Die Sonntagsfrage

Wozu braucht die Spielwarenmesse Bücher, Herr Ulrich?

"Wo gespielt wird, wird ebenso gelesen", findet Christian Ulrich. Der Marketingchef der Spielwarenmesse hat deshalb Anfang 2018 mit "Toys meet books" eine neue Sonderfläche für Buchhändler geschaffen. Hier schreibt er, warum Bücher und Spielwaren aus seiner Sicht so gut zusammenpassen.

Christian Ulrich, Marketingchef der Spielwarenmesse

Christian Ulrich, Marketingchef der Spielwarenmesse © Spielwarenmesse

Buchverlage gehören seit Jahren zum festen Bestandteil der Spielwarenmesse. "Spiele, Bücher, Lernen und Experimentieren" präsentieren bei uns sogar eine eigene Produktgruppe. Neben Kinderbüchern umfasst das Genre Jugendbücher, Hörbücher, Malbücher, Mangas, Comics, aber auch Buchstützen, Kinderzeitschriften sowie Lehr- und Lernmaterialien. Wo gespielt wird, wird ebenso gelesen. Die Zielgruppe bleibt dieselbe.

Die Parallelen sind offensichtlich: Bücher tragen wie Spielwaren zu einer gesunden und altersgerechten Entwicklung von Kindern bei. Sie fördern verschiedene Fähigkeiten und eröffnen neue Welten. Immer stärker beinhalten Bücher digitale Komponenten, wie zum Beispiel Lernstifte oder andere spielerische Elemente. Nicht selten werden auch Spielwaren im Set mit einem Begleitbuch ausgeliefert. Das Buch liefert die Geschichte, gibt Hintergrundwissen – mit dem Spielzeug können Szenen nachgeeifert werden, die Fantasie hat freien Raum.

Die Auswahl der jeweiligen Angebote ist enorm. Gut für Fachhändler, denn sie suchen immer wieder nach neuen Wegen, klassische Produktsegmente sinnvoll zu ergänzen. So hat auch ein Teil der Buchhändler die Spielware längst als attraktive Bereicherung erkannt. Aus diesem Grund bieten wir ihnen auf der Spielwarenmesse eine eigene Sonderfläche: Toys meet Books. Hier zeigen verschiedene Hersteller buchhandelsrelevante Non-Book-Artikel. Von Lern- und Gesellschaftsspielen über Plüschtiere bis hin zu Lizenzen – wir ebnen Buchhändlern den Weg zu geeigneten Sortimenten aus der Spielware.

Obwohl beide Bereiche gut miteinander harmonieren, bedarf es eines gewissen Know-hows, das zum Verkaufserfolg führt. Deshalb inspirieren liebevoll gestaltete Produkt- und Themenwelten die Fachbesucher, Spielwaren ideal am PoS zu inszenieren. Darüber hinaus finden Vorträge von erfahrenen Experten statt, die wertvolle Praxistipps und Informationen für den Geschäftsalltag des Buchhändlers bereithalten. Mit Toys meet Books bekommen die Fachbesucher einen einfachen Zugang zum Spielwarensegment, das sie für sich individuell gestalten können. Denn Spielwaren und Bücher ergänzen sich hervorragend.

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1 Kommentar/e

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  • Harald Kraft

    Harald Kraft

    Ich teile diese Darlegung von Herrn Ulrich, dem Marketingchef der Spielwarenmesse, denn Bücher und Spielwaren gehören zusammen, weil beides
    vor allem die Fantasie bei Kindern anregt.
    Zudem ist beim Lesen von Büchern und dem Spielen ja auch eine Kreativität vorhanden, die oft eine nicht zu unterschätzende Wirkung in der Lernfähigkeit von Kindern aufzeigt.
    Und wenn Kinder Bücher lesen, so kommt nach einiger Zeit auch der Wunsch nach weiteren Büchern, weil da eben oftmals so spannende und tolle Geschichten in ihnen geschrieben sind.
    Wenn man Bücher mit Spielwaren verbindet, so bekommen dadurch Kinder in ihrer Beschäftigung mehr Möglichkeiten ihre Ideen umzusetzen und auch etwas Neues zu entdecken.
    Es wäre jedenfalls zu überlegen, ob man deshalb die Spielwarenmesse aus einem kulturellen Aspekt heraus mehr fördern könnte.

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