Günter Grass-Preis an Jens Sparschuh

"Der Peter Pan Ostdeutschlands"

Jens Sparschuh erhält am 27. Januar im Lübecker Rathaus den "Günter Grass-Preis − von Autoren für Autoren" 2019. Das teilte der Verlag Kiepenheuer & Witsch mit.

Jens Sparschuh

Jens Sparschuh © Peter Peitsch

In der Begründung zur Preisverleihung heißt es: "Man könnte Jens Sparschuh den Peter Pan Ostdeutschlands nennen: Wie Kinder staunen seine kauzigen Protagonisten seit jeher über die Welt, gerade auch über die Wunder, die ihnen mit  der Wiedervereinigung in ihren kleinen Alltag geschneit sind. Leichtfüßig und hintergründig tänzelt Sparschuh zwischen Kalauer und Poesie, zwischen Komik und Philosophie, zwischen Roman, Essay, Hörspiel und Kinderbuch. Die Lübecker Autorengruppe ist froh und stolz, diesen vielseitigen Kollegen mit dem 2. Günter-Grass-Preis auszuzeichnen.“

Zahlreiche Titel von Jens Sparschuh sind bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, zuletzt 2018: "Das Leben kostet viel Zeit".

Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2019 ab 12 Uhr im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses statt.

Zum Preis

Der aus Spenden der Autoren mit Unterstützung der Günter und Ute Grass Stiftung dotierte Literaturpreis wird seit 2011 im Zweijahresrhythmus im Rahmen des Lübecker Literaturtreffens vergeben. Der erste Preisträger war Günter Herburger, es folgten Ernst Augustin (2013), Irina Liebmann (2015) und Katja Lange-Müller (2017).

Im Januar treffen sich zum 14. Mal auf Anregung von Günter Grass Autoren in Lübeck, um sich gegenseitig aktuelle Arbeiten vorzulesen und miteinander über ihre Text zu diskutieren. In diesem Jahr werden Zora del Buono, Isabel Fargo Cole, Josef Haslinger, Thomas Hettche, Angela Lehner, Eva Menasse, Robert Schindel, Ingo Schulze, Tilman Spengler und Feridun Zaimoglu als Gäste erwartet.

Dabei werden die Autoren den von ihnen gestifteten Literaturpreis zum fünften Mal verleihen. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck / Günter Grass-Haus statt. Zum zweiten Mal ist der Preis nach Günter Grass benannt. Damit soll betont werden, dass gerade dieser Preis ein Preis ist, wie ihn sich Günter Grass gewünscht hat: Von Autoren angeregt und an von ihnen besonders geschätzte Kollegen vergeben.

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