275 Jahre Buchhandlung Schropp

Berliner Kulturerbe

Alles rund ums Reisen, und sei es in die entlegensten Winkel der Welt, hält in Berlin die Buchhandlung Schropp vor. Zur Jubiläumsfeier durfte Regine Kiepert unter den 275 geladenen Gästen die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters sowie den Regierenden Bürgermeister Michael Müller begrüßen. 

von links: Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Inhaberin Regine Kiepert, Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters

von links: Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Inhaberin Regine Kiepert, Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters © Cordula Giese

Seit 1979 führt Regine Kiepert das Geschäft und damit gewissermaßen eine Tradition fort: Schon der Ururgroßonkel der Inhaberin Regine Kiepert, Heinrich Kiepert, hat kartografiert und seine Arbeit bei Schropp verlegt.

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"Schropp gehört zu Berlin wie die Currywurst", so Regierender Bürgermeister Müller. Schließlich steht die wechselvolle Firmengeschichte, beginnend 1742 mit der Geschäftsgründung der „Kartographie-Anstalt“ durch den Kartographen Simon Schropp, exemplarisch auch für die Geschichte Berlins. So haben die beiden Weltkriege, die Teilung Berlins und die Wiedervereinigung Deutschlands die Geschicke der Landkartenhandlung ­entscheidend geprägt. 

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Deshalb gab es Fingerfood aus drei Jahrhunderten: Kartoffeln (die Pflanze wurde im 18. Jahrhundert aus Südamerika importiert), falsche Leberwurst mit Haferflocken (der Wurstersatz aus der Nachkriegszeit, heute als veganer Brotauftrich beliebt …) und Papaya-Salat. 

Pedro Arez (Dr. Goetze Land und Karte) Regine Kiepert, Torsten Oestergaard (Columbus-Globen), Inselmakler Farhad Vladi (von links)

Pedro Arez (Dr. Goetze Land und Karte) Regine Kiepert, Torsten Oestergaard (Columbus-Globen), Inselmakler Farhad Vladi (von links) © Cordula Giese

Für gute Atmosphäre sorgte Live Musik, ein Länderratespiel und die Anwesenheit vieler Partner  – darunter Globen-Hersteller Torsten Oestergaard und Pedro M. Arez von Dr. Götze Land und Karte (Hamburg) –, sowie ehemaliger Mitarbeiter. 

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Und die Kulturstaatministerin Monika Grütters erinnert sich: „Ich habe selbst 1992 bei Bouvier gearbeitet, und kannte schon damals Frau Kiepert, wir sind eigentlich Kollegen. Bei Kiepert habe ich meine schöngeistige Literatur gekauft und freue mich über das Jubiläum“.

Lesetipp: Das Unternehmensporträt im Tagesspiegel.

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