Verlagshaus Berlin mit neuem Blog

BlackBox zeigt Schaffensprozesse

Das Verlagshaus Berlin startet im Januar seinen Verlagsblog BlackBox. Darin berichten die Verleger, Autoren und Illustratoren künftig regelmäßig "aus dem Labor" des Lyrikverlags, zeigen wie das Frühjahrsprogramm 2018 entsteht.

Das vor zwölf Jahren gegründete Verlagshaus möchte mit der BlackBox die nächsten Schritte auf der spannenden "Expedition Lyrik" gehen: "Wir haben neue Ideen, schmieden Pläne und stimmen uns im Verlagslabor auf Zukunftsmusik ein. Deshalb werden wir 2017 keine Novitäten veröffentlichen, sondern intensiv am Verlag und an unserem Programm arbeiten", so die Verleger Jo Frank, Andrea Schmidt und Dominik Ziller in einer Presseinformation.

BlackBox: Leser sollen sich an Diskursen beteiligen

Im Verlagsblog wollen die drei Verleger auch den vier Autoren, deren Bücher im Frühjahr 2018 erscheinen, den roten Teppich ausrollen: Mikael Vogel, Crauss., Tobias Roth und Martin Piekar werden über ihre neuen Lyrikbände und die Themen ihrer lyrischen Arbeit bloggen. Zudem würden Schreibprozesse dokumentiert, Lektoratsentscheidungen diskutiert, schöpferische Durststrecken gebeichtet, die Zusammenarbeit von Autoren und Illustratoren sichtbar gemacht. Dabei werden die Leser eingeladen, die Diskussionen zu begleiten und sich an Diskursen zu beteiligen, so das Verlagshaus.

Der Lyrikverlag Verlagshaus Berlin wurde 2005 gegründet − Schwerpunkte liegen auf deutschsprachiger und internationaler Gegenwartslyrik und dem Zusammenspiel von Illustration und Text. Im Verlagshaus Berlin wurden bisher mehr als 90 Bücher veröffentlicht. Die wichtigsten Buchreihen des unabhängigen Verlages sind die "Edition Belletristik" mit deutschsprachiger Gegenwartslyrik, die mehrsprachige "Edition Polyphon" mit internationalen Dichtern, die von der Stiftung Buchkunst als "Schönstes deutsches Buch" 2015 prämierte "Edition ReVers" mit verlorenen oder vergessenen Texten sowie die Essayreihe "Edition Poeticon".

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