E-Books

Digitale Schrittmacher

Die BookExpo America 2011 (BEA, 23.–26. Mai) stand auch in diesem Jahr im Zeichen des elektronischen Publizierens. Der Launch zahlreicher E-Reader (auf E-Ink-Basis) machte deutlich, dass Tablets den klassischen Lesegeräten nicht den Rang ablaufen. VON ROE

BookExpo America 2011

BookExpo America 2011 © dpa/ picture-alliance

Vielleser, so war in New York zu hören, bevorzugen E-Reader für ihre Lektüre. Passend dazu stellten die Marktführer für E-Books in den USA neue Lesegeräte vor:

  • Barnes & Noble präsentierte laut »Publishers Weekly« den neuen Nook, einen 139 Dollar (rund 97 Euro) teuren Schwarz-Weiß-Reader mit Touchscreen, der nach Angaben des Filialisten auch Tablet-Eigenschaften besitzen soll.
  • Auch Kobo stellte einen neuen Touchscreen-Reader mit ähnlichen Eigenschaften wie der Nook vor (Preis: 130 Dollar).
  • Schließlich brachte auch Amazon.com zur Messe einen internetfähigen Kindle (3G) zum reduzierten Preis heraus: Dank Werbeeinblendungen kostet das Gerät nur noch 164 Dollar statt bisher 189 Dollar.
Auf der BEA wurde laut »Publishers Weekly« auch über neue Plattformen und Technologien für das elektronische Publizieren informiert:

So hat der kanadische Aggregator Transcontinental eine eigene internationale E-Book-Vertriebsplattform gestartet. Barnes & Noble präsentierte laut »Publishers Weekly« den neuen Nook, einen 139 Dollar (rund 97 Euro) teuren Schwarz-Weiß-Reader mit Touchscreen, der nach Angaben des Filialisten auch Tablet-Eigenschaften besitzen soll.

Der Auslieferer Baker & Taylor präsentierte die Multimedia-Software Blio für E-Books: Sie ermöglicht es, Content für alle Endgeräte – auch in Kooperation mit Mobilfunkprovidern – verfügbar zu machen.
In New York kursierten auch Marktzahlen und -prognosen: So sollen 2015 mehr digitale als gedruckte Belletristik-Titel verkauft werden. Marktführer bei E-Books in den USA ist nach wie vor Amazon mit nur noch 55–60 Prozent, gefolgt von Barnes & Noble (25–30 Prozent) und Apple (acht bis neun Prozent). Google eBooks spielt offenbar keine Rolle. Gedruckte Bücher waren auf der BEA nach wie vor ebenfalls ein Thema, wie man an den reich bestückten Ständen der Verlage sehen konnte.

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