Bertelsmann erwägt Verkauf von Arvato-Teilen

Anpassung der Konzernstrategie

Der Medienkonzern Bertelsmann bewertet seine Dienstleistungstochter Arvato neu. Die Prüfung schließe Partnerschaften sowie den kompletten oder auch teilweisen Verkauf der CRM-Geschäfte ein, heißt es aus Gütersloh.

Ausgenommen von dem Prüfprozess sei das Arvato-CRM-Geschäft im französischsprachigen Raum, das auch in Zukunft von Bertelsmann geführt wird. Arvato kümmert sich im Segment CRM (Customer Relationship Management) um den Kundenservice für Firmen aus Branchen wie Telekommunikation, Tourismus oder dem Online-Handel.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann: "In den vergangenen Jahren haben wir beträchtlich in unsere CRM-Geschäfte investiert, unter anderem in die digitale Transformation. Wir sind überzeugt, dass der nun startende Prozess neue Chancen für die langfristige Ausrichtung der CRM-Geschäfte aufzeigen wird und die Geschäfte für verschiedene externe Partner interessant sind."

Arvato CRM tätigt diverse Dienstleistungen rund um das Management von Kundenbeziehungen für Unternehmen, darunter etwa der Betrieb von Service-Centern mit Lösungen wie Live-Chats, Video-Identifikationsverfahren und Moderation von Social-Media-Kanälen. Unter anderem kümmert Arvato CRM sich um die Löschung von Hass-Kommentaren auf Facebook. Die Gruppe beschäftigt – das französischsprachige Geschäft ausgenommen – an mehr als 90 Standorten weltweit etwa 36.000 Mitarbeiter und bietet Service-Lösungen in mehr als 30 Sprachen an. 2017 erwirtschaftete die Gruppe außerhalb des französischsprachigen Raums rund 1 Mrd. Euro Umsatz.

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