Von deutscher Seite sind etwa Jens Sparschuh, Thomas Brussig und Katja Lange-Müller dabei. Die Idee zu diesem Literaturzirkel entwickelten Günter Grass und Daniil Granin, die die Autorengruppen begleiten werden.
Die russische Literaturszene wird vertreten durch Tatjana Moskiva, Sergej Nosov, Zachar Prilepin, Pawel Krussanow, Ilja Bojaschow und Dimitrij Gortschew.
Am 26. und 27. Mai diskutieren alle Autoren in einem Werkstattgespräch im Goethe-Institut ihre auf Russisch und Deutsch vorliegenden Texte. Bei einer Lesung mit Publikumsgespräch am 28. Mai in der Staatlichen Universität St. Petersburg stellt Günter Grass sein Gedicht Kleckerburg vor, Daniil Granin einen Prosatext. Im Zentrum für zeitgenössische Literatur trifft Grass dann zehn junge Literaten aus St. Petersburg.
Der Literaturzirkel will einen kritischen Diskurs zwischen nicht nur sprachlich verschiedenen Literaturszenen initiieren. Themen wurden bewusst nicht festgelegt: Wie ein solch offener Diskurs zwischen Autoren aus unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen abläuft, wird die spannende Frage sein, so der Leiter des Goethe-Instituts St. Petersburg, Ralf Eppeneder.