Erste Ergebnisse des "drupa Global Insights" report

Potenziale für Print

Mehr als 1.000 internationale Unternehmen aus der Druckindustrie haben in einer Frühjahrsumfrage Rede und Antwort gestanden: "Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut" lautet der Titel einer Studie im Auftrag der Messe Düsseldorf, die im Oktober erscheinen soll. Erste Aussagen liegen vor.

Welchen Einfluss haben Big Data, Web-to-Print, variabler Datendruck, Augmented Reality, QR-Codes oder smarte Technologien wie Printed Electronics und Near Field Communication auf die Druckindustrie und deren Produkte? Diesen Fragen geht die drupa-Studie nach.

Basis der aktuellen Studie ist ein über 30-teiliger Fragenkatalog zu den unterschiedlichsten Aspekten. Der Einsatz von CRM, Digital Asset Management und VDP wurde laut Presseinformation genauso untersucht wie die Automatisierung des Workflows, der Einsatz von E-Commerce und Web-to-Print in der Druckindustrie oder die Kompetenz in Sachen IT. Der "drupa Global Insights" report erscheint Mitte Oktober 2014 in englischer Sprache; eine Zusammenfassung der Studie wird in sieben Sprachen (deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, russisch, spanisch und chinesisch) auf www.drupa.de veröffentlicht.

E-Commerce

52 Prozent der befragten drupa-Experten sind selbst im E-Commerce in Form von Web-to-Print oder Digital Storefront-Angeboten aktiv. 14 Prozent der Unternehmen wickeln mehr als 25 Prozent ihrer Aufträge darüber ab. Ein Wachstumsmarkt ist das Segment der Kataloge: Versionalisierte oder personalisierte Kataloge, kombiniert mit interaktiven Elementen, gelten laut Umfrage als Erfolgsrezept. 60 Prozent der Katalogdrucker im drupa-Expertenpanel berichten über ein Wachstum in diesem Segment.

Kundenindividuelle Massenproduktion

Ob Fotobücher, Kalender, Schreibwaren, Werbeartikel oder T-Shirts, ob kleine oder große Auflagen – die kundenindividuelle Massenproduktion im Digitaldruck setzt sich laut Report weltweit durch. 72 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien bieten variablen Datendruck an, in Nordamerika ist die Quote mit 87 Prozent noch höher.

Interaktiver Druck in Publishing und Packaging

Interaktion ist laut Studie das Gebot der Stunde: Crossmedia-Kampagnen mit Datenerfassung /-analyse und Nutzung mehrerer Kanäle (PURL’s, E-Mail, SMS) würden zunehmend Standard. Dabei reiche das Spektrum der angewandten Technologien von QR-Codes, über allgemeinere "Smart-Print-Optionen" bis hin zu Augmented Reality oder Near Field Communication.

Ein Drittel aller Befragten des drupa-Expertenpanels bietet bereits interaktiven Druck an – heißt: Sie drucken interaktive Response-Elemente auf Publikationen, Geschäfts- und Werbedrucksachen, Verpackung, Outdoor-Werbung oder Großformatdruck. Auch im Verpackungssektor nutzt bereits ein erheblicher Anteil des drupa-Expertenpanels internetgestützte Tools. 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien setzen QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen.

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