Bildergalerie: Preis der Leipziger Buchmesse

Top-Termin am ersten Messetag: Die immer mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Preisträger des Preises der Leipziger Buchmesse.

Top-Termin am ersten Messetag: Die immer mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Preisträger des Preises der Leipziger Buchmesse.

© Tobias Bohm

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke wählte aus 403 Einreichungen die diesjährigen Preisträger aus.

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke wählte aus 403 Einreichungen die diesjährigen Preisträger aus.

© Tobias Bohm

Zuerst werden die Preisträger der Kategorie Übersetzung bekanntgegeben: Ausgezeichnet werden Sabine Stöhr und Juri Durkot für ihre Übersetzung des Romans "Internat" von Serhij Zhadan (aus dem Ukrainischen, deutsch bei Suhrkamp)

Zuerst werden die Preisträger der Kategorie Übersetzung bekanntgegeben: Ausgezeichnet werden Sabine Stöhr und Juri Durkot für ihre Übersetzung des Romans "Internat" von Serhij Zhadan (aus dem Ukrainischen, deutsch bei Suhrkamp)

© Tobias Bohm

Die Jury begründet: "Dass Zhadans großartiger Roman auch in der Übersetzung eine enorme Wucht entwickelt, liegt nicht nur am Sujet und der eigentümlichen, hyperwachen Stimmung, sondern auch an den kaskadenartigen Satzketten, die im Deutschen einen drängenden Erzählrhythmus erzeugen, und an der Sprache. In Sabine Stöhrs und Juri Durkots Übertragung entfalten die dichten Beschreibungen eine große Kraft."

Die Jury begründet: "Dass Zhadans großartiger Roman auch in der Übersetzung eine enorme Wucht entwickelt, liegt nicht nur am Sujet und der eigentümlichen, hyperwachen Stimmung, sondern auch an den kaskadenartigen Satzketten, die im Deutschen einen drängenden Erzählrhythmus erzeugen, und an der Sprache. In Sabine Stöhrs und Juri Durkots Übertragung entfalten die dichten Beschreibungen eine große Kraft."

© picture-alliance

Auszeichnung in der Kategorie Sachbuch / Essay für das Werk des Historikers Karl Schloegel "Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt" (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C.H. Beck)

Auszeichnung in der Kategorie Sachbuch / Essay für das Werk des Historikers Karl Schloegel "Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt" (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C.H. Beck)

© Tobias Bohm

Die Jury begründet voller Respekt und Bewunderung: "Seine Vergegenwärtigung dieses seltsamen Gebildes namens Sowjetunion ist keine lineare Erzählung, vom Anfang 1917 bis zum Ende 1991. Sondern es ist ein Streifzug mit Panoramablick, Summe jahrzehntelanger Beschäftigung. Schlögel durchdringt die Tiefenschichten einer Epoche und entwickelt dabei starke sinnliche Anschaulichkeit. Dieses Buch ist ein sehr modernes Buch ... Und wer es bislang noch nicht wusste, der kann es jetzt in diesem Werk bewundern: Der Sowjet-Archäologe Karl Schlögel ist eigentlich ein großer Schriftsteller."

Die Jury begründet voller Respekt und Bewunderung: "Seine Vergegenwärtigung dieses seltsamen Gebildes namens Sowjetunion ist keine lineare Erzählung, vom Anfang 1917 bis zum Ende 1991. Sondern es ist ein Streifzug mit Panoramablick, Summe jahrzehntelanger Beschäftigung. Schlögel durchdringt die Tiefenschichten einer Epoche und entwickelt dabei starke sinnliche Anschaulichkeit. Dieses Buch ist ein sehr modernes Buch ... Und wer es bislang noch nicht wusste, der kann es jetzt in diesem Werk bewundern: Der Sowjet-Archäologe Karl Schlögel ist eigentlich ein großer Schriftsteller."

© Tobias Bohm

Suhrkamp-Verleger Jonathan Landgrebe darf erneut gratulieren: Seine Autorin Esther Kinsky darf gleich den Preis für den besten Belletristik-Titel entgegennehmen.

Suhrkamp-Verleger Jonathan Landgrebe darf erneut gratulieren: Seine Autorin Esther Kinsky darf gleich den Preis für den besten Belletristik-Titel entgegennehmen.

© Tobias Bohm

Die Jury beschreibt die Wirkung des Buches, über das Esther Kinsky nach der Auszeichnung nun viel reden wird: "Was für ein stilles, kaum bewegtes, menschenarmes Buch... Was für eine Schule der Wahrnehmung. In der Reizreduktion zeigt sich jedes noch so unscheinbare Detail mit geradezu übersinnlicher Genauigkeit"

Die Jury beschreibt die Wirkung des Buches, über das Esther Kinsky nach der Auszeichnung nun viel reden wird: "Was für ein stilles, kaum bewegtes, menschenarmes Buch... Was für eine Schule der Wahrnehmung. In der Reizreduktion zeigt sich jedes noch so unscheinbare Detail mit geradezu übersinnlicher Genauigkeit"

© Tobias Bohm

Eine große Stunde für große Literatur: die Preisträger auf der Bühne. Von links: die Autoren Esther Kinsky und Karl Schlögel sowie die Übersetzer Sabine Stöhr und Juri Durkot.

Eine große Stunde für große Literatur: die Preisträger auf der Bühne. Von links: die Autoren Esther Kinsky und Karl Schlögel sowie die Übersetzer Sabine Stöhr und Juri Durkot.

© Tobias Bohm

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