15. Nordische Literaturtage in Hamburg

Brücke in den Norden Europas

Vom 23. bis 26. November spricht man im Hamburger Literaturhaus wieder dänisch, finnisch, isländisch, norwegisch und schwedisch: die Nordischen Literaturtage importieren bereits zum 15. Mal ausgewählte Gegenwartsliteratur aus dem Norden in die Hansestadt.

Den Auftakt macht der 1961 geborene Norweger Tomas Espedal, dessen Lesung von „Wider die Kunst“ bereits ausverkauft ist. Es folgen ein Doppel mit der Dänin Dorthe Nors und Sólrún Michelsen von den Färöer Inseln, aus Finnland kommt Satu Taskinen, anschließend sind der isländische Autor Hallgrímur Helgason und die schwedischen Schriftstellern Lotta Lundberg und Tomas Bannerhed zu Gast.

Die ersten Nordischen Literaturtage fanden 1986 anlässlich der Jahrestagung des Buchhändlerverbandes statt. Wegen Hamburgs Brückenposition zum Norden wählten die Organisatoren das Thema nordische Literatur, das in einer Literaturwoche mit Seminaren an der Universität, Gesprächen zwischen Verlagen und Autoren sowie abendlichen Lesungen intensiv beleuchtet wurde. Zu den ersten Veranstaltern gehörten neben dem Buchhändlerverband auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Kulturbehörde Hamburg.

Seither schlägt die Hansestadt alle zwei Jahre eine Brücke in den Norden Europas. In enger Zusammenarbeit mit den Konsulaten der nordischen Länder und der Kulturbehörde lädt das Festival, das anfangs abwechselnd von Schleswig-Holstein und Hamburg ausgerichtet wurde, Schriftsteller aus allen fünf skandinavischen Ländern ein. Unbekanntes und Entdeckenswertes wird dabei ebenso präsentiert wie Etabliertes und Beliebtes. Veranstalter ist das Literaturhaus Hamburg, das Programm verantwortet Güde Sievertsen.

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