Wilhelm Lehmann-Literaturpreis 2016

Stephan Wackwitz gewinnt

Der Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis 2016 geht an den Schriftsteller Stephan Wackwitz für seinen essayistischen Prosaband "Die Bilder meiner Mutter" (S. Fischer). Die Preisverleihung findet am 21. Mai in Eckernförde statt.

© S. Fischer

Die Jury lobte das autobiografische Projekt des 1952 geborenen Wackwitz, das in einer Reihe insgesamt bemerkenswerter essayistischer Arbeiten des Autors stehe. Es porträtiere über die Darstellung des Lebenslaufes der Mutter die Entwicklung einer ganzen Generation von Frauen in der Nachkriegszeit. In einer klaren, pathosfreien Sprache, die Dokumentation und Reflexion verbinde, beschreibe Wackwitz eindrücklich, wie diese Generation historisch und künstlerisch geprägt wurde – und selber prägend werden konnte, teilt die Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft mit. 

Mitglieder der Jury waren der Literaturwissenschaftler Mark-Georg Dehrmann, der Autor Karl-Heinz Groth, der Literaturwissenschaftler Wolfgang Menzel, der Leiter des Literaturhauses Schleswig-Holstein e.V., Wolfgang Sandfuchs, der Literaturkritiker Christoph Schröder. Beate Kennedy als Literaturwissenschaftlerin und Vorsitzende der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft übernahm die Moderation der Sitzung.

Die Preisverleihung findet am 21. Mai im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage in Eckernförde statt. Zuletzt erhielt den Preis 2014 die Berliner Lyrikerin Ann Cotten. Der Auszeichnung wird von der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft und die Stadt Eckernförde vergeben.

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