Literarisches Leben

10.01.2013Erklärung des Thienemann Verlags zu Sprachanpassungen bei Preußler-Texten

"Wir wollen keine Texte gendern"

"Weil uns die Texte so wichtig sind, glauben wir, dass sie im Laufe der Zeit bedachtsame Bearbeitungen benötigen." – In der Diskussion um die sprachliche Modernisierung von Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker "Die kleine Hexe" hat der Thienemann Verlag nun eine offizielle Erklärung abgegeben.

Hier die Erklärung im Wortlaut:
 
"Die Entscheidung des Thienemann Verlags, den Kinderbuchklassiker 'Die kleine Hexe' von Otfried Preußler zu modernisieren, hat einen Diskurs in der Presse und in Internet-Foren entfacht. Zum Teil werden in der Diskussion falsche Behauptungen weitergegeben, die auf einer ungenauen Recherche fußen, weshalb in der folgenden Stellungnahme die Position und Entscheidungsfindung des Verlags noch einmal erläutert werden.
 
Schon seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit dem Gedanken, ob bestimmte Begriffe von Kindern heute noch verstanden werden. Die kolorierte Neuausgabe von 'Die kleine Hexe' (geplant für Juli 2013) hat den Thienemann Verlag veranlasst, das Wort 'Neger' in 'Die kleine Hexe' zu streichen und auch eine Modernisierung des Textes bezüglich anderer, dem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr üblicher Begriffe vorzunehmen. Konkrete Änderungen werden gerade erarbeitet. Wir wollen keine Texte gendern oder Begriffe absurd, aber politisch korrekt, austauschen.
 
In jener Szene, in der das Wort 'Neger' auftaucht, wird Fasching gefeiert. Otfried Preußler ist dabei wichtig, diese Tradition darzustellen. Die Kinder verkleiden sich auf verschiedene Weise und darunter muss nicht notwendig eine Verkleidung als 'Neger' sein. Der Inhalt der Szene, der Witz und die Intention werden nicht verändert, wenn eine andere, nicht ethnische Verkleidung gewählt wird. Dies ist ein Beispiel für eine behutsame Veränderung, ohne dass dabei die Geschichte verfälscht oder unsinnig gemacht wird.
Niemand hat Otfried Preußler je Rassismus vorgeworfen. Im Kontext der Entstehungszeit waren die fraglichen Begriffe neutral, aber aus heutiger sind sie es eben nicht mehr.

Wir halten eine Modernisierung auch bei anderen veralteten und ungebräuchlichen Wörtern für sinnvoll. Zum Beispiel kennen Kinder das Wort 'wichsen' nicht mehr im Sinn von 'putzen' oder 'polieren'. Früher wurden Stiefel eben gewichst. Wenn also im Text steht, dass Kinder 'durchgewichst' werden, erscheint es uns sinnvoll, daraus 'verhauen' zu machen.
 
Aktuell ist eine Modernisierung nur für 'Die kleine Hexe' angedacht, in der auch nur zwei Kapitel betroffen sind. Änderungen für 'Der Räuber Hotzenplotz', wie mancherorts behauptet wird, sind nicht geplant und momentan auch für keine weiteren Bücher aus dem Thienemann Verlag.
 
Grundsätzlich werden Textänderungen nie ohne die Zustimmung des Urhebers vorgenommen und wir Mitarbeiter des Verlags gehen nie leichtfertig mit den uns anvertrauten Texten um. Jeder fragliche Begriff wird abgewogen und mit dem Autor besprochen, ob er bleiben soll und muss oder ersetzt werden sollte. Letztendlich obliegt die Entscheidung dem Autor.

Weil uns die Texte so wichtig sind, glauben wir, dass sie im Laufe der Zeit bedachtsame Bearbeitungen benötigen. Sie würden sonst für Kinder unverständlich und nicht mehr gern gelesen werden. Zum Beispiel heißt es in den meisten Ausgaben von Grimms Märchen im Rotkäppchen nicht mehr: 'Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah ...'. Der Begriff 'Dirne' wird heute anders verstanden und wurde deshalb fast überall durch 'Mädchen' ersetzt.
 
Wir können die sachlichen Argumente, die gegen eine nachträgliche Bearbeitung eines Textes wie 'Die kleine Hexe' angeführt werden, nachvollziehen. Wir führen Argumente an, die uns ebenso wichtig erscheinen.
 
Wir stehen als Verlag von Kinder- und Jugendliteratur in einer Verantwortung für die von uns veröffentlichten Texte. Auch die Bücher von Otfried Preußler werden häufig schon von Kindern allein gelesen und es ist nicht selbstverständlich davon auszugehen, dass ein Erwachsener dem lesenden Kind Begriffe erklärt oder die Umstände der Entstehung kennt. Nur in den wenigsten Fällen – und sicherlich nicht in der wohligen Vorlesesituation – führen Anmerkungen oder Fußnoten zu schwierigen Begriffen zu einem Diskurs mit Kindern. Deshalb sollte ein Text für Kinder möglichst nicht falsch verstanden werden können. Sprache beeinflusst das Bewusstsein und wo ein diskriminierender Begriff vermieden werden kann, halten wir es für vernünftig ihn wegzulassen."

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18 Kommentar/e

1. Leser 10.01.2013 10:43h Leser

Allein diese wunderschöne Begründung zeigt, was im Thienemann-Verlag für ein Sprachverständnis herrscht. Oder besser: Political Correctness auf Kosten der Sprache. Frau Schröder sagt Danke!

2. Schaumkuß 10.01.2013 11:11h Schaumkuß

@ Leser

Bei dieser Entscheidung dürfte in der Tat die von Christina Schröder losgetretene Debatte eine Rolle gespielt haben.

Allerdings kann man diese Sache entspannt sehen weil es 1) immer weniger Kinder gibt den 2) immer weniger vorgelesen wird und 3) das "Sprachbewußtsein" heutzutage stark über Social-Media, Internet und "Schulhof" bestimmt wird. Verlage und (Kinder)Bücher spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

3. Thorsten Theis 10.01.2013 11:29h Thorsten Theis

Und schon wieder sehen einige den Untergang des Abendlands gekommen. Würden Sie heute Kinder mit dunkler Hautfarbe auch noch "Neger" nennen, geschweige denn es ihren Kindern so beibringen? Und der Begriff "durchgewichst" wird heute schon gar nicht mehr verwendet. Ich sehe überhaupt kein Problem dabei, es ein wenig dem heutigen Sprachgebrauch anzupassen. Das kleine Gespenst wird trotzdem niemals seinen "Facebook-Account checken" und nicht den Ausruf "LOL" benutzen. Also bleiben Sie mal alle schön auf dem Teppich.

4. Torben-Kevin 10.01.2013 11:53h Torben-Kevin

Auf jeden Fall ist es angebracht, den Titel "Die kleine Hexe" ebenfalls anzupassen. Schließlich werden mit dem Wort "Hexe" insbesondere ältere Mitbürgerinnen pauschal diffamiert, diskriminiert und kriminalisiert!
In Zukunft sollte der Titel "Die kleine mit magischen Kräften ausgestatette weibliche Person unbestimmten Alters" heißen.

5. Stephanie Krawehl 10.01.2013 15:36h Stephanie Krawehl

Heute hat Tilman Spreckelsen unter der Überschrift "Wir wollen vorlesen und nichts erklären müssen" auf der ersten Seite des Feuilletons der FAZ gegen das Umschreiben Stellung bezogen und ich möchte mich ihm auf jeden Fall anschließen. Abschließend heißt es in dem Artikel "Ein Buch, das man seinen Kindern nicht so vorlesen mag, wie es ist, kann man auch zur Seite legen. Es gibt genug andere. Wer aber einen Text umschreibt, um ihm das Anstößige zu nehmen, erreicht damit nur eins: dass über dieses Moment der Irritation nicht mehr gesprochen wird. Und damit über das, was ernsthafte Literatur ausmacht."

6. franz wanner 10.01.2013 15:48h franz wanner

besser hätter sich der Verlag nicht beschuldigen und gleich die Schuld beweisen können.

Nun können ja Rechteinhaber mit ihren Rechten machen, was sie wollen.
Autoren seien gewarnt, Rechte an Verlage bedingungsfrei abzutreten.

Nur nebenbei: die so vor Unverständnis geschützten Kinder
schunkeln begeistert, wenn sie das Lied von den 10 kleinen Negerlein im Sandkasten singen.

7. Sabrina Hofmann 10.01.2013 16:00h Sabrina Hofmann

Ich denke schon, dass eine Anpassung eines Textes an die Zeit sinnvoll sein kann. Ob das bei "Der kleinen Hexe" schon so weit ist, ist zwar fraglich (so alt ist der Text schließlich auch noch nicht), und ich denke das Wort "Neger" sagt den meisten Kindern noch etwas. Trotzdem denke ich, dass es gut ist, wenn man es so hält, dass ein Kind es verstehen kann. Das heißt nicht - und ich glaube auch nicht, dass der Thienemann-Verlag es so meint -, dass man es "auf niedrigstem Niveau" halten sollte.
Nur so, dass ein Kind es lesen und verstehen kann. Sprache ist eben in einem stetigen Wandel und es hat einen Grund, dass man z.B. eine Bibel von vor 200-300 Jahren kaum noch versteht! Sogar vor 100 Jahren wird es schwierig. Klassiker wurden immer sprachlich angepasst. Jeder alte Klassiker. Das ist legitim, durch den Wandel der sprache ist das eher zu sehen wie eine Übersetzung, als wie eine Verfälschung meiner Meinung nach.

8. rehse 10.01.2013 17:06h rehse

Ja, jetzt ist alles klar. Ein schwarzer Professor aus NY, der in Ostfriesland Dialekte studierte, wurde gefragt, ob ihn das Wort "Neger" störe. Nein, warum, war die Antwort, ich bin ja einer. Aber Nigger wäre eine Schimpfwort und dagegen würde er sich wehren. Vedrständlich. Der Mann sprach sehr gut deutsch. Aber die pöolitische Korrektheit müsse noch ausgebaut werden im sprachlichen Bereich. "Schwarzfahrer" könnte sich auf Neger (Schwarze) beziehen und diese dann diskriminieren. Womit soll also bei der Verbesserung angefangen und womit aufgehört werden? Fr. Schröder wird das bestimmt auch wissen.

9. Buchwurm 10.01.2013 17:52h Buchwurm

Die politische Korrektheit greift um sich. - Da war doch schon mal was in der Geschichte ... Richtig, da passten den Herrschenden auch die Sprache, Herkunft und Texte nicht. Nichts anderes ist die Umformung von Texten politisch gender genormt. Achtet auf die harmlos klingenden Anfänge

10. Freiheit 11.01.2013 22:29h Freiheit

Wehret den Anfängen! Mit verändern von Wörtern beginnt es, mit dem Verändern von Inhalten wird es weiter gehen und mit dem Verbrennen von Büchern wird es enden!

11. Sopäd 12.01.2013 13:41h Sopäd

Beherrsche die Sprache und du beherrschst die Gedanken. Gedankenpolizei, Politkommissare, Sprachbürokratie. Wir werden immer mehr kontrolliert, gegängelt und entmündigt. Als Pädagoge nutze ich Sprache und so auch die politisch nicht korrekten Begriffe auch, um Kindern kritische Reflexion selbstständig zu ermöglichen. Ist alles dann gesäubert und ist alles allen (politisch korrekten Gutmenschen ohne Bodenhaftung) recht gemacht, bedarf es keiner kritischen Auseinandersetzung mehr. Intellektuelle Entwicklung wird uns dann abgenommen. Das hatten wir schon einmal. Erst die Sprache, dann die Bücher...

12. MeineMeinung 14.01.2013 10:03h MeineMeinung

Ich halte es für ungemein wichtig, dass Kinder das Wort und die Bedeutung, einschließlich negativer Konnotation, von "Neger" sowie auch "wichsen" weiterhin kennenlernen.
Nächstens wird noch Wilhelm Busch polotical korrekt - das wird ein schöner Text...
Das muss erlaubt sein und sollte sogar Pflicht sein.
Das eigentlich ist doch Aufgabe der Verlage: Sprache zu sichern und zur Verfügung zu stellen. Einfache Kommentare, Sternchen usw würden diese Bedeutungen Kindern näher bringen. Eine Streichung ist a) feige und b) verfälschend. Wirklich schade!

13. Leo 16.01.2013 02:52h Leo

Meine Güte so viel braunes Geschwurbel hier!

Lieber Thienemann Verlag, Sie haben alles richtig gemacht!
Weiter so und vielen Dank!

14. Michael Dawid 16.01.2013 16:17h Michael Dawid

"Weil uns die Texte so wichtig sind, glauben wir,
dass sie im Laufe der Zeit bedachtsame Bearbeitungen benötigen." Was ist das für eine Logik? Eben weil Sprache und Literatur sich wandeln, sollte man die Werke nicht verändern und vielmehr versuchen, sie aus ihrer Zeit heraus zu verstehen. Andernfalls würde man nämlich implizit immer auch unterstellen, dass Wörter wie "Neger" in böser Absicht gebraucht worden sind. (Von "wichsen" gar nicht erst zu reden - ein bisserl Wortschatzerweiterung kann doch nie schaden! Prüde sind die Damen und Herren obendrein noch!) Dabei haben Otfried Preußler, Astrid Lindgren, Mira Lobe und andere mehr gegen Diskriminierung und für Freiheit, Kinderrechte und das Selbstbewusstsein von Kindern getan, als sämtliche EU-Bürokraten und Verlagsmitarbeiter/innen, die deren Werke jetzt umschmieren wollen, zusammen. Letztere sollten strafweise dazu verdonnert werden, eine politisch korrekte Version von de Sades "120 Tage von Sodom" zu erstellen!
Wir werden unsere alten Bücher aus dem Thienemann Verlag hüten und in Zukunft Kinderbücher aus anderen Verlagen erstehen...
Grüße aus Wien
MD

15. Michael Hambsch 17.01.2013 15:21h Michael Hambsch

Ich finde es ehrlich gesagt in Ordnung, wenn man bei einem Fantasie-Kinderbuch die Sprache etwas anpasst. Ich würde beim Vorlesen die Wörter auch ändern, schon zu meiner Jugend war "wichsen" kein Wort, das man gegenüber seinen Eltern erwähnen wollte. Die Oma hätte wohl nur die ursprüngliche Bedeutung gekannt, aber das wusste ich damals ja nicht.

Auch die "Dirne" kann ich nachvollziehen.

Bei Huckleberry Finn ist es meiner Meinung nach jedoch was völlig anderes. Hier sollte man den Text belassen, denn es handelt sich um eine realistische Handlung, die eben in einer bestimmten Zeit spielt, und deren Zeitgeist auch widergespiegelt werden sollte. Da sollte ein rassistischer Südstaatler eben auch sprechen wie ein rassistischer Südstaatler.

16. G. Menschenverstand 18.01.2013 02:15h G. Menschenverstand

Es wurde höchste Zeit, dass sich in dieser Richtung etwas tut. Nicht umsonst setzen sich seit Jahren verschiedene Organisationen dafür ein solch diskriminierende Worte aus den Kinderbüchern zu entfernen.

Ich finde es auch erstaunlich, dass man sich plötzlich ständig über die Zensur von Kinderliteratur aufregt. Haben die Schreiber denn alle die Grimmschen Märchen mit Anitsemitischem Inhalt gelesen? Nein? Tja, vielleicht weil die entsprechenden Märchenbücher auch seit langer Zeit nur noch zensiert erhätlich sind
(Siehe u.A. http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Jude_im_Dorn ) Sollte man seinen Kindern so etwas vorlesen, damit sie sich am Zeitgeist des 19. Jahrhunderts und der unverfälschten Sprache erfreuen können?

17. German Study 23.01.2013 09:20h German Study

Ich habe durchaus die Original Grimmschen Märchen gelesen, da wir diese im Studium durchgekaut haben. Ich hatte diese Ausgabe schon als Kind und bin ich deswegen Rassist geworden? Weil ich den Juden im Dorn als Juden im Dorn kennen gelernt habe? Oder weil bei mir Pippis Vater der Negerkönig hieß? Kinder fragen weitaus öfter nach der Bedeutung mancher Wörter, und wo bitte liegt das Problem, zu sagen "Mein Kind, das Buch wurde zu einer Zeit geschrieben, wo das noch ein gebräuchlicher Begriff war, den man aber im Laufe der Zeit nicht mehr so sagt." - ist das so schwer?
Mir fällt immer wieder auf, was Erwachsene denken, wie Kinder denken - haltet ihr die Kinder alle für dumm, oder was? Entwicklungspsychologisch betrachtet "lernen" Kinder viel Verhalten über Nachahmung des Verhaltens ihrer Eltern. Unreflektiert. Das auf Kosten der deutschen Sprachgeschichte weiter fortzuführen, ist für die Sprache der Dichter und Denker ein wahres Armutszeugnis. Kinder fragen, Kinder haben eine natürliche Neugier, und die Entwicklung der deutschen Sprache, wenn möglich in Ansätzen auch seit dem Altneuhochdeutsch, welches mit vielen anderen europäischen Sprachen, darüber hinaus bis in den persichen und indischen Sprachraum verwurzelt ist (oder Mittelhochdeutsch, wo man in Bayern ganz gebräuchlich mit Dirne ein Mädchen bezeichnete - daher auch Dirndl als Mädchenkleid) unseren Kindern mit auf den Weg zu geben, ist unsere Pflicht. Den Buchdruck lobt man seit der Grundschule und jedes Kind kennt den Namen Gutenbergs, und es war ein wichtiger Meilenstein der Geschichte der Sprache. Aber Autoren, die seit Generationen das Leseinteresse der Kinder aufrecht erhalten, der Political Correctness wegen zu zensieren, ist einfach bodenlos. Bitte Frau Schröder, setzen Sie sich doch dafür ein, dass das Wort Dirndl aus dem Handel verschwindet und nun als Mädchenkleid verkauft wird, denn nur das wäre die logische Konsequenz aus der Streichung des Wortes Dirne. Und viel Spaß bei den Fragen aller ausländischer Oktoberfest Besucher, womit die sich denn in Zukunft einkleiden sollen, da es keine Dirndl mehr gibt!

Liebe Verlagsvertreter, bitte beschäftigt euch doch einmal mit der deutschen Sprachgeschichte, bevor ihr eben diese zerstört. Aber ihr habt ja alle nur BWL studiert... welch Armutszeugnis! Btw: mein Gedankengut ist keineswegs "braun", ich habe nur im Lehramtsstudium viel gelernt über Sprache und Sprachweitergabe. Und das, was manche hier von sich geben, völlig ohne Hintergrundwissen, ist wirklich traurig.

18. Antonius Reyntjes 31.01.2013 17:48h Antonius Reyntjes

Und eine kleine Nach- oder Vor-Frage:

Wie ist es mit dem "Negerkind" in, ja, nun: Endes wahrhaftigem Lebensabenteuer "Jim Knopf.. " (in zwei Bänden, einem wunderbaren Epos der Humanität für Groß und Klein.
Wer soll dort weiß-gewaschen werden, wenn nicht die Hauptperson mit dem zuvweilen auch schwarz gefärbten Lokomotivführer. Und das ganze Buch wäre erledigt..
Stopp der Literaturpolizei!

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