Lesetipp

"Von Konrad Wittwer kann ich noch viel lernen"

In einem langen Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" hat sich Thalia-Mitinhaber Manuel Herder über den Kauf der Stuttgarter Traditionsbuchhandlung Wittwer und zu sich daraus ergebenden Folgen geäußert.

Manuel Herder

Manuel Herder © Beatrix Dombrowski

Im "Interview" betont Manuel Herder, dass die gewachsene Tradition von Wittwer für Thalia sehr wichtig sei. "Wittwer bringt die gute Verwurzelung in Stuttgart, die lokale Kunden- und Sortimentskompetenz und eine Tradition von 150 Jahren mit. Thalia Effizienz, Managementfähigkeiten, Einkaufsvorteile und Digitalkompetenz. Natürlich wird man gemeinsam auch auf neue Ideen kommen und Dinge verändern. Ein Erfolgsmodell weiterentwickeln, dies wollen wir doch alle", so Herder. Zunächst gelte es jedoch, die Entscheidung des Kartellamts abzuwarten. Im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" geht Herder auch auf die sich verändernden Rahmenbedingungen ein: "Kein Mensch muss heute noch in eine Innenstadt gehen. Alles geht online. Aber wir alle wollen doch, dass unsere Innenstädte lebendig bleiben und dass es dort attraktive Geschäfte gibt." Wittwer-Thalia wolle dazu seinen Beitrag für Stuttgart leisten
und innerstädtische Lesekultur im digitalen Zeitalter attraktiv machen.

Im Herbst wollen Herder und Konrad Wittwer die Stuttgarter zu einer Veranstaltung in die Buchhandlung in der Königstraße einladen, um über die Zukunft zu sprechen: "Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Herrn Wittwer. Er ist ein herausragender Buchhändler, ein echter 'Macher', von dem ich noch viel lernen kann", so Manuel Herder.

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