Welche Herausforderungen sehen Verlage für das Jahr 2018?

Die größte Herausforderung für Verlage 2018: Der Kunde!

Wie läuft das Geschäft in der Verlagsbranche? Was die größten Herausforderungen? Wo soll investiert werden? Diese Fragen hat der digital publishing report Verlegern und Verlegerinnen gestellt und die Antworten im »dpr-Medienmonitor: Geschäftsklima« gesammelt. Sowohl der Rückblick auf 2017 als auch die Prognosen 2018 fiel weitgehend positiv aus. Neben der Digitalisierung sehen die Verlage vor allem den Kunden als größte Herausforderung im Neuen Jahr. STEFFEN MEIER

Verleger prognostizieren positive Konjunktur
Jeder zweite Teilnehmer (52 %) bilanziert das abgelaufene Kalenderjahr 2017 mit »gut« oder »sehr gut«, nur 16 % mit »schlecht« und »sehr schlecht«. Vor allem die Publikumsverlage sind optimistisch: 58 % verbuchen das vergangene Jahr mit Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr, während der Wert bei den Fachverlegern nur bei 43 % liegt.

Herausforderungen: Kundenbeziehung im radikalen Wandel
Mit Blick auf die größten Herausforderungen für das eigene Unternehmen ist das Votum der Verleger einheitlich: Während Fachverleger schwerpunktmäßig (31 %) die Digitalisierung ganz nach oben setzen, ist es bei den Publikumsverlagen zu einem Drittel der Kunde, der wesentlich in den Fokus aller strategischen Überlegungen rückt.

Hoffnungsträger: digital, direkt und online
Was schürt den Optimismus der Verlage? Die Antwort ist eindeutig: Fast zwei Drittel der Teilnehmer erwarten im Digitalgeschäft ein Plus; bei größeren Verlagen fällt der Anteil derjenigen, die digitale Zusatzerlöse gegenüber 2017 erwarten, mit 80 % sogar noch größer aus. Beim Print-Geschäft rechnen dagegen über zwei Drittel (68 %) aller Teilnehmer mit Stagnation oder einem Minus.

Wie steht es um den Verlagsmarkt? Dies sind Fragen, die regelmäßig mit dem »dpr-Medienmonitor: Geschäftsklima« beantwortet werden sollen. Zum Auftakt der neuen Rubrik, die künftig vierteljährlich erscheinen soll, bilanzierten 46 Entscheider aus Verlagen (größtenteils Geschäftsführer aus Publikums- und Fachverlagen) das abgelaufene Jahr und warfen einen Blick auf 2018.

Der erste Medienmonitor erscheint am 12.1.2018 in der neuesten Ausgabe des digital publishing report, der hier kostenlos in voller Länge bezogen werden kann:
www.digital-publishing-report.de

1 Kommentar/e

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  • Manfred Keiper

    Manfred Keiper

    "Beim Print-Geschäft rechnen dagegen über zwei Drittel (68 %) aller Teilnehmer mit Stagnation oder einem Minus." - Das mag bei den Fachverlagen klar sein, aber wenn alle den Blick stärker auf die KundInnen direkt - statt auf Algorithmen u.ä.m. -richten würden, würden sich die Prozentsätze bei den strategischen Punkten merklich verschieben.

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