Antiquariat

Das ZVAB nach der Umstellung

Das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), jetzt auf die Abebooks-Plattform umgestellt, präsentiert sich seit wenigen Stunden in ganz neuer äußerer (und innerer) Gestalt. "Antiquariate im Blickpunkt".

An der gewohnten Farbgebung des ZVAB hat sich nichts geändert. Auf der Startseite wird nun aber statt eines freien Suchfelds eine Suchmaske angezeigt, die nach "Autor", "Titel", "Stichwörter" und "ISBN" fragt, also eigentlich in Richtung Detailsuche geht. Ob sich diese Neuerung im Alltag bewährt? Das dürfte vor allem auch davon abhängen, wie sorgfältig die ZVAB-Anbieter ihre Bücher katalogisiert bzw. ihren Datenbestände für das ZVAB aufbereitet haben. Und das Feld "ISBN" ist für antiquarische Bücher im eigentlichen Sinn nur eingeschränkt relevant …

Neu sind unter anderem "Persönliche Empfehlungen der ZVAB-Mitarbeiter" und die prominent platzierte Rubrik "Antiquariate im Blickpunkt". ZVAB-Geschäftsführer Ulrich Brand äußert zu letzterer Neuerung: "Die oftmals einmaligen Angebote unserer Partnerantiquariate und deren Fachwissen bilden den Kern der ZVAB-Plattform. Daher war es uns wichtig, die Antiquariate in den Mittelpunkt zu rücken."

Unter "Antiquariate finden" scheint dagegen die nützliche (und vom Redakteur recht oft mit Gewinn benutzte) Suche nach Städten bzw. Orten entfallen zu sein. Nebenbei: Eine Anzeige wie "Offenbach am Main, DE, Germany" ist zumindest gewöhnungsbedürftig; vermutlich ist das einfach der Integration von ZVAB und Abebooks geschuldet.

Bei den Suchergebnissen findet sich jetzt auch, wie angekündigt, eine Anbieterbewertung, basierend auf der sogenannten "Erfüllungsrate". Maximal können hier fünf Sternchen erreicht werden, man findet leicht Anbieter, die diesen Wert nicht erreichen, mit lediglich zwei Sternchen teilweise sogar deutlich verfehlen.

Angebote ohne Abbildung fallen ab sofort (negativ) auf, da standardmäßig Abbildungen vorgesehen sind und bei deren Fehlen ein auffälliges (und störendes) Leerfeld erscheint.

Weitere Änderungen hat der Seitenbetreiber in einer Vorher-Nachher-Übersicht zusammengestellt (siehe hier).

Einige technische Details funktionieren nach der Umstellung noch nicht einwandfrei, zum Bespiel die Verlinkung aus dem Karlsruher Virtuellen Katalog (angezeigt wird der "Fehler 404").

Mit dem Relaunch wurde vom ZVAB eine "Umfrage zur neuen ZVAB-Webseite" gestartet. Anmerkungen zur neuen Seite sind natürlich auch hier auf boersenblatt.net mittels Kommentarfunktion möglich …

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63 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Nur zwei kleine Anmerkungen zum 'neuen' ZVAB:
    Ob die pauschalisierten Versandkosten mit der Preisangabenverordnung in Einklang stehen, das wage ich zu bezweifeln.
    Einen Hinweis auf enthaltene Mehrwertsteuer habe ich nirgends entdecken können, cf. PAngV §2, Abs. 1.

  • Lutz Heimhalt

    Lutz Heimhalt

    Die Suchergebnisse sind jetzt eine Katastrophe:
    Suchen Sie z.B. Brückner + Peter + Grosse, es kommt alles mögliche unsinnige...
    Die Ergebnisse sind kaum noch brauchbar.
    Da lobe ich doch mal antiquariat.de

  • Tobias Wimbauer

    Tobias Wimbauer

    Die Suchergebnisse sind nun völlig unbrauchbar. Sowohl boolsche Operatoren funktionieren nicht mehr als auch der Blödsinn, ähnlich klingende Ergebnisse anzuzeigen, wo man präzise gesucht hat.

  • Werner Schroeder

    Werner Schroeder

    Die neue Suchmaske bei ZVAB ist größter Unfug. Selbst buchhandel.de hat unterdessen den Suchschlitz entdeckt. Ebenso wie die Bibliothekare, die diese Suche als "quick and dirty" bezeichnen, die aber funktioniert.
    Eine größere Überraschung erlebte ich, als ich meine "Merkliste" aufrufen wollte. Die ist anscheinend kommentarlos und ohne Vorwarnung gelöscht worden. So fehlen mir die zahlreichen Informationen zur geplanten Bestellung bei den Antiquariaten.

  • Bastian Nutzer

    Bastian Nutzer

    Die Suchergebnisse sind zu ungenau. Bei der Suche mit dem Begriff "Hessen" erscheinen auch Bücher von Hermann Hesse - weil "Hesse" in "Hessen" steckt. Bei Abebooks passiert das übrigens nicht. Lästig ist auch, daß bei der Anzeige der Suchergebnisse das gewählte Sortierkriterium (z.B. "Gesamtpreis aufsteigend") nicht für die nächste Suche übernommen wird, sondern automatisch nach "Relevanz" sortiert wird. Auch das geschieht bei Abebooks nicht. Hoffentlich bessert das ZVAB noch nach.

  • Bastian Nutzer

    Bastian Nutzer

    Sehr stark interessiert mich, ob demnächst medimops, reBuy und ähnliche Anbieter im ZVAB anbieten werden. Das wäre für die kleineren Antiquare eine sehr ungünstige Entwicklung, die den Preisverfall aller Büchern mit ISBN-Nummer im ZVAB massiv beschleunigen würde. In Abebooks sind medimops etc. schon vertreten.

  • Adrian Bauer

    Adrian Bauer

    Schade! Vorher war es brauchbar. Kaufen sollte man weiterhin über den telefonischen Direktkontakt ins Antiquariat. Alles andere ist unzeitgemäß, weil scheinbar zeitgemäß ...

  • Mimus

    Mimus

    Wie angekündigt verstarb das ZVAB nach langem Siechtum aufgrund mangelnder Fürsorge. Eingeleitete Rettungsmaßnahmen konnten zwar den Körper retten, jedoch der Geist hat irreparable Schäden erlitten.

    In Gedenken, M.

  • Daidalos

    Daidalos

    Die Modernisierung ist zwar unnötig, aber man muss ja zugestehen, dass es dafür ganz gut aussieht.

    Schlimmer als Kinderkrankheiten der Suche oder Darstellung, was ja wohl schnell behoben werden wird, sind die Änderungen, die dem seriösen Einzelhandel den Todesstoß geben werden:

    -Fehler durch unzutreffende und unsachgemäße Pauschalversandkosten;
    -Fehler durch unzutreffende und unsachgemäße Pauschalgewichte;
    -Mehraufwand durch obligatorische Online-Bestätigungen;
    -Qualitätstäuschung der Käufer den Anbieter betreffend, indem nach Erfüllungsraten bewertet wird;
    -Um 30% gestiegene Gebühren;
    -Öffnung für die Schwemme an Billigheimern, Privaten und Nichtkennern, Möpsen und anderen... dadurch:
    -Rasanter Preis- und demnach auch Qualitätsverfall der Branche... zumindest im Netz nun auch im ZVA(mazon)B.

    Schade

  • Sisyfos

    Sisyfos

    Weitere Verwirrung entsteht dadurch, dass die vom Anbieter erstellte Titelaufnahme wie bei Amazon und Abebooks.de einer bereits bestehenden Produktinformation zugeordnet wird - leider in vielen Fällen falsch - oder aber aus der Beschreibung eine solche Produktinformation generiert wird. dabei entstehen neue Fehler, so daß dem Buch in vielen Fällen falsche Eigenschaften zugeordnet werden. So wird aus einer korrekt als solcher beschriebenen Broschüre plötzlich ein "Hardcover", vielleicht sogar mit Schutzumschlag. Gleiches gilt für andere Eigenschaften wie Erstausgabe oder "signiert", die hinzugefügt werden. Und wenn das ganze dann noch in eine andere Sprache übersetzt auf einer anderen Abebooks-Seite erscheint... Eine Flut von Beschwerden, Rücksendungen usw. wird die Folge sein, vielleicht Klagen wegen Betrugs.
    Der Börsenverein könnte sich große Verdienste erwerben, wenn er dieses, wie auch die fragwürdigen Versandkostenregelungen, durch seine Rechtsabteilung prüfen ließe.
    Im übrigen ist die "Umstellung" ein Etikettenschwindel. Das ZVAB existiert nicht mehr. Es wurde schlicht durch eine Abebooks-Variante ersetzt. Und wie bei iberlibro.com geschehen, wird die "Umstellung" irgendwann vollendet sein. Es bleibt dann nur noch der Name / die Domian.

  • Antiquariat Eppler

    Antiquariat Eppler

    Oh Gott oh Gott, wenn ich so arbeiten würde, die neue Plattform ist nutzlos, nahezu alles was gut funktionierte, wurde über den Haufen geworfen. Die Versandkosten, wo seinerzeit so viel Wert drauf gelegt wurde, können kaum richtig eingestellt werden, Gewichtszuordnung wurde einfach weggelassen, jahrelang also Bücher umsonst gewogen, bei mir fehlen bis dato alle Bilder (einige Tsd.), der Tel.service ist absolut unzureichend, 0800 Nr. Warteschleife mit fragwürdiger Musik, dann "moment Herr So und so ist im Gespräch", ja haben die nur einen Mitarbeiter in so einer heißen Phase, oder ist das Kalkül. Habe heute meine Bedenken angemeldet, 2mal vertröstet, einmal aus der Leitung geflogen, die versprochene E-Mail, die evtl. Antworten auf meine Fragen erhalten hätte, habe ich bis jetzt nicht erhalten, man kümmert sich nicht drum. Nicht Service-Wüste Deutschland, wir arbeiten und kümmern uns um unsere Kunden, ZVAmazon hält das nicht für nötig.
    Ein funktionierendes System ändert man nicht, man kann es punktuell verbessern. Mal schauen wann ZVAB die Seiten voller Werbung hat und Dildos, Waschmaschinen, Hamsterkäfige oder Sonstiges anbietet. Und wenn die Schüler, Hausfrauen und Studenten auf die Plattform drängen dann Prost Mahlzeit Zentrales Verzeichnis Abgehalfteter Bücher

  • Antiquariat Eppler

    Antiquariat Eppler

    An alle betroffenen Kollegen
    Schlage einen Blog vor bei dem man sich bezüglich der Neuerung und der entstehenden und entstandenen Probleme austauschen kann. Hat jemand das technische Knowhow so was einzurichten, bzw. die Lust dazu

  • Arno Nym

    Arno Nym

    http://blog.zvab.com/2015/11/02/zvab-in-neuem-glan z/?cm_sp=home-_-tile_4_4_C_cta-_-blog

    "Sorry, the comment form is closed at this time."

  • Antiquariat Gruender

    Antiquariat Gruender

    Na, immerhin: schadlos - zumindest bis auf Weiteres - halten können sich die (so wie wir) ausgestiegenen Anbieter: eine Rechnung, die nicht korrekt angezeigt wird, braucht man sicherlich auch nicht bezahlen.

    {"code":500,"message":"Th ere was an error processing your request. It has been logged (ID ...."

    Doch leider wird das bestimmt als Allererstes repariert :-}

    Belustigte Grüße

  • Bert Heim

    Bert Heim

    Wie schön!
    Nachdem ich nun lange daran gearbeitet habe, meinen Bestand zu erfassen & online anzubieten, hat mir die Entwicklung der letzten Monate die Entscheidung leichter gemacht, auf welchen Plattformen ich anbieten werde:
    Auf meiner eigenen. Dank Google finden die Kunden, die ein bestimmtes Buch suchen, auch zu mir und Laufkundschaft ist auf zvab eh' nicht zu erwarten.

    Wenn viele Kollegen das zumindest parallel auch machen, werden sich auch die Kunden daran gewöhnen, wie früher beim Antiquar direkt zu bestellen.

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Sehr geehrte Kollegen, die noch im ‚neuen’ ZVAB verweilen: Den Abeschen Bastlern lagen genügend Anschauungsmaterial, z.B. andere Plattformen und Internetseiten, sowie ein recht gutes Modell vor, das alte ZVAB nämlich, das funktionierte und wohl auch den rechtlichen Vorgaben, was Angabe der enthaltenen MwSt, Widerrufsbelehrung & -formular, Versandkosten u.s.w. angeht, entsprach. Dies wurde nun mittels eingemeindender Angleichung beseitigt.
    Falls jemand von Ihnen annehmen sollte, die leitenden Herren von ABE/Amazon würden sich um etwaige Proteste, Blogeinträge und dergleichen scheren, dann wird er wahrscheinlich eines Besseren belehrt werden: Hätte die Absicht bestanden, das ‚neue’ ZVAB korrekt zu gestalten und nicht die Teilnehmer der Gefahr abgemahnt zu werden auszusetzen, dann wäre es geschehen.

  • Antiquariat Löcker

    Antiquariat Löcker

    Da haben die Entwickler von Amazon offensichtlich zu viel mitgeredet. Ergebnis "how not to do it". Bleibt abzuwarten, ob bzw. wann ZVAB gänzlich von A. integriert wird.

  • Sascha Kaukars

    Sascha Kaukars

    ihr lieben leute, tut euch zusammen! macht eure eigene plattform auf - ich, wir, die leute, die das antiquariat lieben, werden es euch danken! mit freundlichen grüßen und besten wünschen

    s. kaukars

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Sehr geehrter Herr Kaukars,

    da kann ich Ihnen antiquariat.de empfehelen, das gehört der GIAQ, einer Genossenschaft von Antiquaren.

    mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer

  • Antiquariat Klaus Medeke

    Antiquariat Klaus Medeke

    Dass man derart konsequent an den Interessen der Antiquare und ihrer Kunden vorbeiagieren kann, ist schon frappierend. Mit Unfähigkeit ist das nicht zu erklären.

  • Heimito

    Heimito

    Wenn ich bei antiquariat.de Heimito eintippe, kriege ich 490 Treffer (im zvab waren es zuletzt um die 1450) und es ist nicht einfach, mir die Trefferliste nach Neueingängen zu sortieren (also mich vom Bodensatz zu befreien). Über die Suchrubrik "Bücher" kann ich mir zwar wenigstens Neueingänge nur der letzten Tage (24 Std bis 1 Monat, im zvab bis zu 90 Tage) anzeigen lassen, aber was dann kommt - von dem weiß ich nicht, wonach es sortiert ist. Das Kriterium "Relevanz" spukt im Moment als erstes ein dtv Taschenbuch der "Tangenten" von 1995 aus und das kann es, ehrlich gesagt, dann ja wohl nicht sein, oder? Was für eine Zeitverschwendung! Die Möglichkeit, mir das Suchergebnis strikt nach Einstellzeitpunkt zu sortieren, habe ich jedenfalls nicht entdecken können.

    Und das ist sehr schade, denn das zvab hat sich aus meiner Sicht mit dem gestrigen Relaunch ins Aus geschossen. Mit "Haringer" kriege ich dort jetzt plötzlich 8 mal so viel Treffer und von Keith Haring bis Christiane Häringer und Bernhard Häring ist wirklich alles dabei.

    Eine benutzerfreundliche Plattform mit möglichst vielen exklusiven Anbietern - wann, wenn nicht jetzt, könnte man den historisch bedingten Rückstand zum zvab aufholen?

  • Antiquariat Eppler

    Antiquariat Eppler

    Tag 4 der Umstellung, nichts Neues, keine Bilder, fehlende z.T. teure Titel, Standardeinstellung der Versandkosten Deutschland nach Italien besteht weiterhin, jahrelange Arbeit wird hier einfach durch Unfähigkeit planloser IT-Typen zerstört. Versprechungen der Mitarbeiter, die bisher nicht erfüllt werden, so behandelt man also seine lieben Antiquariat, Zitat ZVAmazon "Die oftmals einmaligen Angebote unserer Händler und deren Fachwissen bilden den Kern der ZVAB-Plattform. Daher war es uns wichtig, die Antiquariate in den Mittelpunkt zu rücken." Ja wenn die tollen einmaligen Angebote unserer lieben fachwissenden Händler denn mal abgebildet werden. Das ist eine absolute Lachplatte, man sollte die Presse informieren

  • Antiquariat Frank Albrecht

    Antiquariat Frank Albrecht

    An Heimito: auf antiquariat.de können Sie, wie von Ihnen beschrieben, die Suchergebnisse nach dem Einstelldatum filtern. Sie können zusätzlich z.B. das Erscheinungsjahr mit dem Todesjahr des Autoren beschränken, um die Nachdrucke auszuschließen, zusätzlich können Sie noch durch z.B. Preis von ... bis ... die Suche weiter einschränken. Die Suchergebnisse können Sie sich anschließend nach allen möglichen Kriterien sortieren (rechts oben in der Suchergebnisliste).
    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Albrecht

  • Antiquariat Eppler

    Antiquariat Eppler

    Nun sind wir endlich auch bei Büchern unter 1 €. Einer der Altpapierhändler im ZVAB bietet ein Buch für 0, 99 € an und unterbietet sich dann im folgenden Angebot selbst, in dem er dann nur noch 0,92 € verlangt. Mal schauen wann der erste für 1 cent anbietet

  • Antiquariat Eppler

    Antiquariat Eppler

    Bezüglich der Versandkosteneinstellungen hat mir die nette Frau gerade geschrieben, da kann man nicht mehr, die denkt wir sind alle in Italien

    Sehr geehrter Herr Eppler,

    vielen Dank für Ihre Nachrichten.

    Kurze Frage zu der "Italienproblematik": kann es sein, dass Sie sich gerade dort
    befinden? Unter Umständen wird das Zielland aufgrund des Zugriffortes automatisch
    festgelegt.

    Weiterhin habe ich gerade Ihre zuletzt hochgeladene Bestandsdatei genauer besehen. Es
    könnte sein, dass Formatierungsprobleme zu einem unvollständigen Upload geführt
    haben. Darf ich fragen, welches Trennzeichen Sie benutzen?

  • hans joachim jungfleisch

    hans joachim jungfleisch

    Ja leider ist es so, wie in einem der obigen Kommentare vermerkt:
    -die alte Einstellung war für den Kunden verständlicher, mit Zustandsbeschreibung etc.
    -es haben wohl amazon-Gestalter vorgearbeitet
    -die Ramscher werden das Angebot "verdünnen"
    - man wird jetzt versuchen, wieder mit dem Antiquar direkt zu handeln

    H.J. Jungfleisch

  • Olaf

    Olaf

    Abzocke. Ein Titel der auf der eigenen Website 75 plus 5 Euro Porto kostet, ist jetzt für Kunden portofrei für schlanke 101 Euro zu haben. Provisionsfreie Kollegenbestellung? Ja - am Telefon oder per Mail. Bleibt noch antiquariat.de oder booklooker oder jetzt kommt es: Besuch im Ladengeschãft!!

  • Grübelix

    Grübelix

    Ist das Dummheit oder Vorsatz der Betreiber?

    * Warum fehlt bei so vielen Anbietern das Impressum?

    * Warum konnte ich KEINEN Anbieter mit einer rechtsgültigen Widerrufsbelehrung finden?

    * Warum bieten so viele Anbieter ihre Bücher unter Fotos an, die nicht sie selbst, sondern ihre Kollegen angefertigt haben?

    * Warum konnte ich keinen Anbieter mit rechtsgültigen AGBs finden ? ( Stichwort: Formatierungspflicht )

    * Warum fehlt bei diversen Angeboten, bei denen eine Buchabbildung vorhanden ist, anschließend das Bild, wenn ich auf den Artikel klicke?

    * Warum benutzen diverse Anbieter das SELBE Artikelfoto? ( Verlagsbild gilt nicht, denn es können keine Verlagsfotos sein. Warum? Es stehen z.B. die Namen der Antiquariate mit auf den Fotos ... )

    * Wurde nicht gerade durch ein hohes deutsches Gericht geklärt, dass das Produktfoto auch das Produkt zeigen muß ? ( Sonnenschirm-Urteil )

    Fragen über Fragen. Nur schlampige Umsetzung?

  • Dr. Franz Rhöse

    Dr. Franz Rhöse

    Es ISTWIEESIST.
    Seit Tagen vergebliche Versuche am Telefon durchzukommen. Seit Tagen warte ich vergeblich auf mail-Antwort zu wesentlichen Punkten - SENDEPAUSE bei ZVAB - vielleicht wird dort ja nachgedacht ob der Reaktionen. In der Werbung heißt es: Wir antworten unverzüglich ( oder so ähnlich). "Aber das ist ja nur die WERBUNG, stupid" das Ganz ist eigentlich gar nicht zu begreifen - und ein schneidender Kontrast zur Selbstdarstellung.
    Reaktion von KUNDEN sind schon da, keine erfreulichen...
    Beste Grüße an alle leidtragenden Händler und Bücherliebhaber und an die "alten" Mitarbeiter von ZVAB, die sich offenbar nicht durchsetzen konnten mit IHREM Sachverstand gegen die Amazon-Fraktion.
    SOISTES
    Dr. Rhöse

  • Harald Kraft

    Harald Kraft

    Beim neuen ZVAB wären Nachbesserungen sicher notwendig.
    Etwas schwierig sind die Bücher der Fachgebiete der einzelnen Antiquariate zu finden. Wenn man , z. B. bei einem Antiquariat das Stichwort Buchwesen eingibt, so erscheinen da dann ca. 59000 Titel von allen Antiquariaten, die im ZVAB jetzt über Buchwesen etwas eingegeben haben.
    Dabei möchte ich nur Titel von einem Antiquariat über Buchwesen oder auch von anderen Fachgebieten haben.
    Und dies ist eben nicht so herauszufinden.
    Ich könnte mir auch keinen Sammler vorstellen, der viele Titel über ein Fachgebiet durchsuchen möchte, um nur an jetzt Bücher zu kommen, die er von einem bestimmten Antiquariat mal so sehen möchte.
    Wenn ich dann noch auf Suche verfeinern gehe, so komme ich auch nicht an Bücher, die ich jetzt über Buchwesen von diesem bestimmten eingegebenen Antiquariat suche.

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Sehr geehrter Herr Kraft,
    möchte ich den Buchbestand eines bestimmten Antiquariates durchsuchen, gehe ich auf dessen Angebotseite - nicht auf eine Plattform.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    "... gehe ich auf dessen Angebotseite ..."

    ... oder gleich ins Antiquariat, wir haben z.B. "nur" 1500 Titel online !

    Beste Grüße,

    Christoph Schäfer
    (Heinrich Heine Antiquariat, Düsseldorf, Mo - Fr 11 - 18.30, Sa 11 - 16 h)

  • Dr. Karl Böker

    Dr. Karl Böker

    bei manchen der bisherigen Kommentare habe ich schon den Eindruck, dass es eine ohnmächtig-hilflose Wut ist, als Händler dieser Krake Amazon gegenüber zu stehen, die den Markt immer mehr beherrscht. Für einen Kunden ist die Änderung ja erst einmal ein Vorteil, und dem ist es auch egal, ob es der Händler, bei dem er bestellt, schwerer hat als bisher. Auch sucht er ja in der Regel sein Buch nicht im Angebot eines bestimmten Antiquariats an einem bestimmten Ort (wohin er dann fährt), sondern weltweit im Web.
    Ich wünsche mir sehr, dass die GIAQ die jetzige Umbruchkrise als Chance sieht, eine attraktive Alternative zu werden, damit aus der Ohnmacht und Wut eine starke Kraft wird!

  • Grübelix

    Grübelix

    "...Ich wünsche mir sehr, dass die GIAQ die jetzige Umbruchkrise als Chance sieht, eine attraktive Alternative zu werden, damit aus der Ohnmacht und Wut eine starke Kraft wird! "

    Ja. Genau so ist es. Aber: sie tun es nicht. Sie tun es einfach nicht. Es scheint dort keinen einzigen Kaufmann zu geben. Nun soll darüber diskutiert werden, ob nicht vielleicht ein ( Achtung: Gendersprech ordentlich verwenden ) Geschäftsführer/in eingestellt werden sollte. Aha. Am 14. November 2015 soll die Diskussion stattfinden. Aber es wird wahrscheinlich nicht einfach, sich auf eine klare Lösung zu einigen. Man kann ja das Thema im nächsten Jahr noch einmal auf die Tagesordnung setzen. Aber vielleicht hat man da gerade andere Dinge auf der Agenda. War da nicht noch irgendein Interessenskonflikt mit dem Programmierer? Und, nein, Antiquariat.de kann die Lösung nicht sein, denn der Apparat der angeblichen Qualitässicherung wird weiterhin dafür sorgen, dass selbst eifrigste Bewerber an den Auflagen zur kurzfristigen Überarbeitung ihrer 10, 20, 50 tausend Bände zermürbt aufgeben werden, damit sie dann, falls das Wetter am Entscheidungstag gut ist, vielleicht für eine Probezeit in den erlauchten Kreis der Antiquariat.de-Anbieter aufgenommen zu werden, anstatt langjährig am Markt tätige Kollegen schnellstmöglich in die Runde der Antiquariat.de-Anbieter aufzunehmen.

    Die Branche hat ihren Untergang verdient. Sie hat ihn selbst zu vertreten. Die Entwicklungen des Marktes waren SEIT JAHREN zu erkennen. Aber man war mit Eitelkeiten, Arroganz und Hochnäsigkeit beschäftigt. Und Antiquariat.de hat bisher noch jeden verstoßen, der im Bereich Marketing und Strategie irgendwelche sinnvollen und progressiven Vorschläge voranbringen wollte.

    Nein, ich lege mich fest: Die grauen Eminenzen im Hintergrund von Antiquariat.de freuen sich eigentlich über den Untergang der Branche. Denn sie scheinen davon auszugehen, dass dieser Untergang eine Marktbereinigung bedeutet, durch die sie diese ganzen nervigen Mitbewerber loswerden können.

    Ein Trauerspiel!

  • Antiquariat Klaus Medeke

    Antiquariat Klaus Medeke

    Sehr geehrter Grübelix,

    wer auf dem Niveau vom Amazon/Abebooks/ZVAB anbieten will, kann es doch dort tun. Aber selbst dort gibt es Vorgaben, die erfüllt sein müssen. Warum fällt es so schwer, die wesentlich gehaltvolleren von antiquariat.de zu erfüllen?

    Im Übrigen habe ich die größte Hochachtung vor den Kollegen, die dort - ehrenamtilich - seit vielen Jahren tätig sind.

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Leider bemißt sich im Internet die Relevanz einer Plattform nach Menge und Vielfalt der angebotenen Stücke: Je mehr Suchen zu einem positiven Ergebnis führen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß der Kunde die Plattform wieder besucht. Also ist Größe erstrebenswert. Die Frage nach der Qualität des Angebotes wie der Beschreibungen ist sekundär und muß dementsprechend gelöst werden.
    Bei einem Antiquar ist das meist anders: er pflegt seinen Kundenstamm und seine Gebiete.

  • Meinhard Knigge

    Meinhard Knigge

    Sehr geehrter Grübelix,
    als Initiator des Antrages, einen Geschäftsführer, eine Geschäftsführerin bei der GIAQ einzustellen, würde ich mich über zwei Dinge sehr freuen:
    1. Sie lüften Ihr Pseudonym.
    2. Wir führen ein sachliches und konstruktives Gespräch, um mit Hilfe von antiquariat.de eine erfolgreiche Alternative zu Amazon und seinen Unterfirmen aufzubauen.
    Dazu lade ich Sie herzlich in mein Antiquariat ein.
    Mit freundlichen Grüßen
    Meinhard Knigge

  • Thomas Benedix

    Thomas Benedix

    Sehr geehrter Herr/Frau 'Grübelix',
    in Ihrem Beitrag zur Genossenschaft deuten Sie einen Interessenskonflkikt zwischen der GIAQ und dem seinerzeit beauftragten Programmierer an. Ich bin dieser Programmierer und seit dem 1.4.2015 nicht mehr für die GIAQ tätig. Sie werden sicher verstehen, dass ich mich nicht zur GIAQ im Speziellen äußern möchte, nur eine kleine Korrektur zu Ihrem Beitrag sei erlaubt: Ich kann nicht erkennen, auf welchen Interessenskonflikt Sie sich in Ihrem Beitrag beziehen. Die Beendigung meiner Zusammenarbeit mit der GIAQ entstand aus dem Umstand, dass es mir während mehrerer Jahre nicht gelungen war, eine vollständige, den Realitäten entsprechende und vor allem schriftliche Vereinbarung mit der GIAQ zu treffen. Das einzige verfügbare Vertragsfragment war längst im Jahre 2007 abgelaufen. Es war die intensive Hilfe eines Rechtsanwalts notwendig, um mit der GIAQ wieder zu klaren Rechtsverhältnissen zu kommen, indem die Zusammenarbeit beendet wurde. Sollten Sie dies mit "Interessenskonflikt" meinen, dann hätten Sie Recht, von einem anderen Interessenskonflikt ist mir nichts bekannt.

    Kleiner Hinweis: 'Benedix' ist im Gegensatz zu 'Grübelix' kein Pseudonym

    Thomas Benedix, Köln

  • Urban Zerfaß

    Urban Zerfaß

    Zu Beginn der Zusammenarbeit legte Herr Benedix dem Vorstand der Genossenschaft einen von ihm aufgesetzten Vertrag vor. Dieser wurde weitestgehend akzeptiert, er enthielt weder eine Laufzeit noch eine Kündigungsklausel und war demnach weiterhin gültig. Eine vertragslose Zeit existierte also nicht, auch nach 2007 wurde noch sieben Jahre lang auf der Grundlage gearbeitet. Ein ausformulierter Änderungsvorschlag oder eine zustimmungsfähige Vorlage für eine Neufassung wurde von Herrn Benedix nie vorgelegt. Die Kündigung hätte keine "intensive Hilfe eines Rechtsanwalts " benötigt, es war Herr Benedix der der Genossenschaft einseitig die ausschließliche Kommunikation über kosten- und zeitintensive Einschaltung von Anwälten auferlegte. Als Mitglieds des Aufsichtsrats der Genossenschaft war ich an mehreren Arbeitssitzungen mit der Anwätlin der Genossenschaft beteiligt.
    An dieser Stelle öffentlich über sein Binnenverhältnis zu einem langjährigen Kunden und auch über schutzwürdige Details zu berichten mag Herrn Benedix unproblematisch erscheinen.
    Freundliche Grüße Urban Zerfaß

  • Thomas Benedix

    Thomas Benedix

    Auf eine kurze (abschließende) Anmerkung zu den Äußerungen des GIAQ-Aufsichtsrats kann ich leider nicht verzichten, auch wenn es langweilig ist für die übrigen Mitleser:
    Wenn Aussagen in der Öffentlichkeit getätigt werden, von wem auch immer, die offensichtlich falsch über mich oder mein Geschäft berichten, wie dies mit dem Hinweis auf einen "Interessenskonflikt" im 'Grübelix'-Beitrag geschehen ist, dann muss ich dies korrigieren dürfen.
    Genauso wäre es notwendig, zahlreiche Korrekturen im Beitrag des GIAQ-Aufsichtsratsvorsitzenden anzubrigen. Dies erspare ich aber den Mitlesern. Hier gebe ich nur den Hinweis, die angesprochenen Dokumente mit der gebotenen Aufmerksamkeit zu lesen.

    Und um doch noch etwas zum eigentlichen Thema dieses Blogs beizutragen an 'Grübelix'. Man darf die Genossenschaft nicht überfordern. Hier wird sehr viel Arbeit ehrenamtlich ausgeführt, und dabei muss man berücksichtigen, dass jeder Ehrenamtler auch Mitbewerber ist. Dies erfordert eine sehr intensive Zusammenarbeit und stetige Standortbestimmung innerhalb der Organisation, Das wiederum erfordert Hauptversammlungen, die besser besucht sind.

    Man sollte auch mal drüber nachdenken, dass Raiffeisen, der sehr erfolgreiche 'Erfinder' der Bauerngenossenschaft selbst kein Bauer war!

    Thomas Benedix, Köln

  • lottogewinner

    lottogewinner

    Die "Chefetage" bei Antiquariat.de trauert bzw. träumt wohl den alten Zeiten hinterher anstatt Kaufmännisch und Lösungsorientiert zu handeln. Buch X war damals 500 € wert und 3 mal virtuell oder im Katalog vorhanden. Wenn jetzt alle bei A. anbieten könnten die wollten wäre es 12 fach lieferbar ab 150 €. Das gilt natürlich auch für andere Preisregionen , für die LESERbücher sowieso. Die Realität ist ja so unbequem .............

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    @lottogewinner

    Die "Chefetage" der GIAQ sind die mehr als 100 Genossen, die sowohl den Kurs der Genossenschaft als auch der Plattform antiquariat.de festlegen, so geschehen am Samstag, denn ihnen gehört der Laden. Ausgeführt werden diese Beschlüsse vom Vorstand der aus der Mitte dieser Versammlung gewählt wird, unterstützt vom Aufsichtsrat. Da gibt es keine Dunkelmänner, graue Eminenzen und heimliche Herrscher, auch wenn das immer wieder behauptet wird.

    Pauschal diesen Eigner zu unterstellen, daß sie weder kaufmännisch, noch lösungsorientiert handeln würden, und dies auch noch anonym, halte ich für anmaßend, denn wir sind im Gegensatz zu anderen Plattformen nach wie vor am Markt und antiquariat.de entwickelt sich im Moment zu einer gut besuchten Alternative zu den Amazon-Plattformen abebooks und zvab, im Klartext: die Nutzerzahlen, sowohl der Anbieter, als auch der Käufer und die Verkäufe steigen.

    Die Hürden bei uns mitzumachen sind übrigens längst nicht so hoch wie sie von den Kritikern immer wieder gebetsmühlenartig behauptet werden, einfach mal ausprobieren.

    Mit ein wenig gutem Willen ist es jedem professionell arbeitendem Antiquar leicht möglich seine Bücher über antiquariat.de anzubieten, es geht eigentlich nur darum strukturierte Daten zu liefern und gewisse, allgemein übliche Regelungen der Buchbeschreibung einzuhalten, wenn das die eigene Datenbank nicht her gibt, helfen wir auch kollegial.

    Das das alles noch ausbaubar ist mag sein, aber auch das ZVAB war bis zu seinem Ende als schlechte abebooks-Kopie nicht schon immer so groß gewesen, auch dieses Berliner startup hatte einmal klein und bescheiden angefangen, wie übrigens auch andere erfolgreiche Genossenschaften, wie z.B. die DATEV oder die Volks- und Raiffeisenbanken.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer (Heinrich Heine Antiquariat, Düsseldorf)

  • Christa Krug

    Christa Krug

    Für mich als Händlerin und Antiquarin, die nun seit 14 Jahren ihren Bücherbestand bei ZVAB angeboten hat, wurde nach nur drei Tagen mit der Neugestaltung des ZVAB klar, dass wir alle ab dieser Neuerung und Verschmelzung des ZVAB mit Abebooks/Amazon nur noch fremdbestimmt werden. Ich konnte meinen Kunden den Versand nicht mehr nach Gewicht berechnen, sondern nur noch ein pauschales Versandgewicht angeben, was entweder für mich oder für den Kunden unrealistische Verteuerung der Versandkosten beinhalten würde.
    Meine eigenen Buchbilder zum Bestand wurden nur zerstückelt angezeigt oder gar nicht, oder mein Buch wurde mit dem Bild eines Kollegen angezeigt, womit ich und sicher auch ein Kollege nicht einverstanden sein kann.
    Zu der rechtlichen Gefahr, in die sich alle anbietenden Händler auf dem neuen ZVAB/Abebooks begeben haben, möchte ich hier keine Stellung nehmen, war aber für mich mit entscheidend, meinen Anbietervertrag mit ZVAB/Abebooks zu kündigen.
    Für Käufer und Verkäufer wurde das kaufen und verkaufen derart verschlimmbessert dass ich nicht verstehe, warum man nicht auf andere, auch gut sortierte Plattformen zugreift, wie z.B. http://www.antiquariat.de und von mir aus auch http://www.booklooker.de.
    Es wären noch sehr viele Punkte zu nennen, die kritisierbar sind, doch es würde hier den Rahmen sprengen. Ich kann die Verantwortlichen nur bitten und mahnen, die unmöglichen Bedingungen für Käufer und Verkäufer zu korrigieren. Erst dann wäre ich z.B. wieder bereit, meine Bücher auf ZVAB(was es nicht mehr ist, sondern nur noch eine Farce dessen) – anzubieten.
    Auch wenn mir die Kündigung erhebliche finanzielle Einbußen bringt, kann ich mit so einem Geschäftsgebaren nicht konform gehen.
    Ich kann mit dieser Neukonstellation und vollkommenen Amerikanisierung meinen Kunden nicht mehr den Service bieten, den man von mir gewohnt ist.
    Alle mal aufwachen !

  • Christoph Schneckenaichner

    Christoph Schneckenaichner

    Wir haben auf der alten Plattform, als Universitäts - und Sortimentsbuchhandlung, viel für unsere Kunden bei 'antiquaria.de' bestellt.
    Das neue System von ZVAB will offensichtlich überhaupt nicht mehr zwischen Antiquariaten und Buchhandlungen vermitteln. Das ist sehr ärgerlich.
    Eine Beschwerde meinerseits wurde bei ZVAB 'zur Kenntnis' genommen.
    Andererseits wieso sollte Amazon uns ein System zur Verfügung stellen - und dies kostenlos - damit wir Handel treiben und deren Konkurrenten werden?
    Schon vor Jahren habe ich bei dem Portal von GIAQ angefragt wieso deren Partnerantiquariate diesen Service von 'antiquaria.de' nicht anbieten.
    Vielleicht erfolgt jetzt ein Umdenken.
    Es wäre zu hoffen.

  • Klaus Schöneborn

    Klaus Schöneborn

    Es ist leider wahr: ABEBOOKS, wo ich selber NOCH liste, ist keine Plattform für das seriöse Antiquariat, das nicht mit 100 fach vervielfältigbaren Artikeln handelt, sondern mit individuellen Einzelobjekten. Die Standartisierung und Normierung bzw. Amazonisierung passt nicht zu dieser Nischenbranche. Vieles in Abrechnung und Versandkostenbestimmung ist rechtlich fragwürdig. Mir ist unklar, weshalb Verantwortliche die altbewährte Struktur des ZVAB nicht fortgeführt haben (meinetwegen unter einer neuen Muttergesellschaft). "Never change a winning horse". Meines Erachtens drückt sich in diesem Vorgehen Unkenntnis der Branche aus (erstaunlicherweise nach inzwischen doch recht langer Erfahrung am deutschen Markt), oder gar der unverantwortliche Versuch, einen, sicherlich nicht sooo starken Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Es ist zu hoffen, dass sich das richtige Antiquariat neu und anders einen Raum schafft.
    Die Probleme bei ABEBOOKS sind meiner Ansicht nach nicht zu lösen.

  • Wissenschaftliches Antiquariat Franke, Michael R. Franke

    Wissenschaftliches Antiquariat Franke, Michael R. Franke

    Leider verliert das ZVAB erheblich an Seriosität, wenn Anbieter Bücher für unter 1 Euro oder für nur etwas mehr als 1 Euro, dafür aber Versandkostenfrei (!?)verramschen. Das ist Flohmarktniveau und hat nichts mit einem Antiquariat zu tun. Aus diesem Grund habe ich meinen Vertrag mit dem ZVAB gekündigt.

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Die IT-Recht Kanzlei München hat sich die vom ZVAB vorgegebene Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular angesehen: "Aus den vorstehend geschilderten Gründen rät die IT-Recht Kanzlei ausdrücklich von der Nutzung der von ZVAB derzeit bereitgestellten Widerrufsbelehrung und des Muster-Widerrufsformulars ab, da diese einige Ansatzpunkte für eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung bieten."
    Sie finden den gesamten Text unter: https://www.it-recht-kanzlei.de/zvab-widerrufsbele hrung.html

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Das betrifft ja, lieber Rainer, nicht nur das ZVAB, sondern auch abebooks.
    Wir haben via abebooks beiden Plattformen den folgenden Text gesendet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte deaktivieren Sie unser Konto umgehend auf abebooks und ZVAB bis es bei Ihnen technisch möglich ist den gesetzlichen Anforderungen zu den Themen Widerruf, AGB und Impressum zu genügen.

    Bis dahin untersagen wir Ihnen unsere Bücher und Bilder, sowie unser Profil anzuzeigen.

    Hier der link, der Ihnen die Problematik noch einmal verdeutlichen könnte:

    https://www.it-recht-kanzlei.de/zvab-widerrufsbele hrung.html

    Ich bitte um eine Bestätigung.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer
    (Heinrich Heine Antiquariat
    Lustenberger & Schäfer oHG
    Citadellstr. 9
    40213 Düsseldorf)

    25.11.2015

    10:55 h

    via Mitgliedsbereich verschickt, da Dr. Göllmann bis 01.12.d.J. im Urlaub ist.

  • Mimus

    Mimus

    "Umgehend" scheint ein dehnbarer Begriff zu sein - der Bestand ist ja immer noch verfügbar...

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    @"umgehend"

    Ich habe von Kollegen gehört die vor 14 Tagen mit Einschreiben/ Rückschein gekündigt haben und deren Bücher immer noch online sein sollen.
    Jeffs wiederverwendbare Rakete ist halt teuer ...

  • Hardy Eppler

    Hardy Eppler

    Ein kurzer Brief an die Service-Wüste bei ZVAbebooks
    Nun nochmals, da nach wie vor recht wenig passiert. In meinem Bestand sind einzelne Rubriken oder wie sie es nennen Kataloge ausgewiesen, beim anklicken erscheint aber kein Bestand nur der Gesamtbestand erscheint, wie soll sich da ein Kunde, der doch angeblich König sein sollte, da noch zurechtfinden; stöbern heißt meines Erachtens sich in einem übersichtlichen Katalog zurechtfinden, nicht in VARIA mit zigtausend Titeln rumwurschteln, da schaut keiner und es gehen viele Käufe verloren, Mehrfachbestellungen eines Kunden Z.B. eine bestimmte Serie etc., finden so wohl kaum noch statt. Außerdem ist das Versandkostenproblem nach wie vor äußerst akut. Bei Bestellungen aus dem Ausland z.B. ist es meist nicht möglich die Kosten zu erhöhen oder zu reduzieren, da kauft kaum noch jemand, insbesondere nicht mehr mit Kreditkarte oder via Paypal, das ist alles so brüchig, wann ändert sich das, es kann doch für eine so große Firma kein großes Problem sein, mal ein paar fähige Leute an die Sache zu setzen und das sind nur einige Punkte der Kritik
    Der Service ist außerdem schlecht, wie z.B. kann Herr Göllmann der als Ansprechpartner dient in dieser Umstellungsphase und auch noch in der Vorweihnachtszeit so einfach in den Urlaub verschwinden
    Gute Besserung

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Eine befreundete Kollegin, mit der ich gerade telephonierte, hatte die Idee: Urlaub vom ZVAB nehmen, dann werden die Bücher nicht mehr angezeigt. Würde das helfen?

  • Christa Krug

    Christa Krug

    Sehr geehrter Herr Meyer,

    Auch wenn Sie Urlaub vom ZVAB nehmen, werden die Bücher weiterhin angezeigt, nur Sie verkaufen nichts, zahlen aber weiter die Einstellgebühren.
    Und auch wenn Sie Urlaub eintragen, sieht man die rechtlich nicht korrekt eingestelle Profilseite Ihres Antiquariates, also ist man auch dann immer noch angreifbar, was die rechtliche Seite dieser unleidlichen Geschichte ist.

    ______________________
    Meine Kündigung habe ich noch telefonisch regeln können, der Bestand war am nächsten Tag aus dem ZVAB/Abebooks-Programm.

  • Rainer Kocherscheidt

    Rainer Kocherscheidt

    Richtig, Herr Kollege Meyer, Urlaub von ZVAB und Abebooks, so mache ich es zur Zeit, nicht zuletzt wegen der unhaltbaren Zustände hinsichtlich Widerruf, AGB, Impressum und deren Formatierung bzw. Darstellung. Wobei während des Urlaubs lediglich die Angebote vom Netz genommen werden, die eigene Porträtseite jedoch einsehbar bleibt.

  • Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

    ... auch fehlen immer noch die Angaben zu enthaltener bzw. nicht enthaltener Mehrwertsteuer, siehe Preisangabenverordnung §1 (2) 1. Und dies Versäumnis ist ebenfalls ein beliebter Abmahngrund.
    So einfache Dinge einzupflegen sollte nicht dermaßen viel Zeit benötigen.

  • Meinhard Knigge

    Meinhard Knigge

    Wieso Urlaub? Ganz aussteigen! Die Alternative ist bekannt.

  • anno nüm

    anno nüm


    ZVAB = ABEBOOKS = AMAZON = ? eigene Recherche !

    ANTIQUARIAT.DE = fair kaufen, lesen, gutes Gewissen !

    aber es macht fast keiner

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    "ANTIQUARIAT.DE = fair kaufen, lesen, gutes Gewissen !

    aber es macht fast keiner"

    Doch, immer mehr !

  • Ulrike Wenger(Büchergarage)

    Ulrike Wenger(Büchergarage)

    (Anti. Eppler) Ich habe noch aus nicht ausgemusterten Altbeständen "Ramschware (0,99€) im Katalog, die ich aus Krankheitsgründen/Tod meines Mannes noch nicht entfernen konnte. Diese werden auf einmal in abebooks für 0,94 € verkauft. Klar, das sind "Peanuts", aber wie kommt das zustande? Ansonsten schliesse ich mich meinen "Vorrednern vollumfänglich an, ich schaue mir das Ganze noch etwas an, überlege mir aber auch meinen Abgang. Werde heute noch an ZVAB eine Mail mit Verweis auf die vorhergehenden Diskussionen im Börsenblatt senden, erwarte aber, wie auch auf die letzten kritischen Anfragen, eine allgemein gehaltene (vorformulierte?) Antwortmail...
    Anmerkung: Im Gegensatz zu den vorher postenden Kollegen bin ich nur ein "kleines Licht", aber ich bemühe mich, mein kleines und sicherlich nicht allzu ambitioniertes Angebot klar und offen zu präsentieren, und auch in diesem steckt viel Arbeit und es ist schade, diese "verhacktstückt" zu sehen.

  • Ulrike Wenger

    Ulrike Wenger

    Nachtrag: Habe mich gerade über Wiki kundig gemacht: ZVAB wurde schon im April 2011 an abebooks verkauft, das schon 2008 an Amazon verkauft wurde. Hat das jemand mitbekommen? Hätten wir eigentlich kommen sehen sollen...

  •  M.Redl

    M.Redl

    Habe mich von ZVAB abgemeldet. Alles eine Katastrophe! Lange Merkliste weg, Suchergebnisse unbrauchbar u.v.m.

  • Liana Gillet

    Liana Gillet

    Jahrelang funktionierte die "alte" Suchversion prima - jetzt finde ich nichts - bitte verbessern, derweil besorge ich meine antiquarischen Bücher woanders.

  • Christoph Lankheit

    Christoph Lankheit

    Ich wundere mich, dass hier noch keiner die katastrophale Abrechnung von ZVAB/Abebooks erwähnt hat. Die ist buchhalterisch enorm aufwändig zu erfassen und mir jeden Monat ein Greuel. Die Darstellung und Saldierung mögen für ZVAB/Abebooks ja komfortabel sein, ich brauche sehr lange, um das korrekt zu buchen. Ich brauche auch keine 3 Zahlungen im Monat. Hier hat man das amerikanische System genauso brutal übertragen wir bei dem Verzicht auf unterschiedliche Versandgewichte.
    Zum Kotzen.
    Leider ist das ZVAB bei meiner (Erst)Kundschaft aber immer noch Anlaufstelle Nr.1. Allerdings verzeichne ich auch hoffnungsfroh steigende Umsätze über antiquariat.de und über meinen Shop.

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