Einzelhandel

Einzelhandelsumsatz im März real um 1,5 Prozent gesunken

23. Juli 2015
Redaktion Börsenblatt
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März nominal 1,8 Prozent und real 1,5 Prozent niedriger als im März 2008 und das, obwohl der März in diesem Jahr zwei Verkaufstage mehr hatte.
Das Ergebnis für den März wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Februar 2009 sank der Umsatz im März unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,4 Prozent und real um 1,0 Prozent.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Berichtsmonat nominal und real weniger als im März 2008 umgesetzt (nominal und real jeweils - 0,4 Prozent). In diesem Bereich erzielten lediglich der Internet- und Versandhandel (nominal + 4,4 Prozent, real +
3,2 Prozent) und der Einzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und
medizinischen Produkten (nominal + 3,1 Prozent, real + 0,6 Prozent) nominale und
reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Im ersten Quartal 2009 wurde im deutschen Einzelhandel nominal 3,1 Prozent und real 3,2 Prozent weniger als im ersten Quartal 2008 umgesetzt.