Litprom fördert Übersetzungen

Zuschüsse für neun Titel

Litprom konnte mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und des Schweizer SüdKulturFonds für neun Titel aus Asien und Lateinamerika einen Übersetzungszuschuss bewilligen. Die Förderung wird zweimal im Jahr an deutsche und Schweizer Verlage vergeben. 

Mit dabei sind diesmal ein auf Deutsch erstveröffentlichter Kriminalroman aus Pakistan von Omar Shahid Hamid (Draupadi) sowie ein Kinderbuch aus Indien von Anushka Ravishankar (Baobab), teilt Litprom − Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika mit. Ebenfalls aus Asien stammen die Erzählungen der Vietnamesin Nguyen Ngoc Tu (Mitteldeutscher Verlag) und die essayistische Geschichte von Pedro Kadivar (Sujet) aus dem Iran.

Romane aus Lateinamerika kommen von Alberto Barrera Tyszka (Hanser), Venezuela, und Juan Pablo Villalobos (Berenberg), Mexiko. Die französische Karibik ist vertreten durch Lyonel Trouillot (Liebeskind) aus Haiti, aus Südafrika stammt ein Roman des Autors Imraan Coovadia (Wunderhorn). Außerdem erhält die deutsche Übersetzung von Luiz Ruffato (Assoziation A) aus Brasilien erneut einen Förderzuschuss.

Der nächste Abgabetermin für Anträge zur Übersetzungsförderung ist der 1. November 2016. Weitere Informationen hierzu auf der Litprom-Website. Schweizer Verlage können ihre Anträge bis zum 15. Oktober direkt beim SüdKulturFonds einreichen. Weitere Informationen unter www.artlink.ch/fonds

Litprom holt unabhängige Gutachten ein, die die literarische Bedeutung des Werkes beurteilen. Entschieden wird über die Anträge von einer Jury, die eigens für dieses Programm gebildet wurde.

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