Beta-Phase: Frühjahr 2015

» … und die Bücher liefert Ihnen unser Roboter!«

Ahti Heinla aus Estland, der durchaus ernst zu nehmende Mitgründer von Skype, entwickelt seit 2014 ein neues Projekt. Einen Lieferroboter, der dem Endkunden auch Bücher nach Hause bringen könnte. Die Erprobungsphase beginnt im Frühjar 2016 in England.

Während Amazon, Google und die Deutsche Post Kunden zukünftig per Drohnen beliefern wollen, möchte das Startup »Starship« auf dem Boden bleiben und ab dem Frühjahr 2016 in London zunächst Supermarkt-Kunden mit einem Roboter auf sechs Rädern beliefern. Der smarte Roboter kann etwa 20 Kilogramm transportieren und soll mit einer Geschwindigkeit von etwa sechs Stundenkilometern auf dem Bürgersteig zu seinen Kunden rollen. Er wird in einem Radius von bis zu fünf Kilometern eingesetzt werden und soll ein sehr leiser Zeitgenosse sein. Eingebaute Sensoren und Kameras werden Zusammenstöße mit Fußgängern, Radfahrern und Autos verhindern. Der Roboter kann selbstverständlich rote und grüne Ampelsignale sowie Zebrastreifen erkennen.

Über eine App können die Waren bestellt werden. Sie zeigt auch den Sendungsverlauf und Weg des Roboters an. Steht er vor der Haustür, meldet die App: »Ich bin da!«. Der Innenraum lässt sich dann über die App öffnen, es kann ausgeladen werden. Sollte sich jemand unbefugt an dem kleinen Roboter zu schaffen machen, wird er von Kameras gefilmt. Der Roboter schreit dann »Hilfe« und ein Operator in der »Starship«-Zentrale kann notfalls die Polizei alarmieren.

Im Lonodner Stadtteil Greeenwich soll »Starship« im Frühjahr 2016 an den Start gehen, Destinations in Deutschland und Amerika sollen zeitnah folgen. Pro Lieferung wird dem Kunden etwa ein Dollar berechnet. »Starship« arbeitet nicht als Plattform, sondern möchte seine Roboter an die Supermärkte verkaufen. Das Startup übernimmt jedoch den digitalen Support von A-Z.

Darauf haben wir doch alle gewartet, oder?

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