Big Ideas Panel

Innovative Produkte und Services für die Buchbranche gesucht

Sie haben eine Idee, wie man Prozesse und Services im Buchhandel verbessern könnte? Oder eine Idee für ein neues Produkt? Das Börsenblatt sucht im Rahmen des Wettbewerbs "Big Ideas Panel" nach spannenden Konzeptideen. Auf den Gewinner warten 500 Euro. 

Das "Big Ideas Panel" ist ein Wettbewerb, der im Rahmen des "Börsenblatt Young Excellence Award" stattfindet.

Und so geht’s: Sie reichen online auf boersenblatt.net/award ein Konzeptpapier ein, das ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung für die Buchbranche skizziert. Das Konzeptpapier sollte mindestens 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) beinhalten und den Nutzen des Produkts/der Dienstleistung herausstellen. Teilnahmeschluss ist der 31.7.2014.

Die Jury des "Börsenblatt Young Excellence Award" wählt die acht besten Projekte (Shortlist) sowie einen Hauptpreisträger aus. Alle acht Ideen werden im September und Oktober auf boersenblatt.net vorgestellt und können von anderen boersenblatt.net-Lesern auf Herz und Nieren geprüft werden. Die Preisträger haben Gelegenheit, ihr Projekt mittels Pecha Kucha auf der Frankfurter Buchmesse vorzustellen. Die Bekanntgabe des Hauptpreisträgers findet auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Gesponsert wird der Wettbewerb von der MVB – Marketing-und Verlagsservice des Buchhandels. Die MVB prämiert den Gewinner mit einem Start-Gutschein für seine Business-Idee im Wert von 500 Euro. 

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21 Kommentar/e

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  • Clay Morrow

    Clay Morrow

    Das ist ein Witz, oder? Diese Branche vergrätzt nicht nur jeden potenziellen Einsteiger, indem sie ihn durch Jahre der Demütigung und Ausbeutung schickt - ihre "biggest ideas" "prämiert" sie auch noch mit 500 Euro? Dafür schreibt jemand, der gute Ideen hat, nicht einmal 200 Zeichen, geschweige denn 2000.

  • Peter Schmid-Meil

    Peter Schmid-Meil

    Ich finde es wichtig und gut, dass der Börsenverein den Nachwuchs der Branche fördert. Formate wie protoTYPE sind hervorragend geeignet, damit junge Kollegen firmenübergreifende Teamarbeit und neue Denkmodelle lernen und das Gelernte in ihre Unternehmen zurücktragen.

    So ich diese Meldung richtig verstehe, geht es hier aber um etwas anderes, richtig? Um ein Ideen-Casting mit Jury und Entscheidungsshow auf der Frankfurter Buchmesse. Auch das kann ein guter Lerneffekt für Nachwuchsleute sein, keine Frage. Aber für 500 Euro?

    Der Effekt dieser Meldung beim Nachwuchs ist (zumindest im Social Web) fatal, denn dass man mit diesem Betrag die eingesandte und prämierte Idee vermutlich nicht umsetzen kann, ist offensichtlich und anscheinend nicht die Absicht hinter dem Preisgeld. Was bekommt man denn für 500 Euro, was einen voranbringt?

    - Ein aktuelles SmartPhone der Oberklasse als mobile Kommunikationszentrale? Nö.
    - Ein Lektoratsseminar an der Buchakademie oder auf dem mediacampus? Mit Azubi-Rabatt vielleicht.
    - Ein Mittelklasse-Notebook oder ein Tablet? Ja, das geht. Immerhin.

    Wisst ihr was? Ich stocke um 100 Euro auf, nehmt mich beim Wort. Dann reicht's auch für ein iPhone.

  • Merfelle

    Merfelle

    "Big Ideas" brauchen "Big Money". Das sollte mittlerweile auch dem Buchhandel klar sein. Oder möchte man tolle, neue, innovative Ideen für wenig Geld und hofft, das es Leute gibt, die darauf anspringen? Dann scheinen neue Ideen dem Buchhandel ja nicht viel wert zu sein. Oder wurde da eine Null vergessen? Alles andere ist eher peinlich.....

  • Peter Leser

    Peter Leser

    Unter dem im Artikel angegebenen Link sind es immerhin 1000 EUR. Dass die Redaktion ihre eigenen Artikel nicht liest, ist leider nichts Neues. Wahrscheinlich war wieder der Praktikant Kai am Werk. Auch schon wurscht.

    1000 EUR für ein Marketing-KOnzept sind einfach nur eine Frechheit. Das Geld gibt es übrigens nicht in bar, sondern als Gutschein des Mediacampus Frankfurt, der für Angebote aus dem Seminarprogramm eingelöst werden kann.

  • Frotteehausschuh

    Frotteehausschuh

    @ Peter Leser

    "... das Geld gibt es übrigens nicht in bar, sondern als Gutschein des Mediacampus Frankfurt, der für Angebote aus dem Seminarprogramm eingelöst werden kann...."

    Das ist jetzt nicht wahr, oder.....!???!

  • Peter Leser

    Peter Leser

    @ Frotteehausschuh:

    Klicken Sie auf den im Artikel angegebenen Link und Sie sind schlauer als die Redaktion, die diesen grottenschlecht recherchierten Artikel online gestellt hat...

  • Frotteehausschuh

    Frotteehausschuh

    @ Peter Leser

    Sie haben Recht..... es ist schockierend...!
    Soweit ich sehe, gibt es gar(!) keinen(!) Geldpreis zu gewinnen, sondern eine Freikarte(!) im Wert von 990 € für irgendeinen Business-Club und den besagten 1000 € Gutschein(!) des Mediacampus..... und das soll der Preis für "herausragende"(!) Macher und "exzellente"(!) Persönlichkeiten sein??? Und damit sollen "Siedlungen" errichtet werden??? Das reicht ja allenfalls für das Ortsschild, wenn überhaupt.
    Fazit: Die Buchbranche braucht sich nicht zu wundern, das sie von den "herausragenden" Köpfen gemieden wird.

  • Pointy-Haired-Boss

    Pointy-Haired-Boss

    Suche:

    Herausragende Leute, die das Rad neu erfinden, oder den Kurs der menschlichen Zivilisation anderweitig nachhaltig beeinflussen.

    Biete:

    Einen warmen Händedruck

    Bewirke:

    Schweigen im Walde

    Reagiere:

    Beleidigt und beschwere mich ausgiebig über "Fachkräftemangel".

  • Christian Riethmüller

    Christian Riethmüller

    Wir müssen in der Buchbranche endlich aufhören, solche Konzepte zu entwickeln, wenn wir uns damit der Lächerlichkeit preisgeben (siehe die Kommentare dazu). Begriffe wie "Big Ideas Panel" und "500.- Euro-Preis" passen irgendwie nicht richtig zusammen. Auf der einen Seite lästern wir unentwegt über Amazon, auf der anderen Seite fehlt jegliche Professionalität. Das kann so nicht weitergehen. Da sollten sich mal alle Beteiligten ihre Gedanken zu machen........

  • Redaktion

    Redaktion

    In dieser Meldung geht es um den Wettbewerb "Big Ideas Panel" - Preisgeld: 500 Euro. Der wird im Rahmen des "Börsenblatt Young Excellence Award" verliehen. Was es beim "Excellence Award" zu gewinnen gibt, steht hier: http://www.boersenblatt.net/mi/young-excellence-aw ard/ueber-den-preis.html

  • Peter Leser

    Peter Leser

    @ Redaktion:
    Genau der Link, den Sie jetzt posten, war im Artikel hinterlegt.
    Ist Euch eigentlich gar nichts peinlich?

  • Frotteehausschuh

    Frotteehausschuh

    Äh, ist das jetzt Ernst, Fake oder einfach nur grotesk!??!
    Im Artikel zum Link der Redaktion steht nichts von € 500 Preisgeld. Und wie Peter Leser schon anmerkte..... es ist derselbe(!) Artikel wie vorher.....
    Der Buchhandel braucht sich nicht erstaunt zu wundern, wenn er von anderen Branchen nur müde belächelt wird!

  • Sandra Schüssel

    Sandra Schüssel

    Ich frage mich: Hängt die Professionalität eines Preises wirklich an der Höhe der Geldsumme? Es gibt genügend Awards, die undotiert sind oder mit einem ähnlich hohen Geldbetrag ins Rennen gehen (wie z.B. letztjähriger Startup-Wettbewerb budip). Die Kommunikation über neue Ideen, sei es hier auf boersenblatt.net oder auf der Buchmesse, sehe ich mindestens genauso wichtig wie das Preisgeld selbst. Vermutung ist, dass einige Leute Lust haben, ihre Idee auf eineinhalb Seiten zu beschreiben und sie und auf der Buchmesse zu diskutieren und weiterzuspinnen. Auch Einreichungen wir etwa Aktionsideen bei einem Verlag oder im Buchhandel sind gefragt. Auch diese Ideen sind aus meiner Sicht "big ideas". Der Preis soll zum Austausch beitragen, bin neugierig, ob es gelingt. Ich würde mich freuen, wenn wir eine gewinnbringende Veranstaltung auf der Buchmesse organisieren können.

    Beide Preise, der Young Excellence Award wie auch das Panel, sollen dazu beitragen, gute Leistungen in der Branche sichtbar zu machen. Also eigentlich doch eine positive Sache.

    Mal eine Gegenfrage: Wir müsste denn der optimale Nachwuchspreis aussehen? Dann können wir es ja im nächsten Jahr besser machen.

  • Merfelle

    Merfelle

    @ Sandra Schüssel

    Ich bin jetzt verwirrt..... wenn ich mir die "Big Ideas Panel"-Site respketive die Statements der Jury ansehe, dann hofft man ja irgendwie auf richtige "Kracher"... eben von exzellenten Köpfen, also "Big Ideas". Und dann schreiben Sie, auch Aktionsideen aus einer z.B. Buchhandlung können eingereicht werden. Also eher, sagen wir mal, "überschaubare" Dinge. Verstehen Sie mich nicht falsch, die Aktion begrüße ich, aber aber ist "Big Ideas Panel" in diesem Falle nicht etwas zu Superlativ?

  • Sandra Schüssel

    Sandra Schüssel

    Hallo Merfelle,

    ja, könnte etwas in die Irre führen. "Big" ist für mich ein guter Einfall, eine zündende Idee. Aber könnte man natürlich auch anders verstehen. Jedenfalls werde ich auf der Seite des Preises nochmal zusammenstellen, welche Ideen gesucht werden, das machts vielleicht klarer.

  • GG

    GG

    Kann es sein, dass hier ein Verwechslung vorliegt?
    Das eine ist "Big Ideas Panel" mit einem Gewinn von €500,00 (allerdings ebenfalls ein Gutschein!) und das andere ist der "Young Excellence Award" mit dem besagten Preis (Freikarte für den Business Club der Frankfurter Buchmesse im Wert von 990 Euro, Einen Gutschein des mediacampus frankfurt im Wert von 1.000 Euro, für Angebote aus dem Seminarprogramm, etc).

    Ich denke, dass sind tatsächlich zwei unterschiedliche Ausschreibungen.
    Stimmts oder hab ich vielleicht sogar Recht?

  • Redaktion

    Redaktion

    @GG
    Es stimmt und Sie haben Recht.

  • GG

    GG

    So viel dazu.

    Wie war das noch?
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! :)

    Schönen Nachmittag noch.

  • swallow

    swallow

    zu # 16. GG "... Gutschein [...] im Wert von 1.000 Euro, für Angebote aus dem Seminarprogramm"

    Verstehe ich das richtig? Die Leute mit guten Ideen sollen Seminare bei jenen belegen, die selbst keine Ideen (mehr) haben??

    Aber gut. Wir leben schließlich in Deutschland. Und Kultur muß ja nicht teuer sein.

    Danke für Ihr Verständnis.

  • swallow

    swallow

    Eiin hebbik noch. Man ischa bildungs-beflissen:
    Warum bedient sich eine deutsche (und mutmaßlich auch deutsch-sprachige) Institution wie das BÖRSENBLATT (= stock market paper ??) bloß eines so krausen englischen Titels für besagten Wettbewerb? Zumal - bei Lichte besehen - die headline doch eher lauten sollte: "Taking Advantage of Some Bright Rookies".
    (SORRY, just my two cents...)

  • GG

    GG

    @19.Swallow:
    Die Idee ist nicht auf meinen Mist gewachsen.
    Ich wollte hier bloß mal klar stellen, dass die sich Leute hier ein bisschen geirrt haben und bevor alle munter weiter hacken dachte ich, ich klär es mal auf...

    Ich finde den "Gewinn" auch eher bescheiden, dafür das jemand vielleicht tatsächlich eine "große Idee" hat.

    Und das mit dem englischen Namen für das ganze Projekt (beide Projekte) da dachte ich mir auch... Muss das sein??? :-/


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