DAAD-Auszeichnung für ungarische Germanistin

Grimm-Preis an Elisabeth Knipf-Komlósi

Der Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geht in diesem Jahr an die ungarische Germanistik-Professorin Elisabeth Knipf-Komlósi. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird heute, den 24. September, in Kiel überreicht. Den Förderpreis erhält Li Shuangzhi.

Weiter beinhaltet der Preis, wie der DAAD mitteilte, einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Deutschland. Vergabejury für Grimmpreis und Grimmförderpreis ist der Beirat Germanistik des DAAD. Aus dessen Sicht hat sich Elisabeth Knipf-Komlósi, die Leiterin des Germanistischen Instituts der Eötvös-Loránd-Universität Budapest, "in Forschung und Lehre in besonderem Maße für die Germanistik im Ausland eingesetzt". Als Sprachwissenschaftlerin habe sie bei der Erforschung der noch heute in Ungarn gesprochenen deutschen Dialekte Bedeutendes geleistet und damit zur Wertschätzung der Mehrsprachigkeit in diesen Sprachgebieten beigetragen. Aktuell leitet Elisabeth Knipf-Komlósi unter anderem ein Forschungsprojekt zum Wörterbuch der ungarndeutschen Mundarten.

Förderpreis an Li Shuangzhi

Mit dem seit 2011 zusätzlich verliehenen Jacob- und Wilhelm-Grimm-Förderpreis ehrt der DAAD in diesem Jahr außerdem den jungen chinesischen Literaturwissenschaftler Li Shuangzhi, der sich mit der deutschsprachigen Dekadenzliteratur um 1900 befasst. Neben einem Preisgeld von 3.000 Euro erhalte er ebenfalls die Möglichkeit, in Deutschland zu forschen.

Die beiden Preise werden am 24. September im Rahmen des Deutschen Germanistentages in Kiel verliehen. 

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