Gastspiel

Freiheit hat ihren Preis

Wer eine eigene Buchhandlung hat, zahlt bei der Finanzierung manchmal Lehrgeld. Dann fahren Berater in schweren Wagen vor. Von Martina Bergmann.

Martina Bergmann

Martina Bergmann © Franziska von Schmeling

Logik finde ich sehr vernünftig. Ich versuche, die kaufmännischen Belange meines Unternehmens verstandesmäßig zu regeln. Das gelingt nie komplett, denn ich bin ja ein Mensch und kein Computer. Die Unterscheidung besteht in Emotionen. Ihren hohen Stellenwert in der Buchhandlung habe ich neulich aufgeschrieben. Der Sortimenter in seinem Ladengeschäft mit Kundschaft am Ort, die er kennt und mag; so stelle ich mir die buchhändlerische Zukunft vor. Zwei Rohstoffe benötige ich dafür: Ware und Geld. Bei Verlagen Bücher zu ordern, ist mein tägliches Geschäft. Der andere Rohstoff ist mir ferner, da habe ich auch weniger Erfahrung.

Allerdings habe ich vor Geld nie Angst gehabt. Wenn es einem fehlt, muss man es bei Banken kaufen. Geschäftsgeld von Privatleuten zu borgen, halte ich nicht für gut. Ich hatte in Bankterminen anfangs oft das Gefühl, ich muss mich nackt ausziehen, wenn ich sage, warum ich was wann gelernt, studiert, gearbeitet habe. Ich habe auch aufgehört, all die Versionen von Businessplänen zu zählen, die ich schreiben musste, bis es ein vorzeigbares Exemplar gab.

Finanzierungsgespräche, Verhandlungen über Konditionen und weitere Geldbelange des mittelständischen Kaufmanns sind per se nicht dazu angetan, veitstanzartige Bewegung auszulösen. Über den liebenswürdigen Sachbearbeiter der Landsparkasse kann ich mich wahrlich nicht beklagen.

Und doch: Geld ist der Begriff, der mich zornig macht. Gegen die Meinung des Sparkassenmannes hatte ich allzu schnell eine Umfinanzierung vorangetrieben, die die anfangs sehr hohen Kapitalkosten senken sollte. Er hatte zur Besonnenheit geraten, und ich entscheide oft (zu) schnell. Das Unterfangen ging also prompt total daneben, und die so entstandene Finanzmalaise zu überwinden, hat mich, wenn sonst nichts, so doch Geduld gelehrt.

Es gab infolgedessen eine Phase sehr schlechter Liquidität. Das ist bei guten Umsätzen nicht einmal direkt gefährlich, aber es ist lästig. Man muss penibel aufpassen und hängt mit seiner Tageskasse buchstäblich am Wetter. Es kommt zu unangenehmen Gesprächen, in denen man um Aufschub bittet und sich immer neu entschuldigt. Nicht alle Gegenüber sind gleich freundlich. Ich habe mir böse Schelte anhören müssen. Berater kommen dann auch gern. Sie fahren schwere Wagen und unterbreiten ein Angebot.

Mein Plan war einfach: Weitermachen. Bücher verkaufen, Umsätze erlösen, aus Erträgen die Kosten dieses Bankdesasters abtragen. Aber ich machte auch die Erfahrung, dass Geldknappheit einiges Sensationspotenzial bietet. Zwei Sorten Publikum können einem lästig fallen. Es gibt die aufrichtig neugierigen, aber eigentlich harmlosen Zuschauer. Gefährlich sind die anderen, die Moralisten und Zyniker. Erst einmal verständnisvoll, oft überraschend hilfsbereit und sogar zum Spontankredit bereit, warten sie doch nur darauf, dass man den einen, vermeintlich unverzeihlichen Fehler macht.

Quintessenz: Zocker sollen ihre Geldfestspiele bitte an der Börse inszenieren, aber nicht bei uns in der Provinz, in den normalen Banken, über die ich nichts Schlechtes sagen kann. Bankberater bewahren einen nicht vor unternehmerischen Fehlentscheidungen, aber sie können hilfreich sein, sie zu vermeiden oder auszugleichen. Unternehmertum ist einfach nichts für furchtsame Personen; man muss Konflikte austragen und Stress bewältigen können. Es ist, in einem Wort, Freiheit, und die hat ihren Preis. Ich habe mit Verstand überlegt, dass ich ihn gern zahlen will.

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29 Kommentar/e

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  • Sonja Lehmann

    Sonja Lehmann

    Ich denke es gibt viele Kollegen , die sich in diesen Worten wiederfinden.

  • André Thiele

    André Thiele

    Die Branche - Handel, Autoren und Hersteller - müssen offen über Geld reden.

    Dann wäre auch aus der sog. Urheberrechtsdebatte die meiste Luft raus.

    Und es würde deutlich, wo die Frontstellungen sind: Nämlich auch - und manchmal gerade - innerhalb der Verbände.

  • Hessi James

    Hessi James

    "Der Sortimenter in seinem Ladengeschäft mit Kundschaft am Ort, die er kennt und mag; so stelle ich mir die buchhändlerische Zukunft vor"........

    Hach ja, da denkt man doch gleich an die gute alte Zeit im Buchhandel. Ohne böse Banken und böse böse eBooks. Da konnte man als Buchhändler noch unbeschwert in Clogs und Streifenpulli bei einer guten Tasse Fencheltee gemütlich mit netten Kunden plaudern. Und wer weiß, vielleicht hat man sogar mal ein Büchlein verkauft.
    Ach, wär's doch wieder wie früher..... was wäre es so schön!

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Liebe Frau James, meine Mode sind Streifenpullover nicht, und ich verkaufe auch Ebooks. Dessen ungeachtet, habe ich viele Kunden, die lieber Retro wollen. Warum auch nicht. Retro ist kleidsamer als Sarkasmus.

  • Buchhändler

    Buchhändler

    Ist das eine Geschichte für Insider? Frau Bergmann braucht Geld, weiß alles besser als ihr Bankberater und wundert sich dann, wenn ihr Laden pleite ist? Bekommt wieder Geld von den Herren in den "schweren Wagen" und rettet ihren Laden? Lamentiert über ein "Bankdesaster" und meint eigentlich ihr eigenes Desaster? Vielleicht könnte das Börsenblatt jetzt die Darstellung des "Desasters" von den anderen beteiligten Personen bringen, damit sich die Leser (und Buchhändler) einen Reim auf dieses kryptische "Gastspiel" machen können...

  • Gevatter Alfred

    Gevatter Alfred

    @ Buchhändler

    Mir erschließt sich auch nicht, was mir dieser Bericht von/über Frau Bergmanns Erfahrungen/Meinungen zu Geld, Banken und Krediten sagen soll?
    Ist das eine Art Spendenaufruf? Ein Warnruf? Ein Pamphlet für eine bessere und gerechtere Welt?

  • DieBuchhaendlerin

    DieBuchhaendlerin

    Die Aussagekraft dieses Artikels ist leider gleich null, schade.

  • Lutz

    Lutz

    Ich habe Schwierigkeiten mit der Quintessenz des Artikels. Soll ich jetzt in die Provinz ziehen, um den Börsenzockern zu entgehen?

  • Buch-Liebhaber

    Buch-Liebhaber

    Zitat Bergmann: "Allerdings habe ich vor Geld nie Angst gehabt. Wenn es einem fehlt, muss man es bei Banken kaufen." Ah ja, wenn einem Geld fehlt, kauft man es bei Banken. Und sowas schreibt eine Händlerin. Und das Börsenblatt stellt das ins Internet, auf das die ganze Welt lesen kann, wes Geistes Kind Buchhändleri in Deutschland sind.

  • Gudula Buzmann

    Gudula Buzmann

    Folgende Buchbesprechung ist Anfang Juli in meinem Newsletter erschienen und hilft vielleicht bei der Versachlichung. Viel Spaß beim Lesen - nicht nur der Besprechung sondern auch des Buches.
    Armbruster / Everling / Langen, Finanzkommunikation
    Der Einstieg
    Bei vielen Unternehmen ist jetzt Halbzeit, bei anderen ging mit dem 30. Juni das Geschäftsjahr zu Ende. Wie steht es um die Zahlen und damit um die Zukunft? Ist Ihr Unternehmen noch kreditwürdig?
    Worum es geht
    Ein über 400 Seiten starkes Buch über Kreditmediation lässt den Schluss zu, dass auf dem Gebiet der Kreditverhandlungen hoher Bedarf besteht. So zeugen die Beiträge von Bankfachleuten, Betriebs- und Volkswirtschaftlern, Juristen, Psychologen und Steuerberatern von den Kommunikationsproblemen zwischen Unternehmertum und Kreditwirtschaft. Oft scheint es, als würden beide Seiten das Beste wollen, dabei aber leider nicht dieselbe Sprache sprechen.
    Neben der Information über das Mittel der Kreditmediation ist daher das große Verdienst des Buches, beide Positionen – Bank und Unternehmen – in ihren Unternehmenszielen und auch in den Besonderheiten darzustellen. Darüber hinaus werden zu erwartende Verschärfungen in der Kreditvergabepraxis (Basel III) in Vor- und Nachteilen skizziert und in den volkswirtschaftlichen Gesamtzusammenhang eingeordnet.
    Die Kernthesen
    Kreditinstitute haben konkrete volkswirtschaftliche Aufgaben. Gleichzeitig unterliegen auch sie dem Zwang zur Rentabilität. Eine Kreditanfrage kann also aus ganz unterschiedlichen Gründen abgelehnt werden. Pauschalurteile wie „die vernichten unsere Arbeitsplätze“ helfen keinem Beteiligten.
    Kleine oder mittlere Unternehmen unterliegen zwar nicht der Publizitätspflicht, doch sollte die Qualität der Informationen an die Bank inhaltlich auf dem gleichen hohen Niveau sein wie bei börsennotierten Unternehmen. Wer von seiner Bank nicht verstanden wird, hat schlecht erklärt. Wer als Bank von seinem Unternehmer-Kunden nicht verstanden wird, hat schlecht erklärt.
    Welche Schlüsse Sie ziehen können
    Im Geschäftsleben schützt Unkenntnis nicht vor den Folgen. In Zukunft werden Unternehmensprofis gleichzeitig Profis in der Finanzkommunikation sein müssen, wenn Kredite nicht „zu teuer“ werden sollen.
    Lohnende Lektüre, …
    … mit Checklisten, Beispielen und einer Übersicht zu Fördermöglichkeiten. All das macht das Buch zum Nachschlagewerk für Grundlagenwissen und die eigene Finanzkommunikation von Basel III bis Rating.
    Ihre Gudula Buzmann
    Frank Armbruster / Oliver Everling / Rainer Langen (Hrsg.), Finanzkommunikation. Chancen durch Kreditmediation, Bank-Verlag Medien, 978-3-86556-262-3

  • Fahrradsattel

    Fahrradsattel

    @ Buch-Liebhaber

    Frau Bergmanns Gastbeitrag zeigt eine gewisse Naivität bei der es nicht verwundert, das es in ihrem Unternehmen Schwierigkeiten gab (oder gibt, das weiß ich nicht zu beurteilen). Etwas peinlich ist es für Unternehmer/innen, wenn Ware und Geld als "Rohstoff" bezeichnet und Geld bei Banken "gekauft" statt gegen Zinszahlung geliehen wird.
    Noch ein kleiner Tipp an Frau Bergmann... wenn "Geld" ein Begriff ist, der sie zornig macht, würden sich stattdessen die Begriffe Zahlungs- oder Tauschmittel anbieten.

  • Der Buch-Händler?

    Der Buch-Händler?

    bei aller sympathie für frau bergmann kommt m.e. doch als quintessensenz nur eins heraus: ein buchhändler ist eben doch auch nur ein buch-händler.
    es gab sie ja mehrfach auch in diesem forum, die diskussionen über die "besonderheiten" des buchhandels im vergleich zu anderen einzelhändlern, oder die besondere ware(?) "buch" gegenüber socken, zahnpasta, wurst oder sonstetwas.
    auch der buchhändler muss wie jeder andere händler bei strafe seinen untergangs gewinn erwirtschaften, sonst hat er definitiv keine zukunftschancen, unabhänging von ebook oder anderen zusätzlichen einkommensquellen.

  • Betriebswirtin

    Betriebswirtin

    an 1. Sonja Lehmann:
    Wenn es wirklich viele Kollegen gibt, die sich in Worten wie "Wenn einem Geld fehlt, muss man es bei Banken kaufen." wieder finden, dann wundert mich das ständige Schließen von Buchgeschäften, von dem man in diesem Medium lesen kann, nicht.

  • Sonja Lehmann

    Sonja Lehmann

    @Betriebswirtin: Da sie regelmäßig die Branchenpresse lesen, dürften sie bemerkt haben: Bei Frau Bergmann handelt es sich "Erfahrungen einer Existenzgründung" und nicht einer Buchhandlung , die vor einer Insolvenz steht. Und ich glaube immernoch, daß es Existenzgründer gibt oder gegeben hat, die diese Erfahrung teilen. Ob sie jetzt das Geld kaufen oder leihen, daß ist Ansichtssache. Doch die Erfahrungen bleiben die gleichen.

  • Buchenhecke

    Buchenhecke

    Es ist rührend, wie offenherzig Frau Bergmann über Ihre Inkompetenz in finanziellen Angelegenheiten schreibt.

    Statt sich nun mit der Verbesserung ihrer Fachkompetenz zu beschäftigen, flüchtet Frau Bergmann vor dieser mühevollen, zähen und stillen Arbeit in moralische Erörterungen über die Funktion von Banken und Kredit und weist auch hier ihre vollkommene Inkompetenz nach.

  • Betriebswirtin

    Betriebswirtin

    An 14. Sonja Lehmann:
    Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber Ihr Satz "Ob sie jetzt das Geld kaufen oder leihen, daß ist Ansichtssache" ist vollkommener Unsinn.
    Geld kann nicht gekauft werden. Und wer den Unterschied zwischen kaufen und leihen nicht weiß, sollte vor der Existenzgründung folgenden Kurs machen: "Grundlagen der Betriebswirtschaft und der Geldwirtschaft".
    In einem Satz haben Sie allerdings recht: "Doch die Erfahrungen bleiben die gleichen." Stimmt, weil allen, denen der fundamentale Unterschied zwischen kaufen und leihen nicht klar ist, die gleichen schlechten Erfahrungen machen werden.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Ich hab ja eigentlich nullkommakeine Lust, auf diese ganzen unpassenden Anwürfe zu antworten, weil da keiner seinen Namen nennt. Vielleicht liegt es daran, dass Betriebswirte per se austauschbar sind. Beliebig. Und betreffs des Vorwurfs, ich sei inkompetent - Ja, sicher. Aber im Verhältnis wesentlich weniger unfähig, Bankgeschäfte zu erledigen als es die Betriebswirte im Buchhändlerischen sind. Ich gebe da nur einmal zu bedenken, wie die durchmatrizierten Filialisten gerade am Markt performen.

  • Betriebswirt

    Betriebswirt

    @16
    solche klugscheisser-kommentare beweisen auch keine kompetenz!

  • Heinz Müller

    Heinz Müller

    @ Martina Bergmann

    "Ich hab ja eigentlich nullkommakeine Lust, auf diese ganzen unpassenden Anwürfe zu antworten, weil da keiner seinen Namen nennt."

    Warum sind immer alle so wild darauf, "Namen" zu erfahren? Dadurch wird der Inhalt des Gastspiels von Frau Bergmann nicht besser. Namen sind Schall und Rauch...

  • Sonja Lehmann

    Sonja Lehmann

    Ich werde mich aus dieser Diskussion zurückziehen um nicht weiter mit "Inkompetenz" zu glänzen. Meine Kunden schätzen meine Kompetenzen sehr und damit verdiene ich mein Geld. Aber vielen Dank für die Lehrstunde "Betriebswirtin" und ich möchte mich den Worten von "Betriebswirt" anschliessen.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Meine liebste Beratergeschichte geht so. Da steht ein Typ, der soll mir was erklären, was ich ja vermeintlich schlecht beherrsche - Finanzierungen. Ich frage mal vorab, lieber Berater, warum sind Sie das eigentlich geworden, Berater. Da sagt der, tja, ich hab damals kein Geld für meine eigene Buchhandlung bekommen.

  • Berater für alles und jeden

    Berater für alles und jeden

    @ Martina Bergmann # 21

    So eine Lieblingsgeschichte habe ich auch. Ich stehe in einer Buchhandlung in der Wirtschaftsabteilung und bekomme eine tolle und kompetente Fachberatung vom Buchhändler. Ich frage dann... "Hey, Sie haben mich so toll und kompetent bei den Wirtschaftsthemen beraten. Warum sind Sie egentlich kein Berater geworden?"... sagt der Buchhändler... "Tja, zum BWL-Studium hat es nicht gereicht"... ist doch lustig..

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Ja. Das ist schön. Ich hab jetzt den ganzen Shitstorm nochmal durchgelesen. Da fällt mir auf - Die große, negative Emotion ist auf Seiten derer, die man auf das gleiche Sofa setzen kann: Unkreative Leute, die davon leben, solche wie mich und viele andere zu sortieren. Jetzt gibt es aber immer weniger Buchhändler, mithin immer weniger Beratungs- und Verwaltungspotential. Das ist natürlich doof. Da wäre mir als Berater, Dienstleister und allsoweiter auch nicht wohl zumute.

  • Heinz Wertheim

    Heinz Wertheim

    Liebe Frau Bergmann,
    wenn Sie das hier als "Shitstorm" bezeichnen, muss ich mich doch wundern. Wenig "shit" und bestenfalls ein "störmchen" ist das.
    Und ich muss mal fragen: was haben Sie eigentlich erwartet?
    Seit Monaten melden Sie sich hier zu Wort und betreiben ein Berater-Bashing. Mag sein, dass Sie schlechte Erfahrungen mit einzelnen Beratern gemacht haben und es mag sein, dass Sie da auch zu recht sauer sind.
    Aber Ihr fortgesetztes "alle-über-einen-Kamm-scheren" lädt ja geradezu ein zu bösartigen Repliken.
    Ein guter Berater hätte Ihnen vielleicht geraten, diesen Text hier nicht zu veröffentlichen und ehrlich gesagt wundere ich mich, dass da die Börsenblattredaktion nicht diese Beratungsfunktion übernimmt.

  • Betriebswirtin

    Betriebswirtin

    An 24. Herrn Wertheim:
    Nicht nur im Börsenblatt ist Frau Bergmann mit der großen Keule tätig, schauen Sie sich mal an, was die Dame auf Buchreport.de so alles veröffentlicht... Und jetzt ist sie beleidigt, weil die Mitleidsmasche nicht mehr so gut ankommt.

  • Old Shatterhand

    Old Shatterhand

    Ich würde den Kommentaren von Frau Bergmann nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Genörgel und Gemecker kann man aller Orten lesen. Da brauche ich keine von Halbkenntnis geprägten Gastbeiträge von Frau Bergman.

  • André Thiele

    André Thiele

    Martina Bergmann bringt die Sache auf den Punkt:

    Man kann sich hier so lange man will kloppen, wer nun welche Kompetenz hat. Die Verhältnisse sind auf der Sachebene klar geregelt:

    So lange Bücher gekauft werden, werden Buchhändler damit Geld verdienen.

    Die Berater der Buchhändler können nur beraten, wenn Buchhändler da sind, der ihre Dienstleistung kaufen [sic!]. Mit jeder schließenden Buchhandlung wird der Druck im Beratersegment etwas größer. Nicht viel, aber spürbar. Das macht nervös. Siehe oben.

    All die klugen Betriebswirtschaftler-Ideen der letzten Jahre!!! Die schönen Broschüren!!! Die Wochehend-Seminare!!!- Viel gebracht hat dem Buchhandel die Beratung derer, die den Unterschied zwischen Kauf und Miete studiert haben, bisher nicht.

    Und die Konzerne, denen solche Beratung etwas bringen könnte, greifen im Leben nicht auf die Berater zurück, die sich hier und so rasend gern anonym tummeln. Denn wenn die auch gegenüber dem einzelnen Buchhändler sehr gewitzt wirken mögen - da, wo die großen Jungs spielen, da wirken die Berater, die hier sind, sehr wenig gewitzt.

    Das Konzept von Martina Bergmann, daß der Buchhandel sich wieder auf seine Kernkompetenzen besinnt, das ist: der Kontakt zum Endverbraucher; den neuen Wandel ebenso mitmacht, wie die vielen vorher, und dabei einfach mal auf die unnötigen Kosten der Finanz- und sonstigen Berater verzichtet: das ist ein erfolgreiches Konzept.

    Da ich ein wenig Einblick in Martina Bergmanns Geschäftslage habe, darf ich sagen: Ein sehr erfolgreiches.

    Mit ein wenig Glück können die verbliebenen Berater ja später auf ayuverdische Massagen umsatteln. Und vielleicht gehen ich und Martina Bergmann dann auch mal hin.

  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Ich sage mal so - Die Berater, die wir uns hier leisten, die kosten vierstellig am Tag. Sie sind jeden Cent Geld wert. Und sie finden, wie ich, das b-klassige Schranzenwesen des Buchmarkts dieser Tage peinlich.

  • Leser

    Leser

    na dann: willkommen in der A-Klasse!

    • ...

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