Für das erste Halbjahr steht für Borders nun ein Umsatzrückgang um 17,7 Prozent auf 1,28 Milliarden US-Dollar (ca. 895 Mio. Euro) zu Buche, und ein Konzernverlust von 131,6 Millionen US-Dollar (ca. 92 Mio. Euro).
Besonders stark fiel der Umsatzrückgang im abgelaufenen Quartal bei digitalen Medien aus: Für Musik-CDs stand ein Rückgang um 51 Prozent zu Buche, DVD-Verkäufe gingen um 48 Prozent zurück. Dieses Segment, das bislang fast ein Viertel zum Konzernumsatz beigetragen hatte, steuert derzeit nur noch 8 Prozent bei.
Unternehmenschef Ron Marshall führte den starken Rückgang bei digitalen Medien auf die strategische Neuausrichtung des Filialisten zurück: In den meisten Läden wurden die Verkaufsflächen für Kinder- und Jugendliteratur sowie für Spielzeug und Computer-Spiele massiv ausgeweitet, auf Kosten des Musik- und DVD-Sortiments. Marshall bezeichnete das abgelaufene Quartal als „Übergang“ und gab sich optimistisch bezüglich der Zukunftsaussichten.
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