Edition Zeitblende

Sachbuch-Programm startet im Herbst

Im Herbst 2018 startet das Sachbuch-Programm der Edition Zeitblende, die 2017 als selbstständiges Imprint des AT Verlags in Aarau gegründet wurde. Jährlich sollen etwa zehn Sachbücher zu kultur- und zeitgeschichtlichen Themen erscheinen.

Als Herausgeber zeichnet Gerd Wagner. Inhaltlich seien die Bücher dem Gedanken der Aufklärung verschrieben, die thematische Spannbreite sei jedoch groß. Das Programm werde von erzählenden Sachbüchern geprägt, "die auf sinnliche Art und Weise unsere Welt porträtieren", so der Verlag: "Wir wollen in den spannenden Zeiten der Digitalisierung zeigen, welche Kraft, Schönheit und welcher Sinn im gedruckten Buch stecken – im gut gedruckten, gründlich lektorierten, individuell gestalteten Buch.
Wissen zu erlangen ist ein Prozess, der Vergnügen bereitet."

Sorgfältige Ausstattung

Zielgruppe der Edition Zeitblende sollen sowohl die Leser sein, die sich generell für kultur- und zeitgeschichtliche Themen interessieren als auch junge Menschen, "die zunehmend Verständnis und Interesse dafür signalisieren, was in unserer Welt bewahrt und in die Zukunft geführt werden sollte".

Die individuelle, sorgfältige Ausstattung ist den Zeitblende-Machern ein Anliegen: "Denn nur und gerade das schöne Buch hat eine Chance in der heutigen Welt, in der vieles mit einem Knopfdruck im Netz zu finden ist. Was man  dort nicht findet, ist sinnliche Erfahrung." Deswegen sollen die Zeitblende-Titel durch Inhalt, Gestaltung, Haptik und Geruch überzeugen.

Zu den ersten Titeln im September gehören Erich Renners "Der Speisen Würze ist … der Hunger. Geschichten um Esskultur und Tischsitten aus aller Welt", Armin P. Barths "Die Bändigung der Unendlichkeit oder wie ich lernte, die Mathematik zu lieben" und Ernst Peter Fischers "Erster sein – Die Natur des Menschen und die Kultur des Sports".

Im März dieses Jahres hatte die Edition Zeitblende bereits die "Poesien des Alltags" herausgegeben, kleine illustrierte Hefte, die sich mit Gegenständen beschäftigen, die die die Menschen tagtäglich umgeben und bei denen es laut AT-Verlag "lohnt, einen genaueren Blick auf sie zu werfen".

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