Festival "Wortspiele" in München

Der Wahnsinn der Welt auf der Lesebühne

Morgen ist es so weit: In München werden zum 15. Mal die "Wortspiele" ausgetragen. Das Festival für junge Literatur steigt vom 4. bis 6. März im Club Ampere / Muffatwerk. VON TRO

Junge Autoren, zwischen 30 und 40 Jahre alt, treffen dabei auf ein vorwiegend junges Publikum, das mehr erfahren will über die eigenen Probleme und Nöte, aber auch neue literarische Terrains erkunden möchte. In den präsentierten Geschichten geht es um Gewinner und Verlierer, um zwei Maler auf Welteroberung, um vier Frauen, die sich in einen Bildhauer verlieben, um einen Jungmakler, der die Chance seines Lebens wittert - und einen Weihnachtsmann, der Drogen vertickt. Kurz: Auf dem Programm der "Wortspiele" steht der ganz normale Wahnsinn der Welt.

18 Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Ukraine und Rumänien werden an den drei Tagen in München lesen. Die Lesebühne betreten Debütanten wie Jens Eisel (Piper), Anne Köhler (DuMont) oder Franziska Hauser (Rowohlt), aber auch bekannte Autoren - etwa Xaver Bayer und Benjamin Lebert. Übrigens: Zwei der mitwirkenden Autorinnen stehen auf der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse: Teresa Präauer und Ursula Ackrill. Das freut den Organisator der "Wortspiele", Johan de Blank besonders: "Unser Festival hat sich mehr und mehr zum Gradmesser junger Literatur entwickelt." Das komplette Programm finden Sie hier.

Wie jedes Jahr gibt es bei den "Wortspielen" einen  Tagespreissieger, den das Publikum ermittelt, und den Bayern2-Wortspiele-Preis (2000 Euro), der an ein einmonatiges Aufenthaltsstipendium in der Villa Aurora / Los Angeles geknüpft ist. Mitorganisiert werden die "Wortspiele" vom Kulturreferat München und Bayern2 Radio. Die "Wortspiele" ziehen in kleinerer Besetzung von München nach Wien weiter - dort finden sie vom 19. und 20.März im Club Porgy & Bess statt.

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