Strategiewechsel bei SWMH

Otto Schmidt kauft C.F. Müller von Hüthig Jehle Rehm

18. Dezember 2019
von Börsenblatt Online
Die zur Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) gehörende Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm (HJR) hat ihr Tochterunternehmen C.F. Müller an den Verlag Otto Schmidt verkauft. HJR fokussiert sich künftig im Rahmen einer strategischen Neupositionierung auf den öffentlichen Sektor.

Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) hat ihre Unternehmensstrategie so formuliert, dass sich die Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm künftig im Unternehmensbereich Fachinformationen auf Angebote für die Kernzielgruppen im Öffentlichen Sektor konzentriert.

Die juristische Fachliteratur von C.F. Müller hingegen hat ihre Schwerpunkte in der juristischen Ausbildung, der juristischen Wissenschaft und der Rechts- und Steuerpraxis. Unter der Marke C.F. Müller erscheinen jährlich etwa 120 Novitäten, die Backlist umfasst circa 650 lieferbare Titel – darunter viele Standardwerke, Handbücher, Zeitschriften, E-Books und Datenbanken. C.F. Müller ist neben dem Kriminalistik Verlag eine Marke der C.F. Müller GmbH mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen mit 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleibt am Standort in Heidelberg.

"Als Teil der Verlagsgruppe Otto Schmidt bieten sich fortan große Möglichkeiten in der inhaltlichen, technischen und vertrieblichen Zusammenarbeit – wir werden zielgruppengerechte Angebote entwickeln und diese erfolgreich im juristischen Kernmarkt der Zukunft platzieren. Ich gehe davon aus, dass diese neue Konstellation vor allem unsere Vertriebserfolge positiv beeinflussen wird", so Joachim Kraft, Geschäftsführer bei C.F. Müller.

Die Geschäftsführung bei C.F. Müller übernehmen Felix Hey (Geschäftsführender Gesellschafter Otto Schmidt) und Joachim Kraft (bisheriger Geschäftsführer C.F. Müller) gemeinsam.

"Der Verlag C. F. Müller mit seinem anspruchsvollen Programm passt hervorragend zu den Inhalten und Zielgruppen von Otto Schmidt. Wir freuen uns daher über den Erwerb dieses Traditionsverlages, dem wir zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen wollen", kommentiert Felix Hey die Übernahme.