses "Beitrags" zu bleiben:
    Wer zu blöd ist, ein elektronisches Gerät zu bedienen und zu doof, beim Herunterladen einen Roman von der "Seminararbeit eines Studenten" zu unterscheiden, sollte vielleicht besser die Klappe halten, wenn´s um Technik geht. Um wer zu altersverwirrt ist, um das Ladekabel zu finden, sollte sich ärztlichen Beistand suchen.
    Und was den Abschnitt "Frauen fauchen, wenn sie das Gefühl haben, benutzt zu werden ... Ein elektronisches Lesegerät kann man schamlos nutzen, benutzen, ausnutzen ... Es duldet den Missbrauch schweigend." betrifft, hat bereits Jenny alles geschrieben, was zu dieser ungeheuerlichen Diktion zu sagen ist. Und ich darf hinzufügen: Nicht nur "wer einen idiotischen Riesenrad-Jeep fährt, ist ziemlich sicher ein riesiger Idiot", sondern auch der Verfasser dieses Beitrag.

  • peter&paul

    peter&paul

    @JvW
    >>>Wer einen idiotischen Riesenrad-Jeep fährt, ist ziemlich sicher ein riesiger Idiot<<<
    sie halten sich bestimmt für intelligent, aber müssen ja ein ganz oberkluger schlaumeier sein, wenn sie sich erdreisten, andere menschen, welche offenbar nicht in ihr lebenskonzept passen oder andere berufliche/private aufgaben haben, als idioten zu bezeichnen!!!
    und da sie so schlau sind, erklären sie doch mal bitte, was ein riesenrad-jeep sein soll, diesen begriff konnte ich unwissender leider nirgends verifizieren.
    @boersenblatt.net
    es wäre doch angebracht, beiträge von autoren, die von sich selbst so total überzeugt sind, dass sie zwanghaft andere menschen als idioten bezeichnen, von der veröffentlichung in diesem medium auszuschließen!

  • levendel

    levendel

    Es muss einem ja nicht alles gefallen, was so geschrieben wird, deswegen aber gleich Verboten zu rufen, ist bedenklich.

  • eliboe

    eliboe

    Ich finde die Kolumne von Joseph von Westfalen hat eine Menge Charme und (Selbst-)Ironie, und ich kann mich nur wundern, wie schnell sich Technik-Fans und Pseudo-Emanzen auf den Schlips getreten fühlen! Alice Schwarzer verfügt mit Sicherheit über mehr Humor als "Jenny", und die Beiträge der ersten drei Leser entlarven sich meiner Meinung nach selber - sie können von Westphalen nicht im Traum das Wasser reichen. Es lebe die Dummheit!

  • max

    max

    hm, ich denke der kommentar von jenny war als satire gemeint. also bitte nicht so aufregen, sondern den humor darin sehen !

  • Theo

    Theo

    >> wenn man angesäuselt oder übermüdet satt Zolas "Nana" umsonst versehentlich für 12,80 Euro die platte Seminararbeit eines geschäftstüchtigen Studenten heruntergeladen hat

    Mir scheint Joseph von Westphalen hat kein Problem mit E-Books, sondern eher ein ernsthaftes Alkoholproblem. Die Lösung für ihn besteht mit Sicherheit nicht aus Papierbüchern.

  • der eingebildete Autorenunhold selbst meldet sich zu Wort

    der eingebildete Autorenunhold selbst meldet sich zu Wort


    Zu 1. Jenny
    >> Dafür, dass jemand "versehentlich" eine Seminarbeit anstelle eines Stücks Weltliteratur herunterlädt, kann der E-Reader wenig. <<
    Erinnert mich an das Argument der Waffenhersteller: Tellerminen können doch nichts dafür, wenn das Militär sie auslegt und Leute darauf treten.
    >> Viel schlimmer finde ich jedoch diesen Absatz: "Frauen und Bücher liebt man. Man nimmt Rücksicht. Man fasst sie zart an. Frauen fauchen, wenn sie das Gefühl haben, benutzt zu werden... was ist das überhaupt für ein unangebrachtes Vokabular - benutzen, ausnutzen, schamlos... Missbrauch? Ich denke, es geht hier um elektronische Lesegeräte? Vermischen Sie da vielleicht Bereiche, die gar nichts miteinander zu tun haben?<<
    Keine Sorge, ich nehme Sie sofort aus, Jenny. ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten und gestehe: SIE LIEBE ICH NICHT! Beruhigt? Und ja, ich mische. Allerdings habe ich Frauen bisher nicht missbraucht, zumindest kamen keine Klagen. Missbrauch ist natürlich ein Reizwort, und Sie sind prompt darauf reingefallen. Lieber Himmel – das erinnert mich an die Leserbriefe, die ich 1987 bekommen habe, als ich im ZEITmagazin Witze über die DDR gemacht habe und meiner Briefpartnerin Monika Maron nicht mit der vom westdeutschen Bildungsbürger gewünschten nötigen Ehrfurcht entgegentrat. Jetzt mal im Ernst, was die Sache mit dem Missbrauch betrifft: Sind Sie so verbohrt und verbiestert, muss ich es Ihnen hier tatsächlich schriftlich geben, dass ich Missbrauch von Menschen verabscheue? Hilft eh nichts. Sie führen sich auf, als hätte ich mit Nazivokabular vergriffen. Mal davon abgesehen, dass ich den Text stark gekürzt habe und den E-Reader nützlicher finde als beschrieben: Missbrauch verübe ich in den Augen des Herstellers, der verdienen will und mit mir nichts verdient. Das steht doch trotz Kürzung im Text, verdammt. Ist das so schwer zu verstehen. Es macht Spaß, ein cleveres Industrieprodukt, das zum Konsum von Texten ersonnen wurde, als Gratislesemaschine zu gebrauchen. Das Gerät selbst missbrauche ich dabei nicht einmal, sondern Amazon oder sonst einen Anbieter, der bei mir draufzahlt. Wenn Sie dagegen sind, dann sind Sie bei der FDP gut aufgehoben.
    Zu 2. Marty
    >> Um bewusst im Stil dieses "Beitrags" zu bleiben: Wer zu blöd ist, ein elektronisches Gerät zu bedienen und zu doof, beim Herunterladen einen Roman von der "Seminararbeit eines Studenten" zu unterscheiden, sollte vielleicht besser die Klappe halten, wenn´s um Technik geht. Um wer zu altersverwirrt ist, um das Ladekabel zu finden, sollte sich ärztlichen Beistand suchen.<<
    Es ist mir gar nicht passiert. Schriftsteller lügen doch. Wussten Sie das nicht? Aber es könnte einem passieren. Daher habe ich das geschrieben. Und weil es einem mit einem Buch aus Papier nicht passieren kann. Und weil ich eine Vorbereitung für den Schlusssatz brauchte. Was die Altersverwirrung betrifft, haben Sie offenbar keine Ahnung von den Jüngeren: die suchen und vergessen ihre Ladekabel mehr als die Alten.
    Zu 3. peter&paul
    @JvW
    >> >Wer einen idiotischen Riesenrad-Jeep fährt, ist ziemlich sicher ein riesiger Idiot< sie halten sich bestimmt für intelligent, aber müssen ja ein ganz oberkluger schlaumeier sein, wenn sie sich erdreisten, andere menschen, welche offenbar nicht in ihr lebenskonzept passen oder andere berufliche/private aufgaben haben, als idioten zu bezeichnen!!! <<

    Fahrer solcher Autos halte ich tatsächlich für nicht ganz dicht. Die großen Jeeps kamen Anfang der 1980er Jahre in Mode. Seitdem lasse ich ab und an in Texten Invektiven gehen diese Autos los, gegen die man auch sachlich argumentieren könnte, was ich anderen überlasse. Ich treibe damit übrigens weiteren Missbrauch. Ich mache nämlich mit diesen Bemerkungen statistische Menschenversuche. Und stelle fest: beim Edeljeep hört der Humor der Leute auf. Ich kann stolz auf ein Dutzend Abo-Kündigungen verweisen, die es bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften auf Grund meiner publizierten Jeepverachtung gab. Gewisse Feministinnen, Jeepfahrer und komischerweise Militärs gehören zu den am leichtesten zu beleidigenden Menschen. Ausnahme: Loriot. Er hatte auch mal so ein Riesenradauto. Auf einen Jeep- und Jeepfahrer-Hass-Artikel von mir, bat er um Entschuldigung, ein solches Auto zu besitzen. Ich denke das ist die adäquate ironische Reaktion auf ein Polemik, die bei allem echten Zorn auf die Idioten ja auch ironisch ist.

    >> und da sie so schlau sind, erklären sie doch mal bitte, was ein riesenrad-jeep sein soll, diesen begriff konnte ich unwissender leider nirgends verifizieren.<<

    „verifizieren“ – SIE sind doch superschlau. So ein toller Proseminarausdruck! Nehme ich Ihnen nicht ab, dass Sie so dumm sind und wirklich eine Erklärung wollen.

    >> @boersenblatt.net -- es wäre doch angebracht, beiträge von autoren, die von sich selbst so total überzeugt sind, dass sie zwanghaft andere menschen als idioten bezeichnen, von der veröffentlichung in diesem medium auszuschließen!<<

    Armes Börsenblatt, dass du von solchen Leuten gelesen wirst. Zwanghaft, in der Tat. Das ist doch WAHNSINN. Das Börsenblatt richtet sich an literarisches Umfeld. Und hier schreiben Leute ... nein, nicht weiter. Zum Verzweifeln. Was Lesen die den so? Was haben die für ein Literaturverständnis. Was sagen die zu Thomas Bernhard und Rainald Goetz. Gegen diese Kollegen bin ich ein sanftmütiger, kulanter Verachtungszurückhalter und Nichthasser.

    Zu 4. levendel
    >> Es muss einem ja nicht alles gefallen, was so geschrieben wird, deswegen aber gleich Verboten zu rufen, ist bedenklich. <<

    JAAA, Frau oder Herr Lebendel! BEDENKLICH! JAAA!

    Zu 5. eliboe
    >> Ich finde die Kolumne von Joseph von Westfalen hat eine Menge Charme und (Selbst-)Ironie...<<

    Danke, eliboe!


    Zu 6. max
    >> hm, ich denke der kommentar von jenny war als satire gemeint. also bitte nicht so aufregen, sondern den humor darin sehen ! <<

    Langsam schöpfe ich Hoffnung!

    Zu 7. Theo
    >> wenn man angesäuselt ... Mir scheint Joseph von Westphalen hat kein Problem mit E-Books, sondern eher ein ernsthaftes Alkoholproblem. Die Lösung für ihn besteht mit Sicherheit nicht aus Papierbüchern. <<

    Jetzt reicht’s. Es ist hoffnungslos. Was ist das für schwachsinnige Schlussfolgerung?

  • Steffen Meier

    Steffen Meier

    Manchmal sind die Kommentare zu den Börsenblatt.net-Artikel unterhaltsamer als der Artikel selbst...

  • Uwe

    Uwe

    Unglaublich mit welchen Klischees hier jemand um sich wirft. Und dann macht er als "Autorenunhold" im Kommentar zu den Kommentaren gleich damit weiter.

    Gleich der erste Satz wird vergewaltigt. Da steht: "Das Sein bestimmt das Bewußtsein." Und dann wird daraus faktisch: Der Konsum bestimmt das Bewußtsein gemacht. Wenn man diese Sätze mathematisch betrachtet sagt mir der Autor: Das Sein = Der Konsum. Dieser Mensch tut mir leid.
    Und lieber Autorenunhold: Politisch fühle ich mich im Übrigen in der FDP sehr gut aufgehoben. Da sie von Klischees zu leben scheinen, werden Sie meinen Kommentar so noch weniger ernst nehmen, als vor diesem Satz. Das macht aber nichts.

  • Enno Lenze

    Enno Lenze

    Es muss nicht jedem alles gefallen. Und gerade bei buch vs. eBook scheiden sich die Geister. Aber auch in der Bücherei kann ich das falsche Buch kaufen :) Zum anderen kann ich genau so einen Artikel schreiben, warum mir eBook-Reader gefallen.

    Ich frage mich eher, warum es hier steht wo ich Nachrichten aus der Buchwelt erwarte und nicht in einem privaten Blog oder in einer Produktrezension bei Amazon.

    Gruß, Enno Lenze

  • Sven

    Sven

    Komischer Artikel. Die Welt ist im Umbruch. Wie seiner Zeit als der Buchdruck erfunden wurd eund wir nicht mehr mit Papyrusrollen oder Steintafeln herumgelaufen sind. Für einmalige Lektüre eignet sich der E-Reader besonders, denn mit den Eintagsfliegen von Büchern möchte ich meine Regale nicht vollstellen.
    Von heute auf morgen werden die konventionell verlegten Bücher nicht aussterben, es wird ein Wandel stattfinden, ob man will oder nicht.

  • Der Alte Griesgram

    Der Alte Griesgram

    Haha, das ist hier ja fast wie bei Heise. Leider auch vom Niveau.

  • Fred Weizenkeim

    Fred Weizenkeim

    @ Enno Lenze: Bücher kaufen in der Bücherei - immer wieder gut!

  • Rotkäppchen im Wald

    Rotkäppchen im Wald

    Es lebe die Digitale Demenz! Ein Hoch auf das Internet und all diejenigen, die es für die Selbstdarstellung nutzen - ganz große Klasse

  • Kai Weber

    Kai Weber

    Lieber eingebildeter Autorenunhold,

    was ich nicht verstehe: Wie kann einem der zweite Absatz durchrutschen? Man muss ja kein Fan von politicial correctness sein, aber mit ein bisschen Lebenserfahrung sollte einem bewusst sein, welche Gefahren darin stecken, wenn man große Menschengruppen über einen Kamm bürstet. Dürfen wir von Ihnen demnächst auch Sätze wie die folgenden erwarten? "Wer einen Bösewicht sucht, der darf die 13 Millionen Juden für Weltverschwörer halten." Oder "Wer sich nicht für Ostasien interessiert, der darf die 1,3 Milliarden Chinesen für Untermenschen halten."
    (Und falls Sie diese Kritik für ungerechtfertigt halten sollten, bitte ich um eine Erklärung, was genau der entscheidende Unterschied zwischen Ihrem und meinen konstruierten Beispielen ist.)

  • Katrin

    Katrin

    Lieber Herr von Westphalen,
    mich hat Ihre Kolumne wunderbar unterhalten! Ich liebe überzogene Beschreibungen und ironische Meinungsäußerungen!! (Und diese sind in Ihrem Beitrag in zahlreicher und deutlicher Weise enthalten.)

    Sie dürfen für sich beanspruchen, mich zu einem ersten Kommentar auf Börsenblatt.net veranlasst zu haben, um die negativen Kommentare nicht völlig überhand nehmen zu lassen. Und ich habe bereits beim Lesen der ersten Sätze erkannt, was Wikipedia nicht treffender hätte formulieren können und einigen Kommentatoren wohl entgangen ist: "Joseph Graf von Westphalen (* 26. Juni 1945 in Schwandorf) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Satiriker bekannt ist."

  • Der Amüsierte

    Der Amüsierte

    Köstlich diese Diskussion :-)
    Ich werde gut unterhalten!
    Sie zeigt, wie die Buchbranche tickt und warum in der digitalen Zukunft kein Platz mehr für sie sein wird...

  • Nijiga

    Nijiga

    Grandioser Artikel. Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Fast täglich erreichen einen nur schlechte Nachrichten über Schließungen etc.

    Da tut so ein humoristischer Artikel doch gut.

  • von WESTPHALEN, der Autorenunhold

    von WESTPHALEN, der Autorenunhold

    Noch einmal der Autorenunhold

    Der Angeklagte hat das letzte Wort, ehe er von konfusen Feministinnen und Feministen (unter den anfeuernden Rufen einer gewissen Jenny, siehe oben) und von tödlich beleidigten Fahrern von Autos mit irren Riesenrädern (sogenannte SUVs) wegen Aufrufs zum Missbrauch von E-Book-Readern und wegen unangemessenen Vergleichens von Frauen mit Büchern und wegen Luxusjeepverachtung gesteinigt wird - gerechte Strafe für einen bösartigen Unhold. Ehe ich zur Hölle oder ins Paradies fahre meinen Dank an die wenigen Stimmen, die mich vergeblich gegen die Meute meiner Strafverfolger in Schutz nahmen: Danke Katrin (Kommentar 17) und Nijiga (19). Kai Weber (16) verstehe ich nicht: wenn ich mich über die Facebook-Gemeinde lustig mache können Sie das doch nicht im Ernst mit Rassenhass vergleichen!

    Lustigerweise kamen in all den erbosten Kommentaren eines so gut wie nicht vor: das, worum es in meinem Gastbeitrag doch ging: die Vor- und Nachteile des E-Book-Leserei. Ich stehe dem elektronischen Lesen weniger skeptisch gegenüber als es in meiner in der Tat nicht unsatirischen Gastkolumne (deren infame Frauenfeindlichkeit die Redaktion nicht erkannt hat) sichtbar wird, in der ich mich auf 3300 Anschläge beschränken musste. Falls es jemand interessiert wie der Missbrauch eines Kindle im Einzelnen aussehen kann, folgt hier zum Schluss die doppelt und dreifach so lange ungekürzte Fassung




    Die Freuden des Missbrauchs

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Wie wahr. Aber auch das Haben. Hat das der kluge Marx nicht erwähnt? Wer ein Reihenhäusle hat, ist ein Reihenhäusler. Wer einen idiotischen Riesenrad-Jeep fährt, ist ziemlich sicher ein riesiger Idiot oder eine entsprechende Idiotin. Aber auch das Nichtsein prägt: Wer nicht bei facebook ist, darf getrost die 800 Millionen Mitglieder für Deppen halten. Innovationsskepsis gehört zu den wichtigsten natürlichen Abwehrkräften.

    Ein Freund bekam einen Kindle zum Geburtstag. Ich bin ein guter Heuchler. Mein Abscheu vor dem elektronischen Lesegerät muss ausgesehen haben wie Neugier, wenn nicht Gier. Prompt wurde mir wenig später auch das neue Intellektuellenspielzeug geschenkt.

    Erster Impuls: das flache Ding wie einen Diskus verächtlich in die Landschaft zu schleudern. Hätte aber nur Sinn, wenn einer die Aktion in Zeitlupe filmt und bei Youtube einstellt – auf dass täglich 1 Millionen Klicker Zeuge meiner kulturkritischen Großtat werden.

    Ein Kindle ist relativ preiswert. Amazon erwartet, dass der Besitzer eines E-Book-Readers Texte kauft und Umsatz macht. Es ist daher fast ein revolutionäres Hochgefühl, die Hoffnungen der Industrie zu unterlaufen. Es bringt Erkenntnis und Interesse, den Konsumgehorsam zu verweigern: Unmengen von e-books gibt es umsonst. Kostenlos kann ich palettenweise Klassiker auf mein schlichtes Täfelchen zaubern. Mit dem 189-Euro-Kindle (nur mit dem) kann ich mich in der Wildnis, weit weg von allen wireless-LAN-Verbindungen unbegrenzt und ohne irgendwelche download-Kosten mit Hunderten von Romanen versorgen. Nicht ich, Amazon muss dafür an die Handynetzbetreiber zahlen. „Whispernet“ nennt sich die Kommunikationstechnik. Wo immer der Besitzer und Benutzer sich aufhält, er soll in der Lage sein, die neuesten Bücher und Zeitungen zu kaufen.

    Frauen und Bücher liebt man. Man nimmt Rücksicht. Man fasst sie zart an. Frauen fauchen, wenn die das Gefühl haben, benutzt zu werden. Bücher (ohne Fadenheftung) ächzen und knacken gequält, wenn man sich grob aufschlägt. Wer will, kann sein elektronisches Lesegerät zart und andächtig anfassen, er kann es herzen und streicheln und küssen. Kiss my kindle! Er kann es aber auch schamlos nutzen, benutzen, ausnutzen, gegen die Intentionen des Herstellers gebrauchen. Es duldet den Missbrauch schweigend. Dieser Missbrauch ist ein durchaus diebisches Vergnügen.

    Seitdem fresse ich wieder Weltliteratur in mich hinein, wie seinerzeit als erweckter Gymnasiast. Kostet nichts außer Zeit. Hätte ich nicht gedacht, dass ich noch einmal Dostojewski lesen würde. Zum Frühstück. Statt Zeitung. Ein Rausch. „Weiße Nächte“ – moderner als jeder ambitioniert rotzige Hauptstadt-Berlin-Roman. Die alten, gemeinfrei gewordenen Übersetzungen sind besser als ihr Ruf und haben ihre Reize. Man muss sie sich nur schönlesen. Holprige und krumme Stellen kann man beim Lesen automatisch begradigen und veredeln. Kreatives Lesen könnte man das nennen. Bringt mehr als das passive Genießen von gepriesenen Superübersetzungen. Die meisten fremdsprachigen Klassiker habe ich seinerzeit in Übersetzungen zu mir genommen, die später als veraltet und fehlerhaft belächelt wurden. Es hat mir und meiner Lust an und auf Literatur nicht geschadet.

    Zum Kaffee nach dem Mittagessen Jane Austen runterladen und ihre Romane nach dem Wort „Schulden“ und „Sparen“ absuchen, die Erzählungen von Tschechow nach dem Wort „Wahrheit“. Danach weiß man Bescheid. Abends wahllos Brocken von Balzac und Stendal schlucken. Ein sinnliches oder gar besinnliches Vergnügen aber ist dieses Lesen nicht. Da es keine Seiten zum Blättern gibt, schaufelt und schlürft und schlabbert man die Literatur in sich hinein. Nicht gerade eine kultivierte Handlung. Ein normales Buch lesen ist wie ein Essen am Tisch, ein E-Book ist nicht Fastfood, denn Diderot oder Jean Paul werden auch auf dem kleinen Bildschirm nicht zu faden Fettmachern, es ist wie Essen aus dem Kühlschrank. Macht auch satt. Nicht das Bekömmlichste auf die Dauer, aber man kann sich auf die Schnelle durchaus mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgen. Besser als nichts und besser als zu fasten.

    Ein Kindle oder anderer E-Book-Reader muss aber nicht autistisch genutzt werden. Ich sitze gesellig mit meiner englischen Schwägerin am Ufer des Starnbergersees. Kommt nicht der Starnbergersee in T.S. Eliots „Waste Land“ vor? Jetzt kommt das „Whispernet“ zum Einsatz. Natürlich gibt es Eliot noch nicht umsonst. Aber man kann von kostenpflichtigen Büchern gratis Leseproben herunterladen. Die Gratisleseprobe der Eliot-Gedichte enthält zwar unter anderem den lässigen „Love Song of J. Alfraed Prufrock“, den nach vielen Jahren wieder einmal zu lesen eine Wonne ist, das „Waste Land“ aber ist bei der Lesprobe nicht dabei. 3,70 Euro kosten die Eliot-Gedichte zusammen. Sie sind das zehnfache wert, aber für E-Books Geld auszugeben ist gegen mein Prinzip. Vorsatz: wird morgen brav als Buch gekauft. Auch liest sich Lyrik besonders schlecht auf dieser Tafel, auf der schon manche Prosaseiten wie schlecht gesetzte Gedichte aussehen - und Gedichte wie zerrissene Netze. Trotzdem: als Ersatz für Eliot lade ich für 0,00 Cent ein paar Megabite Lyrik von Alfred Tennyson herunter. Nie eine Zeile von dem gelesen. Nun werde ich mit ihm vertraut. In 20 Sekunden sind die „Early Poems“ von 1842 da. 27 Mal kommt das Wort „shore“ vor. Unübertrefflich, wie da am Ufer gesessen und in die Ferne geblickt wird: „Knowledge comes, but wisdom lingers, and I linger on the shore.” Würde ich gern vom jungen Bob Dylan oder von Joan Baez gesungen hören. Selbst mit Tennysons ständigen Textverbesserungen macht mich die von anonymer Hand mit geradezu wikipediahafter Gründlichkeit kommentierte Gratisausgabe (von 1898 oder auf einer Ausgabe von 1898 basierend) bekannt.

    Bei dem schönen Wort „linger“ denke ich natürlich an die größten Tenorsaxophonisten des Jazz: Coleman Hawkins, Lester Young und Ben Webster haben aus dem etwas einfältigen Swingtitel „Linger Awhile“ Kleinode gemacht. Zu Hause mal wieder anhören. Mit dem Kindle der nächsten Generation könnte ich die Sehnsucht nach dem schrägen Wohlklang vermutlich an Ort und Stelle stillen, heute schon mit iPhone oder iPad. Ersatzweise lade ich gratis Goethes Faust auf Englisch runter. Klingt gleich viel besser. Die berühmte Teufelspaktstelle mit Dr. Fausts reichlich pubertärer Ansage, Mephisto habe die Wette gewonnen, wenn er, der Großskeptiker Faust, „zum Augenblicke“ sagen könne: „Verweile doch! du bist so schön!“ wird allerdings nicht mit „linger“ übersetzt sondern: „When ever to the passing hour I cry: O stay! Though art so fair!” Schade, dass der Übersetzer Faust nicht etwas cooler und weniger pompös „linger awhile“ sagen lässt.

    Die Schwägerin hat ein iPhone mit Internetzugang. Während ich im 19. Jahrhundert versinke und noch immer bei Lord Alfred Tennyson bin, hat sie schon Eliots „Waste Land“ aus dem Internet auf dem Schirm. Mit Kommentar. Das ist gemein. Soll ich es mir trotzdem als Buch besorgen? Wir prahlen mit unseren Geräten. Dann spiele ich meinen Trumpf aus: Der revolutionäre Prozessbericht des marxistisch orientierten Journalisten Carl Ludwig Bernays über eine aristokratische Bluttat in einem Pariser Hotel, verübt am 17. August 1847. Schon 6 Wochen später, Ende September 1847 war der 330-Seiten-Schnellschuss da: „Die Ermordung der Herzogin von Praslin ein Beitrag zur Geschichte des Kampfes der Leidenschaften mit den modernen Gesellschafts-Elementen“. Google hat die Schrift in der Münchner Staatbibliothek gescannt, und die Bibliothek hält das Ergebnis freundlicherweise nicht eigentümerisch zurück, sie gewährt nicht nur großzügig Einblick, die hat, noch großzügiger, das Buch zum Download als PDF-Datei ins Netz gestellt. Danke! Die gratis heruntergeladene Datei kann ich mir gratis an meinen Kindle schicken. Das führe ich jetzt der Schwägerin vor. Die Leute in der U-Bahn lesen den aktuellen Horror in der Bildzeitung, und ich zieh’ mir auf dem Kindle (in der hastig schief und krumm gedruckter Frakturschrift des Originals) rein, wie und warum der Herzog von Praslin vor 170 Jahren seine Frau erdolchte. Dazu passend superexklusiv und seit 180 Jahren nicht mehr im Handel „Kahldorf über den Adel“ von 1831. Man kennt das Vorwort von Heinrich Heine, nicht aber die adelskritischen offenen Briefe Kahldorfs (Pseudonym eines vergessenen Robert Wesselhoeft) selbst, die an den adelsfreundlichen Grafen Moltke gerichtet sind.

    Dafür wurde der Kindle nicht erfunden. Aber dazu kann man ihn benutzen. „Use me!“ flüstert er verschwörerisch, wenn ich ihn mit als Lesegerät für uralte vergriffene Texte benutze. Die Wonnen der Verweigerung und des kontraproduktiven Konsums: auf den neuzeitlichen Geräten keine kostspieligen Neuigkeiten lesen, keine eigens für den flotten Reader eingerichteten Tages- und Wochenzeitungen und aktuellen Bücher, sondern kostenlose Delikatessen aus der Vergangenheit. „Sometimes, it's true / You really do abuse me” singt mein Kindle den pfefferscharfen Bill-Withers-Song: „You just keep on using me / Until you use me up.”

    Innerlich auf dem neusten Stand der drahtlosen Kommunikation macht die raffinierte neuzeitliche Lesetafel mit ihrem schlichten Design äußerlich nicht auf Hightech, sondern erinnert ihren Besitzer eher an die ersten Schreibversuche der Schiefersteinzeit, ein bisschen auch an die in Stein gehauenen zehn Gebote Moses’. Damit unterscheiden sich die (angenehm) kargen Kindles der ersten Generation von den hinterhergeschobenen Modellen (Kindle Fire), die mit Apples schickem iPad standhalten wollen.

    Design ist eitel. Das wahre Gewinn eines jeden E-Book-Readers gleich welchen Fabrikats: noch ehe der Akku ausgeht, das Ladekabel unauffindbar ist und endlich Schluss ist mit dem Hokuspokus, hat man in seinem Bildungsnachholhunger und seiner Gratisgier so viel Texte durcheinander und unfassbar in sich hineingeschlungen, dass man sich nach nichts mehr sehnt als nach Büchern aus Papier, sorgfältig ediert und gedruckt, mit einem Satzspiegel, der nicht verrutschen kann. Bitte, bitte wieder greifbare Texte, in denen man sich zurechtfindet. Nach einem Glas Wein häufen sich Eingabefehler, es kommt zu absurden Treffern und zum vorläufigen Verschwinden von ganzen Gesamtausgaben. Es gibt Hilfsfunktionen wie das Setzen von Lesezeichen. Trotzdem wird es einem nicht gelingen an einem feuchtfröhlichen Abend eine bestimmte Stelle zu finden und seinen Freunden vorzulesen.

    Es ist anfangs unterhaltsam aber sehr bald entnervend, wenn unkonzentrierte Berührungen des Bildschirms oder das Aushändigen des Geräts an jemand anderen dazu führen, dass statt der mühsam herbeigesuchten Stelle von Rousseau eine Romanseite von Fontane zu sehen ist. Noch ärgerlicher: wenn man angesäuselt oder übermüdet nicht mehr treffsicher tupfen und tatschen kann und satt Zolas „Nana“ umsonst versehentlich für perverse 12,80 Euro die platte Seminararbeit eines geschäftstüchtigen Studenten heruntergeladen hat. Spätestens nach diesem Unfall wird man reumütig in seine vertraute Buchhandlung pilgern. Als konfuser literarischer Appetitanreger, zum gelegentlichen Auffrischen von Sprachkenntnissen, zur Wiederbegnung mit Klassikern, die man sonst nie mehr zur Hand nehmen würde, sind die E-Book-Reader durchaus zu gebrauchen.

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