Weltweite Lesung für Ashraf Fayadh am 14. Januar

Veranstaltungen in über 30 Ländern

Das internationale literaturfestival berlin (ilb) hatte Ende November zu einer weltweiten Lesung am 14. Januar für den in Saudi-Arabien zum Tode verurteilten Dichter Ashraf Fayadh aufgerufen − den Appell haben über 300 Autoren unterzeichnet. In rund 90 Orten in über 30 Ländern finden nun Veranstaltungen für Fayadh statt.

Wie das internationale literaturfestival berlin (ilb) mitteilt, sind unter den Autoren, die den Appell unterzeichneten, die Literaturnobelpreisträger Herta Müller, Elfriede Jelinek, Orhan Pamuk, Wole Soyinka und Mario Vargas Llosa sowie die Präsidentin des PEN International, Jennifer Clement.

Am 14. Januar finden an rund 90 Orten in über 30 Ländern Veranstaltungen für Ashraf Fayadh statt. Unter anderem in Auckland, New York, Los Angeles, New Orleans, Philadelphia, Santa Fe, St. Louis, Montreal, Santa Cruz/Bolivien, Managua, Mexiko-City, Wien, Sofia, Athen, Bologna, La Spezia, Rom, Mailand, Turin, Basel, Biel/Schweiz, Den Haag, Oslo, Kopenhagen, Göteborg, Stockholm, Lissabon, Edinburgh, Glasgow, Lancaster, Herefordshire, London, Norwich, Cardiff/Wales, Zagreb, Belgrad, Kiew, Zaporizhzhya/Ukraine, Moskau, Riga, Beirut, Port Louis/Mauritius, Lagos, Ife/Nigeria, Ibadan/Nigeria, Ramallah, Singapur, Yangon und in vielen deutschen Städten.

Weitere Informationen finden sich unter: www.worldwide-reading.com

Die Veranstaltung des ilb in Berlin findet im HAU2 am 14. Januar um 19:30 Uhr statt. Adresse: Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin. Der Eintritt ist frei. Folgende Personen nehmen teil: Fadhil al-Azzawi (Irak/D), Jakob Augstein (D), Priya Basil (GB/D), Ulrike Freitag (D), Liao Yiwu (China/D), Peter Schneider (D), Adania Shibli (Palästina/D). Lesung: Frank Arnold. Es begrüßt Ulrich Schreiber.

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1 Kommentar/e

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  • Barbara Hempel

    Barbara Hempel

    Eine sehr gute Aktion, nur wird sich Saudi Arabien davon nicht beeindrucken lassen, befürchte ich. Da helfen nur politische und wirtschaftliche Sanktionen. Die Politiker müssen reagieren. Bei Putin waren sie schnell dabei und nun nichts.

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