Non-Book-Award an Metermorphosen und Moses

Schön, praktisch

Der Non-Book-Marktplatz der Frankfurter Buchmesse feiert  mit einer Doppelpremiere sein Zehnjähriges: Zum ersten Mal präsentieren sich die Händler in Halle 3.1, und zum ersten Mal konkurrierten sie miteinander um den Non-Book-Award. Gewonnen hat Metermorphosen, der Sonderpreis ging an Moses.

Welches ist das schönste, beste Nonbook für das Sortiment

Welches ist das schönste, beste Nonbook für das Sortiment © Claus Setzer

Auszeichnung für "Kunst aufräumen"

Auszeichnung für "Kunst aufräumen" © Claus Setzer

Was ist das beste Produkt – und welches Unternehmen macht das beste Gesamtangebot? Eine Stunde lang drehte sich bei der Jurysitzung alles um diese beiden Fragen, wurde alles noch einmal gesichtet, das Für und Wider immer wieder abgewägt (Minuspunkte brachte u.a. der fehlende EAN-Code). Die Entscheidung fiel dann einstimmig, für:  

  • Metermorphosen. Das Frankfurter Unternehmen, 1998 gegründet, erhielt den Preis für das beste Produkt - für sein Memospiel „Kunst aufräumen“. Das Urteil der Jury: Das Spiel sei eine gelungene Umsetzung eines Bucherfolgs, schön verpackt, originell, passend sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
  •  Auf Platz zwei in der Kategorie „Bestes Produkt“ landete Posthumus mit seinem Stempelsortiment „Woodies“ - die Stempel bedienten in vorbildlicher Weise den Do-it-Yourself(DIY)-Trend, würden aus FSC-zertifizierten Holz aus Europa hergestellt, ließen sich im Laden (dank der Aufsteller) auch auf kleinerer Fläche gut präsentieren.
  • Dritter wurde die kleine Manufaktur NOGALLERY (obwohl ein EAN-Code fehlt) mit ihren 3D-Schriftzügen. Was die Jury überzeugte: Das Unternehmen greift einen Trend auf (den Typo-Trend), treffe auf schöne, elegante Weise den Zeitgeist, sei originell und hübsch verpackt.
    (Alle Produkte, die es im August auf die Shortlist geschafft hatten, finden Sie in einer Bildergalerie).

Den Sonderpreis für das beste Gesamtangebot nimmt Moses mit nach Hause. Als Angelika Niestrath bei der Preisverleihung heute das Votum  der Jury verlas, wurden die Augen von Gerd Herterich und Nina Tebartz groß und größer – so viel Lob auf einmal, sagten sie später, hätten sie bisher nur selten gehört. „Darüber werden sich alle im Verlag freuen.“  Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für seine langjährige Pionierarbeit, für das durchdachte und am Buchhandel orientierte Programm, für die Produktvielfalt und seinen Service.       

Insgesamt hatten sich mehr als 30 Unternehmen für den Preis beworben. Als Mitglieder der Jury waren dabei: Friederike App (Osiander), Markus Fels (KNV), Sabine Gauditz (Arte Perfectum), Theresa Kleene (Bücherinsel Dieburg), Cornelia Krüger (Hugendubel), Andrea Weiss (Mayersche) und Börsenblatt-Redakteurin Tamara Weise.

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