E-Book-Eindruck-Codes müssen separat besteuert werden

Neue Steuerregeln für Bundle-Angebote setzen Verlage unter Zeitdruck

Das Bundesfinanzministerium hat neue Regeln zur Besteuerung von Bundle-Produkten festgezurrt, die viele Verlage unter Druck setzen dürften. Bis zum 1. Juli müssen sie klären, zu welchen Anteilen gedruckte und digitale Angebotsteile (E-Book-Codes) besteuert werden – mit sieben bzw. 19 Prozent Umsatzsteuer. Für das Geschäftsmodell "E-Book inside" ein Problem. Eine Analyse, ergänzt um Einschätzungen von Börsenvereinsjustiziar Christian Sprang. VON ROE

Der Koalitionsvertrag enthält zwar das Versprechen, dass sich die Bundesregierung für die Angleichung der E-Book-Umsatzbesteuerung an das Niveau der ermäßigten Besteuerung von gedruckten Büchern einsetzen will – aber im nationalen Rahmen sieht die Exekutive derzeit Handlungsbedarf bei der Besteuerung sogenannter Bundle-Angebote, die mit einem Buch zugleich den Zugang zu einem E-Book-Download anbieten.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat deshalb eine neue Regelung zur Besteuerung von Bundle-Angeboten getroffen, die ab 1. Juli 2014 für alle Verlage bindend ist. Demnach muss die Besteuerung von Büchern, mit denen zugleich ein Zugang zu einer E-Book-Version vertrieben wird, gesplittet vorgenommen werden. Nach Auffassung des Ministeriums müssen die Teile eines Bundle-Angebots als eigenständige Leistungen betrachtet werden, auf die der jeweils geltende Umsatzsteuersatz angewandt wird.

Wird also beispielsweise ein Buch mit einem eingedruckten Zugangscode für die E-Book-Version angeboten, so ist das Buch mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zu belegen, der Zugang zum elektronischen Verlagserzeugnis hingegen mit dem allgemeinen Steuersatz von 19 Prozent.

Diese in zwei Wochen faktisch in Kraft tretende Praxis (ab da endet auch die Frist für die Nichtbeanstandung) unterscheidet sich grundsätzlich von den Besteuerungsregeln für sogenannte Kombiprodukte: also Bücher, denen eine CD, eine CD-ROM, eine DVD oder ein Spielzeug beigelegt wird. Hier richtet sich die Anwendung des Umsatzsteuersatzes nach dem „charakterprägenden“ Bestandteil der Produktkombination:

  • Für ein Buch, dem Zusatztexte in digitaler Form auf einer CD beigefügt sind (Kombiprodukt), käme demnach der ermäßigte Umsatzsteuersatz zur Anwendung.
  • Wird ein Buch hingegen nach dem Modell „E-Book inside“ – also mit eingedrucktem E-Book-Code für den identischen Text – vertrieben (Bundle-Angebot), so müssten beide Leistungen als „eigenständig“ betrachtet werden und gesplittet besteuert werden – und zwar über alle Handelsstufen hinweg bis zum Endverbraucher.

Die neue Regelung stellt vor allem Verlage, die das Geschäftsmodell "E-Book inside" mit erheblichem Aufwand eingeführt haben, vor Probleme – schon wegen des großen Zeitdrucks.

Eine weitere Nuss, die es zu knacken gilt, ist die wertmäßige Bezifferung des Anteils, der als eigenständige elektronische Leistung zu betrachten ist. Wie viel ist der E-Book-Zugang wert? Dies dürfte überall dort ein Problem sein, wo der E-Book-Download "kostenlos" mitgeliefert wird, und die jeweiligen Leistungen nicht als Einzelprodukte (nur Buch, nur E-Book) erhältlich sind.

Das Bundesfinanzministerium gibt dazu nur den Hinweis, dass der "Gesamtverkaufspreis" nach einer bestimmten Vorschrift des Umsatzsteuer-Änderungsgesetzes (Abschnitt 10.1 Absatz 11 UStAE) oder nach einer anderen, sachgerechten Methode aufzuteilen sei.

Börsenvereinsjustiziar Christian Sprang hat die positiven wie negativen Auswirkungen des BMF-Schreibens analysiert und in folgender Übersicht zusammengestellt:

Positive Effekte

  • Das BMF-Schreiben sorgt für Rechtssicherheit bei der Bundle-Problematik, die in der Vergangenheit für große Unklarheit gesorgt hatte und bei Steuerprüfungen zunehmend Gegenstand von Auseinandersetzungen geworden war.
  • Durch die zugleich getroffene Nichtbeanstandungsregelung wird klargestellt, dass jeglicher abweichende umsatzsteuerliche Umgang mit Bundles in der Vergangenheit nicht zu negativen steuerlichen Konsequenzen führen kann.
  • Die Anerkennung des Preisbestimmungsrechts des Verlags ist insbesondere in den Fällen hilfreich, in denen E-Books im Bundle mit dem gedruckten Buch deutlich günstiger angeboten werden als im Alleinverkauf. Das wird an folgendem hypothetischen Beispiel deutlich:
    gebundener Ladenpreis des gedruckten Buchs: 10 Euro (inkl. 7 % Mehrwertsteuer)
    gebundener Preis des E-Books: 10 Euro (inkl. 19 % Mehrwertsteuer)
    Preis des Bundles: 10 Euro für das gedruckte Buch, 2 Euro für den E-Book-Zugangscode (= 12 Euro)
    Umsatzbesteuerung des Bundles: 7 % aus 10 Euro plus 19% aus 2 Euro (statt 7% aus 6 Euro und 19% aus 6 Euro bei Aufteilung nach Einzelverkaufspreisen)

    Durch diese Berechnungsmethode der Umsatzsteuer ergeben sich für bestimmte Verlage erhebliche wirtschaftliche Chancen, z.B. bei Abonnements von Fachzeitschriften, die im Bundle mit Zugangsrechten zum E-Journal vertrieben werden. Zu beachten ist allerdings, dass nach dem Wortlaut des BMF-Briefs die Berechnung nur dann zulässig ist, wenn es ein „gesondertes Entgelt“ für den elektronischen Bundlebestandteil gibt, was in der Praxis bislang eher selten ist. Es ist unklar, wie die Fälle behandelt werden sollen, in denen der Kunde für das Bundle einen Einheitspreis zahlt.

Negative Effekte

  • Ab dem 1. Juli 2014 dürfen ALLE gedruckten Bücher mit E-Book-Zugangscode nur noch mit gesplittetem Umsatzsteuersatz gehandelt werden.
  • Für den häufigen Fall, dass bei Bundle-Angeboten das E-Book kostenlos abgegeben wird, herrscht keine Klarheit, welcher Anteil des Kaufpreises mit 19 % zu versteuern ist. Verlage und Handel laufen hier ein erhebliches Risiko, dass die von ihnen gewählte Berechnungsmethode bei Steuerprüfungen auf Widerspruch stößt und ihnen dadurch Umsatzsteuernachforderungen drohen.
  • Die mit der Nichtbeanstandungsregelung für die Marktteilnehmer gewährte Phase der Rechtssicherheit ist viel zu kurz. Schon jetzt sind viele tausend Buch-Bundles ohne Barcode mit gesplittetem Umsatzsteuersatz im Markt. Bis die Verlage ihre Herstellungsprozesse und Buchhaltungsabläufe auf die Neuregelung umstellen können, werden viele weitere Titel hinzutreten. Hinsichtlich all dieser Produkte macht das BMF-Schreiben branchen- und deutschlandweit Verlage und Händler ab dem 1. Juli 2014 zu Steuersündern, ohne dass diesen ein angemessener Anpassungszeitraum für die Umstellung zur Verfügung stand.
  • Viele Verlage haben bei ihren Geschäftsmodellen auf Bundles mit E-Book-Zugangscodes gesetzt, die mit dem reduzierten Umsatzsteuersatz durchkalkuliert sind und mit erheblichen Investitionen in den Markt gebracht wurden. Diesen Verlagen und ihren Handelspartnern entsteht durch die Neuregelung ein unabsehbar hoher Schaden, ohne dass sie für dessen Abwendung eine ausreichende Frist hätten.
  • Nach der politischen Entscheidung der Bundesregierung für eine Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf elektronische Verlagserzeugnisse durch die EU, um deren Details in Brüssel bereits gerungen wird, ist es kaum verständlich, dass bis zu deren Umsetzung in zunächst europäisches und sodann deutsches Recht eine administrativ hoch aufwändige nationale Regelung zur Gestaltung des auslaufenden Rechtszustands getroffen wird. Sinnvoll wäre gewesen, den bisherigen Rechtszustand bei Kombiprodukten bis zur Einführung der reduzierten Mehrwertsteuer für elektronische Verlagserzeugnisse für Bundles gelten zu lassen, womit auch der Markt gerechnet hatte.

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28 Kommentar/e

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  • Clay Morrow

    Clay Morrow

    Liebe Buchbranche! Wie wäre es, wenn du mal aufhörst, nach gesetzlichen Regelungen zu rufen? Als du dein von der EU moniertes Preisbindungs-Kartell von Lobbyisten in Gesetzesform hast gießen lassen, war das auf lange Sicht ein Bärendienst an der Innovation. Das kommt jetzt hintenrum wieder, bei der einzig sinnvollen Vertriebsform: bei Bundles.

    Vielleicht können wir uns mal darauf einigen: Politik und Gesetze sind schlecht. Je weniger man mit "dem Staat" zu tun hat, desto besser für Wohlbefinden, Leben und Geschäft. Urheberrecht, Kartelle, Steuern: Die Politik hilft dir letztlich höchstens dabei, dein eigenes Grab zu schaufeln.

    Das musste jetzt mal raus.

  • Rasierschaum

    Rasierschaum

    @ Clay Morrow

    Lieber Clay,
    der Buchhandel tickt doch so:
    Wenn es irgendetwas Neues gibt, was dem Buchhandel in den Kram paßt und/oder Arbeit/Aufwand reduziert und ein paar Rabattpunkte oder eine längere Remissionsfrist mehr herausspringt, dann ist das guuuuuuuuuuut...!!!
    Wenn etwas passiert, bei dem der Buchhändler (irgendwann) darauf kommt, das es nicht so gut für ihn ist, dann schreit der Buchhandel lauthals nach Gesetzen, Regeln, Verordnungen.... also nach dem Staat, der doch bitteschön alles tun soll, damit der arme Buchhändler weiter in Ruhe schlummern kann und sich keine Sorgen mehr über die pöse pöse Welt machen muss.
    Das ganze Gejammer des Buchhandels ist einfach nur noch ermüdend!

  • Hanna Bös

    Hanna Bös

    Wer kann denn hier Rechtssicherheit geben? Was ist denn ein eBook-inside wert? Wenn ein Buch überhaupt nicht ohne verkauft wird, wäre das dann nicht ein "Geschenk" an den Buchkäufer?
    Ganz schlecht für die Verlage, dass hier gesetzliche Regelungen eine vielversprechendes neues Modell unnötig ausbremsen.
    Ich würde mich hier über einen Austausch freuen - ohne die ewig gleiche Dresche auf den Buchhandel!

  • Holger Ehling

    Holger Ehling

    Es ist immer wieder herzerfrischend, wenn gesetzliche Regelungen getroffen werden, deren Bedeutung ganz offensichtlich dem Gesetzgeber unbekannt sind.
    Ob der Einlassungen von "Clay Morrow" und "Rasierschaum" möchte ich anregen, Kommentare künftig nur noch mit Klarnamen zuzulassen - vielleicht bleibt dann wenigstens ab und zu einmal ein Radaubruder vor der Tür.

  • Harry

    Harry

    Die von den beiden ersten Kommentatoren beschriebenen Zustände sind keineswegs buchhandelsspezifisch. Eine solche unheilige Allianz zwischen Unternehmen und Politik (Lobbyismus und "crony capitalism") findet sich in allen Branchen. Warum sollte da gerade die Buchbranche eine rühmliche Ausnahme sein?

  • Sebastian Posth

    Sebastian Posth

    Mir fehlt der Bezug zu den Regeln, die sich aus dem Preisbindungsgesetz ergeben. In dem „hypothetischen Beispiel“ zum Preisbestimmungsrecht ist der Fall beschrieben, dass ein Inhalt separat als Ebook (10 EUR) und separat als Printbuch (10 EUR) angeboten wird, zugleich und zusätzlich aber auch als Bundle (12 EUR). Das ist aber - meinem Verständnis nach - so nicht möglich. Ich hatte die Bundle-Thematik bislang so verstanden, dass ein Print/Ebook-Bundle nicht für 12 EUR angeboten werden kann (also zu einem nicht-kumulierten Preis), wenn das Printbuch separat angeboten wird, sondern nur, wenn das Printbuch nicht zugleich auch separat angeboten wird. Das Bundle sollte nicht im Wettbewerb zum gedruckten Buch stehen. ist das korrekt?

    Wenn ja, wie soll dann aber die Kalkulation der Anteile Print/Ebook überhaupt möglich sein? Wie wäre die Berechnungsmethode der Umsatzsteuer, wenn es keinen separaten Printpreis gibt, sondern nur einen gebündelten Preis? Hat man das bedacht? Vielleicht könnten sie hier noch einige Anmerkungen zur Preisbindung ergänzen?

  • Christian Sprang

    Christian Sprang

    Lieber Herr Posth,

    das Buchpreisbindungsgesetz ermöglicht in § 5 Abs. 4 Nr. 1 ausdrücklich die Bildung von Serienpreisen. Darunter fallen nach herrschender Auslegung (Urteile dazu gibt es noch nicht) auch Serien, die aus einem Buch und dem inhaltsgleichen E-Book bestehen, also - in der Sprache des Bundesministeriums der Finanzen - E-Book-Bundles. Keine Rolle spielt, ob neben dem Bundle separat nur das E-Book, nur das Printbuch oder beide angeboten werden.

    Was die Berechnungsmethode der Umsatzsteuer bei E-Book-Bundles betrifft, verweist die BMF-Stellungnahme auf Vorgaben im Umsatzsteueränderungsgesetz. Diese Vorgaben sind indes so allgemein gehalten, dass wir uns nicht in der Lage gesehen haben, unseren Mitgliedsverlagen praktisch verwendbare Faustformeln o.ä. mit auf den Weg zu geben.

  • Galbadon

    Galbadon

    Wirkt wie ein Schildbürgerstreich - vor allem, wenn bald der Mehrwertsteuersatz angeglichen werden soll.
    Ich finde es aber trotzdem persönlich nicht so schlecht. Hoffentlich belehrt das die Verlage, die meinen, ein "Geschäftsmodell" müsse aus dem Verschenken von E-Büchern bestehen, eines Besseren.

  • Ralph Möllers

    Ralph Möllers

    Ich kapier es aber immer noch nicht. Wie kann ich denn einen gesplitteten Umsatzsteuersatz in Ansatz bringen, wenn das eBook eine Dreingabe zum Printbuch ist? Man kann ja offenbar nicht sagen: 7% auf die 10,- €, die das Buch kostet und 19% auf die 0,- €, die das eBook-Geschenk "kostet". Und vor allem muss das dann ja der Buchhändler in seinem Kassensystem irgendwie abbilden. Letzteres wird er natürlich nicht machen und man kann es ihm ja auch nicht empfehlen. Denn kaum hat er das mit einigem Aufwand umgesetzt, ist die Unterscheidung schon wieder hinfällig.

    Wird der Börsenverein denn nochmal bei den "Buchhandelsexperten" des Ministeriums vorstellig?

    @Galbadon: Natürlich ist das ein Geschäftsmodell, dem Kunden den Inhalt, für den er bezahlt hat, in beiden Formaten zu geben. Sogar ein sehr gutes Geschäftsmodell, die Leser/Endkunden verstehen das nämlich nicht wenn sie den Inhalt zweimal kaufen sollen nur weil sie auch unterwegs auf dem Smartphone darauf zugreifen wollen.

  • Christoph Kaeder

    Christoph Kaeder

    Das Urteil des BFH stammt aus 3/2013 und das Schreiben vom Bundesfinanzministerium aus November 2013. Hier hat eine Branche anscheinend lange geschlafen, oder?

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    Lieber Herr Spang,

    ist das nicht eine merkwürdige Logik, die die "herrschende Meinung" hier vertritt? Nach der gleichen Logik könnte man dann ja auch ein Hardcover und seine Taschenbuchausgabe als Serie betrachten und der Verlag könnte dafür einen Serienpreis bilden, oder? Der "übliche" Begriff einer Buchserie beinhaltet doch einen inhaltlichen Unterschied der Serienteile. Wenn der makabere Vergleich erlaubt ist: man wird ja auch nicht zum Serienkiller, wenn man jemanden erschlägt und sein Opfer dann in den Kopf schießt.

    Und was ist dann überhaupt mit den CD-ROMS, die vielen Büchern beigelegt sind: sind das dann auch Teile einer Serie, für die zwingend separate Preise gebildet werden müssen (CD-ROM 19%)?

    Und ist es nicht doch von Belang, wenn das E-Book nicht als unabhängiges Produkt sondern nur im Bundle erworben werden kann? Denn dann gibt es ja keine Referenz. Macht also dann das Finanzamt die herstellerische Kalkulation und schreibt dem Verlag den E-Book-Preis vor?

  • Galbadon

    Galbadon

    @Ralf Möllers
    Lieber Herr Möllers, halten Sie die Kunden wirklich für so dumm, dass sie nicht verstehen, dass sie für 2 verschiedene Produkte auch zweimal Geld ausgeben müssen?
    Das wäre ja schön - ich fahre in Urlaub und möchte gerne zu dem gebundenen Buch noch die Paperbackausgabe - weil ich nicht verstehe, warum ich für den gleichen Inhalt nochmal Geld ausgeben soll, nur weil ich gerne die Inhalte im leichteren und kleineren Paperback lesen will.
    Auch das wäre schön - zu meinem Smartphone möchte ich noch das Tablet, weil ich nicht verstehe, warum ich für die gleichen Inhalten nochmal Geld ausgeben muss, bloß weil ich mir manche Inhalte gerne auf dem größeren Screen ansehen will.
    Das kann man natürlich überall argumentieren. Erinnert mich irgendwie an meine Tochter neulich bei der Fußball WM: Nur, weil die ein Tor mehr haben, haben die gewonnen.
    Wir wissen, glaube ich, alle, warum manche ihre E-Bücher verschenken. Mag vielleicht kurzfristig Vorteile bringen, nachhaltig wird es nicht sein. Und auch für das E-Buch mehr kaputt machen, als es Nutzen bringt. Und sicher ist es nicht das Unverständnis von Kunden, die dazu zwingt.

  • Ralph Möllers

    Ralph Möllers

    @Galbadon
    Nein, ich halte die Kunden sogar für sehr intelligent und ihre Forderung nach eBook Inside für richtig. Das Argument, dass physische und digitale Produkte dasselbe sind, halte ich dagegen nicht für so intelligent.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    @ Galbadon

    Im Verkauf geht es doch gar nicht um die Frage, was Kunden einsehen, sondern was Kunden wollen.

    Natürlich sehe ich ein, dass ein Automobilhersteller für eine Klimaanlage extra Geld haben will. Wenn die aber in der Grundausstattung enthalten ist und es dem Hersteller gelingt, trotzdem einen attraktiven Preis zu machen, dann finde ich das super.

    eBook inside ist übrigens auch eine ganz einfache Methode, den Handel am eBook-Geschäft zu beteiligen. Wenn das eBook schon im Buch ist, das ich im Handel gekauft habe, dann muss ich nicht mehr zu Amazon (es sei denn ich lese ausschließlich im Amazon-Ökosystem).

    Mein Verlag verkauft deshalb einzelne eBooks grundsätzlich nicht als eigenes Produkt, sondern ausschließlich als eBook inside. Denn so behalten wir beim digitalen Produkt die Kundenbeziehung und geben sie nicht ab an Amazon (zu offensichtlich immer schlechteren Konditionen).

  • Christian Sprang

    Christian Sprang

    Da in der Diskussion hier verschiedene Fragen in Richtung des Börsenvereins bzw. direkt in meine Richtung gegangen sind, will ich versuchen, diese im Folgenden gebündelt abzuarbeiten.

    @ Ralph Möllers (9.)
    Das Thema „Steuerliche Behandlung von E-Book-Bundles“ steht auf der to-do-Liste von Berliner Büro und Rechtsabteilung des Börsenvereins momentan ganz oben. Sie können sicher sein, dass wir nichts unversucht lassen werden, um dem Ganzen noch eine Wendung ins für die Branche Erträgliche und Praktikable zu geben. Gleichwohl ist es wichtig, dass sich auch die betroffenen Unternehmen zu dem Schreiben im Ministerium melden und darstellen, welche Auswirkungen die Regelung für sie hat bzw. hätte.

    @ Christoph Kaeder (10.)
    Wenn keine Zweifel daran bestanden hätten, ob und wie sich das „McDonalds Spar-Menü“-Urteil des Europäischen Gerichtshofs und das BMF-Schreiben vom November 2013 auf E-Book-Bundles und ähnliche Verlagserzeugnisse auswirken, hätte das Ministerium seinen Brief vom Juni (der dem Börsenverein übrigens erst Mitte Juni zugegangen ist) nicht geschrieben. Lesen Sie sich das Urteil und das November-Schreiben einmal durch und urteilen Sie selbst, ob Sie daraus die Vorgaben abgeleitet hätten, die der BMF-Brief vom Juni enthält.

    @ Klaus Wrede (11.)
    In meinem Posting unter 7. hatte ich auf eine Frage von Herrn Posth geantwortet, die sich auf die buchpreisbindungsrechtliche Behandlung von E-Book-Bundles bezog, nicht auf die umsatzsteuerrechtliche. Der Begriff „Serienpreis“ spielt im Zusammenhang mit dem BMF-Schreiben keine Rolle, sondern ausschließlich im Buchpreisbindungsgesetz. Sie missverstehen mein Posting deshalb vermutlich. Was die umsatzsteuerrechtliche Frage betrifft, so kann übrigens an der Fachkunde der Verfasser des BMF-Briefs kein Zweifel bestehen. Gleichwohl stellt sich die Frage, ob nicht auch andere Auslegungen und Gestaltungen als die jetzt gefundene zulässig und möglich und zugleich gefahrloser praktisch umsetzbar sind. Um darüber sprechen zu können, ist es – s.o. – hilfreich, wenn dem BMF die Anwendungsschwierigkeiten kommuniziert werden, die für die Unternehmen der Branche mit der Regelung verbunden sind.

  • Galbadon

    Galbadon

    @Ralf Möllers (13.) Mal abgesehen von meiner Intelligenz argumentieren Sie jetzt genau anders herum als in 9. Was denn nun. Natürlich kann man die Forderung nach im inkludierten E-Buch als richtig konstruieren - genauso, wie alle anderen von mir genannten Beispiele auch. Die Forderung nach dem Paperback zum Hardcover - richtig.
    Die Forderung zum Hörbuch zum Buch -richtig. Was bitte soll das für ein Argument sein?
    Was verkaufen wir denn mit den Büchern wenn nicht Inhalte? Schon mal in eines hineingesehen? Da geht es um den Text, die Aufbereitung, die Spannung, das Wissen. Warum sonst sollte der Kunde 20,00 E für ein Buch zahlen, das gerade mal 2,00 Materialwert hat? Und gerade, weil digitales und analoges Produkt nicht identisch sein sollten, müssen beide ihr Geld wert sein. Ist schon ärgerlich, wenn ich als Kunde ein "ebook inside" kaufe und finde dann nur ein popeliges, unbearbeitet und nicht angepasstes PDF vor. Der E-Buch Begriff ist da schon ziemlich strapaziert, finden sie nicht?

    @Klaus Wrede:
    Das ist natürlich richtig - wir sollten uns nach den Kundenwünschen richten. Bloß wie lauten die? Ich habe jedenfalls noch nicht erlebt, dass ein Kunde ein Buch nicht kauft, weil es dazu kein e-Buch inside gibt. Und wenn ich nun nur das PDF kaufe? Gibt´s da ein print-inside? Ach ne, ich kaufe es ja nicht, weil es ein PDF auch umsonst gibt - ich vergaß!
    Und warum wird der Handel beteiligt? Wer das Druckbuch nicht will, behält das PDF (mehr isses ja meist nicht) und verkauft das Buch. Und wo bleibt da der Handel?
    Es gibt ja nun wahrlich genug Beispiele, bei denen Kunden durchaus bereit sind, für eine E-Buch, selbst als PDF, noch einmal Geld zu zahlen, wenn denn die Qualität stimmt.

  • Ralph Möllers

    Ralph Möllers

    @Galbadon
    OK, ich versuch's noch mal: Der Materialwert eines eBooks ist Null. Nicht weil es nichts wert ist und nicht weil es keinen Aufwand erzeugen würde sondern weil es kein "Material" gibt. Es dem Kunden, der ein Hardcover gekauft hat, kostenlos dazuzugeben ist sinnvoll, vom Kunden gewünscht und kluges Marketing. Der Verlag hilft dem Buchhandel, einen Inhalt in physischer Form zu verkaufen, der Kunde kann im Format seiner Wahl lesen und der Verlag erhält eine direkte Beziehung zu einem Kunden.
    Und selbstverständlich ist auch der umgekehrte Fall vor- und darstellbar, dass der Kunde nämlich den vollen Hardcover Preis für das eBook bezahlt und dann das Printbuch kostenlos bekommt. In letzterem Fall ist nur die Logistik teurer und deshalb tut man es eher nicht. Der Sinn ist aber der gleiche: Der Kunde bezahlt für einen hoffentlich sorgfältig aufbereiteten Inhalt und kann sich das Format, in dem er ihn rezipiert, aussuchen. In keinem Fall wird dabei das eine oder andere Format entwertet. Schlecht gemachte Bücher und schlecht gemacht eBooks tun das aber sehr wohl.
    Kein&Aber ist deshalb meines Erachtens auch absolut auf dem richtigen Weg. Sie verkaufen meines Wissens praktisch keine eBooks mehr und geben das eBook zu jedem Hardcover dazu.
    Das Finanzministerium macht nun diese in der Praxis wirklich erfolgreiche Methode (die Erfahrungen der Verlage sind mehrheitlich sehr gut) mit seinem kurzsichtigen Erlass unmöglich. Außer dem Finanzministerium, das nun von ein paar Büchern 12% mehr MWSt. erzielt, hat niemand dabei gewonnen, alle am Buchgeschäft Beteiligten haben verloren.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    Heute berichtet der Buchmarkt, dass Haffmans und Tolkemitt sein eBook inside Programm aufgrund der Steuerproblematik aufgibt:
    http://www.buchmarkt.de/content/58997-folge-eines- schildbuergerstreiches-aus-fuer-hardcoverplus-idee .htm

    Das scheint mir etwas zu defätistisch zu sein. Unser Steuerberater spricht jedenfalls gerade mit dem zuständigen Finanzamt, um dieses zunächst einmal zu der Auskunft zu bewegen, dass es den eBook-Anteil unserer Bundles als kostenlose Zugabe akzeptieren wird.

    @ Galbadon: PDF ist in meinen Augen kein eBook-Format. Etwa 40% unserer Buchkäufer nutzen auch die eBook-Version. Ein Missbrauch in der von Ihnen geschilderten Art (eBook wird behalten und Buch zurückgeben) ist - wenn er überhaupt vorkommt - sehr selten.

    @ Christian Spang
    Auch nach nochmaliger Lektüre Ihres ersten Posts scheint es mir nicht so, dass ich Sie missverstanden habe. Denn wenn sich, wie Sie nun schreiben, auch Ihnen die Frage stellt "ob nicht auch andere Auslegungen und Gestaltungen als die jetzt gefundene zulässig und möglich und zugleich gefahrloser praktisch umsetzbar sind" - ist das nicht ein äußerst vorsichtig formuliertes "ja" auf Fragen in meinem ersten Post? Oder verstehe ich Sie (auch hier wieder) falsch?

  • Galbadon

    Galbadon

    @Ralf Möllers
    Lieber Herr Möllers, sehen Sie, dass ist jetzt wieder eine andere Argumentation - erst haben des die Kunden nicht verstanden, dann waren die Kunden so intelligent, dass sie , aus Kundensicht, richtige Forderungen stellten, jetzt ist es eine Marktingstrategie der Verlage. Sehen Sie, wie wenig sinnovoll die E-Book unsonst inside Lösung (in den meisten Fällen ist - nicht in allen).
    Allerdings ist der Materialwert einer Datei null. Und? Zahlen Sie für Ihre Software auch nichts? Und die Computerspielverlage würden sich bedanken, wenn sie aufgrund solcher Überlegungen ihre Produkte verschenken müssten. Das ist absurd, hier mit dem Materialwert zu argumentien.
    Sie behaupten nach wie vor, dass es sinnvoll sei, dem Kunden ein E-Buch zu schenken beim Kauf eine gebundenen Buches. Wie sind also nicht weiter als bei ihrem ersten Argument - und die Gegenargumente bleiben dieselben. Es mag kurzfristig Marktanteile bringen, mittel- und langfristig ist es eine verheerende Strategie. Sie schreiben ja selbst, dass Kein&Aber keine E-Bücher mehr verkauft. Warum auch, wenn es die umsonst gibt? Und natürlich will ich als Kunde alles möglichst umsonst - nur akzeptiert der Kunde auch, dass Händler ihre Waren nicht verschenken. In keiner Branche wird das Verschenken von Waren so exzessiv gehandhabt und damit die eigenen Produkte entwertet. Gegen solche Geschäftsmodelle ist die Bedrohung durch Amazon ein Klacks, die größte Gefahr für die Verlage sind die Verlage selbst. Und damit wird nicht nur das E-Buch entwertet, sondern auch der digitale Inhalt und das Potenzial des E-Buchs.

    @Klaus Wrede: Ja, dass ist Musik in meinen Ohren. PDF ist kein E-Buch Format. Aber leider, auch angetrieben von der Billig Mentalität (ist ja nur ein File), sind diese Bundles oft Buch und (nicht aufbereitetes) PDF.
    Aber warum Missbrauch des Kunden. Ich erlebe das häufiger - da möchte ich das E-Buch, um Regalplatz zu sparen, weil ich im Urlaub kein Buch mitnehmen will oder was auch immer. Da bekomme ich aber nur, wenn ich das Buch mitkaufe oder ich zahle für das E-Buch fast genauso viel wie das für das Bundle. Also nehme ich das E-Buch, dass ich ja geschenkt bekommen habe, verkaufe das Buch, für dass ich ja auch Geld bezahlt habe und senke damit den Preis. Der Buchhändler schaut in die Röhre, sonst sind alle zufrieden. Mit Missbrauch hat das überhaupt nichts zu tun, der Kunde hat das Recht dazu.
    Das heißt nicht generell, dass das Verschenken von E-Büchern nicht sinnvoll sein kann, wenn damit weiter Umsätze generiert werden, die sonst nicht da wären, aber genau das sehe ich bei Bundles nicht.
    Und es gibt durchaus Bereiche, in denen die Kunden sowohl für das Buch wie auch für das E-Buch Geld zahlen - und es nicht nur hinnehmen, sondern es sogar verstehen, warum das völlig normal ist.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    @ Galbadon

    Nein, Sie irren sich, der Buchhändler schaut bei diesem Modell weitaus seltener in die Röhre!

    Denn: Der Anteil Amazons am gesamten deutschen Buchhandel beträgt vermutlich etwa 18% (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/marktmacht-d es-versandhaendlers-spielt-amazon-monopoly-1.16740 38).

    Der Anteil Amazons am deutschen eBook-Markt liegt dagegen vermutlich bei über 40% (Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1901 32/umfrage/marktanteile-der-groessten-e-book-platt formen-in-deutschland/).
    Die restlichen 60% teilen Talia & Co. unter sich auf. Der „normale“ Buchhandel kommt hier bei eBooks statistisch gesehen gar nicht vor.

    Beim Modell eBook inside besteht also eine Chance von nur 20%, dass der Kunde das eBook über Amazon erwirbt, während diese Chance bei einem eBook als Einzelprodukt bei knapp 50% liegt.

    Das eBook inside Modell bietet also dem Buchhandel eine bessere Verkaufschance.

  • Galbadon

    Galbadon

    Ja, die bessere Chance, das Buch einmal zu verkaufen statt zweimal. Und wenn Sie dann noch bedenken, dass viele dieser nagelneuen Gebrauchtbücher bei Amazon landen, relativiert sich der Buchhandelsvorteil doch sehr.
    Zudem bezieht sich ihr Argument ja allenfalls auf die Gruppe der Käufer, die das E-Buch haben wollen. Wer das E-Buch nicht braucht oder will, hätte das Buch ja auch ohnehin im Buchhandel gekauft. Wer das Buch nicht will, wird es verkaufen. Auch über Amazon.
    Und - wer beide Produkte gerne haben will, der wäre sicher auch bereit, einen höheren Preis für Buch und E-Buch zu bezahlen, wenn man ihn nicht von vornherein auf die Gratis-Lösung gefixt hätte.
    Ich hätte z. B. gerne manches Buch auch als E-Buch - das kann ich nicht nachträglich gratis verlangen. Ich hätte aber auch gerne meine Romane auch als Hörbücher - und das bietet Amazon. Und man zahlt dafür! Und nun?
    Amazon hat Audible gekauft - und schon wieder die Nase vorn, während sich die darin gefallen, E-Bücher zu verschenken statt den Umsatz mitzunehmen - und ihn auch den Händlern zu gönnen.

  • Galbadon

    Galbadon

    Korrektur:
    Entschuldigung, ich wollte schreiben, ... während die Verlag sich darin gefallen, E-Bücher zu verschenken ...

  • Da

    Da

    Eine Nachfrage, Herr Sprang: Gehen Sie davon aus, dass die Nichtbeanstandungsregelung auch dann greift (bis zum heutigen Tage noch), wenn ein Verlag in der Vergangenheit gar nicht aufgesplittet hat, sondern für das Bundle einfach 7% angesetzt hat? So verstehe ich Ihren Hinweis. "Eigentlich" betrifft die Nichtbeanstandungsregelung aber doch die Situation, dass der Verlag die "falsche", nämlich nicht die "einfachstmögliche" Aufteilung gewählt hat. Soweit man in der Vergangenheit das E-Book/-Paper als bloße "Abrundung" verstanden und einheitlich 7% angesetzt hat, würde die NB-Regelung dann aber doch kaum etwas bringen, oder?

  • Christian Sprang

    Christian Sprang

    @"Da"

    Ihre Nachfrage ist berechtigt. Die Nichtbeanstandungsregelung betrifft primär die Wahl der Aufteilung. Ob Unternehmen, die - wie alle Unternehmen der Buchbranche - überhaupt nicht aufgeteilt haben, von der Nichtbeanstandung profitieren, ist unklar. Deswegen versuchen wir auch primär dem Ministerium zu verdeutlichen, dass selbst eine vorgenommene Aufteilung nicht dazu führen konnte und kann, dass der Endverbraucher anteilig 19% Mehrwertsteuer bei seinem Kauf zahlt, weil die umsetzende Infrastruktur hierfür in der Buchbranche fehlt (keine Versorgung des Handels mit entsprechenden Scannerkassensystemen, keine Möglichkeit für Verlage, im VLB gesplittete Umsatzsteuersätze zu hinterlegen etc.)

    Wegen der zahlreichen Nachfragen zu der Thematik haben wir am Freitag übrigens ein FAQ-Papier veröffentlicht, das heute auch noch einmal über die Newsletter von Börsenverein und Börsenblatt verlinkt wird.

  • Michael Kofler

    Michael Kofler

    amazon wird sich freuen. Die verkaufen ihre eBooks aus Luxemburg mit 3% MWSt. Und jeder Versuch von deutschen Verlagen, dem etwas entgegenzustellen, wird durch Gesetze verhindert.

    In Wirklichkeit ist nicht die neue Bundle-Regelung das Problem, sondern der Umstand, dass eBooks steuerrechtlich keine Bücher sind, sondern 'elektronische Dienstleistungen'. Andernfalls würde für Bücher wie eBooks der gleiche Steuersatz gelten, und die ganze Bundle-Problematik wäre hinfällig.

  • Hanna Bös

    Hanna Bös

    Da ich die Kommentare die letzten paar Tage aus den Augen verloren habe, kommt erst jetzt meine Antwort: Kein&Aber verkauft auch eBooks! Und sogar sehr erfolgreich. eBook-inside hat daran nichts geändert und wird es auch nicht, da es immer die reinen eBook-Leser, die reinen Print- und die Mix-Leser geben wird.

  • Klara Blick

    Klara Blick

    Und die Tageszeitung!!! "Hamburger Abendblatt" nimmt dankbar das Angebot an - und verwehrt seinen Print-Abonnenten seit gestern die online-Ausgabe. Die wird jetzt kostenpflichtig!
    Als langjähriger Leser wird man dann - auf Nachfrage - an das Gesetz verwiesen, das im Börsenblatt benannt wird....

  • Nina

    Nina

    Ich weiß hier geht es grundsätzlich um die Besteuerung, aber irgendwie schade dass dem Käufer immer unterstellt wird, mit Buch und Ebook die Branche aus zu nützen. Ich denke es ist eine gute Chance Buch und ebook gemeinsam anzubieten. Bei anderen Brachen funktioniert es auch. Vergleich hierzu: Bei dem kauf neuer Schallplatten ist meistens ein Download Code dabei. Dies ermöglicht mir, meine Musik zum anfassen zu Hause zu haben und digital für unterwegs. Ich finde es sollte bei Büche auch üblich werden. Mein Buch zu Hause bestizen und unterwegs digital dabei zu haben.
    Und die Gefahr der weitergabe und des teilens (einer bekommt das ebook einer das Buch) dürfte auch keine Gefahr darstellen. Denn auch das gebundene Buch wird weitergegeben und verliehen, so dass mehrere das Buch "nützen" können.
    Ich hoffe das es irgendwann Standard wird, ich kaufe mir eine Buch und entweder ist der Download Code enthalten oder ich kann als Option an der Kasse für einen kleinen Aufpreis mich für das zusätzliches Ebook entscheiden.

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