Deutscher Buchpreis 2018

Diese fünf Lesekreise lesen Longlist-Romane

Erstmals in diesem Jahr konnten sich Lesekreise als "offizieller Lesekreis" des Deutschen Buchpreises bewerben: Fünf davon wurden nun ausgewählt − von Wertheim bis Washington, DC.

Lesen im Gleichklang ist beliebt wie nie: Experten schätzen, dass sich etwa 700.000 Leser in Deutschland, Öster­reich und der Schweiz regelmäßig zum Reden über Bücher treffen. Und all diese Leserinnen dürften in Sachen Literatur in ihren Freundeskreisen zu den Meinungsführern zählen. 

Der Börsenverein hat deshalb Literaturgruppen eingeladen, sich zu bewerben und als einer von fünf "offiziellen Lesekreisen" mit dem Longlist-Buch und den gewünschten Romanen versorgt zu werden (die Nominierten (Longlist) für den Deutschen Buchpreis werden am 14. August bekannt gegeben).

Diese fünf Lesekreise haben gewonnen:

  • Literaturgruppe Wertheim, Wertheim
  • Schwebende Bücher, Berlin
  • Klappentext, Lübeck
  • Lesekreis, Bremerhaven
  • Leseratten DC, Washington, D. C.

Porträts der Sieger lesen Sie im Börsenblatt 32, das am 9. August erscheint.

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3 Kommentar/e

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  • Rüdiger Wischenbart

    Rüdiger Wischenbart

    Frage: Wenn ein Hauptproblem der Buchbranche darin besteht, Kunden (= BuchkäuferInnen, LeserInnen) zu verlieren, weshalb verknappt man dann ein Kundenbindungs- und -gewinnungsangebot durch Extra-Exklusivität? Sollte es nicht vielmehr heißen: Machen Sie einen Lesekreis! Wir vernetzen Sie mit allen andren, die auch gerne lesen!
    Bitte um ernsthafte Rückmeldungen. Danke
    rw

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    Guter Punkt von Rüdiger Wischenbart.

  • Thomas c. Cubasch

    Thomas c. Cubasch

    Die Überlegung und der Ansatz von Rüdiger Wischenbart sind richtig und wichtig.
    Was spricht, um noch einen Schritt weiterzugehen, dagegen, den Mitgliedern des Börsenvereins Zugang zur Auflistung der Leserinnen- und Leserkreise einzuräumen?
    Denn dass sich interessierte Leser beschweren, eventuell Bücher vorgeschlagen zu bekommen oder als Lese-Exemplar zu erhalten, darüber wird sich selbst in Zeiten der DSGVO wohl niemand beschweren wollen.
    Wer weiß, vielleicht entstehen dadurch eine neue, nähere Bindung und mehr Interesse, denn selbst die finanziell potentesten Verlage können nicht alle individuellen und individualistischen Kreise gegen andere Stile, Themata und Ideen abschirmen. Höflich formuliert:
    "It's the book as such ... - dear readers."

    • ...

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