Antiquariat

GIAQ-Nachschusspflicht kommt nicht

Eine beschränkte Nachschusspflicht für die Genossenschaft der Internet-Antiquare (GIAQ) wird es nicht geben. Das ist ein Ergebnis der gestrigen GIAQ-Jahresversammlung in Berlin.

Die Umwandlung der GIAQ in eine Genossenschaft mit beschränkter Nachschusspflicht (in Höhe von maximal 1.000 Euro) war einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte der gestrigen Versammlung (siehe den boersenblatt.net-Vorbericht hier), aber zur Abstimmung kam es gar nicht erst, wie Vorstandsmitglied Christoph Schäfer (Heinrich Heine Antiquariat, Düsseldorf) mitteilt: "Nach einem Meinungsbild, das sich aus einer Probeabstimmung der anwesenden Mitglieder und der von ihnen vertretenen Genossinnen und Genossen ergab, zog der Vorstand seinen Antrag auf die Einführung einer begrenzten Nachschußpflicht zurück." (siehe hier)

Für eine entsprechende Satzungsänderung wäre eine Dreiviertelmehrheit der Genossen erforderlich gewesen. Bereits vor der Versammlung hatte sich als Ergebnis einer Online-Befragung abgezeichnet, dass die Einführung einer beschränkten Nachschusspflicht womöglich zu einigen Austritten aus der GIAQ führen würde.

Als Reaktion auf den Ausgang der gestrigen Diskussion in Berlin sagten "einige Mitglieder spontan den Erwerb weiterer Anteile zu", so Christoph Schäfer weiter.

Dr. Peter Rudolf (Versandantiquariat Dr. Peter Rudolf, Berlin) und Christoph Schäfer wurden in Berlin in ihren Vorstandsämtern für ein weiteres Jahr bestätigt.

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