"Jammert nicht, wenn Buchhändler euch meiden"

"Digitale Produkte sind zweifach weit weg von der Provinz: Sie sind mit Händen nicht greifbar, und man kann sie auch nur schwierig im Laden verkaufen", meint Martina Bergmann, Buchhändlerin in Borgholzhausen. Was kann ein Sortimenter tun, um im virtuellen Treibsand nicht verschüttet zu werden? VON MARTINA BERGMANN

Martina Bergmann

Martina Bergmann © Franziska von Schmeling

Hinzu kommt, dass der virtuelle Lektürebetrieb sich rasant entwickelt. Wo bleibe ich als Buchhändler? Wie mache ich mich bemerkbar, und womit verdiene ich in diesem Segment mein Geld?

Erste Baustelle, Ebooks und Lesegeräte. Eine Weile sollte man den White-Label-Shop seines Barsortiments buchen und Lesegeräte vom Verband anbieten. Das ist zwei Jahre her, und ich erinnere mich vor allem, dass es plötzlich ebook.de gab. Ein Hohngesang auf jede schöne Rede vom unabhängigen Sortimentsbuchhandel.

Amazon machte einfach immer weiter, ohne sich um unsere Meinungen und Experimente zu scheren. Fakt: Sie haben die besten Geräte, und sie haben das größte Angebot. Da digitale Produkte nicht gelagert und herumgefahren werden, kann man sich auf das moralische Argument kaum zurückziehen. Man kann sich nur immer fragen: Wo ist meine Nische? Wo habe ich als Kleinstanbieter eine Chance? Was kann ich, und wie mache ich das bekannt?

Ich kann aus meiner KNV-Bibliographie Ebooks verkaufen. Ebooks gegen Bargeld, die Kunden wählen hier im Laden Titel aus und erhalten per Email einen Link mit dem erworbenen Buch. Das ist ein umständlicher Weg, aber er liegt Kunden, die im Internet noch nicht zu Hause sind. Dieser Weg gefällt auch denen, die sich digitalen Bezahlversionen verwehren. Beide Zielgruppen zusammen bilden ein nicht so kleines Publikum.

Nächster Schritt, welches ist das passende Lesegerät für meinen Kundenkreis: Eher älter, durchaus belesen und nicht mittellos? Ich finde den Sony Reader schön, weil er rot ist, und das ist das Ende meines Wissens. Aber ich habe einen super Nachbarn. Er verkauft Telefone und Computer und jetzt eben auch Lesegeräte. Es ist für die Kunden und für mich besser, wenn sie ihre technischen Fragen von einem Experten beantworten lassen. Es ist außerdem eine schöne Möglichkeit, sich in der Kaufmannschaft zu verknüpfen.

Dann, drittens, wie macht man das bekannt? Ich finde Informationsveranstaltungen gut. Ein Abend in Ihrer Buchhandlung: Kommen Sie vorbei, fragen und berichten Sie. Solche Termine sind nicht aufwändig: Pressetermin eine Woche zuvor, Stühle aufstellen, Getränke kaufen. Wir nehmen hier keinen Eintritt, aber wir freuen uns, wenn Sie ein Buch entdecken.

Solche Begegnungen bescheren einem viel Wissen − Über den Kenntnisstand der Kunden, aber auch über das irritierende Verhältnis vieler Menschen zum Wert der Kompetenz. Ich finde ja nicht schlimm, dass Leute sich in der Stadtbücherei Ebooks ausleihen. Aber ich bin nicht zuständig, die dort anfallenden Schwierigkeiten zu beheben. Ich verstehe auch nicht, dass dieselben Stadträte, die rhetorisch immerzu den Einzelhandel stärken, zehntausende Euros für digitale Einkäufe bei der Ekz bewilligen.

Neues Wissen auch durch sich rasant wandelnde publizistische Gebräuche: Als Taschenbuch angekündigte Genre-Titel erscheinen auf einmal digital: Vampirroman, Folge 28 nur mehr als Ebook. Liebe Verlage, ich kann mir vorstellen, wie das zustande kommt. Aber wie sag ich's meinem Kunden? Liebe Self Publisher: Create Space mag praktisch sein. Es reduziert jedoch die Wahrscheinlichkeit, im Buchladen angeboten zu werden auf infinitesimal über Null. Wir mögen Kleinstverlage, wir mögen auch Ebookverlage. Doch das geht prächtig ohne Amazon.

Liebe Blogger, Plattformer, Wohnzimmerlesungsabenteurer: Ich lese gerne, was Ihr macht, und deswegen sehe ich, wenn da steht − Kaufe diesen Titel bei Amazon, und ich erhalte siebeneinhalb Treuepunkte. Noch übertroffen durch: Ich weiß, dass es unethisch ist und den Buchhändler an der Ecke schädigt, trotzdem gönn ich mir einen Link. Meinetwegen. Aber jammert nicht, wenn Buchhändler euch meiden. Ihr müsst dann weiter mit dem Computer schmusen. Der spendet weder für den Sportverein, noch hat er Praktikumsplätze für Eure Kinder. Man sieht sich immer zweimal, und selten passte das so schön wie bei den Onlinern.

Noch einmal zurück zur Ausgangsfrage: Was kann ein Buchhändler tun, um im virtuellen Treibsand nicht verschüttet zu werden? Erst einmal: Sichtbar sein. Warum nicht selber bloggen? Wordpress ist noch leichter als Facebook, das ist ein prima Einstiegsmedium. Und dann: Sich informieren und sortieren. Beobachten – Was verlangen die Kunden neuerdings? Was kann ich davon? Und von dem, was ich nicht kann – Was können meine Kollegen in der Nachbarschaft? Der Kunde, der bei Amazon ein Konto anlegt, ist weg. Der Kunde, der beim Nachbarn seinen Ebook-Reader kauft, ist einfach nur zehn Meter weiter.

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30 Kommentar/e

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  • Leser

    Leser

    Hmmm, ist das nicht ein alter Text? Kommt mir so bekannt vor.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

  • Siebenbürg

    Siebenbürg

    Martina Bergmann schreibt seit Jahren immer denselben Text. Deswegen kommen sie einem alle so bekannt vor.

    Sie ist darin wie Vivaldi: Der hat 465 mal das selbe Stück komponiert und ist damit sehr berühmt geworden.

  • Marktwirtschaft

    Marktwirtschaft

    Der Markt regelt alles.

  • Helmer Pardun

    Helmer Pardun

    Oder aber, E-Books sind elektronische Dokumente mit einer Nutzungs- und Vertriebsumgebung, die für den Buchhandel und die jetzige Einstellung der Buchhändler dazu, nicht gemacht sind. Dass mag sich mit einer kommenden Generation, die auch diesen Teil der Ausbildung gelernt hat, sehr ändern.

  • Olaf Knechten

    Olaf Knechten

    Im Laden ein ebook kaufen, für das einem ein Link zugeschickt wird, damit man es zu Hause runterladen kann? Das soll die Alternative für Leute sein, die im Internet noch nicht so zu Hause sind? Hört sich reichlich kompliziert an. Außerdem, wie groß ist dieses Marktsegment überhaupt?

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Frau Bergmann, herzlichen Dank für Ihren Text.
    Sicher gibt es noch viel Nachholbedarf im Bereich der
    e-books im BuHa, es wäre schön, wenn wir da aus
    der Praxis konkretere Bespiele nachlesen könnten.

  • Hendrik

    Hendrik

    Also, das zuschicken und installieren der bei Frau Bergmann gekauften ebooks geht reibungslos. Wenn man die richtige Software benutzt. Nur der Adobe Kopierschutz einiger Bücher ist, wegen der Zwangsregistrierung bei Adobe, etwas nervig. Sonst ist es total easy :-D

  • Theo

    Theo

    "...die Kunden wählen hier im Laden Titel aus und erhalten per Email einen Link mit dem erworbenen Buch. Das ist ein umständlicher Weg, aber er liegt Kunden, die im Internet noch nicht zu Hause sind."

    Und wie lesen die Leute die nicht im Internet zuhause sind dann die E-Mails?

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Theo, wenn Sie im Handel arbeiten, wissen Sie doch, wie
    es funktioniert. Menschen suchen gerne etwas aus, was
    sie sehen oder anfassen können. Bei der e-mail und Installation helfen dann die Kinder, Enkel oder andere
    Leute.

  • Steffi

    Steffi

    " Ich finde den Sony Reader schön, weil er rot ist, und das ist das Ende meines Wissens."

    Das finde ich ziemlich kleingeistig. Zum Verstehen eines ebookreaders ist kein Nobelpreis notwendig. Das dauert keinen Abend sich mit den verschiedenen Readern zu beschäftigen und sich gegenenfalls für 1-2 Modelle zu entscheiden, die man dann verkauft.

    Frau Bergmann meckert über die Ignoranz von Bloggern. Sie ist doch genauso ignorant und schiebt die Arbeit auf den "Nachbarn", weil das ja auch so toll ist, wenn man sich verknüpft.

    Im Übrigen... die Art wie in dem Artikel über den Kauf von ebooks gesprochen wird, die holt doch nun wirklich niemandem hinter dem Ofen hervor. Eine Email schicken und dann noch kompliziert ins Adobe integrieren? Das ist doch keine Marktlücke, das ist einfach quatsch.

    Für meine Begriffe gibt es keinen ebook-Markt für kleine Sortimenter. Das ist bitter und bedauerlich, aber es ist nicht weniger wahr, wenn man es immer und immer wieder verneint. Wer nicht amazon heißt oder in der Tolino-Allianz vertreten ist, an den geht das ebook-Geschäft vorbei. Wenn man keine Geräte verkauft, sowieso!

    Ich bin von amazon auch nicht begeistert, aber sie bieten als einziger "Buchhändler" (sei es nun stationär oder online) ein Partnerprogramm an, das so einfach zu bedienen ist und sich so leicht integrieren lässt. Die meisten Blogger benutzen amazon als Service für ihre Leser (Cover, Links, etc.), weil sie keine andere Möglichkeit haben.

    "Liebe Self Publisher: Create Space mag praktisch sein. Es reduziert jedoch die Wahrscheinlichkeit, im Buchladen angeboten zu werden auf infinitesimal über Null. Wir mögen Kleinstverlage, wir mögen auch Ebookverlage. Doch das geht prächtig ohne Amazon. "

    Sicher richtig, aber das scherrt die Indie-Autoren bei amazon einen Pups. Die Erfolgreichen machen dort soviel Kohle, denen ist das absolut schnurz, ob sie in einer kleinen Buchhandlung irgendwo wahrgenommen werden.

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Steffi, wenn Sie im Handel arbeiten würden, wüßten Sie
    um die Probleme mit technischen Geräten. Natürlich kann
    ich den Kunden die Reader verkaufen, nur was ist, wenn
    sie einen technischen Defekt haben? Sind Sie, Steffi, dann
    auch kompetent und können es reparieren?
    Ihre Argumente in Ehren, aber es bringt uns Buchhändler
    hier gerade nicht weiter.

  • Steffi

    Steffi

    Liebe Sortimenterin... ich arbeite im Handel. Ich habe allerdings den Vorteil, das wir zur Tolino-Allianz gehören. Wir haben aber auch keinen Techniker im Haus, der darauf wartet, dass mal alle paar Wochen ein Gerät zur Reparatur reinschneit. Wir schicken die Geräte ein. Ich denke mal, die Möglichkeit gibt es doch sicherlich auch für kleine Sortimente.

    Bei Saturn oder Media Markt sitzt auch keiner, der das repariert. Geräte werden immer eingeschickt.

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Liebe Steffi, schön, wenn Sie sich nicht um die Gerätefrage kümmern müssen. Wir kleineren Geschäfte müssen uns
    schon die Frage stellen, wir haben keinen "automatischen"
    Zugang zu den Herstellern und geben deshalb die Gerätefrage
    gerne an den Fachhandel weiter, wie Frau Bergmann
    ja auch anmerkte, das ist doch eine gute Lösung.
    Techniker im Haus - der darf das Gerät wohl kaum
    öffnen, sonst erlischt die Garantie.
    Nun aber weiter zur Frage von Frau Bergmann, wie wir als
    Sortimente in der Frage der e-books weiterkommen,
    es kann ja auch sein, es geht mal ein großer vom Markt...
    Hier sind doch in erster Linie die Verlage gefordert, in
    Form von Bundles oder anderen technischen Offerten
    den Buchhandel in den Markt einzubinden.

  • Galbadon

    Galbadon

    O je, o je, wenn ich dass so lese wird es wohl nie etwas mit der E-Buch Kompetenz im Buchhandel. Ich mag den Reader, weil er rot ist?... Der Nachbar verkaufts... Na wenigsten kein Wunder, wenn der E-Buch Lesende den Buchhandel überhaupt nicht auf der Peilung hat. Dann doch lieber zum Bösen A. geht.

    @Olaf Knechten:
    Ein, wenn auch nicht besonders elegante Möglichkeit für Leute, die gerne in Bücher stöbern und dann den Buchi fragen: gibt´s das auch als E-Buch. Leute wie mich halt. Und dann finde ich es schön, wenn der Buchi nicht verdattert da steht und mich anschaut wie die Hauptdarsteller aus Bambi 2, sondern beherzt zur Tastatur greift und mir das E-Buch verkauft.

  • Steffi

    Steffi

    Hm... wieso haben sie denn keinen Zugang zum Hersteller? Weil es nicht geht? Weil man noch nicht gefragt hat? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sony, Kobo und wie sie alle heißen keinen Service für den Buchhandel anbieten. Gebe aber zu, dass ich das nicht weiß, weil wir halt den Tolino verkaufen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es da keine Lösung gibt. Die Hersteller wollen die Dinger ja auch verkaufen und neben Kindle und Tolino ist es sicherlich nicht einfacher geworden seinen Reader an die Frau oder den Mann zu bringen. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es keine Unterstützung der Hersteller gibt.

    Ich habe einfach das Gefühl, das ein Großteil der Buchhändler sich mit diesem Thema einfach nicht beschäftigen will, was ich sogar verstehen kann. Ich habe zwar auch zwei Geräte, aber ehrlich, ich wünschte mir die Zeit zurück, wo es die Dinger noch nicht gab. Auch wenn ich um die Vorteile (Platzersparnis) und die Chance unbekannter Autoren weiß.

    Aber es gibt nun mal ebooks und auch wir haben bei uns Kollegen, die damit absolut nichts anfangen können. Trotzdem kennen sie sich mit dem Gerät und auch mit den Konkurenzprodukten aus. Das gehört nun mal dazu.

    Ich kann ja auch nicht sagen.. ."Shades of Grey"? Bitte gehen sie nach nebenan zum Beate Uhse Shop. Ich kann ihnen zu dem Buch nichts sagen. Aber die Blume auf dem Cover ist hübsch!

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Grad frag ich mich, wer hier informiert ist, liebe Steffi.
    Wir haben Schulungen durch den MBV gehabt und alle
    Fragen rund um das Thema e-book bearbeitet.
    Versuchen Sie doch mal, ein oder zwei Reader bei
    Sony zu bestellen und um einen "Reparaturvertrag"
    zu bitten. Befürchte, sie bekommen noch nicht einmal
    eine Antwort. Der MVB hatte für den angebotenen Reader
    ja immerhin den Service mit übernommen und ab und
    zu verkaufe ich ihn auch.
    Beim Tolino muß ich leider passen, wir sind da etwas
    "ausgeschlossen". Aber der rote Sony ist wirklich gut,
    auch der weisse wird gerne genommen, den liefert uns
    auch das Barsortiment. Wenn er defekt ist, muß der
    Kunde das Gerät selbst einschicken und das finde ich
    nicht ok., wir würden gerne selbst das Einschicken
    anbieten, aber das geht nicht. Es ist nunmal so, die
    Elektrofachmärkte sitzen hier am längeren (Service)-Hebel.

  • Steffi

    Steffi

    Ich sagte ja, dass ich es nicht weiß, deswegen habe ich ja nachgefragt! :-)

    Mir ist schon klar, dass es für einen Sortimenter sicherlich schwieriger ist, als für eine Kette wie Hugendubel, Weltbild, Thalia.

    Das der Tolino leider für die kleinen Sortimente nicht machbar ist, finde ich nach den vollmundigen damaligen Versprechungen auch sehr bedauerlich.

  • Helmer Pardun

    Helmer Pardun

    Wieviel Kunden waren eigentlich inzwischen da mit einer Frage nach elektronischen Publikationen oder Geräten?

  • Dagmar Eckhardt

    Dagmar Eckhardt

    Es ist ein hartnäckiges Gerücht: Buch-Blogger verlinken auf Amazon.

    Wir haben im letzten Jahr bei „Blogger schenken Lesefreude“ die Blogger befragt. Die Mehrheit verlinkt nicht auf Amazon, sondern auf den Verlag.

    Eine Verlinkung auf eine Buchhandlung ist meist aus technischen Gründen nicht möglich, da der Shop des Buchhändlers nicht das bietet, was der Blogger braucht.

    Mehr Infos dazu hier:
    http://blog.geschichtenagentin.de/alle-blogger-ver linken-auf-amazon/

  • Leser

    Leser

    @Dagmar Eckhardt
    "Eine Verlinkung auf eine Buchhandlung ist meist aus technischen Gründen nicht möglich, da der Shop des Buchhändlers nicht das bietet, was der Blogger braucht." Können Sie das näher ausführen?

    1. Meine Erfahrung ist, daß 90 Prozent der Verlage auf die Händler vor Ort verweisen, da ihnen Einzelbestellungen zu lästig sind.
    2. Der Buchhändler erhält die Linkinformationen entweder direkt vom Verlag oder - in den meisten Fällen - vom Großhändler. Warum sollte es "technisch nicht möglich" sein, auf den Shop des Buchhändlers zu verlinken?

  • Dagmar Eckhardt

    Dagmar Eckhardt

    @Leser - gerne: Bei vielen Online-Shops kann man nur auf die Startseite verlinken, nicht auf einen konkreten Buchtitel und schon gar nicht auf das Ergebnis einer Suche, die aus mehreren Buchtiteln besteht.

    Nur auf die Startseite eines Online-Shops zu verlinken bringt bei einer Buch-Rezension keinen Mehrwert für den Leser.

    Im Detail habe ich das in dem Artikel ausgeführt, den ich oben verlinkt habe.

  • Amazonkunde

    Amazonkunde

    Ich bestelle bei Amazon und alles ist in Butter.

  • H. M.

    H. M.

    Auch "Amazonkunde" schreibt immer den gleichen Text.

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Manche Schallplatten haben einen Sprung, sie geben
    dann immer den gleichen Text wieder, der dann abrupt
    endet, sich wiederholt, als Endlosschleife.

  • Helmer Pardun

    Helmer Pardun

    Manches von den zugegeben oftmals langweilen Wiederholungen ließe sich meiner Meinung nach mit etwas vertiefter Kenntnis des Status Quo im digitalen Publizieren sehr stark vitalisieren. Das ginge ganz schnell und ziemlich auf Höhe der Zeit mit den ersten drei Beiträgen aus dem Jahresbericht 2012 der Erlanger Buchwissenschaften. Damit wäre Etliches an larmoyanten Nähkästchenspekulationen über E-publishing obsolet.: http://www.buchwiss.uni-erlangen.de/files/jahresbe richt%20der%20erlanger%20buchwissenschaft%202012.p df

  • Leser

    Leser

    @Dagmar Eckhardt
    Ich habe mir jetzt Ihren Beitrag im Blog mal angeschaut. Nehmen wir also ein x-beliebige Buchhandlung ganz weit draußen auf dem Land. Ihr Beispiel Terry Pratchett, "Steife Brise":
    Stufe 1: Link kopieren (http://www.buch-staiger.de/product/40992764608445 68170/Buecher/Terry-Pratchett/Steife-Prise) Hat funktioniert!
    Stufe 2: Grafik-Url kopieren: Geht wahrscheinlich über den Quelltext (wegen der Bild-Urheberrechte lassen sich die Cover nicht mehr so einfach über Rechtsklick kopieren)Stufe 3+4: Deutschsprachige Taschenbücher von Terry Pratchett filtern + Linkliste in neue URL kopieren. Hat funktioniert!
    So, what´s the problem? 90 Prozent der Buchhändler haben auf ihren Homepages die Datenbank eines Großhändlers wie in obigem Beispiel im Hintergrund. Da sollte das ebenso funktionieren. Man muß es nur probieren!

  • Moewe57

    Moewe57

    Erstaunlich,das es immer noch die Angst vor dem Digitalen gibt. Digitale Inhalte sind doch nichts weiter als Dateien für die man ein, in der Regel, leicht zu bedienendes Lesegrät benötigt. Wenn das Lesegerät einen Defekt hat, wird es eingeschickt. Nicht mal die "Grossen" reparieren soetwas heute noch selber. Meist wird einfach Ausgetauscht. Hier diskutieren kleine Sortimenterinnen ein Scheinproblem. Das die Welt sich wandelt, war schon immer so. Da hilft nur eines ...Mitwachsen.

  • Dagmar Eckhardt

    Dagmar Eckhardt

    @Leser: das freut mich, dass Sie auf Anhieb einen vorbildlichen Online-Shop gefunden haben - ich habe deutlich länger gesucht.

  • melanie heckmann

    melanie heckmann

    liebe kollegen.....egal ob alter/neuer buchhandel....m/w
    bücher/literatur/comics......der kunde gibt ja die richtung vor....und beim e-book ist es der anbieter.....die argumente ein e-reader ist leichter......da bekommt man mehr drauf... man hat nicht überall bücher rum stehen.....man hätte keinen platz... kenne ich .....und viele gute/schöne und gemütliche buchhandlungen schliessen....
    vllt. sollte.... entschuldigung auch der kunde mal umdenken.....alle wollen ALLES es darf nix kosten muss bio sein und sollte die umwelt nicht belasten....
    ich bin grad frisch ohne job und seit 1994 im buchhandel.... also hab ich verschiedenes erlernt....
    wir sollten uns alle die frage stellen....
    muss alles bequem sein darf es nicht ein klassisches buch aus papier sein??????
    und muss man jeden trend mitmachen??? man kann sich vllt. auch weiterhin für echte bücher stark machen deren autoren und verlage....nicht für digitale konzerne
    wenn man ein buch zu ende gelesen hat und wirklich keinen platz hat.......dann verschenkt es/ verleiht es macht jemanden der weniger geld hat, oder möglichkeiten an bücher zukommen vllt glücklich....
    den ereader verleiht ihr diesen????.... machen wir uns nichts vor......muss man immer das neueste haben....
    ich bin auch für weiterentwicklung....aber ich persönlich gehe in BUCHHANDLUNGEN.... um-zu-erlesen/zu-begreifen...... um nicht noch mehr ANONYM im Sumpf der sogenannten MEDIEN ZU VERSINKEN........denn liebe JÜNGEREN KOLLEGEN UND "USER" ....LIEFERANDO......ist nicht das ware Leben.... die grossen Konzerne verkaufen alles das hat nichts mit TRADITION ODER MENSCHLICHEN WERTEN ZU TUN... was bedeutet der ""nächsten Generation"" denn, das Kulturgut Buch wirklich.....damit meine ich auch die ""neue Buchhändlergenerationen"" klar kann und soll es ereader geben ....aber immer darüber zu diskutieren ob wir Buchhändler alle alte engstirnige/kleingeister sind kommt doch von der....
    mit allerespekt.....
    bequemeren/gesellschaft.....die alles und zwar sofort haben will.....oder????? und somit das buch aussterben lassen möchte.....eingedrucktes buch hält laaange ein ereader nur solange wie sein akku....das immer neuen strom braucht.....das buch verbraucht nur einmal energie...und kann viele jahre leben.....wenn man es nicht sterben lässt

    • ...

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