Verträge unterzeichnet: Keine weiteren Entlassungen bei Weltbild

Betriebsrat dankt Geiwitz

Großes Aufatmen bei den Mitarbeitern in der Weltbild-Betriebsversammlung am vergangenen Donnerstag in Augsburg: Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz teilte mit, dass die Verträge für die Übernahme von Weltbild und Weltbild plus durch die Droege Group unterzeichnet worden seien und dass es bei der Übernahme keine weiteren Entlassungen oder betriebsbedingte Kündigungen geben werde.

Bei der Betriebsversammlungwaren waren neben Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auch der frühere Weltbild Aufsichtsratschef und Münchner Generalvikar Peter Beer dabei sowie Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl und der Generalbevollmächtigte der Droege Group, Frank Tanski.

Der Betriebsratsvorsitzende Peter Fitz dankte ausdrücklich Geiwitz "für die engagierte Arbeit um die Fortführung des Unternehmens und der Sicherung von knapp eintausend Arbeitsplätzen" und Beer "für das zwingend notwendige Massedarlehen und die finanzielle Ausstattung der Transfergesellschaft und die Abfindungen." In der ersten Jahreshälfte 2014 haben rund 600 Weltbildmitarbeiter ihre Arbeitsplätze verloren.

Thomas Gürlebeck, ver.di-Sekretär bei Weltbild, betonte noch einmal die Wirksamkeit der öffentlichkeitswirksamen Aktionen, mit der die kirchlichen Eigentümer in die Pflicht genommen wurden: "Einzigartig ist, dass es gelungen ist, durch einen Tarifvertrag eine gut ausgestattete Transferlösung und gerechtfertigte Abfindungen zu vereinbaren – und zwar über den insolvenzrechtlichen Abfindungsdeckel hinaus. Dies wäre nicht möglich gewesen, hätte die Kirche ihre finanziellen Zusagen nicht eingehalten." Anfang Oktober soll die erste Rate der Abfindungen ausgezahlt werden.

Bürgermeister Kurt Gribl und dem bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer wurde für die Initiative eines runden Tisches und flankierende Weichenstellungen in der Insolvenzphase gedankt.

 

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27 Kommentar/e

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  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    Nun ja, bei all der Freude sollte jedoch nicht vergessen werden, dass jetzt noch weitere Filialen still und heimlich geschlossen werden. Zusätzlich zu den bereits kommunizierten Schließungen in allen einschlägigen Medien. Die größte Jokers Filiale (Berlin Friedrichstr.) mit dem höchsten Umsatz z.B. wird auch schließen und es ist mehr als fraglich, was überhaupt aus der Marke Jokers wird.
    Auch werden z.B. die Weltbild Filialen in Essen und in Berlin Spandau schließen. Aber diese Negativschlagzeilen passen wohl nicht in die Selbstbeweihräucherung und die Außendarstellung des Betriebrats.
    Sehr bezeichnend auch, dass seit fast einem Monat keinerlei neue Kommentare auf dem Verdi Weltbild Blog mehr freigeschaltet wurden. Eine kontroverse, demokratische und freie Meinungsäußerung ist wohl nicht mehr erwünscht.
    Sehr traurig, nachdem jahrelang immer damit geworben wurde, dass sich die Kollegen im Blog austauschen könnten.

  • entnervter Mitarbeiter

    entnervter Mitarbeiter

    Wir wundern uns hier alle, dass dieser große Artikel nicht kommentiert wird - und haben es deshalb mehrmals selbst getan. Wurde aber alles nicht veröffentlicht. Negative Schlagzeilen sind wohl wirklich nicht erwünscht. Dabei wollen wir doch nur wissen, wann denn der Betriebsübergang nun stattfinden soll und was genau an "Interessensausgleich" verhandelt wurde. Wir werden, wie leider inzwischen üblich, nur hingehalten und vetröstet. Und in der Zwischenzeit wird der Schuldenberg vermutlich immer größer. Unerklärlich ...

  • Sanny

    Sanny

    Schon interessant, was die unter keine weiteren Entlassungen mehr verstehen...!!!

    Es werden in einer zweiten Welle weitere 23 Filialen geschlossen und damit gehen jede Menge Entlassungen einher, aber natürlich nicht in Augsburg!!

    Das alleine scheint hier nur noch wichtig zu sein, was mit den Mitarbeitern aus dem Filialen passiert ist völlig egal. Mann ist das ein übles Verhalten!

  • Let the Sun Shine

    Let the Sun Shine

    @ entnervter Mitarbeiter

    "... wundern uns alle, dass dieser Artikel nicht kommentiert wird - und haben es mehrmals selbst getan. Wurde aber alles nicht veröffentlicht. Negative Schlagzeilen sind wohl wirklich nicht erwünscht...."

    Also bitte...... negative Schlagzeilen? Doch nicht im Buchhandel.... Sie wissen doch..... im Buchhandel scheint jeden Tag nur die Sonne :-)

  • mittendrin

    mittendrin

    Für die Filialen interessiert sich kein Mensch mehr, geschweige denn für die Schließungen. Hier wird saniert ohne Sinn und Verstand. Seit Monaten geht alles drunter und drüber, es gibt keinen Plan, kein Konzept und kein Profil... Liebe GF von WB plus. Wie soll man denn so wieder in die schwarzen Zahlen kommen....????

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    Ich glaube auch nicht mehr, dass wir nochmal so richtig auf die Beine kommen.
    Man braucht sich ja nur mal die vielen vielen negativen Erlebnisse und Erfahrungen unserer Kunden mit Weltbild auf Facebook anschauen. *kopfschüttel*

    Aber auch unseren BR finde ich ein wenig verlogen, nicht nur den in Augsburg. Erst wird groß getönt, auch per offizieller Pressemitteilung, dass nun doch nicht so viele Filialen geschlossen werden, wie erst am Anfang gefürchtet. 30 Filialen hätten durch die hartnäckigen Verhandlungen gerettet werden können. Schönfärberei. Denn jetzt werden genau diese Filialen doch geschlossen, aber vom BR hört man dazu nichts in der Presse.
    *nochmal kopfschüttel*

    Und dadurch, dass auf dem Blog nun wohl nichts mehr von den Filialmitarbeitern veröffentlicht wird, bleibt die Deutungshoheit allein beim BR. Gut nur, dass es hier beim Börsenblatt noch die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung gibt.

  • EX

    EX

    Ich hatte im Dez. 2012 einen kritischen Kommentar zum Streikaufruf weg. Lohnerhöhungen in den WB Blog gestellt. Ich hatte hier auf den falschen Zeitpunkt (Weihnachtsgeschäft) und die allgemeine schlechte wirtschaftliche Lage des Unternehmens hingewiesen. Die Antwort von Ver.di lautete damals: ein Unternehmen wie WB muss das Aushalten! 1 Jahr danach musste WB Insolvenz anmelden. Und jetzt spielen dieselben Gewerkschafter, die mitverantwortlich für den Niedergang sind, sich als die großen Retter auf.

  • Taylor-Jürgen

    Taylor-Jürgen

    @ Buchhändlerin

    "...Ich glaube auch nicht mehr, dass wir nochmal so richtig auf die Beine kommen...."

    Stimme Ihnen zu...!

  • Ein WBPler

    Ein WBPler

    Erste Welle, zweite Welle, dritte Welle, Licht aus.
    Augsburg will er, WBP ist der Stein am Bein.
    Das bekommen wir auch alle zu spüren.
    In Augsburg wird nicht mehr entlassen,
    dafür gern und still bei WBP.
    Fairplay geht in Rauch auf.

  • Realist

    Realist

    Jeder, der hier auf Geiwitz, Augsburger BR, Gewerkschaft, Gesamtbetriebsrat von den Filialen schimpft: Ihr hättet es ja besser machen können. Wenn der Meinung ist, ein hoch verschuldetes, stark defizitäres Unternehmen ohne jegliche Sanierunsgmaßnahmen und persönliche Einschnitte einfach so weiter führen so könnnen, ist in oben genannten Gremien ein gern geseherner Gast und kann gerne die Verhandlungsführung mit den Heuschrecken übernehmen. Dann würde sicherlich innerhalb weniger Wochen der Buchhandel wieder florieren und der Strukturwandel von heute auf morgen beendet sein. Die Vermieter würden mit den Mieten runter gehen und die Innenstädte nicht mehr veröden. Die gebratenen Tauben fliegen dann in Augsburg auch nur so durch die Luft...

  • entnervter Mitarbeiter

    entnervter Mitarbeiter

    Interessanter Kommentar, Herr/Frau Realist - stimmt aber leider nicht ganz. Wir wurden und werden leider nicht gefragt. Zu nichts. Alles passiert (wenn überhaupt) mehr oder weniger heimlich. Offiziell wird`s erst, wenn`s sowieso schon in der Presse steht. Ob irgendjemand den Laden wieder flottkriegt wird sich zeigen, wir können aber nicht mehr tun als unseren täglichen Job. Mal sehen, wie lange noch, weil was Droege wirklich will erschließt sich keinem.

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    @ 10.

    Ich kritisiere hier die verlogene Selbstdarstellung des BR und dieses hat mit Realitätsverlust so gar nichts gemein. Im Gegenteil, stellt nur einen unverfälschten Blick auf die Realität dar, wenn wohl auch keinen bequemen.

    Ich würde mir offene, ehrliche und deutliche Worte von unsrem BR wünschen, aber da herrscht nur das Schweigen im Walde. Und ich glaube ganz ehrlich, diese Offenheit ist nicht zu viel verlangt.

    Und wieso Heuschrecke? Ich dachte Droege wird als großer Retter gefeiert, so liest man es jedenfalls auf dem Blog.

  • @12

    @12

    In einer Insolvenz ist wohl jeder Investor ein Retter... Glauben Sie wirklich, Droege hat ein marodes Unternehmen aus Nächstenliebe übernommen, ohne es danach auszupressen wie eine Zitrone???

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    @ 13

    Ich habe vergessen, den Ironiemodus anzustellen. Stellen Sie sich also noch ein ";-)" am Ende des letzten Satzes vor.

    Ich habe lediglich den BR und Gewerkschaftsprech zitiert, mit dem wir Filialmitarbeiter wohl eingelullt werden sollen. Mir ist selber klar, dass Droege kein reiner Menschenfreund ist.

    Dachte eigentlich, die Ironie meines letzten Satzes wäre auch ohne ;-) deutlich geworden. Nun ja, so kann man sich täuschen.

  • Justin-Dustin

    Justin-Dustin

    @ Realist

    Och, als Insolvenzverwalter würde ich mich auch betätigen. Da fließt ein hübsches Sümmchen auf mein Konto - und zwar "Erfolgsunabhängig" ;-)
    Allerdings scheinen Sie das Prinzip Insolvenz/Insolvenzverwalter nicht ganz verstanden zu haben. Der Insolvenzverwalter ist nicht dazu da, um aus einem insolventen Unternehmen eine florierende Firma zu machen. Er ist dazu da, um den Scherbenhaufen wegzuräumen, soweit das noch geht. Und auch da sind die wirksamen Instrumente begrenzt. Und was Ihre anderen Argumente betrifft (Mieten runter, florierender Buchhandel, keine verödeten Innenstädte)..... nun ja, die fetten Jahre sind, auch für den Buchhandel, endgültig vorbei. Und sie kommen nicht wieder!

  • @15

    @15

    Mag als Außenstehender so aussehen. Wer die letzten 7 Monate auf Betriebsrats- und/oder Gewerkschaftsebene mit dem Team des Insolvenzverwalters zusammengearbeitet hat, weiß, wie sehr diese sich um die Arbeitnehmerbelange gekümmert haben und im Gegensatz zum Arbeitgeber ein Ohr für alle Sorgen und Nöte hatte...
    Ich bleib dabei, Geiwitz war ein Glücksfall für die Arbeitnehmer gesamt und die BR im Speziellen. Und ich habe als von der Insolvenz betroffener Arbeitnehmer den größten Respekt vor der Energieleistung, die wir alle aufgebracht haben, egal ob im Lager, im Versand, in der Verwaltung, in der Filiale, in den Verhandlungen oder sonstwo !!!

  • Wbpler

    Wbpler

    Verlagsgruppe Weltbild ist nicht Weltbildplus.
    Auch nicht in der Insolvenz.
    Auch gibt es 2 Betriebsräte.
    Es gibt 2 Stimmen.
    Warum hören wir nur eine?

  • Buchhändlerin

    Buchhändlerin

    @16:

    Also, ich vermag in die Lobhudelei über Geiwitz auch nicht so recht einfallen. Nach seiner Schlecker Pleite musste er zwangsläufig hier mal einen Erfolg nachweisen, da er weitere Aufträge generieren muss.
    Und von seinem Geld für ein Vierteljahr, welches er für den Job bekam und weiterhin bekommt, kann man vermutlich sämtliche Personalkosten bei WBplus (ohne GF, RL und BL) decken. Bei den mickrigen Löhnen, die bei uns bezahlt werden *seufz*.
    Vielleicht ist "unser" Unternehmen ja auch pleite gegangen, weil die in Augsburg weit über ihre Verhältnisse gelebt haben. Was da die unzähligen Führungskräfte verdient haben, da muss ein Filialmitarbeiter in der Regel vier Monate für arbeiten.

    Und zu 17.
    Ja, stimme voll zu. Hatte ich ja auch bereits geschrieben. Bei unsrem BR herrscht das Schweigen im Walde. Das war mal anders. Kann mich gut an die regelmäßigen Rundmails erinnern, die ich immer voller Interesse gelesen habe.
    Und nu? Kaum noch was und nicht mehr sehr kämpferisch, immer auf Konsens bedacht. *gähn*

  • @alle Nörgler

    @alle Nörgler

    kein BR = kein Interessenausgleich, kein Sozialplan, keine Transfergesellschaft, kein Investor, keine 2000 verbleibenden Arbeitsplätze...

    Im Übrigen laufen die Verhandlungen im Hintergrund doch noch, da werden wir alle uns noch gedulden müssen, was überhaupt bei rum kommt.... Nur weil ein Investor da ist, heißt es doch nicht, dass jetzt von heute auf morgen alles geklärt ist mit der Umsetzung von Betriebsübergang, Interessenausgleich, Transfersozialplan etc.


  • entnervter Mitarbeiter

    entnervter Mitarbeiter

    @ 19: Das ist schon richtig - nur hätte der BR (oder sonst wer) auf der BV sagen MÜSSEN. Diese war aber eine einzige Lobhudelei und das Einzige, das sogar mehrfach bekräftigt wurde, war, dass der BR im Amt bleibt. Als ob das jemanden interessieren würde (ausser ihn selbst natürlich). Die kollegen sorgen sich trotz Jubelarien um ihre Zukunft, und darüber wissen wir nach wie vor nichts!

  • Ex-Wbplusler

    Ex-Wbplusler

    @19.

    Ähm, das ist so leider nicht korrekt. Meiner Kollegin und mir, als FL einer Viererfiliale, die NICHT schließt, wurde gekündigt, um unsere Plätze für BR aus anderen Schließungsfilialen zu räumen. Wie gerecht ist das denn bitte? Da dank ich doch schön.
    Als Viererfiliale konnten wir keinen BR wählen und im Bezirk gab es nur bei mir und einem anderen Kollegen Interesse. Hätten sich also nicht genug aufgestellt.
    Und als Strafe werde ich jetzt arbeitslos. Ehrlich gesagt, ohne Interessenausgleich wäre es für meine Kollegin und mich besser gewesen. Aber so sieht dann wohl in Wahrheit der ach so unermüdliche Einsatz des BR für die Mitarbeiter aus. Hauptsache, sie selber bleiben nicht auf der Strecke. Ich könnte mich jedenfalls nicht mehr selber im Spiegel anschauen, wenn ich weiß, dass ich einem anderen Kollegen den Arbeitsplatz weggenommen habe, nur weil ich BR bin.

    Ich könnt kotzen!

    Kein BR = meine Kollegin und ich hätten heute noch unseren Arbeitsplatz

  • Augsburger

    Augsburger

    Warum dauert der Betriebsübergang so lange, und warum wird ein Interessensausgleich verhandelt wenn es doch keine Entlassungen gibt?

    Nach langem überlegen stelle ich folgendes Szenario in den Raum:

    1. Nach der Übernahme von buecher.de besinnt sich Weltbild an seine Anfänge und verkauft nur noch Bücher. > Angemietete Hallenflächen können abgemietet werden und die Kommissionierung verkleinert sich in die eigenen modernen Betriebsteile.
    2. Viele oder alle Mitarbeiter der Logistik wechseln in die zu Droege gehörende Personalleasing Firma Trenkwalder. > Somit erzielt man größtmögliche Personalkostenersparnis verbunden mit der lang gewünschten maximalen Flexibilität der Mitarbeiter. Ganz nebenbei reduziert sich durch die nun gebotenen Fluktuationsanreize der Personalstand von allein und wie versprochen ohne Kündigungen.

    In ein paar Wochen wissen wir bestimmt mehr.

  • Angsterfüllter Buchhändler

    Angsterfüllter Buchhändler

    Wie immer es ausgehen wird ist doch eines klar: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden am Ende die bittere Suppe auslöffeln müssen und fallen die Leiter hinten runter.

  • Er-Behält-den-Überblick

    Er-Behält-den-Überblick

    Also, hier geht ja alles quer durcheinander.
    Es gibt einen BR in Augsburg für die Verlagsgruppe und einen GBR für die Filialen. In Augsburg findet ein Betriebsübergang statt, für die Filialen von Plus nicht. Bevor ein Betriebsübergang stattfindet, wird ein Interessenausgleich verhandelt, hat nicht ausschließlich was mit den Kündigungen zu tun. Für die Filialen stehen Schließungen an, daher wird auch hier verhandelt... Eine Sozialauswahl muss wegen des Kündigungsschutzes immer gemacht werden... Ja, der BR ist kündigungsgeschützt, da würde mich persönlich auch ankotzen, wenn ich deshalb meinen Job verlieren würde. Aber ansonsten könnte der Arbeitgeber ja schlichtweg alle BR-Filialen kündigen und wir wären alle am A....
    Dass es so lange dauert, liegt wohl in der Natur der Dinge, denn wir befinden uns in der Insolvenz und nach wie vor nicht auf dem Ponyhof...

  • Er behält ebenfalls den Überblick

    Er behält ebenfalls den Überblick

    @24.

    Das ist ja mal ein ganz schlauer Kommentar. Für wie blöd halten uns eigentlich alle in den Filialen. Ich weiß selber, dass es einen BR für die Augsburger gibt und einen GBR für uns.
    Nur, ganz ehrlich, ich kann nicht recht erkennen, warum wir alle am A ... wären, wenn der AG die BR-Filialen kündigt. Zudem, solange mit den Läden noch Geld zu verdienen ist, solange wird der AG die Filiale nicht schließen, BR hin oder her.
    Habe eh nicht den Eindruck, dass unser GBR dem AG das Fürchten lehrt, ist doch eher alles ziemlich lahm und zahm.
    Der FL aus der Nicht-Schließungsfiliale samt Kollegin wär jetzt jedenfalls nicht am A..., sondern könnte weiterhin engagiert seinen Job machen.

    Es könnte natürlich sein, dass du, lieber Kommentator 25, selber im GBR bist, dann erhält das "wir" in deinem Satz natürlich einen Sinn. Logisch, denn dann wären auch eure Ä.... in Gefahr. Aber so könnt ihr euch schön gemütlich zurücklehnen, denn ein warmes Plätzchen wartet in der nächsten Filiale, nachdem wieder ein anderer Mitarbeiter den Stuhl für einen von euch räumen musste.

    Pfui deibel ...

  • Petrosilius Zwackelmann

    Petrosilius Zwackelmann

    AG, GBR, FL, BR, BV, WBP....... mein Gott. Ganz Weltbild scheint ja nur aus Abkürzungen zu bestehen. Wie grotesk.

  • @25

    @25

    ...und dennoch gibt es einen Denkfehler in Ihrer Logik, denn ohne Transfergesellschaft hätte es ja gar keinen Investor gegeben und dementsprechend wäre ja eh Feierabend für alle gewesen... Die Leute, die leider ihren Arbeitsplatz verloren haben sowie die anderen 1000 könnten sich jetzt mir dem Prädikat Schlecker II schmücken...
    Aber Sie haben recht, die Situation ist einfach ein einziges Elend, sowohl für die die gehen müssen als auch für die die bleiben und versuchen den festgefahrenen Karren aus den Dreck zu ziehen...

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