Friedenspreisträger Navid Kermani im "Spiegel" über die aktuelle Flüchtlingspolitik

Schaffen wir das?

"Der Spiegel"-Redakteur Lothar Gorris sprach mit Friedenspreisträger Navid Kermani über die aktuelle Flüchtlingspolitik und die daraus erwachsenden Konsequenzen: "Das heimelige Deutschland, das Sie sich wünschen, wie soll das funktionieren? Wir sind verbunden mit der Welt."

Die Übergriffe in Köln, Kermani wohnt selbst in Köln, kritisiert er stark, ebenso wie das Verhalten der Behörden: "Wenn sich das Versagen der Sicherheitsbehörden auf so dramatische Weise wiederholt, dann muss ein Systemfehler vorliegen. Aber den können wir uns in einer multikulturellen Gesellschaft mit so vielen neuen Einwanderern und Gewaltbereitschaft auf mehreren Seiten, nicht leisten. Wir müssen dem Staat vertrauen können."

Trotzdem spricht Kermani sich auch weiterhin für eine pluralistische Gesellschaft aus: "Mir erscheint das Deutschland von heute spannender, auch liebenswerter als, sagen wir, der Muff der Fünfzigerjahre."

Navid Kermani erhielt im letzten Jahr den "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" – und forderte die Weltgemeinschaft dazu auf, den Kampf in Syrien aufzunehmen, diplomatisch und notfalls mit Waffen. Im "Spiegel" spricht er nun über die Vorfälle der Silvesternacht in Köln, die und ein Deutschland, dass sich viel zu lange hinter den Vorstellungen einer heilen Welt versteckte.

Das ganze Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe. 

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