Kobo legt im ersten Quartal zu

E-Books für 14,5 Millionen Leser

Kobo kommt gut vom Fleck: Nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen seine Umsätze mit E-Readern und digitalen Inhalten im ersten Quartal weltweit verdoppeln. „Wir sprechen hier von einem gewaltigen, 250-Milliarden-Dollar Markt, und wir befinden uns immer noch in der Anfangsphase einer 25 Jahre währenden Umstellung", sagt CEO Michael Serbinis.

Der Umsatz des kanadischen E-Reading Spezialisten Kobo stieg von Januar bis März 2013 um 98 Prozent – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Zuwachs, der Serbinis noch einmal veranlasst, Kobo als weltweite Nummer eins zu feiern: "Unsere Bemühungen, die besten Inhalte und Geräte und das beste Gesamterlebnis weltweit zu liefern, locken mehr Leser als je zuvor."

Hier die Hälfte, dort ein Fünftel des Marktes  

Schätzungen von Verlegern zufolge entfielen in etablierten Ländern wie Kanada bereits heute bis zu 50 Prozent der digitalen Umsätze auf die Kanadier. In für Kobo noch vergleichsweise neuen Märkten wie Frankreich, Italien, Australien, Neuseeland und Brasilien schätze man den Marktanteil auf 20 Prozent.  

Weitere Daten und Fakten zum ersten Quartal:  

  • Die Zahl der weltweit registrierten Nutzer stieg um 2,5 Millionen - auf 14,5 Millionen. 15 Prozent der neuen Nutzer sind US-Amerikaner.
  • Kobo-Kunden lesen 2013 mehr als noch im Vorjahr (plus 34 Prozent).
  • Das Unternehmen hat derzeit Kunden in 190 Ländern der Erde, nun geht die Expansion weiter: Kobo nimmt Indien, China und Russland in den Blick.
  • 2013 wurde der E-Book-Shop noch einmal vergrößert – 500.000 neue Titel kamen hinzu. Was bedeutet: Das Angebot umfasst jetzt mehr als 3,5 Millionen digitale Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Der Ausbau des Shops solle weitergehen, betont Kobo (u.a. durch die Einführung neuer Kategorien in den Segmenten Kinder, Manga, Zeitschriften).    
  • Zum Wachstum trägt auch das Selfpublishing-Geschäft bei – subsummiert unter dem vor knapp einem Jahr gestarteten Programm Kobo Writing Life. Zehntausende Autoren aus 124 Ländern hätten mittlerweile via Kobo veröffentlicht (in 54 verschiedenen Sprachen) – insgesamt mehr als 100.000 Titel. Das Segment Kobo Writing Life steuert bereits zehn Prozent zum Gesamtumsatz des Unternehmens bei. Der Erfolg der Autoren ließe sich auch der Kobo-Bestsellerliste ablesen: Zehn Prozent der Top 50-Seller stammten aus einem Eigenverlag, so Kobo.
  • Auch der Buchhandel kann sich auf die Schulter klopfen: Wie berichtet, arbeitet Kobo beim Vertrieb von Kobo-Readern und E-Books zusammen – mehr als 17.600 Händler machen mittlerweile mit. Die Basis dafür: Kobo ist mit mehreren Verbänden ins Geschäft gekommen, mit der American Booksellers Association (ABA), der Booksellers Association (BA) in Großbritannien und der New Zealand Booksellers Association.


Kobo gehört seit 2011 dem japanischen E-Commerce-Riesen Rakuten. 

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