Rechtssicherheit bei Entwicklung von Bildungsmedien

Österreich: Bund und Buchwirtschaft schließen Schulbuchvertrag

Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Familien und Jugend und der Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich haben zwei Schulbuchverträge bis zum Jahr 2025 geschlossen. Damit will die Republik für Rechtssicherheit bei der Entwicklung von Bildungsmedien sorgen.

Unterzeichnet wurden die Verträge von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Juliane Bogner-Strauß, und Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft, wie der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) meldet.

Vertrag 1 wurde für Bildungsverlage geschlossen, Vertrag 2 für Schulbuchhändler. Bis 2025 sind damit die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Bildungsmedien geklärt. Es herrsche darüber Einigkeit, dass die Approbation von Bildungsmedien festgeschriebener Vertragsbestandteil zur Qualitätssicherung bleibe und den Wettbewerb zwischen den Bildungsverlagen weiter fördere, so der HVB.

In den kommenden Monaten müsse der weitere Ausbau der E-Books vereinbart werden. Bisher überwiegend eine Vorleistung der Bildungsverlage, werde das mit der Ausbaustufe "E-Book-Plus" – damit sind interaktive digitale Schulbücher gemeint – zusehends schwieriger. Eine grundsätzliche Willenserklärung der Republik dazu gebe es laut HVB, über die budgetäre Deckung müsse aber noch verhandelt werden.

Derzeit wird das E-Book plus ausschließlich in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in der Sekundarstufe  2 (AHS-Oberstufe, berufsbildende mittlere und höhere Schulen/BMHS) angeboten. Ziel ist es, das hybride Modell in allen Unterrichtsgegenständen und Schulstufen zu etablieren, also auch in der Sekundarstufe 1 (AHS-Unterstufe, Neue Mittelschule).

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