Frankfurter Buchmesse kürt beste Literaturverfilmungen

"The Bookshop" und "Zombillenium" gewinnen

Mit dem Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung 2017 wurden Isabel Coixet für "The Bookshop" und in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm Arthur de Pins und Alexis Ducord für "Zombillenium" ausgezeichnet.

Die katalanische Filmregisseurin Isabel Coixet erhält den Preis für ihre gleichnamige Verfilmung des Romans "The Bookshop" von Penelope Fitzgerald. Die Verfilmung mit Emily Mortimer kommt im November 2017 in die Kinos. 

Gewinner in der Kategorie "Kinder und Jugendfilm" ist die Adaption "Zombillenium" der Regisseure Arthur de Pins und Alexis Ducord. Die literarische Vorlage lieferte Arthur de Pins. Gewerkschaftlich organisierte Zombies, die gegen ihren drohenden Jobverlust in einem Vergnügungspark protestieren: Das ist die bizarre Prämisse von "Zombillenium", einem Animationsfilm, der beim Festival in Cannes 2017 in einer Sondervorführung seine Premiere feierte. 

"In 'The Bookshop' hat Isabel Coixet die besondere Stimmung des Buches und die Persönlichkeit der Hauptfigur mit viel Feinfühligkeit nachempfunden. Die Verfilmung zollt dem Werk der Schriftstellerin Respekt und ist zugleich ein eigenständiger und origineller Film", so Messedirektor Juergen Boos. "Mit 'Zombillenium' ist den Regisseuren Arthur de Pins & Alexis Ducord eine unglaubliche Adaptationsarbeit gelungen. Es ist ein wunderbarer Film für die ganze Familie."

Zur Preisentscheidung

Bei der Auswahl der Filme beriet sich Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, mit dem im vergangenen Jahr einberufenen Beirat für den Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung. Das Gremium setzt sich zusammen aus Leo Barraclough, Berichterstatter für das US-Branchenmagazin Variety, Rajendra Roy, The Celeste Bartos Chief Curator of Film, Museum of Modern Art (MoMA), Beat Glur, Pressesprecher Zurich Film Festival und Ulrich Höcherl, Leitender Chefredakteur der Fachzeitschrift Blickpunkt:Film und stellvertretender Geschäftsführer von Busch Entertainment Media. Neu im Beirat ist in diesem Jahr Frédéric Boyer, der künstlerische Leiter des Tribeca Film Festivals.

Seit 2004 vergibt die Frankfurter Buchmesse jährlich den Preis für die beste internationale Literaturverfilmung. Frühere Preisträger sind u.a. Tom Ford (2016), Todd Haynes (2015), Anton Corbijn (2014), Ziad Doueiri und seine Frau Joelle Touma (2013), Stephen Daldry (2012) und der Produzent David Heyman (2011). Der Preis ist nicht dotiert. Die Termine für die Preisverleihung werden noch bekannt gegeben.

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