"Was Sie suchen, steht direkt vor Ihnen"

"Woher kommen die innovativen Köpfe für die Buchbranche?", war Hauptthema einer Fachtagung an der Akademie des Deutschen Buchhandels in München. Tea Herovic von den Jungen Verlagsmenschen meint, die richtigen Young Professionals sind schon längst da, werden aber übersehen.

Personalentwicklung im Verlag: Grundlegendes muss sich ändern
Freitagmorgen, Sonnenschein, Literaturhaus München: 55 Führungskräfte aus dem Publishing Business treffen sich zur Konferenz „Most Wanted! Kluge Köpfe für den Wandel – Personalentwicklung im Verlag 3.0“. Initiiert und organisiert wurde diese Veranstaltung von zwei wichtigen Brancheninstitutionen: der Akademie des deutschen Buchhandels und Bommersheim Consulting. Die Agenda ist straff und gespickt mit bekannten Namen, die sich ihre Gedanken über die Zukunft des Publishings im digitalen Zeitalter gemacht haben. Die Botschaft des Tages vorab: Es muss sich etwas grundlegend in der Personalorganisation und -führung ändern! Keywords wie Hierarchieabbau, Hygiene-Faktoren und digitales Environment prägen die Diskussionen.

Helena Bommersheim und Bernd Zanetti, Geschäftsführer der Akademie des Deutschen Buchhandels, führen in den Tag ein. Beide nennen die bestehenden Probleme direkt und ungeschönt: Rückgang der Einnahmen, mangelnde Innovationsbewegung und eine geringe Attraktivität der Buch- und Medienbranche auf Bewerber. Im Saal wird wissend genickt und auf die Unterlagen auf dem Tisch geschaut – oder es werden nebenbei Emails auf diversen Apple-Produkten bearbeitet. Eines wird schnell klar: Führungskräfte sind sehr beschäftigte Menschen. Umso lobenswerter ist es, dass sie sich einen ganzen oder halben Tag die Zeit genommen haben, um nach effizienten und nachhaltigen Lösungsansätzen zu suchen.

Young Professionals: Setzt die Buchbranche mit Techies aufs falsche Pferd?
Inmitten dieser klugen Köpfe haben sich zwei Junge Verlagsmenschen gemischt, um zu lauschen, zu lernen und zu twittern. Nun folgt kein Abriss aller Reden und Gedanken. Die anwesenden Journalisten haben ihren Auftrag gründlich erfüllt. Mein Anliegen ist ein Klärung einer vielleicht wichtigeren, weil grundlegenden Frage: Die „most wanted-Köpfe“. Wer ist damit genau gemeint? Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass es um die jungen Verlagsmenschen, also die Young Professionals von heute und morgen geht, die man besser früher als später ins Boot holt, um den neuen Herausforderungen mit Frische, Elan und innovativen Ideen zu begegnen. Doch im Laufe der Konferenz beschlich mich immer mehr das Gefühl, dass es nicht um die vielen, fleißigen und innovativen Köpfe geht, die gerade in einer Assistenz festsitzen und auf ihre nächste Karrierechance warten. Es ging um die Marketing- und Betriebswissenschaftler und kreativen „Techies“, für die scheinbar die Twitter, Google und BMW Companies interessanter sind, als die Buch-und Medienbrachen. Katrin Siems, Vice President Sales & Marketing bei Walter de Gruyter brachte es schlussendlich auf den Punkt: „Fachkompetenz wird immer wichtiger. Der traditionelle Germanist, der was von Büchern versteht und zufällig im Marketing gelandet ist, aber kein praktisches Marketing-Knowhow hat, ist nicht mehr gefragt.“

Das ist mal eine klare Ansage und musste sofort auf Facebook und Twitter kundgetan werden. Die Reaktionen der jungen Verlagsmenschen waren klar und mündeten in der Frage: Und was mache ich jetzt mit meinem geisteswissenschaftlichem Studium? Zukunftsangst, Zweifel und Sorge machen sich bereit. Doch das muss nicht sein! 

Es ist Zeit für mehr Leidenschaft
Hal Robinson, CEO bei Librios, begann seine Präsentation mit einem sehr beeindruckenden Zitat: „This ist the BEST time to be working in publishing!“ Und er hat Recht! Es ist eine Zeit voller Veränderungen, Möglichkeiten und Plattformen für neue Ideen und Wege. Zugleich ist es aber auch eine gefährliche Zeit, in der man gut abwägen muss, welche Wege man gehen sollte und welche nicht. In einer solchen Zeit sind zwei Dinge besonders wichtig: Leidenschaft und Mut. Beide Eigenschaften sehe ich tagtäglich bei vielen Volontären, Assistenten und Praktikanten der Branche. Sie sind mutig, weil sie sich – ohne groß darüber nachzudenken – für eine Karriere in der Buch- und Medienbranche entschieden haben. Sie sind leidenschaftlich, weil sie trotz der Kritik und dem Pessimismus die ihnen entgegenschlagen, an der Idee festhalten, dass Bücher und Zeitungen (egal in welchem Format) wichtige Kulturgüter sind, die nicht verschwinden dürfen. Sie sind mutig und leidenschaftlich zugleich, weil sie sich dem Spott und der Verachtung all der Besserverdiener mit ihren Firmenfahrzeugen und „Around-the-world-Trips“ stellen. Und wenn ich mich in meiner Generation – der Generation Y – so umsehe, dann sehe ich keine „faulen und schlauen“ jungen Menschen wie es die aktuelle „ZEIT“ titelt, sondern vielmehr fleißige und aufopfernde. Ich sehe junge Menschen, die einem Unternehmen nicht zu erst auf den bunten „Bauchladen“ schauen, um dann profitgeleitete berufliche Entscheidungen zu treffen, sondern junge Menschen, die sich von  Interesse und Leidenschaften bei ihrer Berufswahl leiten lassen. Das Magazin „brand eins“ titelte in der Februarausgabe groß mit: „Wofür stehst Du?“ Der Schwerpunkt ist klar: Marken und Glaubwürdigkeit.

Die Branche kann glaubwürdiger werden
Das große Problem unserer Branche sind nicht die digitalen Konkurrenzprodukte oder Amazon. Das Problem ist unsere Glaubwürdigkeit. Es geht nicht ums: Lesen oder Nicht-Lesen. Es geht um die Frage: Was soll ich lesen? Die einzige richtige Antwort darauf klingt simpel: das, was dir gefällt und wie es dir gefällt. Und wonach orientiert sich der heutige Konsument? Natürlich nach Marken. Marken stehen – im besten Falle – für Glaubwürdigkeit. Und wie kommen Sie, liebe Führungskräfte und Verleger, zur gewünschten Glaubwürdigkeit und damit zu erfolgreichem Verkaufen? Ich möchte meinen, indem sie Menschen einstellen, die an das Produkt, das sie produzieren glauben. Diese Menschen locken Sie aber nicht mit einem tollen „Candy-Shop“ und Sie werden sie auch nicht bei Google abwerben müssen. Das, was Sie nämlich verzweifelt zu finden versuchen, steht bereits direkt vor Ihnen. Es hat womöglich noch keine HTML-Fähigkeiten und kann noch nicht programmieren und Marktforschungstools rauf- und runter spulen. Noch nicht! Aber das, was Sie vor sich sehen, bringt etwas mit, was kein Marketing- oder BWL-Student ersetzen kann: Liebe für und zur Literatur.

Liebe Führungskräfte, liebe Verleger und Vorstandsvorsitzenden, lassen Sie jetzt ihren iPod oder ihr Smartphone liegen, bewegen Sie sich mutig raus aus der Komfortzone und auf den Kopierer auf ihrem Stockwerk zu. Die Person, die sie dort antreffen, ist gerade dabei entweder den Pressspiegel, das Protokoll der letzten Sitzung oder – viel aktueller – die Messeunterlagen zu kopieren. Liebe Führungskräfte darf ich vorstellen: Das ist die Zukunft und die Hoffnung ihres Unternehmens.

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37 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Hanna Hartberger

    Hanna Hartberger

    Ich bin versucht zu schreiben: Gut gebrüllt, Löwe!

    Aber vielleicht etwas sachlicher: Danke für deinen Kommentar, in dem du wichtige Punkte ansprichst. Ich finde es gut, dass du die Lanze für uns Medienmenschen brichst. Es ist richtig, dass wir nicht immer HTML und Marketingtools blind beherrschen, aber wir sind in höchstem Maße lern- und anpassungsfähig - wir müssen nur auch die Gelegenheit bekommen, unsere Fähigkeiten einzusetzen.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Ich stehe etwas ratlos vor diesem Text. Emotional hochfahrende Idealisten als Führungskräfte von morgen? Oder wie soll ich das verstehen?

  • Charlotte Reimann

    Charlotte Reimann

    Der aktuelle Ruf nach den „most wanted-Köpfen" zeigt, unter welch großem Druck die Verlagsbranche heute steht. Um mit globalen Playern wie Amazon, Apple, Google & Co mithalten zu können, braucht sie Experten in Vertrieb, Marketing, IT und Entwicklung. Hier tut sich die Branche mit Innovationen generell etwas schwer. Was die Geisteswissenschaftler aber nicht vergessen sollten: Gerade dieser von Verlagen so ungeliebte Medienwandel bietet euch auch die großartige Chance, neue Unternehmen, neue Möglichkeiten und Visionen abseits ausgetretener Publishing-Pfade zu entdecken ;)

  • Verlegerin

    Verlegerin

    Der Satz: ...liebe Verleger, bewegen Sie sich mutig raus aus der Komfortzone..." ist eine Frechheit. Wer ernsthaft meint, Verleger leben ihren Beruf in einer "Komfortzone", hat nicht die geringste Ahnung von Buchwirtschaft und ihren Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert. Genau das ist die Crux mit all den ach so "leidenschaftlichen" Geisteswissenschaftlerinnen. Null Ahnung von Buchwirtschaft, aber auf BWL-Studenten verbal eindreschen...

  • Katja Tenkoul

    Katja Tenkoul

    Nein, keine "emotional hochfahrenden Idealisten", sondern - wie schon im ersten Kommentar gesagt - gut ausgebildete, kreative und vor allem lernfähige junge Menschen mit viel Potential, das darauf wartet, eingesetzt zu werden - und zwar nicht am Kopierer.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Dann sind es aber zwei verschiedene Diskussionen: Zum einen das Praktikanten-Thema, das ich immer wieder ungerecht finde - und zwar denen gegenüber, die es sich einfach (finanziell) nicht leisten können, am Fotokopierer ihrer Entdeckung zu harren. Und die andere Frage: Woran bemisst sich Kompetenz? Sicher nicht an Selbstwahrnehmung allein.

  • Young Professional

    Young Professional

    Im Jahre 10 nach Internet kommt der deutsche Buchhandel im digitalen Zeitalter an und bekannte Namen haben sich ihre Gedanken über die Zukunft des Publishing im digitalen Zeitalter gemacht. Sehr gut... jetzt kann nichts mehr schief gehen...!

  • Katharina

    Katharina

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich glaube da sprichst Du einigen aus dem Herzen.

  • Verlagsmarketer

    Verlagsmarketer

    Ich kann mich mit diesem Artikel auch nicht wirklich anfreunden.

    Erstens, das Stereotypendenken, dass BWLer/Marketer nichts mit Buechern am Hut haben und nur Geisteswissenschaftler Buecher lieben. Kompletter Bloedsinn und meiner Meinung nach ein verzweifeltes Suchen nach einem Differenzierungsmerkmal.

    Zweitens, den "Mut", eine wegweisende Entscheidung - die der Ausbildung - ohne gross nachzudenken zu treffen, als positive Eigenschaft hinzustellen, ist mehr als fragwuerdig. Vor allem in Hinblick auf die Aussage, dass solche Leute die Zukunft der Unternehmen seien. Unternehmerische Entscheidungen einfach so zu treffen, ohne nachdenken, ohne abwaegen ist wohl ein Faux Pas der vor allem bei Geisteswissenschaftlern zu sehen ist. (Das war meine stereotypische Retourkutsche). Nur um etwaiger Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen: Hierbei spreche ich von strategischen Entscheidungen, nicht dem operativen Geschaeft.

    Auch Verlegerin (4.) moechte ich mich anschliessen. Auch ich habe oefters die Erfahrung gemacht, dass Geisteswissenschaftler, die durch irgendwelche Assistenzstellen im Marketing landen, wenig Ahnung von Wirtschaft und wirtschaftlichem Denken und Handeln haben. Meistens wird Marketing hier leider gedanklich mit "Werbung" gleichgesetzt. "Werbung ist nicht so schwer - kreativ bin ich sowieso." So entstehen dann immense Werbeausgaben ohne irgendwelche Controllingaktivitaeten die dann oft irgendwo verpuffen.

    Und wenn jemand mit Liebe zur Literatur Auftrage im Wert von ein paar Tausend Euro in den Sand setzt weil er Brutto und Netto verwechselt hat, Selbstkosten mit Herstellungskosten, Fixkosten mit variablen Kosten verwechselt hat oder einfach eine Marktentwicklung falsch eingeschaetzt hat (alles schon gesehen) und mir dann sagt, wenigstens liebe er die Literatur, dann bringt mir das auch nichts.
    Da setze ich doch lieber auf Leute die Experten in der Wirtschaft sind und Interesse an Literatur haben. Das ist definitiv die bessere Mischung als Experten in Sachen Literatur mit Interesse an Wirtschaft. Vorallem in Hinblick auf die "Zukunft" von der Frau Herovic hier spricht.

  • Immer noch im Verlag

    Immer noch im Verlag

    Ja, der Artikel überzeichnet und das in den Farben schwarz und weiß. Aber es ist leider eine Tatsache, dass in Verlagen häufig nicht der eigene Nachwuchs gefördert wird, sondern stattdessen externe, branchenfremde Führungskräfte eingestellt werden. Klar, ein fachlich guter Hersteller macht nicht automatisch einen guten Herstellungsleiter und ohne Betriebswirte und Programmierer an den richtigen Stellen würde die Branche in Schönheit sterben. Aber wenn ein ein branchenfremder Chef seinem Lektor sagt, dass er doch bitte mal seinen sperrigen Autor in den Griff bekommen soll und es doch völlig egal ist, ob das Inhaltsverzeichnis fett oder halbfett gedruckt wird, dann schmerzt das. Wenn eine Assistentin sich fortbildet und nach dem Abendstudium eben doch weiß wie eine gute Kampagne geht, sie aber kein Gehör findet in der Runde von Werbeleitern, die sich der Verlagsinhaber aus Agenturen und Konzernen zusammen gesucht hat, dann entmutigt das. Wenn jemand in seiner Freizeit bloggt und deswegen weiß wie das so geht mit dem Internet, der Verlagsblog dann aber vom Vertrieb verantwortet wird, demotiviert das. Die Branche MUSS sich neu erfinden. Deshalb müssen Ideen und Leidenschaft und Mut zugelassen werden. Deshalb bedarf es der Förderung dieser Talente, die schon da sind, weil sie gerne im Verlag sind und nicht weil sie nach 15 Berufsjahren endlich auch mal ein finanziell verlockendes Angebot aus der Verlagsbranche bekommen haben. Ich denke, vor allem darum geht es der Autorin. Was in anderen Wirtschaftszweigen schon länge Gang und Gäbe ist, wird in der Verlagswelt noch immer schmerzlich vermisst: vertrauensvolle Förderung der vorhandenen Stärken anstatt von außen vermeintliche Stärken einzukaufen.

  • BWL-Geisteswissenschaftler

    BWL-Geisteswissenschaftler

    Wieso denn eigentlich immer entweder - oder? Die Unilandschaft lässt uns doch alle Möglichkeiten offen. Natürlich habe ich ganz klischeehaft Germansitik studiert, aber ebenso BWL (Schwerpunkt Marketing). Schließlich sind individuelle Kombinationen fast überall möglich.
    Und dass ich jetzt im Marketing arbeite, aber auch im Lektorat zu Hause bin, ist wohl nicht selten. Aber auch dass ich mich in beiden Bereichen sowohl durch Fachwissen als auch durch jahrelange Verlagserfahrung bestens auskenne, schließt sich ja nun wirklich nicht aus.
    Also Hände weg vom Schubladendenken und Augen auf, wenn es um qualifizierten Nachwuchs geht. ITler oder BWLer mit Liebe zum Buch oder auch Geisteswissenschaftler mit wirtschaftlichen oder IT-Kenntnissen sind kein Paradoxon!

  • scholaris

    scholaris

    Der Beitrag löst deutlichen Zwiespalt aus. Ich würde mich den Young Professionals der Verlags- und Medienindustrie einwandfrei zuordnen. Allerdings nicht jedoch den beschriebenen Quereinsteigern. Es gibt sie: Die die konstant privat am Puls der Zeit hängen permanent beweisen dass Fachkenntnisse + Inhaltsbegeisterung + Technikbegeisterung + Engagement Hand in Hand gehen können. Auch jetzt schon und direkt vor der Nase der nach "neuen" Kräften suchenden Führungsriege! Nehmt uns wahr! Aber "wir" kriegen leider auch jeden Tag diejenigen Kollegen vorgeführt, die zwar jung und begeistert mit neuen Begriffen und der Überzeugung "alles ganz einfach" rumlaufen (nicht zuletzt eben jenen Quereinsteigern & Co. - aber auch nicht ausschließlich) die kaum einen Funken Fachkenntnis oder nur Technikaffinität mitbringen - und dazu auch nicht den Willen oder die Einsicht dass dies benötigt werden könnte... Hier läuft es nach der Devise: Wer lang genug wedelt, genug Vitamin-B aufweist und an den richtigen Stellen schreit und hübsch Marketing macht, der ist dann „eine große Unternehmenshoffnung“. Das knirscht dann bei denen die die Arbeit machen und nicht nur das „was Spaß macht“. Klar würden wir das auch gern tun und die Bezahlung wäre erfahrungsgemäß sogar besser als mit Fachkenntnissen. Insofern sollte die Devise gelten: Intern ruhig gut hingucken wer sich tatsächlich einsetzt und Fachkenntnis eigeninitiativ erlangt – aber nicht alles was glänzt ist auch echt Gold. Da sollte man ruhig auch in andere Branchen schauen und um Fachkräfte werben!

  • Medienheld

    Medienheld

    Erstmal an den Kopierer kommen!
    Als frischer masterabsolvent bin ich schon seit ein paar Monaten auf der Pirsch. Gemäß meines Studienschwerpunkts und meienr liebe für Bücher idealerweise im Verlag. Aber der Einstieg wird einem selbst mit besten Noten und allem möglichen an Know How denkbar schwer gemacht. Praktikas oder unterbezhalte Trainees zu gehältern, die teilweise kaum zum bloßen Überleben reichen.
    Es muss nicht die große Kohle sein, wenn man mit Enthusiasmus sagt "ja, ich will mich für einen Verlag ins Zeug legen", aber selbst mittelmäßig bezahlte Einstiegsstellen sind praktisch nicht zu finden. Praktikas und Trainees (die oft selbst nur geschönte Praktikas sind), sind sicher nicht das attraktivste Angebot.
    Wer nicht bis zu seinem 30ten bei Mammi und Pappi Wohnen bleiben will, dem wird es mehr als nur schwer gemacht

  • Oppa Wilhelm

    Oppa Wilhelm

    @ Medienheld - threat 13

    Hm.... jung, gut ausgebildet, Liebe zu Büchern, bereit zur Leistung und Kreativität.... Frau Bommersheim und Herr Zanetti müssten sich doch um Sie reißen und Ihnen die Tür zum „Candy-Shop“ weit aufstoßen...

  • derdiedas

    derdiedas

    Also, ich kann diese Diskussionen um die Löhne nicht mehr hören. Man weiß doch darum als Geisteswissenschaftler, oder nicht?! Oder auch als Buchhändler. Und dann wird trotzdem gejammert ... klar, ich finde die Bezahlung auch nicht toll, aber was manche (z.B. bei Facebook) als Einstiegsgehalt oder Volontärsgehalt fordern, ist einfach absurd, wenn man die Branche kennt und weiß, was man hinterher verdient!
    Nicht, dass ich nicht auch für mehr Geld wäre, aber ein Tarifvertrag für Volontariate, der nicht umgangen wird durch Ausbildungsverträge und die Einführung des Mindestlohns würde Praktika und schlecht-bezahlte Volontariate gesetzlich verbieten. Ein bisschen Realismus tut gut! ;)
    Finde es selber etwas schade, dass man an allen Ecken hört, dass man ausgebeutet wird. Warum dann nicht einfach die Branche wechseln?!
    Und nochmal zurück zum Artikel: ich fände eine bessere Mischung aus Geisteswissenschaftlern und BWLern etc. für die bessere Lösung!
    Ich musste nie vorm Kopierer stehen, würde mir aber auch keine Marketing/Vertriebsjobs zutrauen, OHNE Weiterbildung. Aber ja, das Kernproblem, das der eigene Nachwuchs nicht gefördert bzw. weitergebildet wird, besteht, das stimmt!

  • scholaris

    scholaris

    @Medienheld: Dass die Branchegehälter in den Medien durchweg nicht erste Sahne sind, daran ist nix zu beschönigen... Gab es denn generell schon ein Praktikum bei dir oder andere Arbeitserfahrung, Ausbildung und so...? Das macht ja auch schonmal den Unterschied. Meiner Erfahrung nach oft wie Tag und Nacht...

  • W. Arndt Bertelsmann

    W. Arndt Bertelsmann

    Ich finde den Beitrag hochinteressant und die Diskussion einfach spannend. Da geht doch die Post ab! Blöd ist, wer nicht dabei ist. Vor allem, wer nicht bei uns dabei ist. Ich habe den Link gleich mal allen Mitarbeitenden zur Lektüre in der Arbeitszeit empfohlen.

  • Susanne

    Susanne

    Dieser Beitrag ist meines Erachtens eine Mogelpackung: Es steht groß Innovation drauf, darin sind aber die üblichen Klischees darin ohne Lösungsansatz. Während sich unsere Branche mit solchen Grabenkämpfen beschäftigt, haben sich Apple & google schon lange hingesetzt und werden den Markt aufrollen basierend auf einer wesentlichen Innovation: gemischte Teams, die gemeinsam am Strang ziehen...

  • Schneemann

    Schneemann

    @ Susanne

    "Während sich unsere Branche mit solchen Grabenkämpfen beschäftigt, haben sich Apple & google schon lange hingesetzt und werden den Markt aufrollen"

    Langsam langsam, Sie sind hier im deutschen Buchhandel. Hier wird nichts übers Knie gebrochen. Erstmal wird über neue Ansätze gründlich diskutiert. Dann wird intensiv nachgedacht und über das nachgedachte ausführlich diskutiert. Nach Beendigung dieser Diskussion kommt nach einer Innehaltephase (um das diskutierte zu überdenken) die Abschlußdiskussion. Hiernach wird die Einsetzung einer Expertenrunde diskutiert. Nach Installation der Expertengruppe diskutieren die Experten über strategische Ausrichtungen und Lösungen. Nach Proklamation der Ergebnisse wird Branchenweit darüber diskutiert. Nach Abschluß der Branchendiskussion stellt man fest, das sich die diskutierten Lösungen überholt haben. Dann wird darüber diskutiert, wie das passieren konnte und eine Strategie zur Vermeidung und Wiederholung dieser Problematik diskutiert.... usw und so fort....

  • Karin

    Karin

    Der Beitrag von Frau Herovic erscheint hier in der Rubrik Meinung. Es stört mich, dass sie auf die verschiedenen Meinungsäußerungen überhaupt nicht eingeht. Und es wäre interessant, in welchem Verlag sie arbeitet. Und was die Geschäftsleitung zu Frau Herovic´ Satz, sie befände sich in einer "Komfortzone", meint...

  • Rebekka Kirsch

    Rebekka Kirsch

    In gewissen Ansätzen mag der Artikel hier schon stimmen, aber ohne mich jetzt groß in das sehr stark diskutierte Thema der Frage "Was ist der Nachwuchs und was soll er können" zu werfen, möchte ich nur anmerken, dass die Buchbranche mittlerweile nicht mehr über einen Kamm geschert werden kann.
    Von jemanden, der als Social Media Manager tätig werden möchte erwarte ich ein anderes Profil als von jemanden, der ins Fantasy-Lektorat möchte oder als Content-Manager tätig werden will. In vielen Bereichen ist die "Liebe" oder die Leidenschaft zum behandelten Medium, nämlich das Buch, essentiell, aber in anderen Bereichen überwiegt doch das notwendige Fachwissen, um überhaupt die Stelle zu bekommen.
    Und ich wage es zu bezweifeln, dass innovativ-denkende und aktive Nachwuchskräfte sich auf Dauer an den Kopierer stellen lassen. Bei aller Liebe, irgendwann kann man nur entnervt die Sachen packen, wenn von Arbeitgeberseite keine Nachwuchsförderung kommt, denn das Thema "Praktikum&Volontariat" ist ein mitunter heikles. Und das ist es mitunter auch, das vielen fähigen jungen Menschen den Eintritt in die sehr spannende Branche vermasselt.
    Ich freu mich auf weitere tolle Meinungen - es ist schön, dass darüber so viel diskutiert wird!

  • Oliver

    Oliver

    Leidenschaft und Lernfähigkeit alleine reichen dummerweise nicht aus. Besonders dann nicht, wenn die theoretische Lernfähigkeit gepaart ist mit einer Allergie gegen bestimmte Themengebiete. Wer ein wenig über den Tellerrand schaut, der sieht, dass die Biotech-Blase vor einiger Zeit nicht zuletzt dadurch verursacht wurde, dass von hervorragenden Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungsinstituten Unternehmen ausgegründet wurden, die mit viel Leidenschaft nun aus den eigenen Innovationen Gewinn erwirtschaften sollten.

    Nur: Sie taten das nicht. Im Gegenteil: Sie verbrannten das Geld der Investoren und wurden am Ende verkauft. Warum? Weil auch diese Leute, die eine große Leidenschaft mitbrachten und als Wissenschaftler sicherlich lernfähig waren, der Meinung waren, wenn man nur ein geniales Produkt hat, dann sieht das jeder doch ein, dass das gut ist und kauft es.

    Leider funktioniert die Welt nicht so. Und deswegen reicht es auch nicht, Leute mit Leidenschaft für Literatur einzustellen, sondern man braucht auch Leute mit Leidenschaft dafür, herauszufinden, was sich verkaufen lässt, wie man potentielle Kunden am besten informiert und über welche Vertriebswege man den Kunden am besten beliefert.

    Leidenschaft für Literatur ist ganz nützlich, bringt aber alleine keinen Cent in die Firma. Und auch Lernfähigkeit kostet zunächst erst einmal Geld - denn das Lernen verursacht Kosten.

    Dabei ist zu sagen, dass ich als Aussenstehender das Marketing der deutschen Verlagslandschaft für, gelinde gesagt, katastrophal halte. Aber es wird nicht unbedingt dadurch besser, wenn man Leute in die entsprechenden Positionen bringt, die eine große Leidenschaft für's Produkt, sonst aber nicht viel haben. Denn deren Leidenschaft allein überzeugt noch keinen Kunden, den Geldbeutel zu zücken. Leidenschaft für's Produkt in der Firma hilft ungemein. Aber letztendlich ist es Leidenschaft für's Produkt bei den potentiellen Kunden, die Ihr Gehalt bezahlt. Wenn ich es nicht schaffe, die zu wecken, dann hilft dem Verlag alle Leidenschaft für Literatur nicht weiter.

  • Marketingtante

    Marketingtante

    Es ist doch starkt vereinfachend, den Wert eines Mitarbeiters ausschließlich daran festzumachen, ob er Geisteswissenschafen oder BWL studiert hat - so einfach ist das nicht. Auch in den "weichen Fächern" lernt man eine Menge über das Arbeiten in größeren Zusammenhängen, Prozessen, Problemstellungen - warum muss man sich immer dafür verteidigen, wenn man Geisteswissenschaftler ist? Das ist schon auch eine wissenschaftliche Ausbildung und kein Mal- und Strickkurs. Man lernt eben andere Fertigkeiten als in der BWL, ich denke auch, dass sich beide Bereiche gut ergänzen, wie schon einige vor mir unterstrichen haben. Das eine schließt das andere nicht aus!!

    @ derdiedas, Nur weil man vorher schon wissen sollte, dass die Branche schlecht bezahlt ist, heißt es ja nicht, dass man es klaglos hinnehmen muss. Nach dem Motto: Wir haben uns unsere Unterbezahlung ja selbst ausgesucht. Bis zu einem gewissen Grad haben wir sie uns selbst zuzuschreiben, weil wir das alles mitmachen un stillhalten. Aber muss das wirklich ewig so weitergehen, nur weil es jetzt grad so üblich ist?

  • Piet R.

    Piet R.

    Gähn.... Warum nicht gleich den ganzen Text ins passiv setzen.... das Talent, das am Kopierer entdeckt wurde....mann mann mann... oh je... oh je...jetzt hab ich erst richtig Sorge....

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Hinreißend ist ja auch immer, wenn Betriebswirte poetisch werden.

  • Heike

    Heike

    Also ich wuerde als Young Professional nie in einen Verlag gehen. Viel zu schlecht bezahlt.

  • Michael Nardelli

    Michael Nardelli

    @ Heike Und ich würde die Berufswahl nie von der Bezahlung abhängig machen. Herr Bertelsmann, schön, wenn junge Leute noch bei Ihnen dabeisein können, Sie Perspektive, eine angenehme, stresslose Arbeitsatmosphäre und gute Bezahlung bieten können. Leider geht das halt nicht immer und überall - und immer weniger.
    Ich rate: Tut, was euch entspricht! Erfolgreich ist, wer sich wohlfühlt - und am besten wird demnächst ohnehin dransein, wer Landwirtschaft kann. Eine Diskussion um die Frage "Wo kriege ich am meisten Geld?" kommt mir in der derzeitigen Situation wie vom anderen Stern vor - auch wenn ich sie nachvollziehen kann. Manchmal ist weniger mehr (zum Beispiel Lebensqualität oder Wohlfühlen).

  • Klare Kante

    Klare Kante

    @ Michael Nardelli

    Die Frage Gehalt ist DIE zentrale Frage wenn es um die Berufswahl geht. Schließlich muß ich vom Gehalt Miete, Lebensmittel, Versicherungen usw bezahlen. Von evtl. Kindern und Altersvorsorge gar nicht zu reden. Klar, man kann natürlich die Berufswahl auch nicht von der Bezahlung abhängig machen. Wenn man Lust hat, zusätzlich zur Vollzeitstelle noch mit Hartz IV aufzustocken..... muß jeder selbst eintscheiden. Allerdings darf man nicht vergessen, das ein niedriges Gehalt einen früher (negativ) einholt als einem lieb ist. Schließlich diskutiert Deutschland z.Zt. nicht ohne Grund über steigende Altersarmut weil die Rente nicht reicht und aufgrund fehlenden Geldes nicht privat vorgesorgt werden konnte.

  • Michael Nardelli

    Michael Nardelli

    @ Klare Kante Vergessen Sie die Rente, ob privat oder staatlich. Längst vervespert, verzockt und verpfändet.

  • branchenkenner

    branchenkenner

    Praktisch alle Unternehmen, die in der Technik- und Medienwelt derzeit die hochökonomische Speerspitze darstellen, funktionieren nach klassisch amerikanischen Prinzipien bzw. sind auf diesem Wege groß geworden.

    Am Anfang waren es immer ein paar Nerds mit einem abgedrehten Einfall. Vieler dieser Jungs taumelten im Studium zwischen summa cum laude und non probatum, sofern sie überhaupt jemals eine Uni von innen gesehen haben.
    Und keiner dieser typen, weder ein Larry Page, noch ein Steve Jobs, Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Jeff Bezos wäre zu Beginn seiner Laufbahn in der Lage gewesen, betriebswirtschaftliche Überlegungen anzustellen, die weit über den kargen Inhalt seines Geldbeutes hinausgehen, geschweige denn formalen unternehmerischen Richtlinien gerecht werden, wie sie etwa in einem BWL-.Studium vermittelt werden. Das kam immer erst im zweiten Schritt.

    Was ich sagen will: Zu Beginn geht es immer um die Idee, den Geistesblitz, den kreativen Kerngedanken, unvernebelt und unbeindruckt von allen marktwirtschaftlichen Fragestellungen.
    Deshalb plädiere auch ich dafür, den Muff unter den Talaren vieler Verleger, Buchhandels-Inhaber, Barsortiments-Geschäftsführer, Medienagentur-Betreiber, Börsenvereins-Vorsitzender, etc., zu lüften und Einflüsse und Argumente aus einem interdisziplinären, alterunabhängigen und weniger vorbildungsabhängigen Umfeld vorurteilsfreier denn je zuzulassen.
    Das wäre ein Input, der unserer Branche sehr gut tun würde.

  • Mr. Silicon Valley

    Mr. Silicon Valley

    @ branchenkenner # 30

    Kicher... ich stelle mir gerade vor, wie zwei Pickeltypen in Deutschland zu einer Bank oder in den Buchhandel gehen und sagen... "Ochjooo.... wir haben da so eine Suchmaschine in unserer Garage programmiert... najaaa... Internet und so. Können wir 1 Million Euro Startkapital haben?". Die Gesichter sind bestimmt sehenswert ;-)

  • S. Mustelin

    S. Mustelin

    Natürlich reichen Leidenschaft und Mut nicht aus, um einen guten Job zu machen. Es geht darum, dass wir als Branchennachwuchs kompetent sind. "Obwohl" wir nicht alle BWL studiert haben. Nur weil Leute BWL studiert haben, heißt das nicht, dass sie die Arbeitsabläufe im Unternehmen bereits beherrschen. Deswegen sammeln wir alle Erfahrung, in Nebenjobs, in Praktika, in eigenen Projekten, bei Weiterbildungsangeboten.

    Betriebswirtschaftliche und technische Kenntnisse sind außerdem keine Zauberzutaten, kein Buch mit sieben Siegeln, für uns Geisteswissenschaftler_innen. Als sog. Digital Natives haben sich viele von uns schnell in ein neues Programm oder CMS eingearbeitet.

    Deswegen finde ich die Diskussion "Leidenschaft oder BWL/IT-Studium", die hier gerade läuft, nicht so sinnvoll. Es kommt doch auf die zu besetzende Stelle an, nach welchem Profil der_die Arbeitgeber_in suchen sollte.

  • Marketingtante

    Marketingtante

    @ S. Mustelin: Danke für den Beitrag, das trifft es genau so, wie ich es auch sehe.

  • Volotante

    Volotante

    GO TEA! 90 % der vorigen Kommentare zeigen, wie nötig die Branche Leute wie dich hat!

  • derdiedas

    derdiedas

    @Marketingtante

    Nein!! Da hast du mich eindeutig falsch verstanden. Ich bin NICHT für Ausbeutung und Unterbezahlung. Die Frage ist doch aber: wo soll das herkommen?

    Jeder ist doch für sich selbst der Nächste, daher wird es nie der Fall sein, dass alle ein schlecht bezahltes Volo ablehnen. Es gibt immer noch hunderte, die dafür anstehen.

    Und wenn ich dann lese, dass man mindestens 1800 Euro bekommen sollte, finde ich das ganz einfach realitätsfremd!! Nicht, dass ich das nicht auch gerne hätte - persönlich ist mir bisher aber nur ein Verlag untergekommen, der so viel (bzw. mehr) im 2. Jahr zahlt. Dafür kenne ich viele, die NACH dem Volo oder in anderen Bereichen für das Gehalt begonnen haben.

    Ich frage mich nur: woher soll das Geld nun kommen? Es gibt doch jetzt schon weniger Stellen als Leute, die in den Bereich wollen.

    Und meiner Meinung nach müsste an den Ansätzen gearbeitet werden - z.B. durch Einführung des Mindestlohns bzw. einen bindenden Tarifvertrag für Volontariate (den es ja in Ansätzen gibt, aber selbst im Journalismus wird der mittlerweile rechtlich einwandfrei umgangen).

    Und, wirtschaftlich gesehen, frage ich mich, was passiert, wenn ein Unternehmen mehr Lohn zahlen muss ... das geht doch sicherlich wieder auf Kosten der einzelnen Arbeitsplätze ...




  • Tja

    Tja

    Schade, dass sich Frau Herovic nicht zu einem Kommentar bewegen ließ.
    Laut nach einer Karrierechance brüllen aber auf andere Meinungen nicht eingehen finde ich relativ schwach.

  • Verlegerin

    Verlegerin

    Frau Herovic sucht vermutlich immer noch die "Komfortzone der Verleger", von denen sie in ihrem Beitrag schwadroniert hat. Und das kann noch lange dauern, wir werden also so bald keine Antwort von diesem Nachwuchstalent bekommen...

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