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Abebooks kennzeichnet POD-Titel

Print on Demand-Bücher werden bei Abebooks jetzt bei der Anzeige der Suchergebnisse als solche gekennzeichnet.

In einer Abebooks-Mitteilung heißt es: "Um sicher zu stellen, dass Print-on-Demand Bücher als solche beschrieben werden, arbeiten wir eng mit den Verkäufern zusammen, die diese Titel anbieten." Dies geschieht, so Abebooks, auf Wunsch vieler "Käufer und Verkäufer". Geplant ist außerdem, "über die Detailsuche Print-on-Demand Bücher aus den Suchergebnissen zu filtern".

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3 Kommentar/e

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  • Joachim Engelland

    Joachim Engelland

    Das scheint mir sinnvoll.

    In der Süddeutschen wurde jüngst dargestellt, wie qualitativ zweifelhafte Kompilationen von Wikipedia Artikeln durch wissenschaftliche Bibliotheken erworben wurden - offensichtlich irrtümlich. http://www.sueddeutsche.de/kultur/wikipedia-kompil ationen-bullshit-amen-okay-1.1015680.

    Die Information, dass ein Titel per POD-produziert wird, sollte den Buchkäufer zukünftig zu einem zweiten Blick mahnen: welcher Verlag steht dahinter? Wie wird dort lektoriert und selektiert? Wer ist der Autor? etc.

  • krämer

    krämer

    Ja, aber POD und Zusammenschustern aus Netzpublikationen, die urheberrechtsfrei sind, ist doch zweierlei.

    POD sagt nichts über den inhaltlichen Wert von Büchern, außer in einer speziellen Hinsicht.

    Die Information über die POD ist aus anderen Gründen geboten. So ein Buch hat keinen Sammlerwert, es ist prinzipiell in beliebiger Auflage verfügbar, ist quasi gleich wie mit Internet-Veröffentlichungen, nichts exklusives.

    Im besonderen Fall kann POD aber auch Aufmerksamkeit finden, für eine eigentliche Veröffentlichung, die mit POD angebahnt war.

  • krämer

    krämer

    Das besondere Problem von POD ist, daß POD nicht eine reguläre Veröffentlichung ist. Öffentlichkeit und Veröffentlichung bekommen mit POD eine Schiefseite.

    Das ist insofern nicht tragisch, als daß die traditionelle Öffentlichkeit von Veröffentlichungen ohnehin schon nicht mehr ohne weiteres gegeben ist.

    Öffentlichkeit ist sowieso schon länger korrumpiert, und zerfällt in Teilöffentlichkeiten, auch gemäß modischer Hype.

    Öffentlichkeit ist sowieso schon nicht mehr praktischers Ideal, sondern daß ein Buch finden möge wenigstens EINEN Leser bzw. Leserin, die den Inhalt verstehen, würdigen, und die Fackel geistigen Lebens weiter tragen. Das geht auch mit POD.

    • ...

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