Deutscher Buchpreis 2016 - die Longlist

"Ein ausgezeichneter Jahrgang"

Die diesjährige Longlist zeigt "die große Bandbreite von Schreibweisen und Themen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auf", so das Urteil von Jurysprecher Christoph Schröder. Der Roman-Jahrgang 2016 sei "ein ausgezeichneter Jahrgang". Hier kommen die 20 Romane, die für den Deutschen Buchpreis 2016 nominiert sind.

© Ralf Dinse

Mit fünf Romanen ist S. Fischer in diesem Jahr am häufigsten in der Vorrunde vertreten, es folgen Kiepenheuer & Witsch und Rowohlt Berlin mit jeweils drei Titeln; der kleine Jung und Jung Verlag hat es mit zwei Titeln auf die Liste geschafft. Jeweils einen Roman platzieren konnten Berlin Verlag, Frankfurter Verlagsanstalt, Suhrkamp, Zsolnay, Lenos, Matthes & Seitz und Aufbau.


Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Akos Doma: Der Weg der Wünsche (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin Verlag, September 2016)
  • Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer, August 2016)
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)
  • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
  • André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
  • Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2016)
  • Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch, August 2016)
  • Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung, September 2016)
  • Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder (Suhrkamp, September 2016)
  • Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kiepenheuer & Witsch, November 2015)
  • Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay, Februar 2016)
  • Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
  • Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer, August 2016)
  • Peter Stamm: Weit über das Land (S. Fischer, Februar 2016)
  • Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos, März 2016)
  • Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses (S. Fischer, März 2016)
  • Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin, August 2016)
  • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)
Christoph Schröder

Christoph Schröder © Claus Setzer

In der Auswahl für den Deutschen Buchpreis 2016 waren 178 Titel, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen."Wir hatten Spaß dabei, uns durch die Einreichungen zu arbeiten", sagte Jurysprecher Christoph Schröder. Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi (Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali (Autor und Kritiker, Berlin).

Im nächsten Schritt wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist aus, die am 20. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.Die Siegerkür findet am 17. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

Mehr zum Deutschen Buchpreis 2016

Bildergalerie mit Kurzporträts der Autoren und Angaben zu den nominierten Romanen

Informationen zum Lesebuch zur Longlist  

Und hier geht es zu den Buchpreisbloggern.

Die Börsenblatt-Redaktion hat spontan die ersten Sätze der Longlist-Romane eingelesen. Verpassen Sie nicht die Videos in unserem Youtube-Kanal!

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