Verlagsumfrage zum VG Wort-Urteil

"Es hebt einen aus den Schuhen"

Wie geht es für die Verlage jetzt weiter? Wurden Rücklagen gebildet? Werden die Bücher jetzt teurer? Oder bekommen die Autoren weniger Honorar? Eine Verlegerumfrage zum VG Wort-Urteil.

Für manche Verlage ist die finanzielle Situation jetzt bis zum Zerreißen angespannt

Für manche Verlage ist die finanzielle Situation jetzt bis zum Zerreißen angespannt © Romolo Tavani / fotolia

Armin Gmeiner

Armin Gmeiner © Markus A. Spoettl

Armin Gmeiner, Mitglied des Sprecherkreises der IG unabhängige Verlage und Verleger des Gmeiner Verlags:

Die BGH-Entscheidung trifft die Verlage ganz unterschiedlich, je nachdem wie deren Bücher in Bibliotheken u.ä. verbreitet sind. Generell ist es aber für kleine wie große Verlage eine bedauerliche Entwicklung, bei der man nur hoffen kann, dass der Gesetzgeber noch entsprechend korrigiert.

Klaus Schöffling, Schöffling & Co.:

"Die Entscheidung ist eine Katastrophe für uns Verlage. Eine Rückzahlung der Ausschüttungen auf einen Schlag wäre vollkommen illusorisch. Das kann man nicht machen – es sei denn, der Gesetzgeber möchte, dass 100 Verlage sofort in die Insolvenz gehen. Auch die VG Wort, die das Geld jetzt zurückfordern muss, darf die Verlage nicht in den Konkurs treiben. Wir müssen nun schauen, welche Beträge für welchen Zeitraum überhaupt von uns zurückzuzahlen sind. Noch weiß ich das nicht.  Was wir jetzt dringend und sofort brauchen, ist ein Gesetzgebungsverfahren, das dieses katastrophale Urteil korrigiert. Das darf unser Bundesjustizminister nicht auf die lange Bank schieben, es muss innerhalb der nächsten Monate passieren."

Andreas Schorr

Andreas Schorr © privat

Andreas Schorr, Röhrig Universitätsverlag:

Das Urteil war zu befürchten. Der Bundesgerichtshof hat formalrechtlich geurteilt, ohne die ökonomischen und kulturellen Auswirkungen zu bedenken. Nun ist die Branche gefordert, diese Auswirkungen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik deutlich zu machen und auf eine europarechtliche und vielleicht auch verfassungsrechtliche Klärung zu dringen. Die Politik muss jetzt zeigen, wie belastbar ihre oftmals bekundete Unterstützung für eine vielfältige Verlagslandschaft in Deutschland wirklich ist. Konkret bedeutet das heutige Urteil für den Röhrig Universitätsverlag: Rücklagen haben wir gebildet. Das Urteil wirft uns nicht um. Nun wird sich das Publizieren von Wissenschaft etwas verändern. An welchen Stellschrauben wir drehen, haben wir noch nicht entschieden, aber sicherlich wird man die Einnahmeausfälle kompensieren müssen.

Britta Blottner

Britta Blottner © privat

Britta Blottner, Blottner Verlag:

Es hebt einen aus den Schuhen! Ich muss das jetzt erstmal sacken lassen. Irgendwie hat man ja doch bis zum Ende gehofft... Das Urteil wird viele AKV-Verlage in die Bredouille bringen und ist auch für uns nicht schön. Wir sind von der VG Wort und der VG Bild Kunst gleichermaßen betroffen. Natürlich haben wir mit unserem Steuerberater ein paar Modelle durchgerechnet, aber leicht wird das nicht. Gut möglich, dass wir ein paar Projekte streichen müssen. Das ganze ist traurig, richtig traurig finde ich aber, dass die Politik sich immer Kulturvielfalt ans Revers heftet, zugleich aber Verlage zu Maklern degradiert.

Edmund Jacoby, Verleger von Jacoby & Stuart:

Das Urteil ist für uns Verlage aus zwei Gründen ärgerlich: Die Zurückzahlungen tun schon weh; in unserem Falle sind sie nicht "lebensbedrohlich", für andere Verlage schon. Weitaus bedauerlicher aber ist die Tatsache, dass die Öffentlichkeit anscheinend gar nicht weiß, welchen Anteil der Verlag am Werk eines Autoren hat – dass er oftmals überhaupt erst die Idee zu einem Buch hat, dass das Lektorat Texte gemeinsam entwickelt oder schon die erste Fassung stark bearbeitet, dass er mit Marketing- und Vertriebsaktivitäten dem Buch erst zu den Umsätzen verhilft. Dass hier nur der Autor als Urheber gesehen wird, entspricht nicht der Realität.

 

Joachim Kaufmann

Joachim Kaufmann © Claus Setzer

Joachim Kaufmann, kaufmännischer Geschäftsführer von Carlsen:

Leider konnte man, nachdem der BGH explizit angekündigt hat, die EuGH-Entscheidung im Fall Hewlett Packard gegen Reprobel abzuwarten, nicht wirklich mit einem anderen Urteilsspruch rechnen. Positiv bewerte ich die Urteilsbegründung, in der das Gericht ausdrücklich darauf verweist, dass es nur die Rechtslage beurteilen konnte, und in Frage stellt, "ob sich die Urheber einen Gefallen tun, wenn sie sich auf diese Weise von den Verlagen trennen". Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit Autoren die rechtlichen Grundlagen auf europäischer und nationaler Ebene schaffen sollten, dass die jahrelang bewährte und akzeptierte Praxis fortgeführt werden kann. Das wird ein hartes Stück Arbeit!

Dietrich zu Klampen

Dietrich zu Klampen © Claus Setzer

Dietrich zu Klampen, Verleger des zu Klampen Verlags:

Nicht nur für uns ist dieses Urteil eine Katastrophe. Erst ein Urteil, das es Bibliotheken erlaubt, Bücher zu digitalisieren und zum freien Download freizugeben; dann das unselige Urteil von gestern! Das eine so unverständlich wie das andere ungerecht. Wem entsteht denn ein Schaden durch die Kopiererei? Den Autoren und den Verlagen! Das hat ja auch jahrelang niemand bezweifelt. Wer gegen die geteilte Ausschüttung klagt, muss noch das gute alte Bild vom reichen Verlag und vom ausgepressten Autor pflegen. Aber: Die Zeiten, da die feisten Verleger Champagner aus Totenschädeln ihrer Autoren schlürften, sind schon sehr lange vorbei.
Wenn wir Verlage jetzt Zig- oder gar Hunderttausende zurückzahlen müssen, dann ist doch klar, was passiert: Wem es nicht das Genick bricht, der wird sein Programm zusammenstreichen müssen. Für uns war die Ausschüttung der VG Wort immer ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesamtkalkulation. Wir werden zukünftig noch vorsichtiger planen müssen. Schade für die Autoren!

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7 Kommentar/e

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  • Jochen Hoff

    Jochen Hoff

    Ich finde die Aussage von Herrn Edmund Jacoby erschreckend und typisch zugleich. Nach seiner Meinung macht der Verlag das Buch. Der Autor ist bestenfalls eine Art Handlanger. Dann stellt sich für seinen Verlag das Problem doch gar nicht. Soll er uns Autoren doch abschaffen und alles selbst veröffentlichen. Weil er hat ja die Ideen. Ich finde das Urteil wunderbar und da immer mehr Autoren auch ihre eigenen Verleger sind und der Herr Javoby dann im Wetbewerb mal zeigen kann, wie toll er ist. Ach ja. Die nächste Klage muss dahin gehen, die Buchhandlungen für freie Autoren zu öffnen, oder aber der Buchhandel wird sich auf Dauer nicht halten können. Entweder finden Autoren und Buchhandel eine gemeinsame Zukunft oder Amazon und andere Portale werden den Buchmarkt alleine bestimmen.

  • Holger Ehling

    Holger Ehling

    @Jochen Hoff: Es gibt für uns Autoren wenig Grund zum Jubeln. Zwar ist es durchaus so, dass mit dem Urteil eine Praxis beendet wird, die gegen die derzeitig gültigen Bestimmungen verstößt. Wer jetzt aber meint, im Laufe des Jahres von der VG Wort mit Reichtümern überschüttet zu werden, dürfte sich getäuscht sehen.
    Tatsächlich dürften diejenigen Verlage, die in den vergangenen Jahren die VG Wort-Gelder ins Tagesgeschäft haben einfließen lassen und keine Rückstellungen gebildet haben, jetzt ins Schleudern kommen. Mitleid mit diesen Verlagen ist nicht angebracht: Seit Jahren hat die VG Wort den Zahlungsvorbehalt deutlich gemacht. Spätestens seit den Entscheidungen des OLG München und des EuGH hätte klar sein müssen, dass auch der BGH wohl nicht anders entscheiden würde; an warnenden Vorzeichen hat es also wahrlich nicht gemangelt.
    Wenn es denn dazu kommt, dass als Konsequenz der Rückforderungen eine Reihe von Verlagen aufgeben müssen, dann kann man das als Marktbereinigung verstehen: Wer sich blöd anstellt, hat in dem Geschäft nichts verloren. Mir erscheint das zynisch.
    Mir als Autor ist es wichtig, auch weiterhin mit Verlagen arbeiten zu können, die sich krumme Ideen leisten wollen und die mich in der "Produktentwicklung" meiner Bücher unterstützen. Ich will mit Leuten arbeiten können, die mich dafür bezahlen, Bücher zu machen, für die keine Chancen im Massenmarkt bestehen. Ich will mit Leuten arbeiten, die den Enthusiasmus haben, meine und ihre Freude an einem Thema höher zu bewerten als den schnellen Return - die bloße Existenz kleiner und mittlerer Verlage (und Buchhandlungen) ist, wie es auf Englisch so schön heißt, ein dauernder "triumph of hope over experience".
    Lieber Jochen Hoff: Bei der Recherche meiner Themen und beim Schreiben meiner Texte brauche ich wirklich keine besondere Hilfe. Wer als Autor aber meint, damit sei die Sache erledigt, der liegt genauso falsch wie ein verlegerischer Laie, der meint, mit dem Druck der Bücher sei der Job getan. Zugegeben, gerade kleine und mittlere Verlage tun sich bei Marketing, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit bisweilen sehr schwer (oder deutlicher: stellen sich teilweise strunzdumm an). Trotzdem verstehen die meisten, dass es ihre Aufgabe ist, sowohl sich selbst wie auch mir als Autor ein brauchbares Ergebnis einzuspielen, und die meisten schaffen das auch irgendwie.
    Noch einmal: Wer als Autor jetzt laut jubelt, der bejubelt wahrscheinlich einen Pyrrhus-Sieg. Dass solche Siege nicht bekömmlich sind, hat auch der gute Pyrrhus gewusst.

  • Jochen Hoff

    Jochen Hoff

    Oh ich jubele nicht. Warum auch. Für meine Bücher werden es bestenfalls ein paar Euro im jahr, die ich mehr bekomme. Interessanter ist da schon die Veröffentlichung im Internet wo ich zwar meinen eigenen Blog betreibe, aber Springer als Verleger subventionieren darf. Nein. Es gibt keinen Grund zum Jubeln. Tatsächlich werden die Massenverlage gewinnen und die kleinen untergehen. Aber es ist kein Pyrrhus-Sieg. Die freien Autoren werden weiterhin neben den Verlagen existieren und das ist nichts anderes als der Erhalt des Status Quo plus ein paar Euro die nicht an die Verleger gehen. Also gar kein Sieg.

    Ein Sieg würde bedeuten, dass die unterschiedlichen Typen von Autoren den gleichen Zugang zum Markt erhalten. Aber davon ist keine Rede. Also werden wir auch noch die Buchhandlungen verlieren. Siege sehen anders aus.

  • Partur

    Partur

    @ Jochen Hoff: Ihren Vorwurf gegen Jacoby & Stuart teile ich nicht. Lektorate haben einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamtwerk? Die wenigsten Autoren erschaffen meiner Meinung nach wirklich Gutes ohne diese Instanz. Es ist ein konstruktives Miteinander, eine kreative Wechselwirkung, die bei dem ein oder anderen Buch auch von Verlagsseite ausschlaggebend gewesen sein kann.
    Von daher aus Ihrer Sicht als "freier Autor" vielleicht verständlich, ich als Leser bin aber froh um diese geleistete Arbeit!


  • Jochen Hoff

    Jochen Hoff

    Partur. Wer hat denn was gegen Korrektorat und Lektorat gesagt. Man kann seine eigenen Texte und ich sowieso nicht, Korrektur lesen oder gar Lektorieren, dafür ist man einfach zu betriebsblind. Ich lese das was da stehen sollte und nicht was da steht. Aber diese Dienstleistung ist doch nicht Aufgabe eines Verlages sondern bestenfalls ein Nebenjob, der aber im Sinne eines freien Marktes viel besser bei freien Berufen aufgehoben ist. Selbst den Umschlagentwurf und die Beschaffung von Fotos ist dort meist besser aufgehoben und der Satz ist weitgehend automatisiert und läuft meistens ohne menschliches Zutun ab. Verlage haben nur die Aufgabe Bücher zu vermarkten. Gut wenn sie das tun. Wenn nicht, werden sie nicht mehr gebraucht.

  • Matthias Ulmer

    Matthias Ulmer

    Lieber Herr Hoff, was Sie schreiben mag für ein sehr schmales Programmsegment gelten. Im Schulbuch oder Lehrbuch, beim Fachbuch, Ratgeber, im größten Teil des Sachbuchs, bei der Reiseliteraur und auch beim größten Teil des Kinder- und Jugendbuchs, bei Kalendern oder Musikalien, also bei etwa 80% aller Bücher gilt das eben nicht. Da steht meist Idee und Konzept, bevor ein Autor gesucht wird. Wir haben in der Regel Autoren, die Fachleute sind und erst zu Autoren gemacht werden müssen. Dann gibt es eine jahrelange Betreuung, bis überhaupt ein Manuskript im Verlag ankommt, teilweise dauert das auch ein Jahrzehnt. In all diesen Segmenten gäbe es die heutige Produktion gar nicht, wenn es keine Verlage gäbe.

    Aber auch in der Belletristik ist das oft so. Das können Sie an Beispielen wie Wolfgang Koeppen nachlesen, dafür gibt es ganze Bibliotheken, in denen die Zusammenarbeit von Autoren und Verlegern beschrieben ist.

    Das Selfpublishing schafft ein neues Segment mit neuen Regeln. Sie können vom Selfpublishing aber nicht auf die übrigen 98% des Buchmarkts schließen.

    Zu Ihrem zweiten Thema, der Präsenz im Handel: das ist etwa so als ob jemand aus seinem Acker Karotten anbaut und dann mit diesen in der REWE Filiale vorspricht und wünscht, dass sie ins Sortiment aufgenommen werden. Handel funktioniert nach Regeln. Wenn Sie Ihre Titel im Barsortiment gelistet bekommen, wenn Sie es schaffen, in die Mappen von Handelsvertretern zu kommen, wenn Sie Vorschauen produzieren und an alle Buchhandlungen schicken, wenn Sie Marketingunterstützung bieten können und ein Rezensionswesen aufbauen, dann ist die Grundlage geschaffen. Dann müssen Sie aber immer noch einen gewissen Mindestumsatz pro Buchhandlung bieten können, dass sich für diese die Aufnahme eines weiteren Lieferanten bezahlt macht.

    Ja, sie können auf all das verzichten und über Amazon vertreiben. Die übrigen 80% des Marktes erreichen Sie aber nur über die Handelsorganisation, die in 150 Jahren Standards und Abläufe entwickelt und optimiert hat, an denen Sie eben nicht vorbei kommen.

    Und da nehme ich Ihnen auch gerne ab, dass Ihre Karotten mindestens gleichgut schmecken, wie die im Gemüseregal. Für ein erfolgreiches Produkt braucht es aber mehr.

  • Dieter de Lazzer

    Dieter de Lazzer

    Die Reaktionen der Verleger, die ich hier lese, lassen mich fassungslos. Wer ein Gesetz lesen konnte, wusste von Anfang an, und wer dazu zu doof war, wusste spätestens seit dem Rechtsstreit, dass Dr. Vogel mit dem klaren Wortlaut des Gesetzes Recht hatte und dass die mit teuren Honoraren auf Kosten der Urheber (schon das eine Veruntreuung der Leute, die deren Rechte verwalten sollten) aufgeschäumten Gegengutachten nichts wert waren. Die Verantwortlichen meinten, sie kämen mit diesen Durchstechereien durch - auf Kosten der Urheber, die ja nur als Melkkühe verlacht werden, wo einen doch die Verlegervertreter zu teuren Essen einladen können.

    Ein Beispiel zeigt, wie verfilzt dieses Milieu ist: Der Vorsitzende des VS namens Breinersdorfer wurde schon vor Jahren von seinem Verband zum Kanzler Schröder geschickt, um in diesem Punkt das Versagen der Bundesaufsicht gegegenüber der VG Wort, die gegen das Gesetz handelte, zu beanstanden. Stattdessen, so berichtet ein anderer VS-Vertreter, sollen die beiden Kindsköpfe die ganze Zeit nur über ihre respektiven Rolex-Uhren , aber keinen Moment über der Verhandlungsauftrag gesprochen haben.

    Schröder hatte einen Verlegervertreter im Kabinett. Die Urheber wurden verschaukelt. Und beide Seiten wussten schon vor 15 Jahren ganz genau, dass die Praxis gegen geltendes Recht verstößt und die Urheber vorsätzlich schädigt.

    Nachdem die Rechtslage wie erwartet klar ist, ist für mich jetzt die Frage, wer für den Schaden der Urheber jetzt heranzuziehen ist. Aus meiner Sicht in ersten Linie ihre eigenen Verbandsvertreter. Sie haben in Kenntnis der Rechtlage dagegen gehandelt, also Autorengelder in Millionenhöhe veruntreut. Dazu gehören auch die ganzen Rechts-, Gutachtens- und Verfahrenskosten durch drei Instanzen für einen sinnlosen und vor allem treuwidrigen Prozess, denn sie wollten sich auf Kosten ihrer Treugeber dagegen verwahren, deren Interessen wahrzunehmen. Die Urheber waren ihre Treugeber, nicht die Verlage. Dass sie
    gegen das Gesetz sich anmaßten, auch die Interessen der Verlage vertreten zu sollen, erfüllt m.E sogar den Straftatbestand der Veruntreuung, der die Herren in Millionenhöhe persönlich haftbar macht.

    Es kann wohl ja nicht angehen, dass sich die Verleger auf den Standpunkt der billigsten Hehler stellen: Sie hätten von den Durchstechereien nie nichts gewusst, als das Geld was Wunder vom Himmel gefallen sei!

    Wer immer als Verleger als ehrbarer Kaufmann gelten möchte, sollte m.E. jetzt seinen Autoren versichern, das er ihnen das erstatten wird, was ihnen zusteht, und vor allem, dass er sie auf dem Laufenden halten wird.

    Und vor allem: Wieso dulden eigentlich die Autoren, dss ihre ureigensten Interessen von Leuten vertreten werden, die klar die Interessen der Gegenseite vertreten?

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