Zwischenbilanz: Ein Jahr Tolino

Der Nummer 1 im E-Book-Markt Paroli bieten

Gut ein Jahr nach der Einführung des neuen Lesegeräts Tolino ziehen die Partner eine positive Bilanz und kündigen für den 5. April den neuen Reader Tolino Vision an. Der Marktanteil der Tolino-Allianz bei E-Books liegt derzeit laut GfK bei 35 Prozent.

Nummer 1 im Markt ist nach wie vor Amazon mit seinem Lesegerät Kindle (43 Prozent). Seit dem Start hat die Tolino-Plattform nach Angaben der Partner 15 Millionen Downloads verzeichnet.

Für Thalia-Geschäftsführer Michael Busch haben diese Zahlen auch strategische Bedeutung: "Während etwa in den USA und Großbritannien der Marktführer Anteile von 80 bis 90 Prozent auf sich vereint, konnten wir Tolino-Partner diesem Trend im deutschsprachigen Raum etwas entgegensetzen." Einen Anteil daran hat auch das offene, in den stationären Buchhandel integrierte Konzept. "Viele Leser möchten gerade keine anonyme E-Book-Datenbank, sondern mehr. Und das bekommen sie beim Tolino, wo wir Buchhändler für die persönliche und kompetente Beratung vor Ort stehen", sagt Nina Hugendubel.

Zu Ostern präsentieren die Tolino-Partner Club Bertelsmann, Hugendubel, Thalia, Weltbild und Telekom ein weiteres neues Lesegerät: den Tolino Vision. Vom Tolino Shine unterscheidet sich das neudesignte Gerät vor allem durch seine flache Bauweise, seine Smartphone-ähnliche Oberfläche und das hochaufgelöste Display mit E-Ink-Carta-Technologie, das ein kontrastreicheres Schriftbild (wie beim Konkurrenten Kindle Paperlight) ermöglichen und damit das Leseerlebnis verbessern soll. Ein weiteres Software-Feature ist das Umschalten der Tolino-Bedienungssprache von Deutsch auf Englisch – ein Hinweis darauf, dass das Gerät auch an ausländische Kunden oder Nicht-Muttersprachler verkauft werden kann. Über eine Ausweitung der Tolino-Allianz auf ausländische Handelspartner ist immer wieder spekuliert worden.

Der Tolino Vision wird bei allen Tolino-Partnern erhältlich sein. Das Gerät wird rund 130 Euro kosten, Weltbild bietet es für 129 Euro an. Gleichzeitig, so eine Sprecherin der Tolino-Allianz, werde der Tolino Shine (der rund 100 Euro kostet) durch fortlaufende Updates ständig verbessert.

Schlagworte:

2 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Haptiker

    Haptiker

    1.) Nur Buchhandlungen/Partner, die bereit sind mehrere zig Tausend EUR an Telekom zu zahlen, werden gelabelt
    2.) Kundendaten müssen an die telekom abgetreten werden, sind also nicht Eigentum der jeweiligen Buchhandlung
    3.) Eine Anmeldung ist nur in der Telekom-Cloud möglich
    4.) Wenn Buchhandlung "Mustermann" in "Musterstadt" den Tolino verkaufen will, geht das nicht.
    5.) Die MVB, die ja den Tolino auch vermarkten wollte, sollte ca. 150.000 EUR an Telekom bezahlen.

    Das ist das offene in den Buchhandel integrierte Konzept.

  • Praktiker

    Praktiker

    Falsch! Haptiker, das stimmt inhaltlich nicht. Die Kundendaten sind nur bei der gewünschten Buchhandlung, die auch den Shop betreibt. Die Telekom hat diese nicht. Bei der TelekomCloud meldet man sich nicht an und sie kennt auch nicht die Kundendaten. Und der Rest ist reine Spekulation.

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld