Ausstellungen

"Der Comic der Westdeutschen"

Ob Comicstreifen, Bilderbuch oder Puppenfilm: Ab 1949 waren der Igel Mecki und seine meist tierischen Freunde omnipräsent in der Bundesrepublik. Eine Ausstellung im Bilderbuchmuseum Troisdorf widmet sich bis 28. August der populären Figur.

© Bilderbuchmuseum

Oftmals auf Reisen erleben Mecki & Co. die seltsamsten Abenteuer, klären Kriminalfälle auf oder erweisen sich als einfallsreiche Helfer in allen Notlagen. Geboren als Hauptdarsteller in einem Puppenfilm der Brüder Diehl wurde aus Mecki in kurzer Zeit ein multimediales Produkt, das als Bilderbuch, Animationsfilm, Postkartenmotiv und Spielzeug für zwei Jahrzehnte präsent war und heute ein Spiegelbild der frühen Bundesrepublik ist. Die Ausstellung "Mecki – Der Comic der Westdeutschen" (3. Juli – 28. August) stellt anhand von Originalillustrationen und dreidimensionalen Objekten die Zeichner vor, die in mehr als fünf Jahrzehnten die laut Pressemitteilung beliebteste deutschsprachige Comic- und Bilderbuchserie schufen.

Bekannt wurde Mecki nicht zuletzt als Maskottchen der Zeitschrift "Hörzu", die auch den Namen des Igels erfand. Zu ersten Mal erschien Mecki 1949 auf dem Titel der Hörzu, später regelmäßig in Bildergeschichten und Bilderbüchern der Zeitschrift.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 10. Juli, ab 11 Uhr im Bilderbuchmuseum Troisdorf eröffnet.

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