Susanne Muhle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Berliner Mauer, erinnert in „Auftrag Menschenraub“ (Vandenhoeck & Rupprecht) an das Schicksal von rund 400 Westberlinern und Bundesbürgern, die in den 50er und 60er Jahren in die DDR verschleppt wurden. Sie „arbeitet ein im politischen Gedenken verschüttetes, aber wichtiges Thema der Nachkriegsgeschichte der beiden deutschen Staaten auf“, so der Jury-Vorsitzende Wilhelm Krull (Generalsekretär der Volkswagenstiftung). Durch intensive Arbeit an zahllosen Quellen gelinge es ihr, die persönlichen Schicksale von Entführten in sehr anschaulichen Fallstudien zu schildern.
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