"Dresdner Rede" von Sibylle Lewitscharoff schlägt Wellen

Büchner-Preisträgerin in der Kritik

Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff hat am 2. März im Dresdner Schauspielhaus im Rahmen der „Dresdner Reden“ eine Rede über Geburt, Tod und das Glück gehalten – und wird öffentlich von Chef-Dramaturg Robert Koall kritisiert. Ein Zwischenruf von Kai Mühleck.

Onanie-Verbot, Abneigung gegen lesbische Frauen, generelle Kritik an Leihmutterschaft, eine Abscheu gegenüber der modernen Medizin: Nicht nur in der „taz“, sondern auch von Schauspielhaus-Chef-Dramaturg Robert Koall wird die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff derzeit hart angegangen, gar als gefährliche christliche Fundamentalistin verschrien.

Es sind wenige Stellen, die in der Rede (die vollständige Rede unter dieser Meldung angehängt als mp3) zur Munition gegen die Autorin werden: Schwarz auf Weiß lesen sich diese herausgebrochenen Zeilen auch anders, sind ihres ironischen Untertons beraubt, wirken vielfach verstörender. 

„Sie, Frau Lewitscharoff, um es mal zusammenzufassen, plädieren für die Kopulation. Die lassen Sie gelten. Zwischen Mann und Frau natürlich. Das ist der einzige Weg zur Menschentstehung, den Sie akzeptabel finden. Leihmutterschaft aber ist Teufelswerk, und Onanie mögen Sie auch nicht, wie Sie uns wissen lassen. Ein ‚Onanieverbot‘ erscheint Ihnen ‚weise‘. Vor allem die Abgabe von Samen zum Ziele der künstlichen Befruchtung ist Ihnen ‚nicht nur suspekt‘, sondern Sie finden sie ‚absolut widerwärtig.‘“ , fasst Koall zusammen, was ihm im Gehör geblieben ist.

Aber: „Widerwärtig“ findet Lewitscharoff eher die Kabinen und den Vorgang des „künstlichen Gemacht-Werdens“. Im Falle der Leihmutterschaft verteufelt sie die Fälle, in denen „ausländische Frauen zu Gebärmaschinen degradiert werden - aus ökonomischen Verzweiflungsgründen“

Besonders stören sich Lewitscharoffs Kritiker am Passus am Ende der Rede (die kritisierten Stellen fangen ab Minute 37 an): „Weil mir das gegenwärtige Fortpflanzungsgemurkse derart widerwärtig erscheint, dass ich sogar geneigt bin, Kinder, die auf solch abartigen Wegen entstanden sind, als Halbwesen anzusehen. Nicht ganz echt sind sie in meinen Augen, sondern zweifelhafte Geschöpfe, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas. Das ist gewiss ungerecht, weil es den Kindern etwas anlastet, wofür sie rein gar nichts können. Aber meine Abscheu ist in solchen Fällen stärker als die Vernunft“, sagt Lewitscharoff, und merkt an: „ich übertreibe“. Hier erleiden die Worte der Büchner-Preisträgerin trotzdem offenen Schiffbruch. Gesagt ist gesagt, auch wenn man es eigentlich gar nicht so meint.

Das ist ironisch, denn es berührt den eigentlichen Kerngedanken Lewitscharoffs Rede: Der Mensch nimmt sich in ihren Augen zu wichtig und schwingt sich zum Richter über das Leben auf. Als Indiz für diese menschliche Hybris dienen ihr die medizinischen Extreme: „ungebremste Vorausberechnungsgier gegenüber dem eigenen Kind, wobei dubiose Firmen ihre Geschäfte treiben“, sowie die Möglichkeit, sich erwünschte Eigenschaften des Kindes im Katalogverfahren auszusuchen.

„Ich denke für gewöhnlich nicht schwarz“, schließt Lewitscharoff, die sich dezidiert nicht als Abtreibungsgegnerin oder Verächterin der modernen Medizin begreift. „Glück ist, nicht über alles bestimmen wollen.“ Vielleicht sollten auch Lewitscharoffs Kritiker nicht Schicksal spielen wollen. Eine verunglückte Passage in einer Rede ist noch kein Skandal.

 

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31 Kommentar/e

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  • Leser

    Leser

    Ich erlaube, mir einen weiteren Passus aus der Rede zu zitieren:

    "Mit Verlaub, angesichts dieser Entwicklungen kommen mir die Kopulationsheime, welche die Nationalsozialisten einst eingerichtet haben, um blonde Frauen mit dem Samen von blonden blauäugigen SS-Männern zu versorgen, fast wie harmlose Übungsspiele vor." (Quelle: Robert Koalls offener Brief)

    Für solche Entgleisungen gibt es keine Entschuldigung, das ist weit mehr als "verunglückt". Es ist traurig und indiskutabel. Herr Mühleck, liebe Börsenblatt-Redaktion, es gibt keinen Grund, Frau Lewitscharoff zu verteidigen! Mit einer solchen Verteidigung verletzen Sie die, die Frau Lewitscharoff auf so ungerechte Weise niedermacht.

  • Michael Roesler-Graichen

    Michael Roesler-Graichen

    Lieber Kollege Kai Mühleck,

    ich kann mich Ihrer Einschätzung nicht anschließen. Ich wäre erleichtert, wenn ich die Rede der Büchnerpreisträgein Sibylle Lewitscharoffs verteidigen könnte. Allein, es kann nicht gelingen:

    Diese Rede enthält (vor allem im letzten Drittel) nicht „verunglückte Passagen“, sondern ist ein wohlkalkulierter Akt, der eine unheilvolle Mixtur von Halbwahrheiten, Unterstellungen und persönlichen Überzeugungen ausbreitet und ständig die Grenzen zwischen moralisch gebotener medizinischer Hilfe, eugenischen Manipulationen und unmoralischer Geschäftemacherei verwischt. Sybille Lewitscharoff folgt dabei einem rhetorischen Muster, bei dem buchstäblich das „Kind mit dem Bade“ ausgeschüttet wird, und am Ende nur der auf natürlichem Wege gezeugte, über seinen Schöpfungsakt nicht verfügende Mensch als „vollwertiges“ Wesen dasteht.

    Was in Dresden (und via Podcast) zu hören war, sind "Machinationen des Denkens". Lewitscharoff mystifiziert den biologischen Akt der Zeugung; sie verkennt, dass Fortplanzungsmedizin in den allermeisten Fällen nicht mehr als ein Hilfsmittel für eine im Wesentlichen natürlich verlaufende Schwangerschaft ist; sie verachtet den Kinderwunsch von Menschen, denen es auf dem Wege der Kopulation nicht gelingt, Nachwuchs zu zeugen. Gleichzeitig gibt sie ihrer Verachtung gleichgeschlechtlicher Partner Ausdruck, die es wagen, sich ein „Kind“ oder den dafür benötigten Samen zu "beschaffen". Dass im selben Atemzug das alttestamentarische Verbot der Onanie für „weise“ erklärt wird, beweist einmal mehr, dass Lewitscharoff einer kruden Sexualmoral huldigt, die den Menschen auf das Fortpflanzungswerkzeug in Gottes Schöpfung reduziert und diesen Akt gleichzeitig glorifiziert.

    Sie redet von Abscheu, Widerwärtigkeit, Monstrosität und geht in die eigene Falle mangelnder Empathie und offenbar fehlender Sympathie für Kinder, wie sie zu Beginn der Rede selbst bekennt. Hier fremdelt eine wirklich bedeutende Autorin mit ihrer eigenen Kindschaft und kleidet ihr Missbehagen in einen rhetorischen Abwehrzauber.

    Das Ungeheuerliche der Rede liegt auch darin, dass sie einem Schicksalsglauben und einer numinosen Weltordnung das Wort redet, die im Dienste einer gegenaufklärerischen Weltauffassung andere Menschen diskreditiert und das (christliche wie humanistische) Toleranzgebot aufkündigt. Bei ihrem Vergleich der Reproduktionsmedizin mit den Lebensborn-Experimenten der Nationalsozialisten bringt sie nicht nur jene als Schreckenskammer widerwärtiger "Machinationen" in Verruf, sondern verharmlost diese als „Übungen“. Diese Argumentation ist der übelriechende Wiedergänger einer „Vergleichskultur“, in der zumeist katholische Kirchenoberhäupter Abtreibungen mit dem Holocaust an den Juden in Verbindung brachten.

    Was frappierend ist: Sie trägt all dies höchstinstanzlich vor, scheinbar ohne von irgendeinem Selbstzweifel gerührt zu sein, und die Ironisierung der „ernsten“ Passagen dient lediglich dazu, die Verantwortung dessen, der spricht, wegzudelegieren (fragt sich nur, wohin).

    Die mageren Denkanstöße, die Lewitscharoff in Dresden gegeben hat, sind in den Speckmantel eines christlichen Fundamentalismus gepackt, der sich einschmeicheln will und der die Sinne manchen Zuhörers benebelt. Sicher kann man öffentlich darüber nachdenken, ob das Leben in Gottes Händen liegt oder in der Hand des Menschen – ob der Mensch also selbst an das Leben „Hand anlegen“ darf. Doch was wäre Gott, um mit der spanischen Mystikerin und Heiligen Teresa von Avila zu sprechen, ohne unsere Hände, Augen und Füße?

    Und wenn dann so oft von Teufelswerk und Widerwärtigkeit die Rede ist: Die Rede selbst ist ein treffendes Beispiel dafür, wie die Perversion einer ursprünglich guten Intention selbst Böses zeugt: die Verachtung von Menschen, deren Entstehung, Geburt und Lebensmodell nicht der prästabilierten Harmonie Lewitscharoffscher Prägung entspricht.

    Wäre doch weniger alttestamentarischer Bierernst zu hören gewesen, etwas weniger missgedeuteter Sloterdijk und dafür eine Messerspitze Brecht – es wäre vielleicht allen eine merkwürdig anachronistische, weltfremde Diskussion erspart geblieben.

    Beste Grüße,
    Michael Roesler-Graichen,
    Redakteur Börsenblatt

  • MB

    MB

    Die allerste der künstlich befruchteten (Leih-)Mütter, die Frau Lewitscharoff so verabscheut, war ja wohl die Jungfrau Maria.
    Und Jesus war das erste Kind, das nicht durch Kopulation, sondern "auf solch abartigen Wegen entstanden" ist. In der Tat war er ja ein "Halbwesen ... nicht ganz echt ..., sondern ein zweifelhaftes Geschöpf, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas".
    Man kann also Frau Lewitscharoff bestimmt nicht christlichen Fundamentalismus vorwerfen, sondern eher vorchristlichen, steinzeitlichen Fundamentalismus :-)

  • Wendy Gondelntrauertragen

    Wendy Gondelntrauertragen

    @MB: super!

  • MB

    MB

    Übrigens hätten die Nazis Frau Lewitscharoff in ihrer rigorosen Ablehnung der künstlichen Befruchtung begeistert zugestimmt. In ihren "Kopulationsheimen" wurde eben kopuliert und nicht künstlich eingegriffen. Dazu lesenswert der Artikel von Andreas Bernard in der Online-SZ: http://www.sueddeutsche.de/kultur/lewitscharoff-ue ber-kuenstliche-befruchtung-von-abartigkeiten-und- halbwesen-1.1906448

  • Fux

    Fux

    Aus dem Artikel:

    //Im Falle der Leihmutterschaft verteufelt sie die Fälle, in denen „ausländische Frauen zu Gebärmaschinen degradiert werden - aus ökonomischen Verzweiflungsgründen“//

    Blödsinn. Sie verteufelt Leihmutterschaft im Allgemeinen. Die Ausbeutung von Frauen aus ärmeren Ländern ist nur eine Randbemerkung, nicht der Kern der Kritik. Hier ist, was Sie tatsächlich im Zusammenhang gesagt hat:

    //Absolut grauenerregend ist auch die Praxis, ein Kind durch eine Leihmutter austragen zu lassen. Sie kommt zwar selten vor, treibt die Widerwärtigkeit jedoch auf die Spitze. Nicht nur, dass dafür meistens Frauen aus ärmeren Ländern als Gebärmaschinen herhalten müssen. Diese wahrhaft vom Teufel ersonnen Art, an ein Kind zu gelangen, verkennt völlig, welche Bedeutung das Erleben eines Embryos im Mutterleib hat.//

  • Chris

    Chris

    Mit Verlaub, aber wenn sie es nicht nur nicht als Skandal sehen, dass hier jemand einige Menschen als Halb-Wesen abtut, sondern das offenbar auch noch für verteidigenswert halten, dann kann man ihnen beim besten Willen nicht mehr helfen ...

  • R. W. K.

    R. W. K.

    Gott hat Kinder, aber er hat keine Enkelkinder


    Zum Thema der künstlichen Befruchtung ist aus biblischer Sicht zu erwähnen, dass nach dem Sündenfall der Fluch Gottes über die Schlange erfolgte, dass ihre Nachkommen zu der der Frau in Feindschaft stehen. Ein ausgetragenes Neugeborenes, egal wessen Elternschaft ihm zugrunde liegt, hat, gleich wer als Mutter auftritt, in genau einer Generation, nämlich seiner eigenen, zu zeigen, wessen "Samen" es ist: das der Frau oder das der Schlange.

    Anmerkung: Der "Same" eines fruchtbaren Mannes wird ja als Basis für Abstammungslinien angenommen, so zumindest nach biblischer Auslegung. Diese Abstammungslinien können - wie gesagt nach biblischer Sicht - den männlichen "Samen" über viele Generationen verbreiten, und sind hier nicht Gegenstand dieses speziellen Teils des Fluches Gottes. Hier geht es um den mütterlichen Aspekt, dessen "Vererbung" auf meist genau eine Generation beschränkt ist, sprich es wird hierbei an die Kinder "gesät".

  • Heinzi

    Heinzi

    Bisher ist Herr Mühleck ja überwiegend durch seine eigenwilligen Interpretationen der deutschen Rechtschreibung aufgefallen.
    Hier lehnt er sich aber doch inhaltlich weit aus dem Fenster und ich freue mich, dass sich zumindest ein Mitglied der Börsenblatt-Redaktion dem deutlich entgegenstellt.

  • Kai Mühleck

    Kai Mühleck

    @ Chris,
    Ich halte die strittigen Passagen nicht für verteidigenswert, und die Erklärungen Frau Lewitscharoffs spiegeln nicht meine Ansichten. Ich glaube bloß, dass Frau Lewitscharoff das Recht hat, Ihre Ansichten in dieser bewusst überspitzten Form anzubringen, ohne gleich an den Onlinepranger gestellt zu werden, zumal ich nach wie vor davon ausgehe, dass Frau Lewitscharoff einen sehr persönlichen inneren Hader mit sehr unpassenden Worten beschreibt. Sie hat in meinen Augen keine Hassrede gehalten, weil Sie nichts fordert. Und sie fordert nichts, weil sie es, dass ist nun eine Vermutung, es wohl auch nur halb so ernst meint, wie sie es sagt. Darauf verweist auch das heutige FAZ-Interview.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/auto ren/sibylle-lewitscharoff-im-gespraech-darf-ich-ni cht-sagen-was-ich-denke-12835124.html
    Mir gingen, auch wenn ich Fux (@7) und meinem Kollegen Michael Roesler-Graichen in bestimmten Punkten sicher zustimmen muss, bestimmte Vorwürfe, die ich heute gelesen habe ("Faschistin", "religiöser Fanatismus") schlicht zu weit.

  • René Kohl

    René Kohl

    Dem Dresnder Publikums scheint's gut gefallen zu haben...

  • MB

    MB

    Herr Mūhleck, das können Sie nicht ernst meinen. Niemand hat das Recht, unter Berufung auf die Meinungsfreiheit Menschen als minderwertig zu bezeichnen, das grenzt an Volksverhetzung.

    Im FAZ-Interview nimmt Lewitscharoff die Äußerung von den Halbwesen ausdrūcklich NICHT zurūck, sie sagt lediglich verschwurbelt, dass das Kind irgendwie trotzdem Zuneigung erfahren kann.

    Ich finde es entsetzlich, welche Unterstūtzung eine offenbar hochgradig gestörte Person von FAZ, Welt und nicht zuletzt von Ihnen erhält.

  • Kai Mühleck

    Kai Mühleck

    @ Chris,
    Ich halte die strittigen Passagen nicht für verteidigenswert, und die Erklärungen Frau Lewitscharoffs spiegeln nicht meine Ansichten. Ich glaube bloß, dass Frau Lewitscharoff das Recht hat, Ihre Ansichten in dieser bewusst überspitzten Form anzubringen, ohne gleich an den Onlinepranger gestellt zu werden, zumal ich nach wie vor davon ausgehe, dass Frau Lewitscharoff einen sehr persönlichen inneren Hader mit sehr unpassenden Worten beschreibt. Sie hat in meinen Augen keine Hassrede gehalten, weil Sie nichts fordert. Und sie fordert nichts, weil sie es, dass ist nun eine Vermutung, wohl auch gar nicht so ernst meint, wie sie es sagt. Darauf verweist auch das heutige FAZ-Interview.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/auto ren/sibylle-lewitscharoff-im-gespraech-darf-ich-ni cht-sagen-was-ich-denke-12835124.html
    Mir gingen, auch wenn ich Fux (@7) und meinem Kollegen Michael Roesler-Graichen in bestimmten Punkten sicher zustimmen muss, bestimmte Vorwürfe, die ich heute gelesen habe ("Faschistin", "religiöser Fanatismus") schlicht zu weit.

  • Clara

    Clara

    Herr Mühleck, ich finde es beruhigend, Ihre Meinung zu lesen. Frau Lewitscharoff hat sich ordentlich im Ton vergriffen und auch inhaltlich lässt sich über einiges streiten - die Schlüsse, die daraus gezogen werden, sind aber übertrieben. Von religiösem Fanatismus zu sprechen ist wirklich lächerlich und ich finde es gut, dass Sie dem ganzen versuchen die Spitze zu nehmen (wenn auch wahrscheinlich umsont).
    Vielleicht wirke ich durch diesen Post nun auf einige Leser wie eine menschenverachtende Person, aber ich finde es wichtig, eine Rede oder Passagen daraus nicht nur zu diskutieren und zu verurteilen, sondern dies auch im richtigen Rahmen zu tun. Selbst wenn Konsens darüber herrschen sollte, dass Passagen aus Lewitscharoffs Rede so nicht hinnehmbar sind, bedeutet das noch nicht, dass sie als Freiwild hingestellt und alle möglichen Beschimpfungen über sie einfach hingenommen werden sollten.
    Gerade die Behauptung, die in vielen Schlagzeilen auftaucht, dass Lewitscharoff Onanie verbieten wolle, zeugt davon, wie schnell berechtigte Kritik in miese Unterstellungen ausarten kann, die Textpassagen absichtlich nicht im Kontext verstehen und zitieren (und das, obwohl die Passagen im Kontext gelesen genauso kritikwürdig wären - es würde halt nicht so knackig klingen).
    Deswegen danke für diese Gegendarstellung. ;-)

  • Patrick Musial

    Patrick Musial

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion entfernt.

  • Galbadon

    Galbadon

    Gute Güte: die Rede gibt ein persönliche Meinung wieder. Dass darf man ja wohl noch im Land der Selbstgerechten. Ich muss damit nicht übereinstimmen, kann es aber interessant finden, dass andere Menschen andere Werte haben. Oder ich kann mit Frau Lewitscharow übereinstimmen - auch gut. Woher kommt der Reflex in diesem Land, jedesmal dicke Backen zu machen und in Schnappatmung zu verfallen, wenn jemand anders denkt als man selbst? Und ständig darauf hinweisen zu müssen, dass der eigene Standpunkt viel moralischer ist als der des Anderen, ist ja eher verdächtig als erhöhend. Und das in einer Gesellschaft, in der das Politisch Korrekte schon fast religiöse Verehrung genießt.

  • Patrick Musial

    Patrick Musial

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion entfernt.

  • mondschaf

    mondschaf

    Hallo Galbadon,

    großes Verständnis dafür habe ich, wenn Menschen für sich entscheiden, keine künstliche Befruchtung zu machen. Die Vorstellung davon war auch für mich zunächst befremdlich. Ich habe generell Respekt davor, wenn Menschen nicht gedankenlos alles machen, was technisch möglich ist.

    Etwas anderes ist es aber, wenn die Autorin durch künstliche Befruchtung entstandene Kinder als "Halbwesen" bezeichnet. Das ist nämlich keine "Meinung", sondern eine Beleidigung einer Menschengruppe von mittlerweile beträchtlichen Ausmaßen. Die die Autorin auf der Straße übrigens noch nicht mal von anderen unterscheiden könnte. Ich jedenfalls kenne keinen, der die Zeugungsart eines Menschen erkennen könnte.
    Wenn jemand z.B. Ausländer als "Halbwesen" bezeichnen würde, wär das Geschrei groß. Da würden sich auch Gruppen äußern, die bis jetzt in der aktuellen Debatte leider den Mund gehalten haben.
    Wenn ich die Sprache, die Respektlosigkeit vor Andersdenkenden und anders Entstandenen von Fr. Sibylle Lewitscharoff nicht hinnehmen will, hat das nichts mit der Toleranz "anderer Werte" zu tun.
    MfG

  • Börsenblatt Redaktion | Kai Mühleck

    Börsenblatt Redaktion | Kai Mühleck

    Hier noch ein Link: Sibylle Lewitscharoff hat sich im ZDF Morgenfensehen entschuldigt.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/21057 38/Lewitscharoff-Es-tut-mir-leid?bc=sts;sta#/beitr ag/video/2105738/Lewitscharoff-Es-tut-mir-leid

  • wilh.hüttermann

    wilh.hüttermann

    Leider hatte ich nicht das Vergnügen, die Ansprache von Frau Lewitscharoff zu erleben, finde es aber erfreulich, dass sie den Weg zum Christsein gefunden hat. Sie hätte es sich leichter machen sollen!
    Pikant, dass das meistgehütete Geheimnis, das gar keines ist, endlich mal den Weg aufs Rednerpult gefunden hat. die Masturbation, einst nach einem gewissen Onan bekannt,der sich selbst womöglich zu gut kennenlernen wollte. Ich zitiere aus Meyers Lexikon 7.Auflage (1928):" Die O. (ist) vor allem eine Erscheinung der Entwicklungsjahre, die schwerlich als widernatürlich bezeichnet werden kann und unter mindestens 90 v.H.(%)
    der Jünglinge und Mädchen verbreitet ist." Honi soit qui mal y pense.!

  • Th. Kleinschmidt

    Th. Kleinschmidt

    Na, da haben die politisch korrekten Buchhändler ja gleich die nächste Autorin, die für sie auf der schwarzen Liste steht. Künftig also entsetzt-peinlich-berührte Blicke dem Kunden gegenüber nicht nur beim Kauf oder der Bestellung des neuen Sarrazin sondern auch bei Lewitscharoff.

    Die Frau hat ihre Meinung gesagt. Die muss man nicht gut finden, aber akzeptieren. Aber die "Treibjagd" auf Nestbeschmutzerin L. hat jetzt begonnen, und so muss sich auch ein Börsenblatt-Redakteur hier vorwerfen lassen, eines gewissen Geistes Kind zu sein. Quod erat expectandum.

    Insofern: Danke, Herr Mühleck, für den guten, ausgewogenen Kommentar.

  • CR

    CR

    Ich muss meine Vorschreiber wiederholen:
    Natürlich sollte jeder seine Meinung sagen dürfen,dies darf aber doch niemals dahingehend passieren,dass Menschen als "Halbwesen" bezeichnet werden,was verletzend,respektlos und beleidigend ist und Menschen ganz klar ihre Menschenwürde abspricht.
    Hier kann ich nur auf Herr Koalls offenen Brief hinweisen,wo er ganz richtig sagt,dass gerade eine Frau Lewitscharoff als Schriftstellerin wissen sollte,wozu Worte in der Lage sind.
    Und all den beschwichtigenden Worten,dass das nur "Übertreibungen" und "Spitzen" seien,muss ich entgegenhalten,dass dann doch bitte auch Kritik in Form von "Fundamentalistin" und "Religionsfanatikerin" (was sicherlich nicht meine Worte sind,aber gut,hier wären wir dann ja auch wieder bei Meinungsfreiheit und so) als "Übertreibung" gesehen werden sollten.

  • Peter Kratz

    Peter Kratz

    Die langen Schatten der christlichen Leibfeindlichkeit.

    S. Lewitscharoff offenbart in ihrer Dresdner Rede eine gehörige Portion Unbedarftheit in ihrer relecture der hebräischen Bibel, des christlichen Alten Testamentes. Ohne sich dessen offenbar bewusst zu sein, tappt die studierte Religionswissenschaftlerin in die sog. "Kirchenväterfalle": die augustinische Erbsündenlehre gehört ebenso wie ihr daregelegtes Onanieverständnis zu den typischen Exponaten der leibfeindlichen christlichen Menschenlehre in den ersten Jahrhunderten ( übermässige Hochschätzung der Askese und des Mönchtums). Diese Sichtweise ist überholt und findet in der alttestamentlichen Forschung längst keinen Anhalt mehr. Judas Sohn Onan verweigert sich seiner (damals selbstverständlichen) Verantwortung gegenüber seiner kinderlosen Schwägerin Tamar: statt der Witwe gegenüber seine ethische Pflicht zu erfüllen, befriedigt er sich sexuell und vollzieht einen "coitus interruptus": dieser wird in der konkreten Situation verurteilt, weil Spass zu Lasten der Verantwortlichkeit in der Bibel keinen Ort hat.(1. Mose 38 kann man das nachlesen.) Um Sebstbefriedigung im von Frau Leviatscharoff beanspruchten Sinn geht es im Text überhaupt nicht!
    Auch wenn die altkirchliche Sicht in christlichen Kreisen immer noch en vogue ist, die Lektüre des hebräischen Textes sagt und lehrt uns etwas anderes - und dies sollte eine Religionswissenschaftlerin zur Kenntnis nehmen, ehe sie den Mund so voll nimmt.

  • H. Kraft

    H. Kraft

    Die Überschrift des Vortrages von der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff heißt: ,Von der Machbarkeit. Die wissenschaftliche Bestimmung von Geburt und Tod`.
    Es ist doch so, wenn man diese Rede der Schriftstellerin sich einmal genau anhört, muss man sagen, dass dies auch eine Art von Warnrede ist. Sie geht bewusst nicht direkt auf das Geschehen in der Medizin bei Geburt und Tod ein, aber als ein Bespiel der Manipulation und einer Veränderung des Lebens stellt sie die künstliche Befruchtung heraus.
    Die Kommentare nach dieser Rede sind doch noch gefährlicher, wie diese Rede selbst. Sie bauen gerade zu auf, was Sibylle Lewitscharoff in keiner Weise beabsichtigte. In ihrem Vortrag stellt sie auch ihren Vater als ein Zeichen hin (ein aufrüttelnder Tod durch Selbster-
    hängen, den ihre Mutter erleben musste).
    Es ist doch die Diskrepanz zwischen Geburt und Tod, auf die der Vortrag von Lewitscharoff beruht. Und es ist heute die medizinische Technik und auch die Versuchs-
    technik, welche den Menschen seiner Würde beraubt und ihn letztlich entmenschlicht.
    Es ist doch leider bei uns langsam so, wenn jemand eine andere Meinung zu einem Vortrag oder sonst etwas vertritt, dass er da sofort mundtot oder durch die Medien verurteilt wird.
    Ja, dürfen Menschen in Deutschland ihre Meinung nicht mehr frei sagen? Und wo bleibt hier die Demokratie?
    Gewiss, Frau Lewitscharoff hat sich für einige Passagen in ihrer Rede entschuldigt. Es war bestimmt nicht in der Form gemeint, was sie da in einem Rundumschlag noch über eine bestimmte Zeit sagte.
    Nur sollte dieser Vortrag einmal oder diese ,Formulier-
    ungen` auch richtig angesehen werden.
    Frau Lewitscharoff möchte ihren Text irgendwie auch als
    eine sogenannte ,Warnrede` verstanden sehen.
    Es geht doch da auch um eine Manipulierbarkeit der Geburt und um eine waghalsige Umgehung des
    natürlichen Todes durch verschiedene Dinge.
    Man sollte da auch an die Machbarkeit und die Möglich-
    keiten in der modernen Medizin von heute denken.
    Geburt und Tod eines Menschen sollten geschützt werden
    und sind nicht dazu da wegen Forschungszwecken manipulierbar und steuerbar zu sein.
    Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes und der Mensch hat deshalb noch lange kein Recht darauf in den Ablauf einer Geburt einzugreifen und im Tode des Menschen noch gewisse Experimente am Menschen vorzunehmen.
    Die künstliche Befruchtung ist ein sehr großes Thema. Nur sollte man sich da jetzt nicht noch mehr ausdenken, was da diese Schriftstellerin meinte oder sich darüber noch mehr Gedanken machte.
    Man kann, wenn man dazu auch bereit ist, diesen Vortrag von Sibylle Lewitscharoff als einen Beitrag verstehen, der auf die Machbarkeiten und auf die für einen Laien unfass-
    baren Möglichkeiten in der Medizin hinweisen möchte.
    ,Geburt` und ,Tod` des Menschen gehören in das Leben hinein, doch sie sollten auch real und im Hintergrund mit diesen medizinischen Möglichkeiten von heute be-
    trachtet werden.
    Es ist ein viel größerer Skandal, wenn Menschen, die etwas sagen wollen und sich nicht gleich in einem Vortrag in eine gute und vernünftige Wortwahl und Satzwahl in ihren Zusammenhängen ausdrücken können, sofort verurteilt werden.
    Der Vortrag wollte nicht auf gewisse gewesene Zeiten in Deutschland bewusst in Vergleichen erinnern, sondern
    vielmehr die Gefahren und Möglichkeiten der Forschung
    in der Medizin von heute kenntlich machen.
    Und so etwas ist keine Schande.
    Es sollten nur einmal Texte und Vorträge genauer gelesen werden und nicht danach noch mehr Szenarien aufgebaut werden, die eben nicht der Realität entsprechen.
    Frau Lewitscharoff hat sich für bestimmte Ausführungen in
    ihrem Vortrag entschuldigt und diese Abschnitte waren ge-
    wiss nicht so gemeint, wie sie sich ausdrückte.
    Die Meinungsfreiheit sollte bei uns nicht gefährdet
    werden.
    Und die Achtung vor allen Menschen im werdenden Leben
    und im Tod sollte eigentlich das Verhalten des Menschen bestimmen.
    Zu verurteilen sind deshalb Experimente, welche zum Ziel haben, den menschlichen Embryo zu verändern (dies be-
    trifft jetzt die Forschung in der Gene u. a.) und dazu im
    Tod noch gewisse Dinge in Forschungsbereichen ver-
    ändern zu wollen.

    Ein ganz anderes Thema ist die ,Gentechnik`, die wieder
    aktuell werden muss. Auch da weiß der Mensxch zum
    Beispiel nicht mehr, wie die Nahrungsmittel und die
    Felder und Fütterung der Tiere manipulierbar gemacht
    werden. Und nur dies zum Ziel, dass mehr Erträge auf
    den Feldern erwirtschaftet werden. Und dabei wird durch
    Kunstdünger usw. die Gesundheit der Menschen auf
    längere Sicht zerstört. - Die ,Gentechnik` ist also auch
    eine Gefahr für das menschliche Leben.
    (Nur dies als ein Zusatz von mir, der aber nicht zur
    Rede von Frau Lewitscharoff zu sehen ist).

    Der Mensch ist also von der Geburt bis zu seinem Tod zu achten und zwar als ein Geschöpf Gottes.
    H. Kraft

  • hessler

    hessler

    @ H.Kraft
    Bravo! Bravo! da capo - es muss immer wieder gesagt werden.

  • Galbadon

    Galbadon

    @Mondschaf @Patrick Musial
    Sie wissen aber schon, dass Frau Lewitscharoff Schriftstellerin ist? Dass diese übersteigerte Metaphorik zu ihrem Handwerkszeug, die Idealisierung von Natürlichkeit und die Verdammung von Technologie zu ihrem Stil gehört. Das ist doch typsiches Literaten-Sprech für das Bildungsbürgertum. Ob der Begriff "Halbwesen", der ja wenig bedeutet, in diesem Zusammenhang, also der Befruchtung mit technischen Mitteln und der persönlichen Abscheu der Autorin, diskriminierend ist und gemeint ist, weiß ich nicht.
    Ich würde es ablehnen, Menschen als Halbwesen oder ähnliches zu bezeichnen und sicher auch der Autorin darin vehement widersprechen, aber Sie deswegen doch nicht als Person, als Mensch, angehen oder ihr die Absicht unterstellen, die Betroffenen diskriminieren (im Sinne von ausgrenzen) zu wollen. Wenn Sie solche Menschen persönlich so stark verabscheut, ist das erbärmlich, aber keine Diskriminierung. Dann verachtet sie halt, wen muss das Interessieren?
    Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Denken, diese Geisteshaltung, sich im Werk von Frau Lewitscharoff nicht widerspiegelt. Und dann drängt sich eine viele spannendere Frage auf: warum und wofür hat sie den Büchner-Preis bekommen? Es hat ja wohl einigen maßgeblichen Leuten gut gefallen.

  • Lesie & Sprachie

    Lesie & Sprachie

    Dieser Frau, ich weigere mich, auch nur noch ein einziges Mal ihren Namen zu nennen, weil damit ungewollt noch weiter Reklame für diese Person zu machen, sollten ALLE "PREISE" aberkannt werden. Und zwar auf der Stelle. Mir ist mal wieder überdeutlich klar geworden, warum ich das typisch deutsche Preisgetue - noch nie leiden konnte. Mir würde Pulitzer genügen und der Literaturnobelpreis...)) Wer den Ingeborg-Bachmann-Preis erhält, einst so hochangesehen, ist ja doch auch seit langem eine Geschmackssache der Jury und der "connections" der Autoren, bzw. deren Verlagen oder Agenten. Nicht, weil sie unbedingt so viel "besser" wären oder waren, als andere.

  • JJ

    JJ

    Also mal ganz ehrlich, wie kann man denn in diese Rede Ironie hineinlesen, wenn die Rednerin ganz am Anfang schon klar stellt, dass sie damit zwar normalerweise nicht geizt, sie aber bei diesem Thema unpassend findet?! Ich bin schockiert über diesen Artikel, werte Börsenblattmenschen. Sehr. Die Hetzjagd, die grad auf Frau Lewitscharoff entbrennt ist nicht weniger schlimm als ihre Äußerungen, aber sie deshalb so in Schutz zu nehmen? Unverständlich und in meinen Augen ein recht fraglicher Standpunkt.

  • wilh.hüttermann

    wilh.hüttermann

    Noch nie in seiner langen Geschichte ist der Newsletter so strapaziert worden wie wg. der Rede von Frau L. Sicher findet sich auch dafür ein Verleger, nachdem so ungefähr alles, was unter der Sonne passiert, "ver"druckt wird!

  • Bernd Warter

    Bernd Warter

    Das geht weit über eine nur "verunglückte" Passage raus. Die Rede beinhaltet ein Menschenbild, von dem wir dachten wir hätten es vor 70 Jahren zum letzten Mal gehört. Selbst Lewitscharoffs Verlag distanziert sich von der Rede, nur hier wird sie verharmlost als "Entgleisung", als "verunglückte Passage". Das ist ja bald mehr Skandal als die Rede selbst. Man kann Robert Koall da nur zustimmen: Sibylle Lewitscharoff verabreicht wohldosiert ein Gift, daß bei den richtigen Leuten offenbar sofort wirkt. Der Applaus nach ihrer Rede zeigt genau dies. Und ich finde es höchst erschreckend, daß bei einigen dieser Sprachduktus wie vor 70 Jahren offensichtlich wieder salonfähig wird. Man kann nur sagen: Wehret den Anfängen !

  • Lesie&Schreibie

    Lesie&Schreibie

    man sollte die Frau als "Autorin" schnellstmöglichst vergessen. Kann sie überhaupt schreiben? Gut, ich würde sie nie freiwillig lesen. Werde ja auch nicht dafür bezahlt, wie glücklich ich mich schätzen darf...

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