Weltbild setzt Restrukturierung fort und baut weitere Stellen ab

Kundeninteresse als "maßgebliches Kriterium"

Weltbild kündigt an, seine Restrukturierung fortzusetzen, die Digitalisierung des Geschäfts voranzutreiben und die Kundenprozesse zu verbessern. Mit den geplanten Veränderungen geht ein weiterer Personalabbau einher, über den das Unternehmen mit dem Betriebsrat verhandelt. Konkrete Angaben kann Weltbild derzeit nicht machen.

Worin die Maßnahmen von Weltbild im einzelnen bestehen sollen, und wie viel Personal abgebaut wird, lässt sich der Pressemitteilung nicht entnehmen. Künftig sollen "alleine Kundeninteressen das maßgebliche Kriterium für die unternehmensinternen Abläufe sein", so Patrick Hofmann, Geschäftsführer für den Bereich Operations und Kaufmännisches.

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9 Kommentar/e

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  • Antigone

    Antigone

    Na, wieso überrascht mich diese Meldung jetzt nicht wirklich.
    Ich frage mich allerdings, wann der übermäßige Wasserkopf von Weltbildplus endlich abgebaut wird.
    Drei (!) Geschäftsführer für bald nicht mal mehr 150 Filialen mit jeweils 4-6 Mitarbeitern.

  • Ophelia

    Ophelia

    "Geschäftsführer" bei Weltbild Plus, ha, ha, Der war gut...
    Bin schon lange dabei, aber ein Geschäftsführer, der die Geschäfte geführt hat, ist mir noch nicht untergekommen...

  • Frank

    Frank

    Wbild hat gerade die Jokersfiliale Berlin Friedrichstraße geschlossen.

  • Sannys3

    Sannys3

    Da wären wohl als allererstes mal die Geschäftsführer bei Weltbild Plus an der Reihe. Denn wenn Einsparungen bei allen, dann auch wirklich bei allen!!

    Denn im neuen Jahr werden weitere 40 Filialen geschlossen. Und für die restlichen braucht wohl keine 3 Geschäftsführer mehr.

  • ulrich Staudnger

    ulrich Staudnger

    Die Kritiker einer Geschäftsführung aus drei Personen vergessen, dass das schon im Alten Rom ein beliebtes Prinzip war, wenn man nicht weiterwusste: Am Ende sollte dann der beste von den Dreien die anderen beiden rausgemobbt haben. Klar: oft sind natürlich alle drei Flaschen, aber dann kann sich wenigstens der Aufsichtsrat besser hinter dem Scheitern verstecken. Manchmal sind alle drei gut und arbeiten gut zusammen. Da gibt es auch Beispiele. Vielleicht gehören die drei neuen bei Weltbild ja bald zu denen. Dann wird ja "alles wieder gut" ( Nina Ruges Philosopie und Unwort des Jahrhunderts.)

  • Antigone

    Antigone

    Auf der Facebook Seite von Weltbild kann man ja nun sehen, wie erst es das Unternehmen mit ihren ach so geschätzten Kunden meint.
    Die neuen Bewertungen/Rezensionen, die meistens nur einen oder zwei Sterne aufweisen, da die Kunden mittlerweile vom Service sehr enttäuscht sind, wurden mal ganz fix weit nach hinten geschoben.
    Damit neue Kunden wohl nicht gleich abgeschreckt werden sollen. So sieht fairer und transparenter Umgang mit den Kunden dennoch nicht aus.
    Da werden massenhaft die Bücher an die Kunden nicht geliefert und für die nicht erhaltene Ware dann auch noch Mahnbescheide an die Kunden rausgeschickt.
    Nun, so kann man natürlich auch zu der sehr sehr dringend benötigten Liquidität kommen, doch langfristige gute Kundenbeziehungen kann man so wohl kaum aufbauen.

  • Antigone

    Antigone

    Der neueste Clou in den Filialen um das Kundneinteresse zu steigern ist ja jetzt folgender ernstgemeinter Vorschlag von den Führungskräften:

    Wir sollen jetzt selber, mit selbst gekauften Zutaten natürlich, erhöhten Stromkosten und ohne Anrechnung von Arbeitszeit, uns zu Hause an den Herd stellen und Plätzchen backen nach einem Rezept aus einem Backbuch, was wir im Laden haben.
    Die Plätzchen stellen wir dann zum Probieren/Verschenken an die Kasse und hoffen, dass der Kunde das entsprechende Backbuch auch noch kauft.
    Ich weiß zwar, dass die Umsätz massiv eingebrochen sind und uns die Kunden weglaufen, aber mal ehrlich ... geht's noch?
    Da wird von Mitarbeitern mit einem Stundenlohn von 9,-€ erwartet, dass sie auf eigene Kosten Plätzchen backen, wo das Geld eh vorne und hinten nicht reicht.

    Und die Führung leistet sich nunmehr drei neue Geschäftsführer, zusammen mit denen von Weltbildplus sind es jetzt sechs Geschäftsführer. Dazu noch immer viel zu viele sehr sehr gut bezahlte Führungskräfte in Augsburg.

    Ich glaub echt, die spinnen ... Kann sich doch Droege selbst an den Herd stellen.

  • James T. Kirk

    James T. Kirk

    @ Antigone # 7

    Würde man nicht den Hintergrund kennen, könnte man über diesen Plätzchenback-Vorschlag eigentlich schmunzeln.
    Allerdings zeigt sich hier wieder einmal die alte Weisheit: Je verzweifelter die Lage, destso absurder die Vorschläge zur "Rettung"......
    Und was gut bezahlte Führungskräfte angehen mag..... nun, man nimmt eben noch mit, was geht, bevor das Aus kommt...

  • Emma Meyer

    Emma Meyer

    Armes Deutschland! Da wird groß geredet, Weltbild ist gerettet, dann - natürlich kurz vor Weihnachten - wird wieder alles umgeworfen. Wenn man die Insider kennt, überrascht das alles nicht wirklich; Weltbild ist wirklich nicht zu beneiden, und deren Zulieferer auch nicht. Permanente Unruhe hat noch nie zu einem Ergebnis geführt.

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